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Veröffentlicht am 21.01.2021

Mit Geschwindigkeit und Nervenkitzel durch die Berge

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Während des Stöberns in der Bücherei bin ich auf „Free Fall – Die Wahrheit ist dein Tod“ gestoßen. Ich lasse mich bei vielen Büchern gerne vom Cover verleiten, aber hier kann sich auch der Inhalt definitiv ...

Während des Stöberns in der Bücherei bin ich auf „Free Fall – Die Wahrheit ist dein Tod“ gestoßen. Ich lasse mich bei vielen Büchern gerne vom Cover verleiten, aber hier kann sich auch der Inhalt definitiv lesen lassen .

Zunächst hat mich also das geheimnisvolle Cover mit dem rennenden Mädchen in den Bergen zu 100 Prozent überzeugt. Aber auch der Inhalt ist sehr spannend geschrieben und das Buch wird keinesfalls an irgendeiner Stelle langweilig. Des Weiteren handelt es sich um den Debüt-Thriller der Autorin Jessica Barry. Und soviel sei gewiss, es wird nicht mein letzter der Autorin sein!

Ab der ersten Seite wird es Nervenkitzel, fesselnd und mitfiebernd. Der Thriller startet mit dem Hauptcharakter Allison. Sie stürzt mit einem Flugzeug ab, überlebt im Gegensatz zu dem Piloten und ist seitdem trotzdem vor jemandem auf der Flucht, obwohl sie in den Zeitungen für tot erklärt wurde. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – um das Überleben.
Maggie, der Mutter von Allison, gehören abwechselnd mit Allison die Kapitel. Sie stand seit zwei Jahren in keinerlei Kontakt zu ihrer Tochter. Sie macht sich Vorwürfe, so Vieles erst nach ihrem Tod zu erfahren. Sie ist zutiefst traurig und weiß gar nicht, in welcher Gefahr sie eigentlich schwebt.

Der Spannungsbogen ist stetig gegeben. Zum einen war ich als Leser regelrecht gezwungen weiterzulesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es in der anderen Situation weitergeht. Zum anderen werden aber auch immer wieder neue Informationen eingebracht zu den bereits vorhandenen Fragen. Ich verschlang dieses Buch, um endlich Allisons Geschichte zu erfahren und weil es einfach so flüssig geschrieben ist. "Free Fall" ist eine Mischung aus emotionalem Drama und Action, dessen Aussage ich Liv Constantine nur zustimmen kann. Aber ich will nicht zu viel verraten, kann es nur wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Zehn Gäste, von denen nicht alle lebendig das Motel wieder verlassen werden

Der zehnte Gast
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Der Roman „Der zehnte Gast“ von Shari Lapena steht schon länger auf meinem Sub, ich wollte das Buch aber tatsächlich erst im Winter zur Hand nehmen. Und was soll ich sagen - Das Warten hat sich gelohnt ...



Der Roman „Der zehnte Gast“ von Shari Lapena steht schon länger auf meinem Sub, ich wollte das Buch aber tatsächlich erst im Winter zur Hand nehmen. Und was soll ich sagen - Das Warten hat sich gelohnt und die richtige Atmosphäre während des Lesens geschaffen.

Das Mitchell´s Inn ist ein kleines Motel, welches zum Träumen einlädt und mit den weiten, schneebedeckten Wäldern fernab der nächsten Ortschaft zur Entspannung einlädt. So zieht es auch 10 Gäste aus diesen Gründen in die Catskill Mountains. Doch ein Schneesturm grenzt das Motel komplett von der Außenwelt ab und schließlich wird nach der ersten Nacht die erste Leiche entdeckt.

Zunächst erinnert mich das Buch an das Spiel „Werwölfe“, in dessen Nacht ebenfalls immer ein Bewohner ermordet wird, der zu viel weiß oder sieht. Wer das Spiel kennt, weiß in etwa, wie das Buch verläuft. Allerdings lassen die verschiedenen Eindrücke den Leser sehr gut miträtseln und seine eigene Meinung zu den Gästen bilden. Die Autorin beschreibt sehr detailreich und überrascht mit Informationen, die wieder neues Licht erscheinen lassen. Jedoch habe ich mich in dieser Rezension auf die Figurenkonstellation spezialisiert, da diese für das Verständnis der Geschichte relevant ist und man nicht vollkommen verwirrt ist.

Zunächst gibt es die beiden Freundinnen Gwen Delaney und Riley Shuter, die ein Geheimnis hüten. Beide treffen am Anfang sofort auf das junge Pärchen Lowen Day und Ian Beeton. David Paley ist ein Strafverteidiger und hat an jeder Sache immer etwas beizusteuern. Ihn empfand ich als durchaus nervigsten Gast. Dana Hart strahlt vor Schönheit und ist mit Matthew Hutchinson verlobt. Der Hotelbesitzer James Harwood ist sehr herzlich und zusammen mit seinem Sohn Bradley sind mir die zwei wirklich sehr ans Herz gewachsen. Die Schriftstellerin Candice White erscheint erst später in der Geschichte, da sie in ruhe ihr Buch schreiben möchte. Wer ermordet wird, wer verunglückt und wer der Mörder dieser Personen ist, wirst du in dem Kriminalroman selbst erforschen. Viel Spaß, es lohnt sich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Zwei Geschichten können nur eine Wahrheit beinhalten

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
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Wenn ich den Thriller „Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit“ von Claire Douglas vorab beschreiben müsste, würde ich die Schlagworte einzigartige Spannung, zerreißender Nervenkitzel und absoluter Pageturner ...

Wenn ich den Thriller „Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit“ von Claire Douglas vorab beschreiben müsste, würde ich die Schlagworte einzigartige Spannung, zerreißender Nervenkitzel und absoluter Pageturner verwenden.

Zunächst, worum geht es überhaupt? Francesca und Sophie sind beste Freundinnen, doch eines Tages verschwindet Sophie spurlos. Jahrelang belastet Francesca das Verschwinden ihrer damaligen besten Freundin sehr. Sie reist zurück in das kleine Küstenstädtchen, um in dem alten Fall Nachforschungen anzustellen und zu ermitteln. Doch einige Einwohner scheinen etwas gegen ihr Auftauchen zu haben...

Dieser Thriller gehört zu einem meiner Lesehighlights 2020 und Claire Douglas hat sich mit diesem Buch in mein Herz geschlichen, sodass ich auch die beiden weiteren Bände nur empfehlen kann. Nach dem ersten Band seid ihr aber eh süchtig nach mehr!

Douglas einzigartiger Schreibstil führt einen in die Irre und zeichnet sie wohl von andren Thrillerautoren ab. Die Spannung hält bis zum Ende, wo geklärt wird, was damals wirklich passiert ist. Die Struktur des Buches ist so aufgebaut, das beide Freudinnen ihre Sichtweise in seinen eigenen Kapiteln beschreibt. Sophie damals, Francesca jetzt. Am Ende platzt dann der Ballon und das auf eine Weise, die ich mir als Leser nie hätte träumen lassen während des Verlaufes der Geschichte. Auch die Charaktere sind sehr authentisch in einer durchaus realen , wenn auch sehr erschütternden, Geschichte, dargestellt. Alles wirkt stimmig, ist flüssig zu lesen und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Daher nur Lesen, wenn ihr wirklich Zeit habt und nicht nur ein paar Kapitel zwischendurch braucht. Top!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Guter Mittelklasse - Thriller, der nicht nur einen Mord aufklärt

Doggerland. Tiefer Fall
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Erleichterung bei Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby, als auf einer der Inseln von Doggerland eine Leiche gefunden wird und sie dem Weihnachtsfest aus dem Weg gehen kann. Ganz scheint sie das familiäre ...

Erleichterung bei Kriminalinspektorin Karen Eiken Hornby, als auf einer der Inseln von Doggerland eine Leiche gefunden wird und sie dem Weihnachtsfest aus dem Weg gehen kann. Ganz scheint sie das familiäre Umfeld allerdings nicht ignorieren zu können, da einige Mitglieder verdächtig sind. Ein weiterer Mord geschieht in einer Wiskeydestillerie und nimmt die Polizei vor Ort ganz schön in Anspruch.

Der zweite Fall von Hornby scheint sehr verzwickt zu sein. Trotzdem scheint mir die Kriminalinspektorin teilweise verwirrt und überfordert. Die Autorin schlüsselt den Fall aber sehr gut auf. Ihr Schreibstil ist flüssig und spannend. Immer mehr Hinweise sind gegeben und verschiedene Gedanken weisen die Spur schließlich zu dem wahren Täter. Zwar hat das Buch einige Passagen, wo man mit den Gedanken abschweift, aber ist der Autorin trotzdem gut gelungen. Ob ich den ersten Teil allerdings auch lesen würde, kann ich nicht wirklich sagen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Eines meiner Lieblingsbücher, das sich zwischen Realität und Einbildung abspielt

Woman in Cabin 10
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Dieses Buch habe ich auf Basis einer Leseempfehlug auf Instagram gelesen. Zudem stach es mir aber auch sofort in den Büchereiregalen ins Auge und wurde eingepackt.

Erstmal finde ich das Cover super passend ...

Dieses Buch habe ich auf Basis einer Leseempfehlug auf Instagram gelesen. Zudem stach es mir aber auch sofort in den Büchereiregalen ins Auge und wurde eingepackt.

Erstmal finde ich das Cover super passend zu dem Thriller. Die Journalistin Lo Blacklock tritt eine Reise mit Kurs auf die norwegischen Fjorde an. Da sich alles auf einem Luxusschiff abspielt, passt das mit Regentropfen belegte Bullauge einmalig. Und die Spannung lässt auch nicht lange auf sich warten, denn bereits in der ersten Nacht hört Lo Schreie aus der Nachbarkabine. Was hat es mit denen auf sich? Doch die Frau aus Kabine 10, wie das Buch auch heißt, scheint ein Geist zu sein und nie existiert zu haben...

Definitiv ein Buch, welches jeder Leser innerhalb einer Nacht verschlingen wird! Ein Pageturner zwischen Realität und Einbildung indem Lo versucht, sich selbst und den anderen Passagieren zu beweisen, das sie nicht verrückt ist. Ruth Ware gelingt ein stetig gespannter Spannungsbogen und während der gesamten Geschichte fiebert der Leser mit dem Hauptcharakter mit. Für reichlich Verwirrung sorgen einige Twists, die die bisherigen Theorien des Lesers über Board werfen.

Wenn du erfahren möchtest, inwiefern sich Menschen Geräusche und Empfindungen einfach nur einbilden oder auf sich vertrauen können, erfährst du in dem Buch „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware. Viel Spaß beim Lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere