Für große und kleine Abenteurer
Legende der Schattenwächter – Kampf um die magischen SchlüsselZwischen Romance, Fantasy und ab und zu Dystopie, tauche ich doch gerne mal in ein Kinder- und Jugendbuch Abenteuer ab. So durfte ich in einer Lovelybooks Leserunde in die neue Geschichte von Lars Meyer ...
Zwischen Romance, Fantasy und ab und zu Dystopie, tauche ich doch gerne mal in ein Kinder- und Jugendbuch Abenteuer ab. So durfte ich in einer Lovelybooks Leserunde in die neue Geschichte von Lars Meyer abtauchen und mit Armin, Nari und Viktoria eine besondere Reise antreten
Armin lebt mit seinem Vater in Hamburg kurz vor dem Jahrhundertwechsel ins 20. Jahrhundert
Er kämpft jeden Tag darum, Geld für sein überleben zu bekommen, da sein Vater in seiner eigenen kleinen Welt lebt
Nach einem anstrengenden Tag in den Docks und er angesprochen wird von einem fremden Mann. Dabei gerät er in eine Situation, in dem ihm sein angeblicher Großvater aus der patsche hilft. Damit beginnt das Abenteuer von Armin.
Es geht also nicht viel Zeit ins Land, bevor wir mitten in die Geschichte katapultiert werden. Was ich aber super finde. Wir lernen gleich dann auch Nari kennen, die bei dem kleinen Zusammentreffen auch mit dabei war und anscheinend auch schon länger Armins Großvater kennt. Dann geht es auch Schlag auf Schlag weiter. Armin erbt den Grundbesitz, muss von Hamburg nach Greifberg ziehen und dort lernen sie noch das Nachbarsmädchen Viktoria kennen. Zusammen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als der fremde Mann wieder ins Spiel kommt und Armins Vater und Naris Tante entführt und Viktorias Angestellte im Haus durch kleine koboldartige Wesen eingenommen werden. Und so bleibt den dreien gar nichts anderes übrig, als das zu finden, was dieser fremde Mann haben will: drei besondere „Schlüssel“
Dabei erleben sie wirklich spannende Sachen, dürfen mit einem Drachenskelett fliegen, in die Tiefe der Meere vordringen, eine verborgene Stadt erkunden und in einem Spiegellabyrinth nicht ihren Glauben verlieren. Sie entdecken, dass die Welt so viel mehr zu bieten hat, als sie bisher glaubten.
Am Anfang musste ich mich tatsächlich erst einmal mit der Erzählerperspektive zurechtfinden. Aber das dauert bei mir meistens immer ein wenig. Aber dann ging es auch schon Schlag auf Schlag und Lars Meyer lässt uns tief eintauchen. Mit Nari hat es eine Weile gebraucht, bis ich warm geworden bin, aber das fand ich nicht so tragisch, weil sie dadurch einen gewissen Charakter an den Tag gelegt hat. Auch der tierische Sidekick namens Haru, der zwar nur dann in Erscheinung tritt, wenn es ihm beliebt (was bei Katzen ja normal ist), sich aber durch andere interessante Züge auszeichnet
Im großen und Ganzen ein Abenteuer, in das ich gerne eingetaucht bin, dass zeigt, dass manchmal mehr hinter einer Person und seiner Geschichte steckt und dass man niemanden zu schnell verurteilen sollte. Bekommt von mir auf alle Fälle eine Leseempfehlung, für jung und Alt oder auch gemeinsam