Vampire und die 1920er, was will man mehr
Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)Bite the Bride ist mein erstes Buch von Penny Juniper und ich war sehr gespannt, als ich gehört habe, das der Auftakt ihrer neuen Dilogie in den 1920er Jahren spielt und alles mit paranormalen Wesen zu ...
Bite the Bride ist mein erstes Buch von Penny Juniper und ich war sehr gespannt, als ich gehört habe, das der Auftakt ihrer neuen Dilogie in den 1920er Jahren spielt und alles mit paranormalen Wesen zu tun hat.
Katherine ist ein Mensch und darf als eine der wenigen an der Darkthorn University studieren. Als sie aber durch den versuchten Diebstahl eines wertvollen Zauberbuches in den Fokus des Corvus Hives gerät, kann die nur eine Heirat retten mit einem Vampir. Und die hasst sie sehr, aber diesen einen besonders: Ethan, seines Zeichens Chef-Bibliothekar
Der Einstieg ins Buch ist schon sehr rasant und zeigt einen kleinen Ausblick, was uns im Buch erwarten wird. Das Haters to Lovers wird mMn gut umgesetzt, die beiden Protagonisten hassen sich wirklich und besonders Kat nimmt es sich immer wieder raus, Ethan auf die Palme zu bringen oder seine Autorität zu untergraben. Als nun das Problem mit den Zauberbuch aufkommt, sich der Fluch befreit und die einzige Möglichkeit, diesen zu bändigen darin liegt, dass Ethan Kat regelmäßig beißt, kommt noch eine Hochzeit und Zusammenleben dazu, denn ohne darf Ethan sie nun mal nicht beißen. Versteht ihr die Zwickmühle?
Nach und nach kommen sie sich trotzdem näher. Da noch jemand anders ein Auge auf den Fluch gelegt hat, den Kat in sich trägt, ist Ethan natürlich nicht begeistert, wenn Kat wieder mal ausbricht und versucht, Spaß zu haben. Dabei unterstützen sie so ein wenig ihre drei Freundinnen, die im Laufe der Geschichte insgesamt leider etwas blass geblieben sind. Auch andere Vampire aus dem Hive (abgesehen von der Königin) waren immer wieder Teil eines wichtigen Schrittes, ansonsten drehte sich alles hauptsächlich um Kat und Ethan.
Was ich sagen muss, gerade weil ich aktuell gerade eher weniger gerne spice in Büchern lese, so haben mir die Szenen hier wirklich gut gefallen. Auch das 20er Jahre Feeling kam immer wieder wundervoll zur Geltung, gerade in Szenen, in denen Kat im Tanzclubs ging. Auch wenn die Sprache manchmal doch recht modern war, so konnte mich der Schreibstil von Anfang an überzeugen. Was ich auch echt cool fand, dass Penny Juniper geschichtliche Ereignisse mit eingewoben hat, die wirklich passiert sind, aber mit Paranormalen Teilnehmern (zB die Franz. Revolution).
Eine tolle Vampire-Romantasy, die mich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, begeistern konnte und ich warte nun gespannt auf Band 2 Leseempfehlung