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Veröffentlicht am 29.09.2025

Vampire und die 1920er, was will man mehr

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Bite the Bride ist mein erstes Buch von Penny Juniper und ich war sehr gespannt, als ich gehört habe, das der Auftakt ihrer neuen Dilogie in den 1920er Jahren spielt und alles mit paranormalen Wesen zu ...

Bite the Bride ist mein erstes Buch von Penny Juniper und ich war sehr gespannt, als ich gehört habe, das der Auftakt ihrer neuen Dilogie in den 1920er Jahren spielt und alles mit paranormalen Wesen zu tun hat.
Katherine ist ein Mensch und darf als eine der wenigen an der Darkthorn University studieren. Als sie aber durch den versuchten Diebstahl eines wertvollen Zauberbuches in den Fokus des Corvus Hives gerät, kann die nur eine Heirat retten mit einem Vampir. Und die hasst sie sehr, aber diesen einen besonders: Ethan, seines Zeichens Chef-Bibliothekar

Der Einstieg ins Buch ist schon sehr rasant und zeigt einen kleinen Ausblick, was uns im Buch erwarten wird. Das Haters to Lovers wird mMn gut umgesetzt, die beiden Protagonisten hassen sich wirklich und besonders Kat nimmt es sich immer wieder raus, Ethan auf die Palme zu bringen oder seine Autorität zu untergraben. Als nun das Problem mit den Zauberbuch aufkommt, sich der Fluch befreit und die einzige Möglichkeit, diesen zu bändigen darin liegt, dass Ethan Kat regelmäßig beißt, kommt noch eine Hochzeit und Zusammenleben dazu, denn ohne darf Ethan sie nun mal nicht beißen. Versteht ihr die Zwickmühle?

Nach und nach kommen sie sich trotzdem näher. Da noch jemand anders ein Auge auf den Fluch gelegt hat, den Kat in sich trägt, ist Ethan natürlich nicht begeistert, wenn Kat wieder mal ausbricht und versucht, Spaß zu haben. Dabei unterstützen sie so ein wenig ihre drei Freundinnen, die im Laufe der Geschichte insgesamt leider etwas blass geblieben sind. Auch andere Vampire aus dem Hive (abgesehen von der Königin) waren immer wieder Teil eines wichtigen Schrittes, ansonsten drehte sich alles hauptsächlich um Kat und Ethan.
Was ich sagen muss, gerade weil ich aktuell gerade eher weniger gerne spice in Büchern lese, so haben mir die Szenen hier wirklich gut gefallen. Auch das 20er Jahre Feeling kam immer wieder wundervoll zur Geltung, gerade in Szenen, in denen Kat im Tanzclubs ging. Auch wenn die Sprache manchmal doch recht modern war, so konnte mich der Schreibstil von Anfang an überzeugen. Was ich auch echt cool fand, dass Penny Juniper geschichtliche Ereignisse mit eingewoben hat, die wirklich passiert sind, aber mit Paranormalen Teilnehmern (zB die Franz. Revolution).

Eine tolle Vampire-Romantasy, die mich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, begeistern konnte und ich warte nun gespannt auf Band 2 Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Herbstliches Lesevergnügen

Not in My Book
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Ich durfte in der Leserunde auf Lesejury dieses tolle Buch vorab lesen und kann sagen, es hat mich sehr begeistert

Rosie möchte Romance Autorin werden und macht in New York ihren Master. In ihrem einzigen ...

Ich durfte in der Leserunde auf Lesejury dieses tolle Buch vorab lesen und kann sagen, es hat mich sehr begeistert

Rosie möchte Romance Autorin werden und macht in New York ihren Master. In ihrem einzigen Seminar sitzt ihr Aifen gegenüber, der mit dem Genre absolut nichts anfangen kann. So sind die Besprechungen der einzelnen Schreibwerke im Seminar dementsprechend hitzig zwischen den beiden, bis sie es zu stark ausreizen und nun zusammen einen Roman schreiben sollen

Ich fand die Grundidee echt toll, es gibt wirklich hitzige Diskussionen, die teilweise zu mehr werden, weil es beide nicht lassen können, über das des anderen geschriebene Wort herzuziehen. Nun haben Aifen und Rosie den Salat, sie sollen zusammen ein Buch schreiben, eine Romance (weil ja Aiden das Genre nicht mag) ohne Happy End (weil bei Rosie kein Buch kein Happy End hat). Ob das gut geht, jaaaaa 🤭 und wie. Die beiden müssen zwar erst lernen, wie, aber nach und nach schaffen sie es, sich näher zu kommen, nicht nur zwischen den Zeilen, auch im realen Leben
Die Autorin hat das wirklich toll gemacht, ich habe es so gerne gelesen, wie die beiden sich Kappeln, wie sie sich nach und nach doch näher kommen. Zwischendurch habe ich mich ein wenig über die Autorin schlau gemacht und sie hat selbst in NY studiert, daher gehe ich davon aus, dass sie das eine oder andere an eigenen Erfahrungen mit einfließen hat lassen. Für mich war die Entwicklung der beiden nachvollziehbar und über die kleinen Ausschnitte des gemeinsam geschriebenen Manuskripts zwischen den Kapiteln hat man schnell gemerkt, dass sie da ihre Erlebnisse miteinander verarbeitet haben. Gerade diese Ausschnitte machen so viel aus und bringen die Handlung auf ihre eigene Weise voran.
Es gab so ein paar Sachen, die mich beim lesen „gestört“ haben. Aiden trägt wohl gerne einen Colani, was wirklich oft erwähnt wird (musste erstmal googeln, was das überhaupt ist 😅) und leider haben mich die spicy Szenen nicht überzeugt. Sowohl die, die sie gemeinsam ins Manuskript geschrieben haben, als auch die „echten“ zwischen ihnen. Aber das war tatsächlich das einzige, die Geschichte drumherum hat diese Dinge definitiv wett gemacht

Fazit:
Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch richtig gerne, die spicy Szenen waren für mich leider nichts, aber es waren ja auch nicht viele, daher steht für mich mich die Geschichte im Vordergrund und die konnte mich erreichen und begeistern. Tolle Slow Burn Geschichte, die von Hatern zu Lovern werden und ganz am Ende vielleicht doch ein Happy End wartet? Ihr werdet sehen.
Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Ein besonderes Berghotel

Das kleine Berghotel in Südtirol / Kochduell im Berghotel
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Kochduell im Berghotel ist der dritte, aber unabhängig lesbare, Band der Reihe zum Berghotel Liebelei. Dieses besondere Hotel ist dafür da, um die Magie des Wasserfalls und Oma Rosies besonderes Händchen, ...

Kochduell im Berghotel ist der dritte, aber unabhängig lesbare, Band der Reihe zum Berghotel Liebelei. Dieses besondere Hotel ist dafür da, um die Magie des Wasserfalls und Oma Rosies besonderes Händchen, Menschen zusammenzuführen, die zusammen gehören, Raum zu geben

Friederike hat einen großen Verlust erlitten und ihre beste Freundin ist der Meinung, dass sie einen Tapetenwechsel braucht. So nimmt sie die Stelle als Köchin im Berghotel an. Doch auch schon auf dem Weg zu ihrem Ziel wird sie in Form einer forschen und unhöflichen Begegnung mit Sascha bekanntgemacht. Dass beide auf dem Weg ins Berghotel sind, merken sie erst vor Ort. Aber dass sie sich kennen, schon etwas früher. Doch mögen, dass tun sie sich gar nicht und das merkt man auch mit jeder Begegnung. Trotzdem gab es immer wieder Momente, die gezeigt haben, dass doch etwas mehr zwischen ihnen brennt. Bis ein Kochduell ins Leben gerufen wird, der beide vor neue Herausforderungen stellt.

Sascha ist grundsätzlich ein guter Kerl, er rettet seine Hündin Flummi aus dem Tierheim, die er da zufällig entdeckt, kann kochen und meint es eigentlich immer gut. Keine Ahnung, was er an Friederike findet, dass ihn immer zur Weißglut treibt. Doch auch Friederike lässt da nichts anbrennen. Ehrlichweise ist es mir gegen Ende kurz ein wenig zu viel geworden, bevor es endlich Richtung Happy End geht

Ein toller dritter Band von einer Reihe mit einem besonderen Flair.

Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein letztes Mal nach Arrowwood

Herbstweiden in Arrowwood
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Mit dem vierten Band der Arrowwood Reihe müssen wir unsere Charaktere gehen lassen. Ich durfte diese Reihe von Anfang an begleiten und sie jetzt gehen zu lassen, fällt mir echt schwer. Besonders, da Natascha ...

Mit dem vierten Band der Arrowwood Reihe müssen wir unsere Charaktere gehen lassen. Ich durfte diese Reihe von Anfang an begleiten und sie jetzt gehen zu lassen, fällt mir echt schwer. Besonders, da Natascha nochmal einiges ausgepackt hat und ich wirklich mitgefiebert habe

Im letzten Band kommen Kateri und Clay zu Wort, Clay hat im dritten Band schon seine Liebe zu Lainey gefunden, doch seine Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt. Und Kateri musste auch noch ihren Weg finden, der bisher für sie noch nicht ersichtlich war.
Clay, der Cowboy-Poet hat seine Stimme verloren und versucht nun verzweifelt, diese wieder zu finden. Währenddessen arbeitet er als Barkeeper. Als er auf Philipp, den neuen Arzt im Dorf, trifft, erweckt dieser neue Hoffnungen in ihm. Auch wenn sie unterschiedlicher Meinung bei der Heilung sind, entwickelt sich eine Freundschaft, was mich freut, denn Philipp ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen
Dabei holt Clay auch seine Vergangenheit ein, von der niemand weiß. Ich hatte beim Lesen manchmal echt ein bisschen Unbehagen, als er sich von einer Lüge in die nächste verstrickt und ich immer darauf gewartet habe, dass es den großen Knall geben wird. Dabei ist Familie nicht immer von gleichem Blut.
Auch Kateri hat einen Weg vor sich, nachdem sie ein ereignisreiches Jahr hinter sich hat, muss sie sich nun entscheiden, was sie tun möchte. Da sie gerne auch etwas zurückgeben möchte an die Gemeinschaft, übernimmt sie eine Mädchengruppe. Was sich als Herausfordernder herausstellt als gedacht. Degan, ein alter Bekannter möchte sie bei ihrem Vorhaben unterstützen, aber nicht nur das, es schwingt definitiv mehr mit bei ihm. Doch ich muss ehrlich sagen, ich konnte ihn nicht so wirklich leiden. Seine Art kam mir einfach so falsch vor und ich hatte immer ein ungutes Gefühl, wenn er im Spiel war. Kennt ihr sowas? Dass man beim Lesen schon Bauchschmerzen hat, weil man genau weiß, dass ist falsch??
Zum Glück gibt es da noch einen gewissen Arzt, der auch Kateris Herz höherschlagen lässt, denn die beiden verbindet die Liebe zu Heilkräutern. So muss sich Kateri entscheiden, für wen ihr Herz schlägt: Philipp oder Degan.
Was ich an der Reihe sehr mag, dass wir weiterhin all die tollen Charaktere wiedersehen, die wir bisher kennengelernt haben. Ob Caroline, Tom, Nicky, Blake, Emily, Rabbit und den einen oder anderen Ältesten aus dem Volk der Cree, es ist immer wie nach Hause kommen
Ich kann die Reihe nur wärmstens ans Herz legen

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Hat mir viel zum Nachdenken gegeben

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
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Ich durfte bei einer Leserunde auf Lovelybooks dieses tolle Buch kennenlernen. Mich hatten Cover und Klappentext gleich angesprochen und ich wurde von der Geschichte nicht enttäuscht.

Yeonhwa ist bei ...

Ich durfte bei einer Leserunde auf Lovelybooks dieses tolle Buch kennenlernen. Mich hatten Cover und Klappentext gleich angesprochen und ich wurde von der Geschichte nicht enttäuscht.

Yeonhwa ist bei ihrer Großmutter aufgewachsen, die eine kleine Konditorei geführt hat. Nun ist ihre Großmutter gestorben und hat ihr die kleine Konditorei vererbt mit den Auflagen, diese nur zwischen 22 Uhr und Mitternacht zu öffnen, aber keiner kann ihr sagen, warum. Gemeinsam mit dem Schamanen Sawol gibt sie alles, um den Wünschen ihrer Großmutter gerecht zu werden
Mich konnte die Geschichte von Anfang an abholen, der unaufgeregte Schreibstil lässt sich angenehm lesen, ich habe tatsächlich auch zusätzlich auf das Hörbuch gesetzt und es während dem Lesen parallel gehört, um zu wissen, wie die Namen und Gebäcke ausgesprochen werden. Die Sprecherin Mélanie Fouché kenne ich schon als Sprecherin und höre ihr gerne zu.
Aber zurück zur Geschichte: Das Buch ist in 6 Kapitel unterteilt, in jedem dieser Kapitel erfahren wir eine besondere Geschichte, denn die kleine Konditorei ist etwas ganz besonderes, weswegen sie auch nur zu dieser bestimmten Uhrzeit geöffnet haben soll. Yeonhwa muss sich erstmal mit der neuen Situation auseinandersetzen und dabei kommt ihr der geheimnisvolle Sawol zu Hilfe, obwohl, er schon auch sehr viel nicht verrät. Aber Yeonhwa ist nicht abgeneigt, ihn einfach einzuspannen 🤭 und so helfen sie in jedem Kapitel Menschen, die von uns gegangen sind und endlich ins andere Reich übergehen sollen und vielleicht sogar wiedergeboren werden. Aber neben dieser unglaublich berührenden Geschichten, die Yeonhwa auch miterlebt, geht auch ihr Leben weiter.
Außerdem, wie oben schon erwähnt, backt Yeonhwa jedem Geist etwas, womit diese etwas an ihrem Leben verbindet, und wir bekommen einen Einblick in die koreanische Nachtischwelt. Am Ende des Buches gibt es auch ein QR-Code, bei dem man zu einem Video weitergeleitet wird, in dem die Autorin die verschiedenen Gebäcke vorstellt.
Mein Fazit: eine zauberhafte Geschichte, die zum Nachdenken anregt, mich aber auch emotional mitgenommen hat.

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