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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2019

Uneingeschränkt empfehlenswert

Die große Heuchelei
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Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich ...

Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich kühle Kalkulation, die Usa beteiligen sich und rufen diese Kriege hervor, einzig und allein um ihre Interessenspolitik zu stärken. Menschenrechte kpmmert die Kriegsbeteiligten in keinster Weise, dariinter lässt Todenhöfer auch Deutschland nicht aus dem Spiel.
In seinem Buch beschreibt er auch detailiert seine eigene Reise in den Kriegsgebieten, zusammen mit seiner Crew, dem Kameramann und seinem Sohn Frederikä Dabei wird klar dass sich die Männer nicht wenige Male in Todesgefahr begeben, sie haben oft Angst ob sie den morgigen Tag noch erleben werden, wie sie so manchen lebensbedrohenden Situationen entkommen und man fragt sich als Elternteil auch natürlich wie Herr Todenhöfer seinen Sohn auf solch eine risikoreiche Reise mitnimmt. Die Eindrücke, die man gewinnt sind natürlich einzigartig aber man könnte sie auch mit dem Leben bezahlen. Seine Reaktion finde ich hier nicht gut durchdacht, als ob er auch nur eine MIssion folgt, wie so viele andere die er beschreibt.
Auf jeden Fall ist das Buch ein Muss, für jeden der sich politisch weiterbilden will.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Der Kampf einer Auswandererfamilie 1936 in New York

Eine eigene Zukunft
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Maria Duenas gehört zu meinen spanischen Lieblingsschriftstellerinnen. Sie schafft es immer historische Themen infiktiven Geschichten miteinzubauen mit sehr lebendigen, authentischen Charakteren in einer ...

Maria Duenas gehört zu meinen spanischen Lieblingsschriftstellerinnen. Sie schafft es immer historische Themen infiktiven Geschichten miteinzubauen mit sehr lebendigen, authentischen Charakteren in einer aspruchvollen Sprache, die den Leser mit auf ihren Reisen nimmt. In ihrem neusten Roman ist ihr das aber weniger gelungen obwohl das Thema interessant bleibt. Eine Familie versucht sich in New York einzuleben nach der Einwanderung und den anfänglichen Zögern. Als der Lebemann und Vater der Familie plötzlich stirbt, muss die Familie entscheiden ob sie zurück nach Andalusien möchte oder sich im neuen Land ein neues Leben aufbaut, wo sie die Sprache nicht spricht, die Sitten nicht kennt und sie sich nicht heimisch fühlen kann.
Auf den 600 Seiten kommen unzählige Personen vor, die nicht unbedingt wichtig sind, die Charaktere sind zwar lebendig geschrieben aber irgendwie konnte ich mit ihnen nicht warm werden. Vielleicht lag es an mir aber micht konnte der Roman diesmal leider nicht so fesseln. Deshalb vergebe ich diesmal bloss 3 Sterne.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Reine Zeitverschwendung

Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer
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Ich habe all die positiven Kritiken gelesen und muss sagen, dass mich dies sehr erstaunt hat, da mir persönlich als Erwachsene das Buch nicht gefallen hat. Mein Enkel fand es teilweise witzig, jedoch langweilte ...

Ich habe all die positiven Kritiken gelesen und muss sagen, dass mich dies sehr erstaunt hat, da mir persönlich als Erwachsene das Buch nicht gefallen hat. Mein Enkel fand es teilweise witzig, jedoch langweilte es sich auch oft und wartete darauf dass endlich etwas Aufregendes passiert.
Kurz zur Handlung: Dr Krall will alles Ungewöhnliche in der Welt vernichten und hat einen katastrophalen Plan. Der Dachs Dan zusammen mit Onkel Stan und den Lamas sollen ihn dabei aufhalten.
Der Humor den das Buch beinhaltet ist sicherlich gewöhnungsbedurftig und hat meinen Stil sicherlich nicht gefunden. Selten habe ich über eine Szene lachen können und die beschriebenen Situationen waren mir einfach zu schräg und zu lächerlich. Obwohl ich viele Kinderbücher lese, das ich sie meinem Enkel oft vorlese, kann ich sagen, dass mich ein Kinderbuch selten so wenig angesprochen hat. Es war weder spannend, noch gab es irgendwie Wissen weiter oder war unterhaltsam. Für mich war es leider einfach Zeitverschwendung dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Das schwierige Leben im Italien des 20. Jahrhunderts

Bella Ciao
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Das Buch verbindet einen Roman, der sich in Italien in der Zeit zwischen 1900 und 1946 abspielt mit historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Handlungsort ist ein fiktives Dorf im Piemont. Giulia Masca ...

Das Buch verbindet einen Roman, der sich in Italien in der Zeit zwischen 1900 und 1946 abspielt mit historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Handlungsort ist ein fiktives Dorf im Piemont. Giulia Masca kommt als gemachte Frau nach einem jahrelangen Aufenthalt in Amerika, zurück in ihrem Heimatort, wo sie noch eine Rechnung offen hat. Denn nach fast fünfzig Jahren will sie ihrer ehemaligen besten Freundin gegenübertreten, die sie damals zusammen mit ihrem Verlobten hintergangen hat. Damals ergriff Giulia die Flucht nach New York und stellte sich nicht der Situation. Mit vielen Rückblenden und Handlungssprüngen erzählt die Autorin sehr realitätsnah die soziallen, politischen und finanziellen Verhältnisse des damaligen Lebens in Italien, ein meist ärmliches Leben mit vielen Opfern und Schwierigkeiten.
Ein sehr emotionales Buch, äusserst gefühlvoll geschrieben, an dem ich vieles hinzugelernt habe und es deshalb schweifellos weiteremfehle.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Manchmal ist weniger mehr

Mord am Mandela Square
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Der Naturwissenschaftler Frank Sattler reist nach Johannesburg, Südafrika nach der Bitte seines Freundes, seine Tochter Pia, welche als Menschenrechtsaktivistin in Südafrika agiert zurück nach Deutschland ...

Der Naturwissenschaftler Frank Sattler reist nach Johannesburg, Südafrika nach der Bitte seines Freundes, seine Tochter Pia, welche als Menschenrechtsaktivistin in Südafrika agiert zurück nach Deutschland zu holen, da sie angeblich in Gefahr schwebt. Sattler ist schnell von dem Charme und der Dynamik der jungen Frau fasziniert und verfällt ihr augenblicklich. Sie selbst vermutet jedoch, dass jemand versucht hat, das Trinkwasser der Bewohner der Stadt zu vergiften. Zusammen mit Frank und dem Südafrikaner Mfuneni versuchen sie die Verschwörung aufzudecken.
Unterdessen findet Mfuneni aber seinen treuen Freund und Wegbegleiter Bongomusa tot in der Badewanne. Ausser Mord kommen illegale Geschäfte, Macht und Waffen, in diesem etwas überladenen Krimi noch vor.
In den Beschreibungen des Landes merkt man jedoch, dass der Autor lange Zeit dort lebte und das Land innig liebt. Ein äusserst packender Thriller, der an manchen Stellen etwas übertrieben wirkte. Manchmal ist weniger eben mehr.