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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2024

Kräutervielfalt für die heimische Küche

Die Wunderwelt der Kräuter
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Meine Meinung
Besonders viel Erfahrung mit Kräutern hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nicht unbedingt, wenn man von den klassischen Küchenkräutern einmal absieht. Ich war daher vor allem gespannt ...

Meine Meinung
Besonders viel Erfahrung mit Kräutern hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nicht unbedingt, wenn man von den klassischen Küchenkräutern einmal absieht. Ich war daher vor allem gespannt auf neue Pflanzen und Anwendungsmethoden, die ich bisher noch nicht kannte.

Bevor es allerdings tatsächlich um Kräuter geht, berichtet Stefanie Hertel erst einmal darüber, wie sich ihre Beziehung zur Natur und speziell zu den Kräutern überhaupt entwickelt hat. Für meinen Geschmack war dieses Kapitel ein wenig lang, auch wenn ich durchaus damit hätte rechnen können, dass auch ein Sachbuch einer Person mit einer gewissen Öffentlichkeit eben auch persönliche Komponenten enthalten würde.

Die Bandbreite im für mich eigentlich interessanten Teil war dann erstaunlich groß, da hier nicht nur die klassischen Kräuter, sondern auch andere Pflanzen vorgestellt wurden. Die Informationen zu Wirkungsweise, Anwendungsmethoden und Fundorten fand ich interessant und praktisch anwendbar, da die meisten Pflanzen auch unabhängig vom Wohnort recht lokal zu finden sein dürften.

Abgeschlossen wird das Buch durch eine Rezeptesammlung, die teils bekannte Gerichte mit neuen Variationen und teils mir völlig neue Ideen beinhaltet hat. Auch wenn ich bisher noch nicht alle Rezepte ausprobiert habe, fand ich den Großteil bisher sehr einfach umsetzbar und daher auch für nicht ganz so experimentierfreudige Köche sehr praktisch.


Fazit
Auch wenn man als Fan der Sängerin vermutlich mehr Freude an den privaten Teilen dieses Buches haben wird, fand ich die Informationen zu den ausgewählten Pflanzen und die Rezepte dazu sehr praktisch und leicht verständlich umgesetzt. Dabei muss man kein Kräuterprofi sein, um mit dem Buch arbeiten zu können, da man hier auch ohne großartiges Vorwissen zurecht kommt.

Dafür gibt es vier Bücherstapel.

Veröffentlicht am 13.03.2024

Etwas schräges Abenteuer mit interessantem Konzept

Oracle
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Worum geht’s?
Seit Julian klein ist, hat er immer wieder seltsame Visionen, die ihn völlig verwirren. Seine Therapeutin hält das allerdings lediglich für eine fehlerhafte Verknüpfung in seinem Gehirn, ...

Worum geht’s?
Seit Julian klein ist, hat er immer wieder seltsame Visionen, die ihn völlig verwirren. Seine Therapeutin hält das allerdings lediglich für eine fehlerhafte Verknüpfung in seinem Gehirn, und verschreibt ihm Medikamente. Das geht so lange gut, bis plötzlich einige seiner Visionen Wirklichkeit werden – und Julian sich fragen muss, ob er nicht vielleicht doch etwas mit diesem seltsamen Ereignissen zu tun hat.


Meine Meinung
Ein modernes Orakel stand definitiv nicht ganz oben auf der Liste der Dinge, mit denen ich in einem Buch gerechnet hätte. Die Idee an sich fand ich aber trotzdem ganz spannend, vor allem weil mich Ursula Poznanski bisher noch mit keinem ihrer Bücher enttäuscht hat.

Die erste Hälfte des Buches fand ich dann allerdings leider ein wenig zäh, was vermutlich vor allem daran lag, dass ich mit den Figuren irgendwie nicht so wirklich warm geworden bin. Ich wollte zwar wirklich gerne wissen, wie es weitergeht, so richtig mitgerissen hat mich der Anfang aber leider noch nicht.

Mit der Zeit ist das zum Glück wesentlich besser geworden, vor allem da mich die übernatürlichen Elemente der Geschichte sehr interessiert haben und ich die Hintergründe dazu gerne verstehen wollte. Vollkommen zu meiner Zufriedenheit beantwortet wurden meine Fragen dann zwar bis zum Schluss leider nicht, die Handlung hatte da aber zum Glück schon genug Dynamik entwickelt, um mich nicht vollkommen zu enttäuschen.

Auch die Entwicklung von Protagonist Julian fand ich schlussendlich überraschend gelungen, da er zwar eine sehr ordentliche Wandlung hinlegt, das aber nicht in einem überstürzten Tempo tut und somit nicht unglaubwürdig auf mich gewirkt hat. Da diese Geschichte ein Jugendbuch ist, hat mir dieser Fokus wirklich gut gefallen, was die in meinen Augen nicht ganz saubere Ausarbeitung der übernatürlichen Elemente tatsächlich wieder ausgleichen konnte.


Fazit
Auch wenn mich diese Geschichte vielleicht nicht vor Begeisterung umgehauen hat, mochte ich die Grundidee und die Entwicklung des Protagonisten schlussendlich sehr gerne. Wer Themen wie Vorhersehung und Mystery mag, dem wird dieses Buch auf jeden Fall gefallen, aber auch wer hauptsächlich nach einem flott zu lesenden Jugendbuch mit spannenden Elemente sucht, der wird hier fündig.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

Fantasy vom Feinsten

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Worum geht’s?
Als Schwertfänger von Kronprinz Conor hat Kel nur eine Aufgabe: Für den Thronfolger zu sterben. Die beiden sind zwar wie Brüder aufgewachsen, doch im Zweifelsfall stellt sich Kel zwischen ...

Worum geht’s?
Als Schwertfänger von Kronprinz Conor hat Kel nur eine Aufgabe: Für den Thronfolger zu sterben. Die beiden sind zwar wie Brüder aufgewachsen, doch im Zweifelsfall stellt sich Kel zwischen Conor und alle Gefahren dieser Welt. Als Kel durch Zufall einer Verschwörung auf die Spur kommt, setzt er alles daran, seinen Prinzen zu schützen – und weiß bald schon selbst nicht mehr, wem er dabei überhaupt noch vertrauen kann.


Meine Meinung
Als Fan von Cassandra Clares Geschichten musste natürlich auch dieses Buch direkt auf meine Leseliste wandern, wobei es mich dann fast selbst überrascht hat, wie unglaublich gut mir die Geschichte gefallen hat.

Am Setting fand ich besonders spannend, dass mich die verschiedenen Handlungsebenen leicht an andere Fantasygeschichten erinnert haben, ich beim Lesen aber trotzdem nicht das Gefühl hatte, eine Kopie irgendeines anderen Buches zu lesen. Die Ausarbeitung hat mich dabei definitiv neugierig auf mehr der hier nur angeschnittenen Hintergrundinformationen gemacht, welche mir die Fortsetzung dann hoffentlich auch liefern wird.

Was ich ebenfalls sehr interessant gemacht fand, waren die Sprünge zwischen den Erzählebenen der beiden Protagonisten. Da die Menge der Figuren und Interessen insgesamt wirklich unglaublich war, hatte ich zwar bei den Nebencharakteren meine Schwierigkeiten mit der Zuordnung, die wichtigen Personen konnte ich aber gut auseinanderhalten, selbst wenn mehrere Kapitel und mit zunehmendem Fortschreiten der Handlung auch mehrere Intrigen zwischen den jeweiligen Ereignissen und Entwicklungen lagen.

Dass Lin und Kel sich als Protagonisten recht lange überhaupt nicht begegnen, fand ich zunächst ein wenig seltsam. Vorteilhaft an dieser Umsetzung war natürlich, dass sich die einzelnen Handlungsstränge etwas besser entfalten konnten, auch wenn ich lange Zeit gar nicht so richtig wusste, wie der Klappentext und die Ereignisse innerhalb der Geschichte schlussendlich eigentlich zusammenpassen sollten. Im Nachhinein betrachtet hat mir das allerdings ziemlich gut gefallen, da beide Handlungsebenen eine Menge Fragen aufwerfen und wirklich genug passiert, was in Kombination vermutlich etwas zu viel des Guten gewesen wäre.


Fazit
Auch wenn ich die Geschichten der Autorin schon immer mochte, hat mich dieses Buch doch besonders positiv überrascht. Der Spannungsbogen hat mein Interesse bis zum Schluss hoch halten können und hat mich jetzt schon unglaublich neugierig aus Band zwei und die Antworten auf die vielen Fragen, die bisher aufgeworfen wurden gemacht.

Dafür gibt es volle fünf Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

Niedliches Feenabenteuer mit vorlauter Protagonistin

Mina Wirbelfee (Bd. 1)
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Worum geht’s?
Die kleine Fee Mina kann ihren Geburtstag kaum noch erwarten, da sie nicht nur Geschenke bekommt, sondern auch endlich erfährt, was genau ihre Feengabe ist. Blöd nur, dass die Handschrift ...

Worum geht’s?
Die kleine Fee Mina kann ihren Geburtstag kaum noch erwarten, da sie nicht nur Geschenke bekommt, sondern auch endlich erfährt, was genau ihre Feengabe ist. Blöd nur, dass die Handschrift von Feenkönigin Mirabella so schwer zu entziffern ist, denn so weiß Mina noch immer nicht, was für eine Fee sie eigentlich ist. Kurzentschlossen schnappt sie sich Dackel Rüdiger und die Warze Wanda, um die Feenkönigin einfach selbst nach ihrer Magie zu fragen – und stolpert dabei in ein Abenteuer, das sie sich niemals hätte erträumen können.


Meine Meinung
Die Geschichte von Mina und ihrer Reise zur Feenkönigin Mirabella finde ich wirklich unglaublich niedlich gemacht, auch wenn ich nicht mehr ganz zur primären Zielgruppe gehöre.

Protagonistin Mina Wirbelfee macht ihrem Namen dabei alle Ehre, denn sie ist wirklich eine quirlige Figur, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt. Ihre Zielstrebigkeit und ihre Abenteuerlust machen sie in meinen Augen definitiv sympathisch, auch wenn sie damit manchmal ein wenig über das Ziel hinausschießt und ziemlich vorlaut ist. Das macht sie gleichzeitig aber irgendwie auch wieder authentisch, was für Kinder im selben Alter auf jeden Fall ein wichtiges Identifikationsmerkmal darstellen dürfte.

Die verschiedenen Abenteuer, die Mina, Rüdiger und Wanda erleben, fand ich in Hinblick auf ihre Länge genau richtig, um beim Lesen Spaß zu machen und für Gelächter zu sorgen und gleichzeitig beim ersten Selberlesen nicht zu überfordern. Auch die tolle Bebilderung hat das unterstützt, was das Buch für mehrere Altersklassen und Leseniveaus zugänglich macht und somit gleich mehrfach Spaß beim Lesen machen kann.


Fazit
Nicht nur kleine Feenfans werden an diesem niedlichen Abenteuer ihre Freude haben, auch größere Leseratten haben hier einiges zu Lachen. Dass manche Aspekte der Geschichte nicht jeden Geschmack treffen, ist völlig in Ordnung, Kinder werden sich für dieses Buch aber definitiv begeistern können.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

Ein fulminantes Ende

Die Erben der Animox 5. Die Rache des Tigers
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Worum geht’s?
Auch wenn Simon und seine Freunde gerade erst ein Abenteuer in Südamerika bestanden haben, bleibt ihnen kaum Zeit, um zur Ruhe zu kommen. In Asien angekommen müssen sie schon bald wieder ...

Worum geht’s?
Auch wenn Simon und seine Freunde gerade erst ein Abenteuer in Südamerika bestanden haben, bleibt ihnen kaum Zeit, um zur Ruhe zu kommen. In Asien angekommen müssen sie schon bald wieder alles daran setzen, sich dem Imperium zu stellen – und das erfordert mehr als einmal ihre geballten Kräfte im Kampf für den Schutz der Welt der Animox.


Meine Meinung
Wer die Reihe um die Welt der Animox und ihrer Erben bereits kennt, dem dürfte der Aufbau dieser Geschichte auf jeden Fall vertraut sein. Obwohl ich alterstechnisch definitiv nicht mehr zur primären Zielgruppe gehöre, überrascht es mich immer wieder, wie sehr mich die Wendungen des Handlungsbogens überraschen und begeistern können.

Auch in diesem Buch geht es wieder ausgesprochen actionreich zu, was sowohl den Lesefluss, als auch die Spannung bis zum Schluss hoch hält. Für ein Kinderbuch finde ich manche Szenen vielleicht ein wenig brutal, da die Protagonisten aber überwiegend unbeschadet davonkommen, ist dieser Umstand durchaus zu verkraften.

Darüber hinaus stehen in dieser Geschichte nicht nur die Kämpfe und Verfolgungsjagden im Fokus, sondern auch Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt, was meiner Meinung nach einen tollen Ausgleich zu den Spannungselementen schafft und dieses Buch somit zu einer auf mehrfacher Ebene tollen Lektüre macht.


Fazit
Auch wenn ich eigentlich wirklich noch nicht dazu bereit bin, mich von dieser Reihe zu verabschieden, hat dieses Buch in meinen Augen doch einen würdigen Abschluss gebildet. Fans der Reihe werden auch diese Geschichte lieben, auch wenn der Abschied sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge erfolgt.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel.

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