Profilbild von buchgestapel

buchgestapel

Lesejury Star
offline

buchgestapel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchgestapel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2022

Schön gestaltete Wissenssammlung

Mein Kinderwissen-Comic – Das Leben auf der Erde (Planet Erde, Pflanzen, Tiere, Der Mensch)
0

Meine Meinung
Wissensvermittlung in Comicform ist definitiv eine klasse Idee, die ich mir zu so einigen Themen wirklich gut vorstellen kann. Die Umsetzung hier hat nicht nur mir sehr gefallen, was das ...

Meine Meinung
Wissensvermittlung in Comicform ist definitiv eine klasse Idee, die ich mir zu so einigen Themen wirklich gut vorstellen kann. Die Umsetzung hier hat nicht nur mir sehr gefallen, was das Format definitiv empfehlenswert macht.

Das Buch an sich ist in vier Unterthemen aufgeteilt, die sich mit der Erde, Pflanzen, Tieren und dem Menschen beschäftigen. Die dabei behandelten Fragen decken eine ganze Bandbreite an möglichen Ideen ab, die man als Kind teils selbst interessant fand oder über die man auch Jahre später mitunter noch einmal stolpert.

Die Illustrationen und das kleine Quiz am Ende jeder Themenseite haben die Informationen wirklich schön begleitet, sodass das Lesen auch wirklich Spaß gemacht hat. In dieser Form kann man sicherlich auch noch andere Themen behandeln, was als Reihe bestimmt Einzug in unser Bücherregal halten dürfte.


Fazit
Nicht nur für Kinder sammelt dieses Buch einige wirklich spannende Fragen, die Wissen mit tollen Illustrationen vermitteln und damit definitiv Spaß machen. Auch für andere Themen eignet sich das Format sicherlich gut, was auf weitere Bücher dieser Art hoffen lässt.

Von mir gibt es dafür alle fünf Bücherstapel.

Veröffentlicht am 19.11.2022

Etwas aus der Zeit gefallener Thriller

EAST. Welt ohne Seele
0

Worum geht’s?
Nach dem Tod seiner Familie ist Ermittler Jan Jordi Kazanski dem Alkohol verfallen und vom Dienst freigestellt. Als er dann jedoch plötzlich beruflich nach Krakau reisen soll, fällt Jan aus ...

Worum geht’s?
Nach dem Tod seiner Familie ist Ermittler Jan Jordi Kazanski dem Alkohol verfallen und vom Dienst freigestellt. Als er dann jedoch plötzlich beruflich nach Krakau reisen soll, fällt Jan aus allen Wolken. In Krakau angekommen stolpert er jedoch mitten hinein in die Gefahren der Unterwelt – denn der kurz darauf auf ihn verübte Anschlag soll nicht der letzte Versuch bleiben, ihm bei seiner Suche Steine in den Weg zu legen.


Meine Meinung
Eigentlich liebe ich Agententhriller, bei diesem hier muss ich aber leider ganz ehrlich feststellen, dass das Buch deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Da ich bereits die Oxen-Reihe des Autors gelesen habe, hatte ich mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut, nach dem Lesen habe ich aber durchaus gemerkt, dass sich seine Geschichten im Laufe der Zeit doch verändert haben.

25 Jahre nach der Ersterscheinung eine deutsche Übersetzung auf den Markt zu bringen, ist vielleicht auch ein wenig spät für dieses Buch gewesen. Was mir insgesamt aber zunächst gut gefallen hat, war der Aufbau des Spannungsbogens. Im Grunde ist das Konzept zwar nichts Neues, wer aber ohnehin gerne Agententhriller mag, dem wird das sicherlich gefallen.

Was mir dann beim Lesen aber eher Probleme bereitet hat, waren zum einen der Erzählstil und zum anderen auch der Protagonist. In meinen Augen hat man einfach gemerkt, dass die Geschichte schon einige Jahre alt ist und dementsprechend nicht mehr ganz in die heutige Zeit passt. Verstaubte Klischees haben darüber hinaus dazu beigetragen, dass ich das Buch zwischenzeitlich zur Seite legen und eigentlich gar nicht weiterlesen wollte.

Darüber hinaus konnte ich leider auch eher wenig mit Protagonist Jan anfangen und habe mich schwer damit getan, ihn sympathisch zu finden. Im Grunde habe ich zwar verstanden, wofür er stehen sollte, aber nichtsdestotrotz hatte ich beim Lesen einfach das Gefühl, einer Wunschfigur gegenüberzustehen, die ich so einfach kaum authentisch fand.


Fazit
Wer Agententhriller mag, dem wird dieses Buch an einigen Stellen sicherlich gut gefallen. Auch mir hat das Grundkonzept eigentlich zugesagt, der Protagonist und das Alter der Geschichte haben mir beim Lesen aber leider irgendwie ein eher komisches Gefühl gegeben, weshalb ich mich dann vielleicht doch eher an die neueren Veröffentlichungen des Autors halten werde.

Von mir gibt es dafür zweieinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2022

Schwächster Teil der Reihe

Bridgerton – In Liebe, Ihre Eloise
0

Worum geht’s?
Eigentlich hat sich Eloise Bridgerton schon fast damit abgefunden, niemals zu heiraten. Bis sie nicht ihrer großen Liebe begegnet, will sie keinen Heiratsantrag annehmen, und da sie ohnehin ...

Worum geht’s?
Eigentlich hat sich Eloise Bridgerton schon fast damit abgefunden, niemals zu heiraten. Bis sie nicht ihrer großen Liebe begegnet, will sie keinen Heiratsantrag annehmen, und da sie ohnehin nicht zu Sanftmut und Geduld neigt, gestaltet sich die Sache nicht gerade einfach. Eloises einziger Lichtblick ist die Brieffreundschaft zu Phillip Crane, dem Mann einer entfernten Verwandten. Als dann jedoch nicht nur besagte Verwandte verstirbt, sondern auch ausgerechnet Eloises beste Freundin vor ihr heiratet, fasst sie einen Entschluss – und nimmt ihr Leben einfach selbst in die Hand.


Meine Meinung
Eigentlich bin ich ein riesiger Fan der Bridgerton Reihe und habe die vorherigen vier Bücher wirklich gerne gelesen. Bei dieser Geschichte muss ich im Vergleich aber leider wirklich feststellen, dass die Reihe hier deutlich nachgelassen hat.

Der Schreibstil war wie sonst auch kein Problem und hat sich ausgesprochen angenehm lesen lassen, weshalb mein Lesefluss auf jeden Fall ziemlich hoch war. Bereits bei den ersten vier Bänden der Reihe ist mir aufgefallen, wie schnell man so ein Buch tatsächlich durch bekommt, und trotz meiner Kritikpunkte war das auch hier der Fall.

Was mich eigentlich hauptsächlich gestört hat, war der teils zeitlich irgendwie nicht ganz schlüssig auf mich wirkende Handlungsbogen. Allein die Brieffreundschaft zwischen den beiden Protagonisten kam mir zu Anfang sehr knapp abgehandelt vor, und auch im weiteren Verlauf der Geschichte gab es immer wieder Stellen, die mir in ihrer Entwicklung einfach zu kurz und bündig abgearbeitet vorkamen.

Auch Eloise und Phillip waren mir im Grunde eigentlich recht sympathisch, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich meine Lieblingsfiguren in dieser Familie bereits gefunden habe und daher durchaus ein wenig voreingenommen an diesen Teil der Reihe herangegangen bin. Was mich an der Beziehung der beiden jedoch so massiv gestört hat, waren tatsächlich die Kommunikationsprobleme und leider eben auch die Tatsache, dass ich die Funken zwischen ihnen einfach nicht habe sprühen sehen. Das macht zwar auch einen Hauptteil des Konfliktes im Spannungsbogen aus, im Vergleich zu den übrigen Teilen dieser Reihe hat mich die Umsetzung so aber schon ein wenig enttäuscht.


Fazit
Wer die vorherigen Bände der Reihe kennt, wird von dieser Geschichte vielleicht eher ein wenig enttäuscht sein, auch wenn die Charaktere und ihre Geschichte eigentlich eine Menge Potenzial gehabt hätten. Den nächsten Büchern werde ich zwar noch eine Chance geben, mein Favorit wird diese Geschichte aber leider nicht werden.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2022

Temporeiche Science-Fiction mit flachen Charakteren

Interspace One
0

Worum geht’s?
Als Commander Liam Mikaelsson im Jahr 3486 in seinem Klonkörper aufwacht, ist etwas gewaltig schiefgelaufen. Eigentlich sollte seine Raummission einen Erkundungsflug unternehmen, doch das ...

Worum geht’s?
Als Commander Liam Mikaelsson im Jahr 3486 in seinem Klonkörper aufwacht, ist etwas gewaltig schiefgelaufen. Eigentlich sollte seine Raummission einen Erkundungsflug unternehmen, doch das Raumschiff ist nicht nur auf dem falschen Planeten gelandet, zu allem Überfluss gab es auch noch einen ungeklärten Todesfall. Gemeinsam mit Sicherheitsexpertin Kendra macht sich Liam daran, den Tod zu untersuchen – denn wenn der Mörder noch unter ihnen ist, bringt das nicht bloß die Mission in ernsthafte Gefahr.


Meine Meinung
Auch wenn ich die Bücher von Andreas Suchanek bisher eigentlich immer wirklich gut gefunden habe, hatte ich mit dieser Geschichte zeitweise doch so meine Probleme.

Schreibstil und Erzähltempo haben mir zunächst einmal gut gefallen, die vielen kurzen Kapitel halten den Lesefluss und das Interesse an der Handlung hoch, und grundsätzlich möchte man bis zum Schluss wissen, worauf die Geschichte eigentlich hinauslaufen wird. Bei diesem hohen Tempo muss ich jedoch auch sagen, dass sich der Handlungsbogen irgendwann so ein wenig verläuft und ich zum Ende hin doch recht froh darüber war, die Geschichte beendet zu haben.

Was gleich zu Beginn des Buches dann jedoch auch ausgepackt wird, ist eine regelrechte Technikkeule, mit der man beim Lesen leider so ein wenig erschlagen wird. Ich persönlich habe mich ein wenig schwer damit getan, dabei nicht demotiviert zu werden sondern mich durch den Dschungel an Begriffen zu schlagen.

Auch mit den Figuren bin ich leider nicht so wirklich warm geworden, wobei das schon wieder beabsichtigt gewesen sein könnte, um der Stimmung in der Geschichte zuträglich zu sein. Das Misstrauen und die dauerhaft präsente Bedrohung kam in meinen Augen wirklich gut zur Geltung, Nähe zu den Charakteren hat das für mich aber nicht aufgebaut.

Insgesamt hätte ich mir eine etwas weniger distanzierte Geschichte mit greifbareren Figuren gewünscht. Grundsätzlich fand ich das Buch zwar schon, Luft nach oben habe ich in dieser Umsetzung aber trotzdem noch gesehen.


Fazit
Auch wenn ich sowohl den Autor, als auch Science Fiction im Allgemeinen eigentlich sehr gerne mag, gibt es meiner Meinung nach doch etwas besser umgesetzte Geschichten in diesem Genre. Grundsätzlich fand ich die Handlung zwar spannend zu lesen, die Figuren hätten in meinen Augen aber einfach besser ausgearbeitet sein können, was mir mehr Lesespaß bereitet hätte.

Von mir gibt es dafür knappe dreieinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2022

Spannender Auftaktband

Rachejagd - Gequält
0

Worum geht’s?
Drei Jahre nach ihrer erfolgreichen Flucht vor einem Serienmörder muss Journalistin Anna nicht nur mit der Schuld leben, ihre Freiheit gewonnen und ihre beste Freundin verloren zu haben, ...

Worum geht’s?
Drei Jahre nach ihrer erfolgreichen Flucht vor einem Serienmörder muss Journalistin Anna nicht nur mit der Schuld leben, ihre Freiheit gewonnen und ihre beste Freundin verloren zu haben, sondern sich ebenfalls mit dem erneuten Auftauchen des seit damals verschwundenen Täters auseinandersetzen. Gemeinsam mit ihrer Jugendliebe, dem FBI-Agenten Nick setzt sie alles daran, ihrem Peiniger nicht erneut in die Fänge zu geraten – und der denkt gar nicht erst daran, sein Opfer so leicht aufzugeben.


Meine Meinung
Grundsätzlich hat mir an dieser Geschichte schon einmal gefallen, wie gut das Konzept eines gemeinsamen Buches zweier Autoren umgesetzt wurde. Die Schreibstile haben gut harmoniert, und mir persönlich haben die Sprünge zwischen den Perspektiven wirklich gut gefallen.

Der Handlungsbogen hat mich besonders mit seiner Dynamik überzeugt, die bereits zu Beginn der Geschichte etabliert wird. Das Erzähltempo ist dementsprechend hoch, was mich insbesondere an Thrillern immer sehr begeistern kann.

Mit den Figuren habe ich mich zunächst leider ein wenig schwer getan, da mir trotz all der blutigen Beschreibungen und der schrecklichen Dinge, die insbesondere Anna erlebt hat irgendwie so ein wenig die emotionale Verbindung zu ihr gefehlt hat. Im Laufe der Geschichte habe ich zwar mit ihr mitgefiebert, so wirklich interessiert hat mich aber tatsächlich eher die Handlung.

Zum Ende des Buches kam dann noch einmal eine Menge Action auf, was für eine Trilogie definitiv ein wirklich gelungener Anknüpfungspunkt ist. Mir persönlich kamen einige Entwicklungen dann aber leider nicht mehr ganz so gelungen konstruiert vor, sondern eher so, als wolle man etwas krampfhaft zu Band zwei der Reihe überleiten.

Die gesamte Aufmachung hat mich nichtsdestotrotz neugierig auf die Fortsetzung gemacht, insbesondere weil ich für die Figuren noch Entwicklungspotenzial sehe, das mich Band zwei und drei vielleicht ein wenig mehr genießen lassen könnte.


Fazit
Auch wenn das Ende in meinen Augen ein bisschen geschwächelt hat, konnte mich dieser Auftaktband doch neugierig auf die gesamte Reihe machen. Ein gemeinsam geschriebenes Buch halte ich definitiv für ein spannendes Konzept, das mich hier in der Umsetzung auf jeden Fall gut unterhalten konnte.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere