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Veröffentlicht am 12.11.2022

Nette Geschichte mit eher platter Umsetzung

The Girl in the Love Song
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Worum geht’s?
Miller und Violet sind schon ewig beste Freunde – auch wenn Miller weiß, dass es für ihn immer nur Violet geben wird. Seine Musik soll ihm helfen, sein von Schwierigkeiten geprägtes Leben ...

Worum geht’s?
Miller und Violet sind schon ewig beste Freunde – auch wenn Miller weiß, dass es für ihn immer nur Violet geben wird. Seine Musik soll ihm helfen, sein von Schwierigkeiten geprägtes Leben hinter sich zu lassen, und dabei kann er immer auf Violets Unterstützung zählen. Violet, die zwar weiß, dass all seine Lieder von ihr handeln, die gleichzeitig aber weder ihr Herz, noch ihre Freundschaft in Gefahr bringen will.


Meine Meinung
Die Idee dieser Geschichte klang für mich wirklich niedlich und absolut gefühlvoll, von der Umsetzung bin ich jetzt nach dem Lesen aber leider nicht so ganz begeistert, wie ich eigentlich erwartet hätte.

Der Schreibstil war zunächst einmal angenehm zu lesen und für Fans von Emma Scott sicherlich ein absoluter Pluspunkt der Geschichte. Grundsätzlich war auch mein Lesefluss ziemlich hoch, was dann aber leider auch relativ schnell dazu geführt hat, dass ich beim Lesen auf das ein oder andere Problem gestoßen bin.

Am schwersten habe ich mich tatsächlich mit den Figuren getan, die grundsätzlich zwar eine Menge Potenzial hatten, in meinen Augen aber einfach nicht so gelungen sind, wie sie hätten werden können. Miller wollte mir über den Verlauf des Buches leider einfach nicht so wirklich sympathisch werden, was insbesondere daran lag, dass sein Verhalten nicht unbedingt immer auch seinem Alter entsprach. Bei Violet fiel es mir schon wesentlich leichter, sie zu mögen, so wirklich authentisch kam sie mir als Charakter aber leider ebenfalls nicht vor.

Auch der Beziehung der beiden hat meiner Meinung nach leider einfach so ein wenig der sprühende Funken gefehlt. Es gab zwar immer wieder Episoden, in denen ich so gerne mit den beiden mitgefiebert habe, im Großen und Ganzen hätte ich aber irgendwie ein wenig mehr erwartet, als der Handlungsbogen hier geboten hat.


Fazit
Ich hätte insgesamt ein bisschen mehr von dieser Liebesgeschichte erwartet, insbesondere was die Figuren und ihre Authentizität angeht. Fans der Autorin werden sicherlich auf ihre Kosten kommen, ich persönlich wurde von diesem Buch aber leider eher ein wenig enttäuscht.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2022

Friends-to-Lovers mit schwieriger Protagonistin

Sunrise Full Of Wonder
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Worum geht’s?
Seit die beiden denken können, sind Maya und Lenny beste Freunde. Höhen, Tiefen und gebrochene Herzen haben sie schon gemeinsam überstanden, aber als Lenny spontan bei Maya einziehen muss, ...

Worum geht’s?
Seit die beiden denken können, sind Maya und Lenny beste Freunde. Höhen, Tiefen und gebrochene Herzen haben sie schon gemeinsam überstanden, aber als Lenny spontan bei Maya einziehen muss, stellt das ihre eigentlich so sicher geglaubte Freundschaft vor eine Zerreißprobe.


Meine Meinung
Friends-to-Lovers lese ich eigentlich wirklich gerne, denn im überwiegenden Teil der Fälle muss ich mir bei dieser Art von Geschichte keine Gedanken darum machen, ob die Entwicklung der Beziehung zwischen den Protagonisten irgendwie unglaubwürdig gestaltet wird.

Der Schreibstil dieses Buches war wirklich flott zu lesen, insgesamt vielleicht ein kleines bisschen zu platt für meinen Geschmack gehalten, aber definitiv nichts, woran ich mich allzu sehr aufgehangen hätte.

Was mich dann jedoch recht schnell gestört hat, war der insgesamt eher kindische Ton, der in dieser Geschichte vorgeherrscht hat. Insbesondere die Protagonistin ist mir relativ schnell auf die Nerven gegangen und hat es mir wirklich nicht leicht gemacht, die Handlung zu genießen. Lenny dagegen war ein sympathischer Protagonist, den ich wirklich gerne mochte, mit Maya konnte ich aber ehrlich gesagt nur sehr wenig anfangen.

Insgesamt hätte man die Geschichte bis etwa zum letzten Drittel als durchaus nette Geschichte bezeichnen können, auch wenn ich mit der Protagonistin so meine Schwierigkeiten hatte. Wie dann aber mit den Elementen umgegangen wurde, für die es auch eine Triggerwarnung gibt, fand ich ehrlich gesagt ein wenig seltsam. So wichtig wie Repräsentation ja auch ist, die Umsetzung hätte meiner Meinung nach etwas feinfühliger und weniger platt erfolgen können, denn so habe ich mir ehrlich gesagt nach dem Lesen irgendwie die Frage gestellt, was das denn jetzt noch in dieser Geschichte bewirken sollte.


Fazit
Grundsätzlich hätte diese Geschichte ein nettes Jugendbuch sein können, wäre mir die Protagonistin sympathischer gewesen und der Plot schlussendlich ein kleines bisschen feinfühliger. Insgesamt wurden hier zwar wichtige Themen angesprochen, überzeugt hat mich die Umsetzung dabei aber leider weitestgehend nicht.

Dafür gibt es zweieinhalb Bücherstapel von mir.

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Veröffentlicht am 12.11.2022

Toll umgesetzt, aber leider viel zu kurz

Galatea
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Worum geht’s?
Fernab jeglicher Menschen lebt eine Frau in einem Gefängnis, rund um die Uhr bewacht, niemals wirklich allein und doch unglaublich einsam. Wenn ihr Mann sie besuchen kommt, spielt sie immer ...

Worum geht’s?
Fernab jeglicher Menschen lebt eine Frau in einem Gefängnis, rund um die Uhr bewacht, niemals wirklich allein und doch unglaublich einsam. Wenn ihr Mann sie besuchen kommt, spielt sie immer und immer wieder dieselbe Szene nach – bis sie der Gefangenschaft überdrüssig wird und einen Plan ins Rollen bringt, der nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern wird.


Meine Meinung
Der Name Madeline Miller ist zwar mittlerweile definitiv kein unbekannter mehr, ein Buch der Autorin habe ich bisher aber tatsächlich immer nur in der Hand gehabt und noch nicht gelesen. Diese Geschichte hat mich jetzt aber trotz ihrer extremen Kürze davon überzeugt, an diesem Umstand dringend etwas ändern zu müssen.

Besonders gut hat mir hier die feministische Perspektive auf eine in der Literaturgeschichte primär von Männern erzählte Figur der griechischen Sagenwelt. Der Bedeutungswechsel zwischen der im Original namenlosen und hier Galatea genannten Protagonistin und Pygmalion, der hier als namenloser Gatte auftaucht öffnet neue Deutungsmöglichkeiten für diesen Mythos, was ich persönlich spannend und wirklich gut gemacht fand.

Schade war dann allerdings, dass Vor- und Nachwort, die Übersetzung des griechischen Originaltextes und die wirklich gelungenen Illustrationen dann leider irgendwie den Großteil des Buches ausgemacht haben. Auch wenn die Aufmachung als Kurzgeschichte mit umfassender Einbettung beabsichtigt war, eine komplette Nacherzählung mit anschließender Deutung wie es das Nachwort hier präsentiert hätte man sich meiner Meinung nach definitiv sparen können, denn das Buch an sich habe ich schließlich Sekunden zuvor selbst gelesen.


Fazit
Wer die Autorin mag und einen neuen Blickwinkel auf griechische Mythen entdecken möchte, der liegt mit diesem Buch goldrichtig. Illustrationen und Erzählung an sich sind unglaublich gut gelungen, und die Umsetzung hat mir trotz ihrer geringen Länge wirklich Spaß gemacht. Auf das Nachwort hätte ich gerne verzichtet, davon aber einmal abgesehen ist diese Zusammenstellung literarisch, gesellschaftskritisch und formtechnisch betrachtet einfach ausgesprochen zufriedenstellend.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 03.11.2022

Gegensätze ziehen sich an

Tattooed Sweetness
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Worum geht’s?
Eigentlich sollte es für Celine endlich richtig gut laufen. Ihr erster eigenverantwortlicher Auftrag könnte der Start einer großartigen Karriere werden, wären sie und ihr Kunde bloß nicht ...

Worum geht’s?
Eigentlich sollte es für Celine endlich richtig gut laufen. Ihr erster eigenverantwortlicher Auftrag könnte der Start einer großartigen Karriere werden, wären sie und ihr Kunde bloß nicht so absolut gegensätzlich. Tätowierer Philipp hat eine ganz genaue Vorstellung davon, wie sich sein Geschäft weiterentwickeln soll – aber trotz all seiner Zielstrebigkeit ist da eine fast schon unerklärlich starke Anziehung zwischen ihm und Celine, die die beiden eigentlich so gar nicht gebrauchen können.


Meine Meinung
Um ganz ehrlich zu sein, so ein kleines bisschen musste ich mich beim Lesen schon an den Schreibstil gewöhnen, denn die Ausdrucksweise war stellenweise durchaus ein wenig seltsam und hat es mir nicht immer leicht gemacht, mich auf die Handlung an sich zu konzentrieren.

Die Figuren waren an sich zwar sehr sympathisch gestaltet und haben sich sowohl unabhängig voneinander, aber auch gemeinsam weiterentwickelt. Grundsätzlich finde ich sowas immer super, wirklich mitgerissen hat mich die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten aber leider trotzdem irgendwie nicht.

Auch den Aspekt der absoluten Gegensätze fand ich ziemlich interessant, als Aufhänger der Handlung hätte ich mir aber irgendwie ein wenig mehr gewünscht. So richtig viel Spannung kam bei mir einfach nicht auf, und lediglich alles, was sich in diesem Buch um Tattoos dreht als Highlight verbuchen zu können, ist für mich leider kein wirkliches Lesehighlight. Als Aussprache gegen Oberflächlichkeit und für Selbstfindung ist die Geschichte sicherlich gelungen, das richtige Buch für mich wird es aber wahrscheinlich einfach nicht gewesen sein.


Fazit
Die Grundidee dieser Geschichte war sicherlich nicht schlecht, und auch die Umsetzung an sich hatte ihre Stärken. Richtig begeistern konnte ich mich aber leider weder für die Geschichte der beiden Protagonisten, noch für das Buch selbst, was irgendwann einfach ein wenig anstrengend zu lesen wurde.

Von mir gibt es knappe drei Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Unterhaltsam, aber auch etwas überzogen erzählt

Da geht noch Meer
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Worum geht’s?
Eigentlich läuft in Leas Leben gerade alles richtig gut. Obwohl ihr Ex-Mann mittlerweile mit seinen beiden neuen Partnern zusammenlebt, gibt es keine Probleme bei der Erziehung der gemeinsamen ...

Worum geht’s?
Eigentlich läuft in Leas Leben gerade alles richtig gut. Obwohl ihr Ex-Mann mittlerweile mit seinen beiden neuen Partnern zusammenlebt, gibt es keine Probleme bei der Erziehung der gemeinsamen Tochter, und auch in ihrer eigenen Beziehung läuft es eigentlich ziemlich rund. Als sie ihren Freund dann aber ausgerechnet in flagranti ertappt, muss Ablenkung her – am besten in Form eines ausgedehnten Griechenlandurlaubs. Gemeinsam mit der WG ihres Ex-Mannes landet sie auf einer kleinen Insel im Mittelmeer – und da ist das Chaos schon vorprogrammiert.


Meine Meinung
Grundsätzlich musste ich bei dieser Geschichte wirklich eine Menge lachen – manchmal mehr, und manchmal auch etwas weniger gewollt, was im Großen und Ganzen aber trotzdem sehr unterhaltsam war. Der Schreibstil liest sich wirklich flüssig, ich bin schnell in ein wirklich hohes Lesetempo gekommen und hatte das Buch in recht kurzer Zeit beendet, was mir definitiv positiv aufgefallen ist.

Lediglich die Figuren lagen nicht immer so wirklich auf meiner Wellenlänge, was mit der Zeit leider ein kleines bisschen anstrengend zu lesen war. Darüber hinaus waren einige Charaktere einfach etwas überzeichnet, was zwar grundsätzlich zum Stil der Geschichte gepasst hat, mir irgendwann aber doch etwas aufgesetzt vorkam.

Was das Buch dann wieder so ein wenig für mich gerettet hat, war die immer mal wieder eingestreute Situationskomik. Manche Klischees waren halt trotz ihrer Offensichtlichkeit einfach unterhaltsam zu lesen, was die Lektüre für mich persönlich immerhin sehr kurzweilig gestaltet und ein wenig von den Figuren abgelenkt hat.


Fazit
Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen Lektüre mit ordentlich Schmunzelpotenzial ist, dem kann ich dieses Buch definitiv ans Herz legen. Ein kleines bisschen anstrengend fand ich die Figuren zwar schon irgendwann, unterhaltsam zu Lesen war die Geschichte zum Großteil aber trotzdem.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

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