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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2020

Gesunde Plätzchen für die Weihnachtszeit

Weihnachtsplätzchen zuckerfrei
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Meine Meinung
Weihnachtsplätzchen zu backen, ohne dabei Zucker zu verwenden? Das klang für mich definitiv interessant, denn so wirklich vorstellen konnte ich mir nicht, wie man das umsetzen soll.

Umso ...

Meine Meinung
Weihnachtsplätzchen zu backen, ohne dabei Zucker zu verwenden? Das klang für mich definitiv interessant, denn so wirklich vorstellen konnte ich mir nicht, wie man das umsetzen soll.

Umso überraschter war ich daher, wie leicht sich einzelne Zutaten austauschen lassen, ohne dabei den Geschmack allzu sehr zu verändern – und ohne unnötig viel Mehraufwand ins Backen investieren zu müssen.

Ein wenig enttäuscht war ich eigentlich nur von dem geringen Umfang des Buches an sich. Prinzipiell beinhaltet der Verzicht auf Zucker vor allem die Verwendung anderer Süßungsmittel, was jetzt nicht unbedingt eine bahnbrechend neue Erkenntnis darstellt. Die Tipps und Tricks waren zwar durchaus interessant und hilfreich, einen wahnsinnigen Aha – Moment hatte ich dabei allerdings eher weniger.


Fazit
Auch wenn das Buch insgesamt ein wenig schlank geraten ist, waren die Rezepte durchaus interessant und lassen sich wirklich einfach nachbacken. Wer auch in der Weihnachtszeit auf nichts verzichten, gleichzeitig aber ebenso ein wenig auf seine Gesundheit achten möchte, für den ist dieses Buch sicherlich eine tolle Idee.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 10.12.2020

Ein Wohlfühlpaket für Romantiker

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Worum geht’s?
Nach einer ziemlich brenzligen Begegnung mit einem Auto ist Chloe Brown fest entschlossen, ihr Leben völlig umzukrempeln. Dabei können sie weder ihre chronischen Schmerzen, noch ihre überaus ...

Worum geht’s?
Nach einer ziemlich brenzligen Begegnung mit einem Auto ist Chloe Brown fest entschlossen, ihr Leben völlig umzukrempeln. Dabei können sie weder ihre chronischen Schmerzen, noch ihre überaus fürsorgliche Familie aufhalten – meistens jedenfalls. Denn als ob es nicht so schon schwierig genug wäre, ein neues Leben zu beginnen, muss sie auch ausgerechnet in einem Haus mit dem vermutlich heißesten Hausmeister ganz Englands wohnen. Und obwohl die beiden sich eigentlich nicht ausstehen können, fliegen manchmal eben nicht nur die Fetzen, sondern auch ein paar Funken.


Meine Meinung
Friends – to – Lovers ist kein besonders ungewöhnliches Szenario für romantische Geschichten. Daraus aber ein Enemies – to – Friends – to – Lovers zu machen, finde ich absolut genial.

Schon das Cover hat mir richtig gut gefallen, und auch der Schreibstil lies sich von der ersten Seite an sehr flüssig weg lesen.

Wirklich schön gestaltet waren darüber hinaus auch die beiden Protagonisten, die ich ziemlich interessant fand. Richtig gut gemacht fand ich dabei, dass Diversität und Themen wie chronische Erkrankungen, psychische Probleme oder aber auch Körpergewicht ganz natürlich in die Handlung eingebunden wurden, ohne dabei einen seltsamen Fokus zu legen – eben genau so, wie es eigentlich gemacht werden sollte.

Chloe ist eine sehr starke Protagonistin, die sich trotz ihrer Erkrankung nicht unterkriegen lässt. Ihr täglicher Kampf um eigentlich alltägliche Dinge war sehr authentisch beschrieben, was der Geschichte neben der eigentlichen Romanze noch einen Touch mehr Lebendigkeit verliehen hat.

Red war als männlicher Protagonist wirklich für ein paar Überraschungen gut. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein klassischer Bad Boy, was mir fast schon den Spaß an der Geschichte verdorben hätte. Mit der Zeit werden jedoch deutlich mehr Schichten von ihm freigelegt, die auch ihn zu einem wirklich spannenden Charakter gemacht haben.

Natürlich kommt auch dieses Buch um das obligatorische Drama vor dem Happy End nicht ganz herum. Glücklicherweise ist es der Autorin hier aber gelungen, die Vorgeschichte der Charaktere und die Katastrophe selbst so verständlich aufzubauen, dass ich nicht bloß mit dem Kopf schütteln und das Buch zurück ins Regal stellen wollte.

Insgesamt war Kissing Chloe Brown eine Geschichte zum Wohlfühlen, in der mich zwei sympathische und humorvolle Charaktere begeistern und für sich einnehmen konnten.


Fazit
Wer eine gelungene Mischung aus Romantik und ernsten Themen sucht, wird hierbei definitiv fündig. Den nicht ganz klassische Spannungsbogen könnte der ein oder andere Leser als ein wenig langweilig empfinden, mir hat die Geschichte aber auf jeden Fall gut gefallen und ich kann sie jedem empfehlen, der noch eine richtig schöne Geschichte fürs Herz sucht.

Dafür gibt es von mir fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2020

Ein wenig mehr Tiefe wäre toll gewesen

Dark side of my heart
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Worum geht’s?
Als Tochter eines Waffenhändlers ist Annas Leben so weit wie nur irgendwie möglich davon entfernt, normal zu sein. Statt Zeit mit Freunden zu verbringen, lernte sie Nahkampftechniken und ...

Worum geht’s?
Als Tochter eines Waffenhändlers ist Annas Leben so weit wie nur irgendwie möglich davon entfernt, normal zu sein. Statt Zeit mit Freunden zu verbringen, lernte sie Nahkampftechniken und den Umgang mit Waffen. Als sich ihr Vater mit der brasilianischen Mafia anlegt, entgehen beide nur knapp einem Mordanschlag und müssen sich fortan versteckt halten. Doch schon bald holt Annas Vater das Schicksal ein – in Form des Sohns des Kartellchefs. Um das Leben seiner Tochter zu schützen, verpflichtet er Fabricio Moniz Cardoso dazu, auf sie aufzupassen. Das letzte was Anne jedoch möchte, ist den Mörder ihres Vaters um sich zu haben. Kurz entschlossen hält sie ihn auf Abstand – bis ihr eigenes Überleben von ihrer Zusammenarbeit abhängt.


Meine Meinung
Das Cover ist auf jeden Fall toll gestaltet und weckt direkt Interesse an der Geschichte. Ganz überzeugt hat die mich dann allerdings leider nicht, was ich wirklich schade fand.

Was mir zunächst einmal gut gefallen hat, war der Schreibstil. Der war wirklich angenehm zu lesen und hat für einen weitestgehend ungebrochenen Lesefluss gesorgt.

So meine Probleme hatte ich dann allerdings mit den Zeitsprüngen, die zu Beginn der Geschichte teils relativ große Zeitabschnitte umfassen. Bis etwas zur Hälfte des Buches gab es kaum Szenen, in denen die Protagonisten zusammen auftraten, weshalb ich immer so ein wenig darauf gewartet habe, wann die Geschichte denn jetzt tatsächlich los gehen würde – und das war auf Dauer einfach ein wenig anstrengend.

Wesentlich größere Probleme hatte ich allerdings mit dem Protagonisten Fabricio. Auch im Genre Dark Romance kann ich einfach sehr wenig mit Charakteren anfangen, die ganz bewusst aussprechen, dass sie und ihr Verhalten nicht nett sind – um es mal netter auszudrücken als er selbst. Irgendwie empfinde ich solche Monologe immer als sehr sehr unangenehm und muss da wirklich Fremdschamgefühle unterdrücken.

Im Verlauf der Geschichte ist das zwar etwas besser geworden, eine wirkliche Charakterentwicklung konnte ich dann allerdings erst relativ spät erkennen – und da war es praktisch schon zu spät, in mehrfacher Hinsicht.

Insgesamt hat der Geschichte da für mich einfach noch ein Stückchen gefehlt, um mich wirklich vom Hocker reißen zu können. Grundpotenzial habe ich allerdings schon gesehen, weshalb mich mein Gesamteindruck schon ein wenig enttäuscht hat.


Fazit
Von der Grundidee her hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen. Der Protagonist war mir aber über weite Teile der Handlung hinweg einfach zu unsympathisch, was mir den Lesespaß leider deutlich verdorben hat. Ein wenig mehr Tiefe und etwas weniger Zeitsprünge hätten es mir vermutlich leichter gemacht, mich wirklich auf die Charaktere einzulassen und ihre Entwicklung als solche auch wahrzunehmen.

Insgesamt vergebe ich dafür drei Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Spannend erzählt

So blutig die Nacht
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Worum geht’s?
Die Überführung des Nine Elms Cannibal war Kate Marshalls größter Erfolg in ihrer polizeilichen Laufbahn – und gleichzeitig der Beginn einer Abwärtsspirale, die sie fast zerstört hätte. Etwas ...

Worum geht’s?
Die Überführung des Nine Elms Cannibal war Kate Marshalls größter Erfolg in ihrer polizeilichen Laufbahn – und gleichzeitig der Beginn einer Abwärtsspirale, die sie fast zerstört hätte. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später hat sie sich wieder gefangen und führt ein halbwegs ruhiges Leben als Dozentin für Kriminologie. Als jedoch mehrere Leichen auftauchen, die vom noch immer in Haft sitzenden Täter ermordet worden zu sein scheinen, wird Kate erneut mitten in die Ermittlungen hinein gezogen und kommt dabei ihrem persönlichen Abgrund sehr viel näher, als ihr lieb ist.


Meine Meinung
Eigentlich war ich mir in Bezug auf mein Jahreshighlight im Bereich der Thriller für dieses Jahr schon sicher – aber dieses Buch konnte mich dann doch noch einmal eines besseren belehren.

Schon das Cover verbreitet wirklich düstere und beängstigende Vibes, was der Stimmung dieser Geschichte direkt zuträglich ist. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen und hat den Spannungsaufbau sowohl im Prolog, als auch in der eigentlichen Haupthandlung erfolgreich unterstützt.

Wirklich gut gemacht fand ich die so gut wie nahtlose Verknüpfung der Informationen aus Klappentext, Prolog und Beginn der eigentlichen Handlung. Auch über den eigentlich ziemlich langen Zeitraum von 15 Jahren zwischen der Verhaftung des Täters und dem Einsetzen der Nachahmungsmorde ist es dem Autor gelungen, keinerlei Orientierungslosigkeit beim Leser aufkommen zu lassen.

Die Spannung blieb über den gesamten Handlungsbogen hinweg erhalten, was meiner Meinung nach an einer extrem cleveren Verteilung von Szenen mit der Protagonistin Kate und ihren Ermittlungen, sowie von Szenen, in denen die beiden Täter auftraten lag. Mir persönlich wurde es während des Lesens nie langweilig, und auch wenn die vielen möglichen Theorien zu Verdächtigen und Handlungsverläufen wirklich nervenaufreibend waren, hat mich das Buch nie wirklich frustriert.

Für wen das jetzt ansprechend klang, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen.


Fazit
Wer auf der Suche nach einem wirklich spannenden Thriller mit Pageturnerqualitäten ist, der hat mit So blutig die Nacht das richtige Buch in der Hand. Einige Szenen sind vielleicht ein wenig detailliert, im Gesamtkontext hält sich da aber ein gutes Gleichgewicht, weshalb man sich da nicht allzu große Sorgen um überhand nehmende Blutbäder machen muss. Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall begeistern, und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch des Autors.

Dafür verteile ich fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2020

Authentische Küche – aber mit viel Aufwand verbunden

Kochen wie in Indien
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Meine Meinung
Die indische Küche ist unglaublich vielfältig und bietet Rezepte für so ziemlich jeden Geschmack. Authentische Gerichte so nachkochen zu können, wie es dieses Buch verspricht, hat mich daher ...

Meine Meinung
Die indische Küche ist unglaublich vielfältig und bietet Rezepte für so ziemlich jeden Geschmack. Authentische Gerichte so nachkochen zu können, wie es dieses Buch verspricht, hat mich daher natürlich sofort angesprochen.

Richtig gut gefallen haben mir zunächst einmal Aufbau und Gestaltung dieses Buches. Wem die Kochbücher von GU bekannt sind, der kann sich ziemlich genau vorstellen, wie dieses hier von innen aussieht – klar strukturiert, toll bebildert und mit einer Menge praktischer Tipps und Tricks.

Was allerdings nicht zu unterschätzen ist, ist der Arbeitsaufwand, mit dem ein Großteil der Rezepte verbunden ist. Mal eben schnell etwas zusammenzimmern ist hier eher nicht drin, aber wer Zeit und Lust auf indische Gerichte hat, der wird viel Freude an diesem Buch und den wirklich leckeren Rezepten haben.


Fazit
Wer eine kulinarische Urlaubsreise ins wundervolle Indien unternehmen möchte, hat hier genau das richtige Buch in der Hand. Ein wenig Zeit und wirklich gut sortierte Lebensmittelgeschäfte in der Nähe sind allerdings schon Voraussetzung, um den Großteil der hier vorgestellten Gerichte überhaupt nachkochen zu können. Insgesamt konnte mich das nicht zu einhundert Prozent überzeugen, auch wenn ich das Grundkonzept wirklich gut fand.

Dafür gibt es von mir vier Bücherstapel.