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Veröffentlicht am 10.11.2020

Vielversprechende Ansätze – Verschenktes Potenzial

Rixton Falls - Secrets
1

Worum geht’s?
Demi Rosewood und Royal Lockhart kennen sich schon ihr ganzes Leben lang. Dass aus den beiden einmal ein Paar werden würde, war praktisch Vorsehung – und die ganz ganz große Liebe. Als Royal ...

Worum geht’s?
Demi Rosewood und Royal Lockhart kennen sich schon ihr ganzes Leben lang. Dass aus den beiden einmal ein Paar werden würde, war praktisch Vorsehung – und die ganz ganz große Liebe. Als Royal von einem auf den anderen Tag einfach verschwindet, ist Demi fassungslos. Sieben Jahre später steht sie kurz davor, sich für immer an einen anderen Mann zu binden. Die Ringe liegen praktisch schon bereit, als ihr Verlobter nach einem schweren Autounfall ins Koma fällt. Ausgerechnet da taucht Royal plötzlich wieder auf – und was er Demi über ihren Zukünftigen zu erzählen hat, stellt ihre gesamte Welt auf den Kopf. Und dann ist da auch noch ein ganzer Haufen an unterdrückten Gefühlen, die keiner der beiden jemals so ganz hinter sich gelassen hat.


Meine Meinung
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an diese Geschichte, die nicht nur mit einem tollen Äußeren, sondern auch mit einem wirklich ansprechenden Anfang punkten kann. Klappentext, Leseprobe und Cover hätten mich auch fast schon dazu verleitet, von einem meiner Lesehighlights diesen Jahres zu sprechen – wenn sich das Niveau denn dann auch hätte halten können.

Der Anfang ist meiner Meinung nach wunderbar gelungen. In kurzen Szenen durchläuft man gemeinsam mit den beiden Protagonisten einige Stationen ihrer Kindheit und Jugend und kann dabei zusehen, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt. Der Prolog endet mit Demis Zusammenbruch als Reaktion auf Royals Verschwinden, und ab da ging es für mich leider eher abwärts mit diesem Buch.

Auch wenn der Schreibstil eigentlich sehr angenehm ist und sich die Geschichte schön runter lesen lässt, hat es mir insgesamt doch ein wenig an Tiefe und Farbe gefehlt.

Demi beispielsweise lässt sich wirklich lange unglaublich viel gefallen und wurde für mich so leider erst relativ spät zu einem Charakter, für den ich echte Sympathie empfinden konnte. Ihre wiederbelebte Beziehung zu Royal – der nebenbei bemerkt ebenfalls eher blass blieb – hat für mich einfach zu wenig Gefühl transportiert und konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Das größte Problem war für mich allerdings die Ausarbeitung des Spannungsbogens. Zu Beginn tappte man als Leser ja noch im Dunkeln darüber, was der Grund für Royals Verschwinden war, was irgendwo noch die Neugierde aufrecht erhalten hat. Im zweiten Teil des Buches fiel die Spannung meiner Meinung nach jedoch rapide ab, und ein wirklich großer Knall, wie ich ihn bei dieser Geschichte zumindest ansatzweise erwartet hätte, blieb aus.


Fazit
Der Klappentext und auch der Prolog klangen für mich wirklich vielversprechend und haben meine Erwartungen an dieses Buch ganz schön nach oben geschraubt. In der Umsetzung haben mir dann allerdings nicht nur so ein wenig die Gefühle, sondern auch ein durchgängiger Spannungsbogen gefehlt. Auch Happy End und Schreibstil konnten die Geschichte für mich nicht mehr wirklich retten.

Daher verteile ich drei leicht enttäuschte Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.11.2020

Vielschichtig, berührend, verwirrend

Unter uns das Meer
0

Worum geht’s?
Als es in ihrer Ehe kriselt, schlägt Michael seiner Frau Juliet ein ungeheuerlich erscheinende Reise vor: Ein Jahr wollen sie mit ihren beiden Kindern auf einer Segelyacht durch die Karibik ...

Worum geht’s?
Als es in ihrer Ehe kriselt, schlägt Michael seiner Frau Juliet ein ungeheuerlich erscheinende Reise vor: Ein Jahr wollen sie mit ihren beiden Kindern auf einer Segelyacht durch die Karibik fahren. Juliet, die nicht nur mit ihrer Dissertation, sondern auch mit Depressionen und ihrem vermeintlichen Versagen als zweifacher Mutter zu kämpfen hat, ist nicht leicht zu überzeugen. Als Michael sie dann schließlich doch noch überreden kann, begeben sich die vier auf das größte Abenteuer ihres Lebens – und das geht nicht für jeden so glücklich aus.


Meine Meinung
Ich war mir schon während des Lesens und auch einige Zeit nach Beenden dieses Buches absolut nicht sicher, was ich von der Geschichte halten sollte.

Auf den ersten Blick wirkt hier erst einmal alles ein wenig chaotisch und willkürlich zu Papier gebracht. Erst mit der Zeit werden die verschiedenen Zeitebenen und Erzählstrukturen deutlich, weshalb man sich schon einige Seiten lang wirklich konzentrieren muss, um der Geschichte folgen zu können. Auch die Handlung entfaltet sich nicht direkt ganz klar, und bis man dann erfährt, was auf der Reise und auch in der Vergangenheit der Protagonisten tatsächlich so alles passiert ist, dauert es schon eine ganze Weile.

Positiv anmerken möchte ich bei diesem Buch insbesondere, dass auch die etwas anstrengender zu lesenden Passagen eigentlich ziemlich spannend waren. Generell liegt über der ganzen Geschichte irgendwie eine ziemlich bedrohliche Atmosphäre, sodass man als Leser wirklich mitfühlen kann, wie die Protagonistin empfindet und wie die Reise auf ihren Höhepunkt zusteuert.

Ich kann mich ganz ehrlich nicht daran erinnern, dass ich jemals ein Buch gelesen habe, dass mich so hochgradig verwirrt hat, wie es mich gleichzeitig auch berühren konnte. Die Mischung aus Drama, Roman und Reisebericht macht diese Geschichte wirklich einzigartig und lesenswert, auch wenn man mitunter keinen blassen Schimmer davon hat, worum es da gerade eigentlich wirklich gehen soll.


Fazit
Einfach zu lesen und zu verstehen ist Unter uns das Meer sicherlich nicht. Auch jetzt bin ich mir noch immer nicht so ganz im Klaren darüber, was mir dieses Buch thematisch eigentlich vermitteln wollte. Emotional konnte mich die Protagonistin aber auf jeden Fall berühren, weshalb ich hin und wieder tatsächlich ein paar Tränen verdrückt habe und sicherlich noch einige Zeit an diese Geschichte denken werde.

Von mir gibt es für dieses Buch vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2020

Leichte Office – Romance mit liebenswerten Charakteren

Hate Notes
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Worum geht’s?
Von ihrem Verlobten betrogen und direkt gegen eine Neue ausgetauscht steht Charlotte Darling vor den Scherben ihres einmal so glücklichen Lebens. Sich zu betrinken und einen Besichtigungstermin ...

Worum geht’s?
Von ihrem Verlobten betrogen und direkt gegen eine Neue ausgetauscht steht Charlotte Darling vor den Scherben ihres einmal so glücklichen Lebens. Sich zu betrinken und einen Besichtigungstermin für ein Penthouse zu vereinbaren, das deutlich über ihrem Budget liegt ist da vielleicht nicht unbedingt der produktivste Lösungsweg – für Charlotte wirkt er jedoch wie der richtige. Die Ernüchterung folgt praktisch auf dem Fuße, denn Immobilienmakler Reed Eastwood ist so ziemlich das genaue Gegenteil von dem Typ Mensch, den man als sympathisch bezeichnen würde. Prompt nutzt er natürlich die Chance, Charlotte für ihre erschwindelte Besichtigung zu demütigen und setzt ihr damit ganz schön zu. Womit beide jedoch nicht gerechnet haben ist, dass Charlotte Reeds neue Assistentin wird und sich schon bald bedeutend häufiger in sein Leben einmischt, als ihm lieb wäre – denn ihr erklärtes Ziel ist es, den wahren Reed hinter der eiskalten Fassade hervor zu locken.


Meine Meinung
Über das Autorenduo Vi Keeland und Penelope Ward habe ich schon so einige begeisterte Stimmen gehört, weshalb ich ziemlich gespannt darauf war, wie mir mein erstes Buch der beiden so gefallen würde.

Der Schreibstil war zunächst einmal sehr flüssig und angenehm zu lesen, was natürlich dazu verleitet, die Geschichte einfach in einem Rutsch zu beenden.

Protagonistin Charlotte war mir eigentlich so ziemlich direkt sympathisch, insbesondere wegen ihrer herzlichen und gleichzeitig auch ziemlich amüsanten Art. Ihre konstante Einmischung in Reeds Privatangelegenheiten wirkte zu Anfang ein wenig befremdlich auf mich, insbesondere wenn man bedenkt wie denkbar schlecht ihr Start miteinander war und wie wenig Sympathie sie sich erst einmal entgegen gebracht haben.

Die Sticheleien und Wortgefechte zwischen den beiden waren aber wirklich unterhaltsam zu lesen, mal durch geschickt platzierte Wortspiele, manchmal aber auch einfach durch eine unglaubliche Situationskomik. In der ersten Hälfte bin ich teilweise gar nicht mehr aus dem Lachen herausgekommen, was die Lektüre dieses Buches sehr erfrischend gemacht hat.

Spannend gemacht fand ich in der zweiten Hälfte der Geschichte die Auflösung um Reeds gut gehütetes Geheimnis. Dieser Aspekt hat der Handlung noch mal ein wenig Mehrdimensionalität verliehen und außerdem dafür gesorgt, dass auch weniger fröhliche und teils auch eher unbekannte Themen Sichtbarkeit in einer Geschichte erlangen.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist eigentlich, dass Reed – der ja eigentlich als so ziemlich das genaue Gegenteil von Charlotte dargestellt wurde – zum Ende der Geschichte hin eine ziemlich abrupte Wendung in seinem Verhalten und seinen Ansichten hinlegt und für meinen Geschmack da einfach ein wenig zu schnell ein wenig zu viel vom Leser verlangt. Der Lovestory war das zwar absolut zuträglich, was mich als Romantikerin natürlich ausgesprochen freut. Die letzten Seiten der eigentlichen Geschichte waren mir dann allerdings ein kleines bisschen zu hektisch und haben die vorher etablierte Stimmung für mich ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht.


Fazit
Hate Notes ist eine wirklich unterhaltsame Liebesgeschichte, die mich mit einem gleichermaßen romantischen wie berührenden Plot und liebenswerten Protagonisten von sich überzeugen konnte. Emotional war einmal die volle Bandbreite der Gefühle vorhanden, was dieses Buch leicht und angenehm zu lesen gemacht hat. Einzig Reeds Charakterentwicklung hätte ein kleines bisschen besser durchdacht und umgesetzt werden können, was meinen Lesespaß aber keinesfalls gravierend gemindert hat.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2020

Humorvolle Liebesgeschichte mit wenig Drama

Hate You Much, Love You More (College Love 2)
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Worum geht’s?
Da ihre beste Freundin Delia mit ihrem Freund zusammenziehen und die gemeinsame WG so natürlich nicht länger besteht, steht für Zoe eins fest: Ein neuer Mitbewohner muss her. Die Suche gestaltet ...

Worum geht’s?
Da ihre beste Freundin Delia mit ihrem Freund zusammenziehen und die gemeinsame WG so natürlich nicht länger besteht, steht für Zoe eins fest: Ein neuer Mitbewohner muss her. Die Suche gestaltet sich wie erwartet nicht allzu schwierig, denn bezahlbarer Mietraum ist am College heiß begehrt. Ein vielversprechender Kandidat ist schnell gefunden, die ersten Mails werden geschrieben und Zoe ist bereit, ihren potenziellen Mitbewohner auch in echt kennen zu lernen. Der Schock ist groß, als plötzlich Caleb Mills vor ihr steht und sich als Bewerber vorstellt. Er ist so ziemlicher der letzte Mensch auf dieser Erde, mit dem Zoe zusammen wohnen möchte, denn Caleb ist Delias Exfreund. Und egal wie fest sie an dem Grundsatz hält, dass der Ex der besten Freundin tabu ist – auch Zoe kann nicht leugnen, dass da so eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihr und Caleb besteht.


Meine Meinung
Ich war ja schon von Band eins der College – Love – Reihe begeistert und dementsprechend gespannt darauf, wie es in diesem Buch mit den Protagonisten weiter gehen würde.

Direkt zu Beginn wurde ich schon mal glücklich damit gemacht, dass Delia und Zach – die Protagonisten aus Band eins – einen kleinen Gastauftritt hatten und so noch einmal Teil der Geschichte waren.

Die Mischung aus erzählendem Text und Chat – Passagen war auch in diesem Buch ganz interessant zu lesen, zum einen, weil es ein wenig Abwechslung in ein bekanntes Erzählmuster bringt, zum anderen aber auch, weil Ton und Zielsetzung hier noch mal anders waren als in Wrong Number, Right Guy.

Ganz spannend daran war außerdem, wie wenig Zeit die beiden Protagonisten eigentlich tatsächlich miteinander verbringen. Den Großteil ihrer Entwicklung und der ihrer Beziehung zueinander kann man nur über ihre Chats verfolgen, was mir teilweise das Gefühl gegeben hat, dass die Geschichte so ein wenig außerhalb von Raum und Zeit agiert.

Super ist daran natürlich, dass man sich wirklich im Buch und in der Handlung verlieren kann. Es gibt kaum Dramen, der Großteil der kritischen Situationen wird ohne die direkte Anwesenheit des Lesers gelöst und man kann einfach entspannt durch die Seiten blättern. Zeitweise hatte ich dadurch allerdings auch das Gefühl, dass kein wirklicher roter Faden in der Geschichte vorhanden war und man ein wenig ziellos durch die Gegend steuerte.

Im Endeffekt könnte Hate you much, Love you more für mich sicherlich eines der Wohlfühlbücher dieses Jahres werden. Auch ohne konkreten Spannungsbogen – und glücklicherweise auch ohne unnötiges Drama – kann die Handlung fesseln, und auch die schön erzählte Liebesgeschichte trägt dazu bei, dass keine Langeweile aufkommen kann.


Fazit
Wer nach der perfekten Geschichte für einen entspannten Lesenachmittag sucht und dabei keine Lust auf große Dramen hat, der wird hier auf jeden Fall fündig. Ein wenig mehr Zielgerichtetheit hätte ich mir im Verlauf der Handlung zwar schon gewünscht, den Lesespaß mindert das meiner Meinung nach aber nicht gravierend.

Von mir gibt es für dieses Buch viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2020

Spannend bis zum letzten Satzzeichen

Raum der Angst
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Worum geht’s?
Als Psychologiestudentin Hannah in einem dunklen Kellerraum aufwacht wird ihr schnell klar, dass da etwas gewaltig schief gelaufen sein muss. Sie hat keinerlei Erinnerung an den letzten Abend ...

Worum geht’s?
Als Psychologiestudentin Hannah in einem dunklen Kellerraum aufwacht wird ihr schnell klar, dass da etwas gewaltig schief gelaufen sein muss. Sie hat keinerlei Erinnerung an den letzten Abend und kann sich auch nicht erklären, warum ausgerechnet sie entführt und irgendwo eingesperrt werden sollte. Unterdessen fahndet die Polizei mit Hochdruck nach den spurlos verschwundenen Teilnehmern eines Escape – Room – Experimentes. Der einzige Hinweis auf ihren Verbleib ist ein abgetrennter Zeigefinger mit dem eingeritzten Datum des Feiertages des römischen Gottes Janus im Reisebus, der die Gruppe eigentlich zum vorgesehenen Veranstaltungsort bringen sollte. Als die verschwundenen Probanden zu der ahnungslosen Hannah stoßen beginnt ein mehr als nur makaberes Spiel auf Leben und Tod, das nur einer der Mitspieler überleben kann – denn Janus ist nicht umsonst der Gott mit den zwei Gesichtern.


Meine Meinung
Das Konzept eines Escape – Rooms fand ich schon lange ziemlich faszinierend, weshalb ich bei diesem Buch natürlich nicht einfach Nein sagen konnte.

Was mir an dieser Geschichte wirklich gut gefallen hat, war die Spannung, die praktisch direkt ab der ersten Seite präsent war und zu keinem Zeitpunkt abgeflaut ist. Für schwache Nerven ist das sicherlich nichts, denn teilweise geht es ziemlich grausam zu – physisch wie psychisch. Positiv hervorheben möchte ich allerdings auch, dass ich dabei nicht das Gefühl hatte, das Drehbuch eines Slasherfilms zu lesen.

Etwas weniger gut gemacht fand ich dagegen die Charakterisierung der auftretenden Figuren. Hierbei wurde leider des öfteren auf Klischees und Stereotype zurückgegriffen, was es nicht unbedingt leicht gemacht hat, die Protagonisten zu mögen und wirklich mit ihnen mitzufühlen. Einzige Ausnahme blieb da für mich Hannah, die man schon vor dem eigentlichen Beginn des Escape – Spiels kennen gelernt hat und die meiner Meinung nach am ehesten so etwas wie eine authentische Charakterisierung erfahren durfte.

Ein wenig kompensiert werden konnte das durch das hohe Erzähltempo und die häufigen Ortswechsel zwischen den Geschehnissen im Escape – Room und der Ermittlungsarbeit der Polizei. Da man so nie allzu viel Zeit am Stück mit den einzelnen Figuren verbracht hat, konnten diese dem Leser auch nie besonders lange auf die Nerven fallen. Die eleganteste Lösung war das sicherlich nicht, die Effektivität kann man aber definitiv nicht leugnen – Und spannend blieb die Geschichte so auf jeden Fall auch.


Fazit
Wer vor dem Lesen dieses Buches noch mit dem Gedanken gespielt hat, einen Escape – Room zu besuchen, möchte das hinterher eventuell noch mal überdenken. Spaß beiseite, dieser hochspannende Thriller hält den Leser bis ganz zum Schluss mit Psychospielchen und temporeichen Szenen in Atem, die nicht nur die Nerven, sondern auch die Vorstellungskraft fordern. Das gewählte Ende lässt hierbei jedoch noch so einiges an Möglichkeiten offen und schreit geradezu nach einer Fortsetzung.

Dafür vergebe ich volle fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere