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Veröffentlicht am 19.11.2020

Ein tolles Werk für Fans

Asterix - Der Goldene Hinkelstein
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Worum geht’s?
In Gallien ist die Aufregung groß, denn der große Wettbewerb der Barden steht kurz bevor. Auch Troubadix möchte sein Können dort unter Beweis stellen und sieht sich schon als Sieger aus dem ...

Worum geht’s?
In Gallien ist die Aufregung groß, denn der große Wettbewerb der Barden steht kurz bevor. Auch Troubadix möchte sein Können dort unter Beweis stellen und sieht sich schon als Sieger aus dem Wettstreit hervor gehen – sehr zum Entsetzen seines Dorfes, die seine Darbietungen auch nach jahrelanger Übung noch immer nicht wirklich zu würdigen wissen. Doch nicht nur die Gallier erwarten diese wichtige Entscheidung mit Spannung, auch die Römer zeigen reges Interesse an dieser Veranstaltung. Seit seiner Versetzung ins Lager Babaorum langweilt sich General Eucalyptus zu Tode und wünscht sich daher ein wenig Unterhaltung – und was wäre da wohl besser geeignet, als die Darbietungen des besten Barden der Gallier?


Meine Meinung
Die Geschichten von Asterix und Obelix begleiten mich schon seit meiner Kindheit, weshalb natürlich auch diese hier unbedingt in mein Bücherregal einziehen musste.

Vorab muss ich direkt erwähnen, dass es sich bei dieser Ausgabe nicht um einen klassischen Comic, sondern eher eine bebilderte Geschichte in Dialogform handelt. Für mich war das jetzt kein Weltuntergang, auch wenn es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat und daher zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig war. Das zusätzlich zur Verfügung gestellte Hörbuch war daher eine nette Ergänzung, welche die Figuren mit Leben gefüllt und die Handlung dynamischer dargestellt hat.

Die Abenteuer von Asterix, Obelix und Troubadix auf ihrem Weg zum Wettbewerb waren wirklich schön und unterhaltsam zu lesen, auch wenn die Geschichte an sich ziemlich kurz war. Typische Running Gags und Szenarien wurden ebenso aufgegriffen wie auch bekannte, in dieser Geschichte aber weniger eine Rolle spielende Charaktere. Bei dem geringen Seitenumfang ist es natürlich nicht verwunderlich, dass der Spannungsbogen relativ kurz gehalten wurde. Doch auch so fand ich die Geschichte schön gemacht und kann insbesondere für Asterix und Obelix – Fans eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.


Fazit
Auch wenn Asterix – Der goldene Hinkelstein kein klassischer Comic ist und in seiner Darstellungsform auch eher an eine Bildergeschichte mit Dialogen erinnert, hat mir die Geschichte an sich gut gefallen. Für den geringen Textumfang war das dazu verfügbare Hörbuch eine tolle Ergänzung, die mich noch einmal in die Welt der Römer und Gallier hat eintauchen lassen.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2020

Gelungene Fortsetzung der Reihe

Ascheblüte
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Worum geht’s?
Camilles großer Traum ist es, als festangestellte Lektorin in dem Verlag zu arbeiten, in dem sie ihr Praktikum absolviert. Als sie durch einen mehr oder minder glücklichen Zufall die Chance ...

Worum geht’s?
Camilles großer Traum ist es, als festangestellte Lektorin in dem Verlag zu arbeiten, in dem sie ihr Praktikum absolviert. Als sie durch einen mehr oder minder glücklichen Zufall die Chance bekommt, ein wichtiges Manuskript an Land zu ziehen, ist sie Feuer und Flamme. Das einzige Problem dabei: Bestsellerautor Ash will keine Zeile mehr schreiben und versucht sogar, vor ihr nach Irland zu fliehen. Dabei hat er die Rechnung allerdings ohne Camille gemacht, die ihren wichtigsten Fisch nicht so einfach von der Angel lassen will und alles daran setzt, um ihren Traum zu verwirklichen.


Meine Meinung
Dieses Buch beinhaltet so einige Dinge, die ich wirklich gerne mag – Irland, Kanada und Bücher. Wer kann da schon Nein zu sagen?

Im direkten Vergleich zu Liliennächte, dem ersten Teil der Reihe, hat mir dieses Buch ein Stück besser gefallen, und das lag nicht nur daran, dass ich als absoluter Irland – Fan fast ein wenig voreingenommen positiv an die Geschichte heran gegangen bin.

Der Schreibstil war auch in diesem Buch wieder angenehm zu lesen und passte hervorragend zu den auftretenden Charakteren. Man merkt dabei wirklich, dass die Protagonisten ein Stückchen älter sind als in Band eins und sowohl der Aufbau der Geschichte als auch die Autorin selbst mit der Praxis gewachsen sind.

Die Kapitel in diesem Buch waren – wie man es schon fast hätte erwarten können – erneut ziemlich kurz, was für ein hohes Erzähltempo gesorgt hat. Ganz so hinderlich für die Authentizität der Charaktere wie in Teil eins fand ich das hier allerdings nicht, was vermutlich vor allem daran lag, dass insgesamt nicht ganz so viele Personen in der Geschichte auftauchten und man sich so beim Lesen eher auf die wesentlichen Aspekte konzentrieren konnte.

Die Liebesgeschichte fand ich ansprechend und solide aufgebaut, auch wenn man da als Leser mit Vorkenntnissen aus Liliennächte eventuell doch irgendwo noch so einen ganz winzigen Stich des Bedauerns verspüren könnte. Insgesamt ist der Aufbau hier aber gut gelungen und macht dieses Buch zu einer schönen Lektüre, die den Leser auf einen Kurzurlaub ins wunderschöne Irland entführt.


Fazit
Ascheblüte gefällt mir als zweiter Teil der How to be happy – Reihe tatsächlich deutlich besser als Band eins. Neben der Liebesgeschichte, die ich hier wirklich schön gemacht fand, konnte man gleichzeitig im direkten Vergleich zu Teil eins auch eine deutliche Entwicklung in der Art des Erzählens beobachten, was das Lesen dieses Buches echt angenehm gemacht hat.

Mir hat das gut gefallen, weshalb ich vier Bücherstapel vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

Nette Jugendromanze mit Ausbaupotenzial

Liliennächte
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Worum geht’s?
Nach dem Tod ihrer schwerkranken Mutter zieht Lilian für ihr Studium in die Nähe ihres Vaters, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte. Das Leben in New York ist neu und aufregend, bringt ...

Worum geht’s?
Nach dem Tod ihrer schwerkranken Mutter zieht Lilian für ihr Studium in die Nähe ihres Vaters, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte. Das Leben in New York ist neu und aufregend, bringt aber neben der nur schleppend verlaufenden Annäherung an ihren Vater auch ganz neue Herausforderungen mit sich. Eine große Hilfe sind Lily in dieser Situation ihre beiden Mitbewohner Jamie und Ash, die sie nicht nur von ihrer Trauer und der Wut auf ihren Vater ablenken, sondern ihr auch das Gefühl geben, ein neues Zuhause gefunden zu haben. Als ihr Vater ihr dann jedoch ein lange gehütetes Familiengeheimnis offenbart, wird Lilys Welt erneut auf den Kopf gestellt – denn was auch immer sie vorher über sich selbst und ihre Familie zu wissen geglaubt hatte, scheint plötzlich eine Lüge zu sein.


Meine Meinung
Die Ansätze dieser Geschichte haben mir eigentlich ziemlich gut gefallen, in der Umsetzung sehe ich aber noch ein bisschen Luft nach oben.

Das Cover und der Schreibstil haben mir zunächst einmal gut gefallen. Das Setting wirkt jung und frisch, was mich angesichts der Tatsache, dass New York eigentlich ein fast schon überlaufener Handlungsort im Genre New Adult ist, ziemlich überrascht hat.

Ein wenig Probleme hatte ich dann mit der Länge der einzelnen Kapitel – wenn man die als solche bezeichnen kann. Die teils fast schon beängstigend wenigen Seiten haben sehr viel Geschwindigkeit in die Handlung gebracht, was primär ja gar nicht so schlecht ist. Diesem Tempo sind nur leider die Tiefe der Geschichte und auch ein wenig die der Charaktere zum Opfer gefallen.

Wichtige Entwicklungen und Wendungen wurden teilweise in wenigen Zeilen abgehandelt, sodass die Emotionen in meinen Augen gar nicht genug Zeit hatten, um wirklich zum tragen zu kommen und authentisch zu wirken. Beim Lesen hatte ich deshalb irgendwie immer das Gefühl, einen Film im Schnelldurchlauf zu sehen und dabei immer ein wenig auf Distanz zu bleiben.

Insgesamt war das echt schade, denn die Protagonisten fand ich eigentlich ziemlich sympathisch. Hätten sie etwas mehr Raum gehabt, um sich zu entfalten und weiterzuentwickeln, wären sie mir mit Sicherheit deutlich weniger blass vorgekommen. Insbesondere an diesem Punkt hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr aus dem Buch machen können, denn das Potenzial für eine tolle Liebes- und Familiengeschichte war auf jeden Fall vorhanden.


Fazit
Liliennächte war für mich eine ganz nett zu lesende Geschichte, deren Verstrickungen und Wendungen stellenweise aber etwas zu hektisch und überzeichnet waren, um meinen Geschmack vollständig treffen zu können. Trotzdem war meiner Meinung nach das Potenzial der Autorin zu erkennen, und da die Protagonisten sympathisch und Schreibstil und Setting ansprechend waren, bin ich durchaus gespannt auf die weiteren Bände der Reihe.

Dafür gibt es von mir drei Bücherstapel.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Detailreich ausgearbeitet, stellenweise aber auch ein wenig langatmig

Schmiedeeisensommer
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Worum geht’s?
Um das finanziell angeschlagene Gut ihrer Eltern vor dem Bankrott zu retten, geht Tochter Pauline eine Ehe mit dem erfolgreichen Investor Jakob Kemper ein. Die Beziehung der beiden gestaltet ...

Worum geht’s?
Um das finanziell angeschlagene Gut ihrer Eltern vor dem Bankrott zu retten, geht Tochter Pauline eine Ehe mit dem erfolgreichen Investor Jakob Kemper ein. Die Beziehung der beiden gestaltet sich nicht gerade einfach, denn nicht nur das unfreiwillige Arrangement, sondern auch Jakobs Skepsis in Bezug auf Paulines Glauben steht zwischen ihnen. Als sie sich schließlich langsam annähern, taucht plötzlich eine ehemalige Geliebte Jakobs auf – Und die ersten dunklen Wolken ziehen über dem gerade erst gefundenen Glück auf.


Meine Meinung
Eigentlich finde ich historische Romane ziemlich spannend, insbesondere dann, wenn sie gut recherchiert und liebevoll ausgearbeitet sind. Mit Schmiedeeisensommer hatte ich jedoch leider so ein wenig meine Probleme, auch wenn man eindeutig merkt, dass die Autorin viel Herzblut in diese Geschichte hat fließen lassen.

Zu Beginn konnte ich mich irgendwie nicht so ganz ins Setting einfinden, was vermutlich vor allem daran lag, dass eine ganze Menge mehr Charaktere als bloß das Protagonistenpaar eine Rolle gespielt haben, und man so leicht den Überblick verlieren konnte.

Mit der Zeit ging das dann zwar deutlich besser, leichte Schwierigkeiten hatte ich dann allerdings wiederum mit den Perspektivwechseln. Als Mittel zur Veranschaulichung beider Gefühls- und Gedankenwelten war das zwar super gemacht, da aber nicht gekennzeichnet wurde, aus wessen Sicht da gerade berichtet wird, musste man ausgesprochen aufmerksam lesen um nichts zu verpassen und keine falschen Schlüsse zu ziehen.

Der Schreibstil war dagegen wirklich angenehm zu lesen, auch wenn sich viele Stellen in dieser Geschichte ganz schön hingezogen haben. Diese Liebe zum Detail hat die historischen Gegebenheiten und das Gesellschaftsbild zwar authentisch darstellen können, wirkliche Spannung wollte sich bei mir aber aufgrund der Zähheit mancher Passagen nicht so richtig einstellen.


Fazit
Wer nach einem Roman sucht, in dem der historische Part der Geschichte deutlich überwiegt, der trifft mit Schmiedeeisensommer eindeutig die richtige Wahl. Wer eher Wert auf eine thematische Mischung und runde Spannungsbögen legt, der wird sich hierbei vermutlich ein wenig langweilen, denn die teils sehr detailliert ausgearbeiteten Szenen erfordern doch einiges an Durchhaltevermögen.

Von mir gibt es dafür knappe drei Bücherstapel.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Vielversprechende Ansätze – Verschenktes Potenzial

Rixton Falls - Secrets
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Worum geht’s?
Demi Rosewood und Royal Lockhart kennen sich schon ihr ganzes Leben lang. Dass aus den beiden einmal ein Paar werden würde, war praktisch Vorsehung – und die ganz ganz große Liebe. Als Royal ...

Worum geht’s?
Demi Rosewood und Royal Lockhart kennen sich schon ihr ganzes Leben lang. Dass aus den beiden einmal ein Paar werden würde, war praktisch Vorsehung – und die ganz ganz große Liebe. Als Royal von einem auf den anderen Tag einfach verschwindet, ist Demi fassungslos. Sieben Jahre später steht sie kurz davor, sich für immer an einen anderen Mann zu binden. Die Ringe liegen praktisch schon bereit, als ihr Verlobter nach einem schweren Autounfall ins Koma fällt. Ausgerechnet da taucht Royal plötzlich wieder auf – und was er Demi über ihren Zukünftigen zu erzählen hat, stellt ihre gesamte Welt auf den Kopf. Und dann ist da auch noch ein ganzer Haufen an unterdrückten Gefühlen, die keiner der beiden jemals so ganz hinter sich gelassen hat.


Meine Meinung
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an diese Geschichte, die nicht nur mit einem tollen Äußeren, sondern auch mit einem wirklich ansprechenden Anfang punkten kann. Klappentext, Leseprobe und Cover hätten mich auch fast schon dazu verleitet, von einem meiner Lesehighlights diesen Jahres zu sprechen – wenn sich das Niveau denn dann auch hätte halten können.

Der Anfang ist meiner Meinung nach wunderbar gelungen. In kurzen Szenen durchläuft man gemeinsam mit den beiden Protagonisten einige Stationen ihrer Kindheit und Jugend und kann dabei zusehen, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt. Der Prolog endet mit Demis Zusammenbruch als Reaktion auf Royals Verschwinden, und ab da ging es für mich leider eher abwärts mit diesem Buch.

Auch wenn der Schreibstil eigentlich sehr angenehm ist und sich die Geschichte schön runter lesen lässt, hat es mir insgesamt doch ein wenig an Tiefe und Farbe gefehlt.

Demi beispielsweise lässt sich wirklich lange unglaublich viel gefallen und wurde für mich so leider erst relativ spät zu einem Charakter, für den ich echte Sympathie empfinden konnte. Ihre wiederbelebte Beziehung zu Royal – der nebenbei bemerkt ebenfalls eher blass blieb – hat für mich einfach zu wenig Gefühl transportiert und konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Das größte Problem war für mich allerdings die Ausarbeitung des Spannungsbogens. Zu Beginn tappte man als Leser ja noch im Dunkeln darüber, was der Grund für Royals Verschwinden war, was irgendwo noch die Neugierde aufrecht erhalten hat. Im zweiten Teil des Buches fiel die Spannung meiner Meinung nach jedoch rapide ab, und ein wirklich großer Knall, wie ich ihn bei dieser Geschichte zumindest ansatzweise erwartet hätte, blieb aus.


Fazit
Der Klappentext und auch der Prolog klangen für mich wirklich vielversprechend und haben meine Erwartungen an dieses Buch ganz schön nach oben geschraubt. In der Umsetzung haben mir dann allerdings nicht nur so ein wenig die Gefühle, sondern auch ein durchgängiger Spannungsbogen gefehlt. Auch Happy End und Schreibstil konnten die Geschichte für mich nicht mehr wirklich retten.

Daher verteile ich drei leicht enttäuschte Bücherstapel.

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  • Cover
  • Gefühl