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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2022

Konnte mich nicht richtig packen

Das Vermächtnis der Seherin
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Nach der Lektüre dieses Buches bin ich etwas zwiegespalten. Warum? Nun der Roman kann sich in meinen Augen nicht so recht entscheiden, soll ich Fantasy oder Historischer Roman sein. Es gibt von jedem etwas ...

Nach der Lektüre dieses Buches bin ich etwas zwiegespalten. Warum? Nun der Roman kann sich in meinen Augen nicht so recht entscheiden, soll ich Fantasy oder Historischer Roman sein. Es gibt von jedem etwas aber irgendwie nicht genug.

Als Leser begleitet man Rahel und ihre Mitstreiter bei der Suche nach dem Schrein von En Dor. Es kommt faktisch zu einer Schnitzeljagd nach diesem magischen Ort, bei der es naturgemäß gegen allerlei Widrigkeiten und Gegenspieler anzutreten gilt. Gleichzeitig thematisiert der Autor aber auch die Verfolgung der Juden im Mittelalter und bringt somit Historisches in dieser Fantasy-Geschichte unter. Was mich allerdings überzeugen konnte waren die wunderbar beschriebenen Landschaften und Handlungsorte. Sie waren so brillant in Szene gesetzt, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Im Gegenzug blieben dafür wiederum die einzelnen Figuren eher blass und waren stereotyp charakterisiert.

Alles in allem ist „Das Vermächtnis der Seherin“ ein leicht und locker zu lesender Roman, der mich aber leider nicht in allen Teilen überzeugen konnte. Ein paar Anteile mehr Fantasy hätte dieser Geschichte gut getan. So kann ich sie zwar weiterempfehlen, vergebe aber nur lieb gemeinte 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Abstruse Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen ...

Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen und sich für seine Familie aufopfernden Telegrafisten Thaniel Steepleton. Als er eines Tages eine Taschenuhr findet und mit ihr den Hinweis auf die Detonation einer Bombe in Scotland Yard ändert sich das bis dahin recht eintönige Leben Thaniels auf einen Schlag. Im Auftrag der Polizei soll er nun den Uhrmeister Mori ausspionieren, der sich mit mechanische Erfindungen befasst und der der mögliche Täter sein könnte. Bis hierher ist es eine recht amüsante und dem Steampunk angelehnte Geschichte, die Spaß macht zu verfolgen. Doch dann kommt Grace, eine Oxforder Physik-Studentin aus gutem Hause, und mit ihr dreht sich plötzlich die Geschichte. Ohne jede Erklärung werden Moris Fähigkeiten immer absonderlicher, einzelne Figuren sind nur noch Statisten und die Dialoge sind so absurd, dass sie für mich keinen richtigen Sinn mehr ergaben.

Kurzum: Was als vielversprechendes Buch mit einer interessanten Ausgangsgeschichte begann, wandelte sich ab der Hälfte zu einem Etwas, das ich gar nicht genau benennen kann, nur hatte es eben nichts mehr von der anfänglichen Mystery-Steampunk-Stimmung. Für meinen Geschmack war die Entwicklung der Geschichte zu abstrus. Deshalb mögen andere Leser ruhig einen Blick in das Buch wagen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Meine Bewertung sind allerdings nur 2.5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Düster, fesselnd, rasant

Witness X – Deine Seele ist der Tatort
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Das Setting dieses Serienmörder-Thriller ist in der Zukunft angesiedelt, so dass es ein Mix aus Science Fiction und Thriller ist. Ich war skeptisch, ob mir das gefallen würde, aber ich kann sagen, das ...

Das Setting dieses Serienmörder-Thriller ist in der Zukunft angesiedelt, so dass es ein Mix aus Science Fiction und Thriller ist. Ich war skeptisch, ob mir das gefallen würde, aber ich kann sagen, das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

Doch worum geht es? Kyra Sullivan, eine Neuropsychologin, hat eine Technologie erfunden, mit der man die Gedanken und Erinnerungen von Menschen anzapfen kann. Als ein Serienmörder aus dem Gefängnis entkommt und sein grausames Tun wieder beginnt, fragt sich Kyra, ob hier ihre Erfindung von Nutzen sein könnte. Nun, hier beginnt ein spannender Wettlauf gegen die Zeit, um herauszufinden, wer der Mörder ist, denn es sieht sehr danach aus, dass die einst verurteilte Person gar nicht der eigentliche Verbrecher ist...

Der Schreibstil ist exzellent, die Handlung hat ein gutes Tempo und den nötigen Thrill für so eine Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch die beschriebene Atmosphäre passt sehr gut. Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen. Es ist ein fesselnder, intelligenter und klug aufgebauter Thriller den ich deshalb auch mit vollen 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Spannende und mitreißende Horrorgeschichte

Red Hands – Tödliche Berührung
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„Red Hands - Tödliche Berührung“ ist ein Action-Thriller, der von Beginn an dieser Bezeichnung alle Ehre macht.

Nachdem eine Parade zum 4. Juli in einer Katastrophe endet - ein Arbeiter der Garland Mountain ...

„Red Hands - Tödliche Berührung“ ist ein Action-Thriller, der von Beginn an dieser Bezeichnung alle Ehre macht.

Nachdem eine Parade zum 4. Juli in einer Katastrophe endet - ein Arbeiter der Garland Mountain Labs pflügt nicht nur durch die Menschenmenge bei der Parade, sondern tötet am Ende Menschen allein durch seine Berührung, hat Ben Walker einen neuen Auftrag. Denn immer wenn es um „merkwürdige“ Fälle geht, wird er, der Agent und Wissenschaftler, im Einsatz für eine geheime Organisation innerhalb des Verteidigungsministeriums, zum Ort des Geschehens entsandt. Dort angekommen hat er alle Hände voll zu tun Maeve zu finden. Diese hatte Kontakt zum Unfallverursacher, tötete ihn und floh. Um zu ergründen was die Ursache all dieses schrecklichen Infernos ist, braucht Ben Maeve. Er muss sich beeilen, denn nicht alle die helfen sind Maeve wohlgesonnen...

„Red Hands - Tödliche Berührung“ war eine spannende und mitreißende Horrorgeschichte. Gut entwickelte Charaktere und eine atmosphärische Handlung machten es zu einer unterhaltsamen Lektüre. Allerdings ging ihm nach dem fulminanten Start im Mittelteil ein wenig die Puste aus. Hier hätte der Autor die Geschichte etwas mehr straffen können. Das Ende ist dann wieder gelungen und entschädigt so für den zuvor gestreckten Verlauf. Alles in allem eine gute Horror-Story, die ich weiterempfehlen kann und die ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Das nackte Grauen geht um...

Die Universität
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...und das bekommt man als Leser Seite für Seite immer deutlicher zu spüren. Man sollte schon hart im nehmen sein wenn man sich der Situationen in dieser Universität stellen will.

Der hier beschriebene ...

...und das bekommt man als Leser Seite für Seite immer deutlicher zu spüren. Man sollte schon hart im nehmen sein wenn man sich der Situationen in dieser Universität stellen will.

Der hier beschriebene subtile Horror ist faszinierend und schockierend zugleich. Die zahlreichen Figuren, die den Campus bevölkern, beleben auch die Szenerie und bringen die Handlung vorwärts. Dank des gekonnten Schreib- und Erzählstils wähnt man sich als Leser mittendrin und ist doch dankbar kein Teil dieser Universität zu sein. Denn es gibt hier einen übermenschlichen Feind, der immer mehr Aktionen in Gang setzt und daraufhin ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt.

Fazit: Wer auf Splatter und Horror ala Stephen King steht wird hier bestens bedient. Es kommt keine Langeweile auf und so manche Szene ist schon recht extrem. Für mich war es eine super Horrorunterhaltung die ich fast in einem Rutsch gelesen habe. Freunden des Schocker-Genres kann ich „Die Universität“ absolut empfehlen und vergebe volle 5 Sterne.