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Veröffentlicht am 03.05.2025

Mehr als nur eine romantische Geschichte

Vernunft und Gefühl
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Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch ...




Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch die böse Schwiegermutter und der liebenswerte Nichtsnutz haben ihre Auftritte. Doch ist der Unterhaltungswert bei weitem nicht alles, was diesen Romans ausmacht.

Die Autorin hat hier sehr geschickt und auf elegant-ironische Weise die Zwänge, denen Frauen der gehobenen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jh. ausgesetzt waren, angeprangert. So waren Übermut und Handeln gegen die bestehenden Konventionen verpönt, wohingegen Sittlichkeit und Vernunft bei Frauen sehr gern gesehen waren. Genau diese Gegensätzlichkeiten lässt Austen die Schwestern hier leben und beschreibt durch sie die gesellschaftlichen Normen jener Zeit.

Fazit: „Verstand und Gefühl“ ist ein Sittengemälde, was die Autorin dank ihrer romantischen Art zu erzählen, wunderbar vermittelt. Ein Roman der unterhält, der aber auch ein kritisches Auge auf bestehende Regeln und Normen wirft.



Veröffentlicht am 03.05.2025

Unterhaltsame, fesselnde und emotionale Geschichtsstunde

Das Erbe der Karolinger
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Dieser HistoRoman erzählt von der Regentschaft Ludwigs des Frommen, beginnend mit dem Jahr 817 bis zu dessen Tod im Jahr 840.

Dank des sehr eingängigen und fesselnden Schreib- und Erzählstil braucht ...




Dieser HistoRoman erzählt von der Regentschaft Ludwigs des Frommen, beginnend mit dem Jahr 817 bis zu dessen Tod im Jahr 840.

Dank des sehr eingängigen und fesselnden Schreib- und Erzählstil braucht es nicht lange, bis man vom Leben und Handeln Ludwigs gefangengenommen wird. Die Beschreibungen der mannigfaltigen Intrigen, Allianzen, Schlachten, Verhandlungen aber auch Heiratspolitik und Erbschaftsangelegenheiten machen diesen Roman zu einer wirklich interessanten Geschichtsstunde.
Mit viel Liebe zum Detail nimmt der Autor seine Leser auf eine spannende, emotionale und sehr unterhaltsame Reise mit. Die verschiedensten Schauplätze, die Darstellungen der Lebensumstände, aber hauptsächlich was es Ludwig abverlangte Herrscher eines so großen Reiches zu sein und vor allem durch geschickte Politik oder kriegerische Auseinandersetzungen zu bleiben, umspannen den Handlungsbogen. Neben den Beschreibungen der herrschaftlichen Weitsicht für Reich und Familie, beleuchtet der Autor auch die Lebensumstände der Frauen und gibt ihnen damit eine Stimme, was mir sehr gut gefallen hat. Das Familiengeflecht, was weitverzweigt die Macht der Karolinger festigte, wird durch das teils entzweiende Handeln der Kinder Ludwigs gut in Szenen gesetzt und sorgt hier für die spannenden und emotionalen Momente.

Fazit: Claudius Crönert verknüpft in diesem Roman historisch Belegtes mit Fiktivem und entführt den Leser in eine längst vergangene aber nicht vergessene Epoche. Dass es sich so wie hier erzählt zugetragen haben könnte, kann ich mir gut vorstellen, was eben auch einen überzeugenden Roman mit geschichtlichem Bezug für mich ausmacht. Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen und vergebe gern volle 5 Sterne.


Veröffentlicht am 03.05.2025

Ruhiger, unterhaltsamer Wohlfühlkrimi

Der Schädel von Sant'Abbondio
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Ganz im Stil eines CosyCrime entwickelt die Autorin hier die Handlung. Im Mittelpunkt steht Moira, die in ihrem vierten Fall ihr kriminalistisches Gespür erneut beweisen kann. Als bei einer Weinlese, ...




Ganz im Stil eines CosyCrime entwickelt die Autorin hier die Handlung. Im Mittelpunkt steht Moira, die in ihrem vierten Fall ihr kriminalistisches Gespür erneut beweisen kann. Als bei einer Weinlese, an der Moira, ihre Familie und Freunde mithelfen, ein menschlicher Schädel gefunden wird und Moiras Vater während der Ermittlungen als Verdächtiger ins Visier der Polizei gerät, kann Moira gar nicht anders als sich einzubringen.

Neben den Ermittlungen, die ohne ausdrückliche Beschreibungen der Todesumstände und Tatorte auskommt, ist auch viel Raum für Lokalkolorit, Familienbande und Miträtseln gegeben. Schreib- und Erzählstil sind leicht und flüssig zu lesen und die einzelnen Figuren passen charakterlich gut zu einem Wohlfühlkrimi.

Fazit: „Der Schädel von Sant'Abbondio“ ist ein ruhiger, unterhaltsamer CosyCrime, der entspannende Krimi-Lese-Stunden bietet und den ich hiermit gern weiterempfehle.


Veröffentlicht am 03.05.2025

Solider erster Band

Blood of Hercules
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Blood of Hercules ist ein Buch, welches ich nicht als Romantasy beschreiben würde. Schlagwörter wie: Schicksal, tödlich, mordlustig, Leichen, finden sich im Klappentext wieder und von Romantic ist nicht ...



Blood of Hercules ist ein Buch, welches ich nicht als Romantasy beschreiben würde. Schlagwörter wie: Schicksal, tödlich, mordlustig, Leichen, finden sich im Klappentext wieder und von Romantic ist nicht viel vorhanden. Im Gegenteil, die Autorin scheut sich nicht mit deutlichen Worten eine Welt aus Gewalt, Schmerz und Seelenpein entstehen zu lassen.

So erfährt der Leser zu Beginn von Alexis' leidvollem Leben in der Pflegefamilie und wie sie lernen musste zu überleben. Das wiederum soll ihr allerdings in der Akademie der Spartaner doch noch von Nutzen sein. Denn hier muss sie sich gegen zermürbende Prüfungen, Mobbing und Morddrohungen stellen, will sie nicht untergehen. Das alles liest sich nicht eben leicht, ist die Handlung seitenweise schon recht brutal. Allerdings baut die Autorin auch immer wieder Szenen ein, bei denen der Humor nicht zu kurz kommt, und mildert damit die zahlreichen grausamen Abschnitte ab. Alexis' Kampf ist plausibel erzählt, sie steht durch ihre Abstammung wahrhaft zwischen den Welten und muss lernen zu Erkennen wer Freund und wer Feind ist. Die männlichen Protagonisten konnten mich hier leider (noch) nicht überzeugen. Sie sind zwar dem Genre gemäß charakterisiert, ihnen fehlt es aber an Tiefe.

Alles in allem ist dieser erster Band ein solider Serienbeginn, der aber eventuell nicht allen Lesern ein angenehmes Leseerlebnis bereiten wird. Ich selbst hatte mir auch eine leichtere Lektüre mit mehr Spice und weniger emotionalen Abgründen erhofft.


Veröffentlicht am 25.04.2025

Mehr als nur eine romantische Geschichte

Vernunft und Gefühl
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Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch ...




Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch die böse Schwiegermutter und der liebenswerte Nichtsnutz haben ihre Auftritte. Doch ist der Unterhaltungswert bei weitem nicht alles, was diesen Romans ausmacht.

Die Autorin hat hier sehr geschickt und auf elegant-ironische Weise die Zwänge, denen Frauen der gehobenen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jh. ausgesetzt waren, angeprangert. So waren Übermut und Handeln gegen die bestehenden Konventionen verpönt, wohingegen Sittlichkeit und Vernunft bei Frauen sehr gern gesehen waren. Genau diese Gegensätzlichkeiten lässt Austen die Schwestern hier leben und beschreibt durch sie die gesellschaftlichen Normen jener Zeit.

Fazit: Der Roman ist ein Sittengemälde, der wunderbar unterhält, der aber auch ein kritisches Auge auf bestehende Regeln und Normen wirft.