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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2021

Spannender 5. Fall

Blutreigen
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Auch der 5. Fall in der Sabine-Kaufmann-Reihe ist wieder ein routiniert konstruierter und komplexer Krimi. Die gut durchdachte Handlung schickt den Leser immer wieder auf falsche Fährten und hält auf diese ...

Auch der 5. Fall in der Sabine-Kaufmann-Reihe ist wieder ein routiniert konstruierter und komplexer Krimi. Die gut durchdachte Handlung schickt den Leser immer wieder auf falsche Fährten und hält auf diese Weise die Spannung bis zum überzeugenden Finale aufrecht. Aber auch die beiden Hauptprotagonisten Kaufmann und Angersbach bekommen weiter Profil, was für mich auch dieses Buch/Reihe so interessant macht. Der Schreib- und Erzählstil ist modern und flüssig zu lesen. Neueinsteiger können diesen Serienteil durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen. Aber als Serienfan plädiere ich immer dazu die Reihenfolge einzuhalten, damit einem bei der Weiterentwicklung und/oder Verflechtungen der Figuren nichts entgeht.
Fazit: Mir hat auch Teil 5 wieder angenehme Lesestunden bereitet und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2021

Gut durchdacht und realistisch

Die Mauern von Porto
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Auch „Die Mauern von Porto“ kann locker mit den beiden Vorgängern in Bezug auf Plot, Figuren und portugiesischer Lebensart mithalten. Erneut stehen vor allem die umfangreichen Ermittlungsarbeiten im Mittelpunkt. ...

Auch „Die Mauern von Porto“ kann locker mit den beiden Vorgängern in Bezug auf Plot, Figuren und portugiesischer Lebensart mithalten. Erneut stehen vor allem die umfangreichen Ermittlungsarbeiten im Mittelpunkt. Als Leser verfolgt man diese sehr direkt und kann Stück für Stück selbst dem Täter auf die Spur kommen. Unterstützung dabei bekommt das Team durch den Neuzugang Tete Marinho, Ermittlerin mit angolanischen Wurzeln. Durch sie nimmt der Autor den Leser mit auf einen Geschichtsexkurs Portugals zur Kolonialzeit. Aber auch die Kritik an Rechtsprechung und Gesellschaft kommen wieder nicht zu kurz. Und dass der Autor sich sehr gut in „seinem“ Portugal auskennt, erkennt man auch an den sehr detaillierten Beschreibungen von Land und Leuten sowie den kulinarischen Genüssen.
Mir hat auch Teil 3 wieder gut gefallen und ich kann den Krimi jedem Fan des Genres absolut empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2021

Der ideale Krimi für einen heißen Sommer

Hundstage für Beck
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Der Titel ist gut gewählt, kommt man doch schon beim Lesen bei soviel Schwüle und extrem hitziger Atmosphäre gehörig ins Schwitzen.
Der ehemalige LKA-Ermittler Nick Beck hat noch immer schwer an einem ...

Der Titel ist gut gewählt, kommt man doch schon beim Lesen bei soviel Schwüle und extrem hitziger Atmosphäre gehörig ins Schwitzen.
Der ehemalige LKA-Ermittler Nick Beck hat noch immer schwer an einem Trauma um seine ehemalige Kollegin Betty Duschkow zu knabbern, als er im ländlichen Nordbek, in einen neuen Fall verwickelt wird. Gleichzeitig wird Cleo Torner, aus Gründen des Mutterschutzes, hierher versetzt, und soll den Fall um die Vermisste Fanny klären. An ihrer Seite der wortkarge und in sich gekehrte Beck, dem allerdings die Vermisste bekannt ist. Beck erkennt, dass er den Täter finden muss, um seine Verwicklung in diesem Fall verschleiern zu können.
Der Krimi lebt zum einen von der ungewöhnlichen Ausgangssituation um Nick Beck zum Fall, als auch von der Atmosphäre der extremen Hundstage, die nicht nur den Ermittlern sondern auch den Bewohnern zu schaffen machen. Es liegt so viel Spannung in der Luft, dass man dankbar ist, wenn sich Abend für Abend die Gewitter entladen.
Der Schreib- und Erzählstil ist mitreißend und flüssig zu lesen. Die auftretenden Charaktere, seien es die beiden Ermittler oder die Dorfbewohner sind vielschichtig und gut beschrieben. Wie sich Beck aus seiner misslichen Lage in Bezug seiner „Mittäterschaft“ herauswindet, dass wird natürlich nicht verraten, macht aber Spaß zu verfolgen.
Fazit: „Hundstage für Beck“ ist ein gelungener Serienstart, der einige überraschende Wendungen bereithält und eine durchgängige Spannung halten kann. Für einen zweiten Fall würde ich mir allerdings wünschen, dass Cleo gleichberechtigter neben Nick agiert. In diesem ersten Fall war mir die Dominanz von Nick stellenweise leider zu viel. Den Krimi empfehle ich gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2021

Die Entstehung der weltbekannten Champagnermarke

Madame Clicquot und das Glück der Champagne
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Wie der Titel des Buches schon verrät, geht es um die Frau, die hinter der weltbekannten Champagnermarke Veuve Clicquot steht. Ihre Geschichte, historisch belegt mit fiktiven Elementen verwoben wird hier ...

Wie der Titel des Buches schon verrät, geht es um die Frau, die hinter der weltbekannten Champagnermarke Veuve Clicquot steht. Ihre Geschichte, historisch belegt mit fiktiven Elementen verwoben wird hier als Rahmenhandlung erzählt. Der Roman hat einen sehr einnehmenden und leicht zu lesenden Schreib- und Erzählstil. Die Lebensgeschichte der Witwe (Veuve) hat mich schon sehr beeindruckt. Hat sie doch dem Familienunternehmen der Wein/Champagnerproduktion ihr eigenes Dasein vollkommen untergeordnet. Aber auch die Einlassungen zu den damaligen Lebensumständen und der Wein/Champagnerherstellung waren sehr informativ und wunderbar in die Geschichte eingebaut.
Fazit: Wer einen Roman über eine historisch belegte, willens- und durchsetzungsstarke Frau lesen möchte dem kann ich diesen Roman durchaus empfehlen. Er ist gut recherchiert und bietet, so wie mir, manch anderem bestimmt auch noch Neues in Bezug auf die bekannte Champagnermarke. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2021

Flacht nach fulminantem Beginn ab

Wenn das Meer leuchtet
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Der Roman erzählt über ein immer noch oder immer wieder aktuelles Thema – Mobbing und die daraus resultierende soziale Ausgrenzung. Marie, die Hauptprotagonistin, wird am neuen College genau damit konfrontiert. ...

Der Roman erzählt über ein immer noch oder immer wieder aktuelles Thema – Mobbing und die daraus resultierende soziale Ausgrenzung. Marie, die Hauptprotagonistin, wird am neuen College genau damit konfrontiert. Die Autorin legt einen fulminanten Buchbeginn vor, in dem ich regelrecht mit Marie gelitten habe. Allerdings lässt diese eindrückliche und mitreißende Handlung im späteren Verlauf gehörig nach. Die Botschaft die zu Anfang noch transportiert wird flacht immer mehr ab zu Gunsten einer gewöhnlichen Liebesgeschichte. Das fand ich etwas schade, denn das Thema hätte man tiefgründiger umsetzen können. Der Schreib- und Erzählstil sind modern und flüssig zu lesen. Und auch die Beschreibungen der einzelnen Orte und Umgebungen waren passend und harmonierten mit der Handlung.
Fazit: Auch wenn mich das Buch nicht bis zum Schluss überzeugen konnte, das mögen andere LeserInnen eventuell anders beurteilen, so empfehle ich das Buch weiter, vergebe aber nur 3 von 5 Sterne.