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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2021

Thriller mit Höhen und Tiefen im Spannungsaufbau

Trauma – Kein Entkommen
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Der sehr starke Beginn lässt an diesem Punkt auf einen tollen Thriller schließen. Doch im weiteren Verlauf würde ich dieses Buch eher als Kriminalroman klassifizieren. Das heißt jetzt aber nicht, dass ...

Der sehr starke Beginn lässt an diesem Punkt auf einen tollen Thriller schließen. Doch im weiteren Verlauf würde ich dieses Buch eher als Kriminalroman klassifizieren. Das heißt jetzt aber nicht, dass das Buch schlechter wird - im Gegenteil. Die Handlung ist gut durchdacht und überrascht immer wieder mit Wendungen, durch die auch die Spannung stets wieder aufgebaut wird. Das ist allerdings auch notwendig, denn die Beschreibungen der privaten Probleme Katjas, die meines Erachtens etwas zu weit schweifend erzählt werden, lassen den Spannungsbogen immer wieder nach unten gehen. Sieht man mal davon und den doch sehr stereotyp charakterisierten Hauptcharakteren ab, hat man aber einen gelungenen 1. Teil in Händen, der sich flüssig lesen und über Täter und Motivation mitraten lässt.
Die Auflösung und damit der Täter, war für mich folgerichtig und überzeugend erklärt. Wer jedoch Katjas Probleme gelöst sehen will, wird auf die beiden Folgebände warten müssen. In dieser Hinsicht gibt es nämlich einen fiesen Cliffhanger. Wen das nicht stört, dem kann ich diesen Thriller (Krimi) weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Guter Einsteigerband

Der andere Sohn
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Dieser Kriminalroman ist der Einsteigerband in die John Adderley Reihe. John kommt im Rahmen des Zeugenschutzprogramms aus den USA zurück in sein Geburtsland Schweden. Hier engagiert er sich in der Ermittlungsgruppe ...

Dieser Kriminalroman ist der Einsteigerband in die John Adderley Reihe. John kommt im Rahmen des Zeugenschutzprogramms aus den USA zurück in sein Geburtsland Schweden. Hier engagiert er sich in der Ermittlungsgruppe um einen Cold Case in dem sein Halbbruder als Verdächtiger geführt wird.
„Der andere Sohn“ war für mich ein gelungener 1. Teil, in dem uns Leser die Hauptfigur John Adderley sowohl privat als auch beruflich näher gebracht wird, wobei aber hier noch Potential für Folgebände gegeben ist. Die eigentliche Krimihandlung ist fesselnd erzählt, und durch verschiedene Verdächtige und Wendungen bleibt der Krimi auch spannend. Die einzelnen Charaktere haben alle ihre Ecken und Kanten und wirkten dadurch auf mich authentisch. Das Ende war dann aus meiner Sicht überraschend und stimmig.
Kurzum: Zog sich der Beginn noch etwas, legte die Handlung im weiteren Verlauf an Tempo zu und entwickelte sich zu einem spannenden Kriminalroman. Ich kann ihn jedenfalls jedem (Schweden)-Krimi-Fan empfehlen und vergebe für diesen 1. Teil 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Wunderbarer Roman

Miss Bensons Reise
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Dies ist eine Geschichte voller Abenteuer, bei der es darum geht Grenzen zu überwinden und sein eigenes Ich zu finden. Rachel Joyce beschreibt diese Reise von Margery und Enid nach Neukaledonien auf so ...

Dies ist eine Geschichte voller Abenteuer, bei der es darum geht Grenzen zu überwinden und sein eigenes Ich zu finden. Rachel Joyce beschreibt diese Reise von Margery und Enid nach Neukaledonien auf so eine magische und fesselnde Art, dass ich vollkommen in diese Geschichte eingetaucht bin. Die Suche nach dem goldenen Käfer ist mit soviel Liebe und Herz erzählt, dass ich mir an einigen Stellen das Lachen nicht verkneifen konnte, bietet aber auch sehr emotionale Szenen mit Tiefgang. Gerade die Mischung aus chaotischen, überspitzten aber auch sehr gefühlsbetonten Passagen und tollen Charakteren machen den Charme dieses Buches aus. Der Schreib- und Erzählstil haben ihr übriges getan, um mir sehr unterhaltsame Lesestunden zu bescheren.
Mein Fazit: Wer eine anregende Geschichte über Freundschaft, Liebe, Familie und Abenteuerlust mit viel Humor, aber auch Höhen und Tiefen lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Meinen Lesegeschmack hat es jedenfalls voll getroffen. Deshalb vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Sehr unterhaltsam

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Das ist mein erstes, aber sollten noch andere Bücher von Talia Hibbert übersetzt werden, bestimmt nicht mein letztes Buch von dieser Autorin. Denn dieses Buch hat mit super gefallen. Die Autorin hat einen ...

Das ist mein erstes, aber sollten noch andere Bücher von Talia Hibbert übersetzt werden, bestimmt nicht mein letztes Buch von dieser Autorin. Denn dieses Buch hat mit super gefallen. Die Autorin hat einen wunderbaren Sinn für Humor, der sich in sehr unterhaltsamen und witzigen Dialogen niederschlägt.
Als Chloe merkt, dass sie trotz Krankheit und Schmerzmanagement nicht mehr so weitermachen kann, macht sie sofort eine Liste, die darauf abzielt, abenteuerlustiger zu sein und das Leben wieder intensiver zu erleben. Auf diesem neuen Weg begegnet sie Red. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, nicht zuletzt weil Chloe doch sehr abweisend gegenüber Red agiert. Doch Red lässt sich davon nicht abschrecken. Die Geschichte, die sich nun entwickelt, ist wunderbar in Szene gesetzt. Doch es ist nicht nur eine schöne Romanze, nein die Geschichte hat auch emotionale Tiefe, wenn es z. B. um die Krankheit und deren Auswirkungen geht.
Mein Fazit: Dieses Buch ist ein wirklich aufregender Roman, der eine sich entwickelnde Romanze mit all seinen Höhen und Tiefen beschreibt. Durch die Beschreibungen der Lebensumstände beider, aber auch durch die sehr gelungene Charakterisierung der Protagonisten wirkte die Geschichte auf mich sehr überzeugend. Mich hat dieses Buch ausgezeichnet unterhalten und ich möchte es hiermit auch gern weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Eine wunderbare Geschichte

Big Sky Country
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Dieser Roman, bringt uns Lesern den heranwachsenden August näher. Der Teenager August wächst auf der Familienfarm in Michigan auf und folgt nach der Trennung der Eltern seiner Mutter nach Montana. Die ...

Dieser Roman, bringt uns Lesern den heranwachsenden August näher. Der Teenager August wächst auf der Familienfarm in Michigan auf und folgt nach der Trennung der Eltern seiner Mutter nach Montana. Die Umstellung fällt ihm nicht leicht, aber allmählich gewöhnt er sich an die Weite und die Berge Montanas und lernt sie zu lieben.
Was für ein wunderschön geschriebener Roman. Die Handlung fand ich sehr gelungen. Als Europäer bekommt man einen guten Einblick in das Leben und Arbeiten der amerikanischen Durchschnittsbevölkerung. Die Charaktere und Dialoge waren für mich sehr passend und ich konnte mich in die eine oder andere Situation gut hineinversetzen. Auch die bildhaften Beschreibungen der Naturlandschaften runden die Geschichte wunderbar ab. Nach meinem Verständnis wirft dieses Buch einen durchaus authentischen Blick auf das Erwachsenwerden in Amerika weit ab von den großen Metropolen.
Mein Fazit: „Big Sky Country“ ist ein Roman der mit einfachen Sätzen ohne Übertreibungen oder unnützes Beiwerk eine wunderbare Geschichte erzählt, die durchaus zum Innehalten und Nachdenken anregt. Für mich ein toll geschriebener Roman, den ich gerne weiterempfehlen möchte.