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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2020

Knallharter Thriller

Die Henry Frei-Thriller / Böses Kind
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Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers ...

Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers und Phan Cha Lee, genannt Charlie, zwei Fälle zu klären haben, nein wechseln auch die Erzählperspektiven ständig. Das sorgt dafür, das ordentlich für Tempo gesorgt wird und man als Leser immer weiter lesen möchte. Es passiert viel in diesem ersten Fall, aber dem Autor gelingt es dank seiner doch strukturierten Erzählweise, dass man als Leser den Überblick – sprich den „roten Faden“ nicht aus den Augen verliert. Einen besonderen Coup hat sich Martin Krist hinsichtlich der Nebenfiguren geleistet. Bekennende Krist-Fans werden nämlich den einen oder anderen Charakter aus der Kalkbrenner-Reihe wiedererkennen. Das fand ich persönlich absolut gelungen. Was mir aber so gar nicht gefallen hat war, dass zu viele Fragen am Schluss offen geblieben sind und der Thriller mit einem „fiesen“ Cliffhanger endet. Ansonsten hat mir dieser Serienstart gut gefallen. Ich empfehle ihn gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Rasanter Thriller

Kommissar Kalkbrenner / Engelsgleich
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„Engelsgleich“ ist der 4. Fall für Paul Kalkbrenner und verlangt dem Leser schon einiges ab. Erzählt wird parallel in drei Handlungssträngen. Da muss man von Anfang an voll dabei bleiben sonst blickt man ...

„Engelsgleich“ ist der 4. Fall für Paul Kalkbrenner und verlangt dem Leser schon einiges ab. Erzählt wird parallel in drei Handlungssträngen. Da muss man von Anfang an voll dabei bleiben sonst blickt man schnell nicht mehr durch. Was bei manchem vielleicht für reichliches Lesechaos sorgen kann hält aber die Spannung enorm hoch. Hat man sich in den einen Erzählstrang eingelesen gibt es einen Cliffhanger und die Geschichte setzt sich bei dem anderen Protagonisten fort. Wer also so eine Schreibweise nicht mag, sollte sich einen Kauf durchaus überlegen. Diese Art der Erzählweise setzt sich durch den gesamten Fall fort und erzeugt dadurch aber auch eine Sogwirkung. Als Leser kommt man gar nicht zur Ruhe, man will/muss weiterlesen. Die drei Handlungsstränge – sprich Fälle – verflechtet der Autor zu einem explosiven Finale, das den Leser nicht enttäuscht. Dieser Thriller, der die Bezeichnung durchaus zu recht verdient hat, ist nichts für schwache Nerven. Mich hat er jedenfalls super unterhalten. Ich kann ihn nur jedem Thriller-Fan wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Spannender Thriller

Die Mädchenwiese
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Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird ...

Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird und man dank der schon angesprochenen Cliffhanger immer weiter lesen will/muss. Dank der überzeugenden und leicht zu folgenden Schreibweise hatte ich aber keine Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen. Die auftretenden Charaktere wurden alle authentisch beschrieben und hatten alle ihre Ecken und Kanten. Allen voran Alex Lindner, der trotz eigener schlimmer Erlebnisse sich in den Fall um die Vermisste Lisa stürzt und dabei nichts unversucht lässt. Die Wendungen die der Autor geschickt eingebaut hat garantieren Spannung bis zum fulminanten Finale. Alles in allem ist Martin Krist erneut ein sehr spannender und rasant erzählter Thriller gelungen, der sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte. Mich hat er sehr gut unterhalten und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Weil nicht alle Fragen am Ende für mich zufriedenstellend beantwortet worden sind vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Absolut gelungen

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Die neben den beiden Ermittlern diesmal erneut im Mittelpunkt stehende Figur ist Lucien Folter. Dieser Lucien war bereits im 6. Teil „Die stille Bestie“ mit von der Partie. Deshalb ist es wirklich ratsam ...

Die neben den beiden Ermittlern diesmal erneut im Mittelpunkt stehende Figur ist Lucien Folter. Dieser Lucien war bereits im 6. Teil „Die stille Bestie“ mit von der Partie. Deshalb ist es wirklich ratsam wenigstens diesen Teil gelesen zu haben. Nur so kann man die feinen Nuancen erkennen und das Lesevergnügen wird nicht getrübt. Lucien ist aus dem Hochsicherheitsgefängnis entkommen und Hunter und Garcia obliegt es nun, Lucien wieder dorthin zurück zu bringen. Bereits am Anfang des Buches wird man über Luciens Motivation aufgeklärt. Nun könnte man denken, was soll da noch kommen, schließlich ist das Thema „Fang mich doch, wenn du kannst“ nicht neu. Aber dem Autor gelingt es durch gewiefte sprachliche Einlassungen seine Ermittler und und somit den Leser ein ums andere Mal auf eine falsche Fährte zu locken. Dieses Katz-und-Maus-Spiel gipfelt schließlich in einem großartigen Finale. Kurzum: „Jagd auf die Bestie“ ist in seiner Beschreibungen der Lokalitäten und Tatabläufe ein sehr detailreicher und sprachlich wortgewandter Thriller der mir sehr gut gefallen hat. Wobei man Band 6 zwecks besserem Lesevergnügen kennen sollte. Ich kann eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe für das Buch 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Gut - Carter kann aber auch besser

Blutrausch – Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
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„Blutrausch“ ist bereits der 9. Teil der Hunter & Garcia – Reihe von Chris Carter. Auch diesmal haben die Beiden wieder in einem Fall extrem brutal ausgeführter Morde zu ermitteln. Diese Ermittlungen werden ...

„Blutrausch“ ist bereits der 9. Teil der Hunter & Garcia – Reihe von Chris Carter. Auch diesmal haben die Beiden wieder in einem Fall extrem brutal ausgeführter Morde zu ermitteln. Diese Ermittlungen werden allerdings diesmal durch das Mitwirken des FBI deutlich erschwert. Doch aus Freundschaft zu Adrian Kennedy, dem Leiter der Sonderheit, der persönlich involviert zu sein scheint, raufen sich die beiden Parteien zusammen und beginnen mit den Untersuchungen. Der Autor schafft es meisterlich seinen Hauptfiguren in jedem Band ein bisschen mehr Profil zu geben. Seine Krimihandlung ist immer wieder temporeich und spannend erzählt. Das erreicht er zum Beispiel dadurch, dass er gern Kapitel mit einem Cliffhanger endet lässt. Auch die detailreichen Beschreibungen der Morde ist mittlerweile eben echt Chris Carter. Man erwartet es praktisch schon, was allerdings vielleicht nicht jedem gefallen wird, wenn zu viel Gräuel so ausführlich geschildert werden. Kurzum: Wer einen rasanten und fesselnden Thriller ohne wenn und aber sucht, und auf schriftstellerische niveauvolle Ergüsse verzichten kann, wird mit diesem Buch durchaus gut unterhalten. Mir jedenfalls hat es gut gefallen.