Ein Krimi, der viel zu bieten hat.
Tod unter WacholdernInhalt:
Auf einer Bank auf dem Hönsel, mit herrlichem Blick auf die Vulkaneifel, wird die Leiche von Rudolf Krämer gefunden. Er war in seinem Wohnort Loogh nicht sonderlich beliebt. Weshalb es für Hauptkommissar ...
Inhalt:
Auf einer Bank auf dem Hönsel, mit herrlichem Blick auf die Vulkaneifel, wird die Leiche von Rudolf Krämer gefunden. Er war in seinem Wohnort Loogh nicht sonderlich beliebt. Weshalb es für Hauptkommissar Leo Werner viele Verdächtige gibt. Doch der muss den Fall an die Wittlicher Kollegen abgeben. Das hält ihn aber nicht davon ab, eigene Ermittlungen anzustellen. Hilfreich zur Seite steht ihm dabei Biologin Alex, die eine Wochenend-WG im Ort führt.....
Leseeindruck:
"Tod unter Wacholdern" ist das Debüt der Autorin. Von Anfang an war ich mittendrin. Der Krimi hat sehr viel zu bieten. Das Ganze spielt in einem kleinen Dorf mit gerade mal 100 Einwohnern. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Nichts bleibt geheim. Klatsch und Tratsch ist allgegenwärtig. Da blieb es nicht aus, dass ich Schmunzeln musste, wenn die Dorfbewohner mal wieder mehr wussten als die Polizei. Lange hat man vom eigentlichen Fall nur am Rande gelesen. Langweilig war es dennoch nicht. Da war zum einen ein Nachbar, der eine Freundin von Biologin Alex regelrecht terrorisiert. Leo Werner ist mit älteren Fällen beschäftigt und das Leben der Dorfbewohner ist mindestens genauso interessant. Als ich mich schon gefragt habe, was denn nun mit den Ermittlungen zur Leiche ist, kommen diese mit Wucht und von unerwarteter Seite zurück.
Fazit:
"Tod unter Wacholdern" ist mehr als nur ein Krimi. Er bietet Lokalkolorit, Dorfleben, böse Nachbarn und einen spannenden Kriminalfall. Mir hat es gut gefallen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.