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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Spannender 3. Band der Reihe.

Die Maske des Zorns
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Inhalt:
LKA-Ermittler Richard Schwarz ist geschockt. Major Bär ist gestorben. Er war ein väterlicher Freund und zugleich der leitende Ermittler im Mordfall von Richards Mutter. Kurz nach der Beerdigung ...

Inhalt:
LKA-Ermittler Richard Schwarz ist geschockt. Major Bär ist gestorben. Er war ein väterlicher Freund und zugleich der leitende Ermittler im Mordfall von Richards Mutter. Kurz nach der Beerdigung werden Richard und sein Team in den Lainzer Tiergarten gerufen. Dort hängt eine Leiche an einem Baum. Besonders bizarr: ihr wurde ein Schrumpfkopf angenäht. Noch ahnt keiner, dass es einen Serienmörder gibt, der den Fall bald zu etwas persönlichen macht.....

Leseeindruck:
"Die Maske des Zorns" ist der 3. Band der Richard Schwarz Reihe. 5 Jahre ist es her, - und solange hat es auch gedauert bis vorliegender Band erschienen ist - dass ich die Vorgänger gelesen habe. Eine lange Zeit. Weshalb ich kaum noch Erinnerungen an die Geschichten hatte. Positiv möchte ich deshalb erwähnen, dass relevantes angeschnitten wurde und ich so wieder einigermaßen ins Geschehen zurück gefunden habe. Denn es gibt neben dem eigentlichen Fall, auch einen roten Faden bzw. Vergangenheit um Richard, der Gerichtspsychiaterin Theres Lend und Richards Zirkus-Schwester Sarah. Neueinsteigern würde ich deshalb unbedingt raten, von vorne zu beginnen. Der Fall ist spannend, aber nichts für zarte Gemüter. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und baut kontinuierlich Spannung auf. Es gibt verschiedene Erzählstränge, die teilweise auf die Vorgänger aufbauen. Lange habe ich mich gefragt, wie das alles zusammenhängt. Ehrlich gesagt, konnte ich mir kaum vorstellen, dass das Ganze irgendwann zusammenläuft. Deshalb konnte mich auch das Ende überraschen. Mit der Aufklärung bin ich sehr zufrieden gewesen. Der Epilog hat dann noch einen schönen Ausgleich zu den doch schon heftigen Morden gebracht.

Fazit:
"Die Maske des Zorns" hat mir spannende Lesestunden beschert. Anfangs habe ich etwas gebraucht, um mich wieder voll und ganz auf Richards Welt einzulassen. Endlich konnte ich auch etwas über Therese Vergangenheit erfahren. Wie am Ende sich alles gefügt hat, hat mir gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Neueinsteiger sollten aber besser mit Band 1 beginnen.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Wo sind Miriams Wurzeln?

Klaras Schweigen
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Inhalt:
"Sie spricht wieder". Miriam hält ihr Handy am Ohr und kann nicht glauben was ihre Großtante Lotte erzählt. Was für tolle Nachrichten! Sechs Wochen ist es jetzt her, dass Miriams Großmutter Klara ...

Inhalt:
"Sie spricht wieder". Miriam hält ihr Handy am Ohr und kann nicht glauben was ihre Großtante Lotte erzählt. Was für tolle Nachrichten! Sechs Wochen ist es jetzt her, dass Miriams Großmutter Klara einen Schlaganfall erlitt. Ob sie je wieder sprechen könne, war ungewiss. Als Miriam ins Krankenhaus eilt, ist es erst als spreche sie nur mit sich selbst. Doch dann kommen Klara ein paar französische Worte über die Lippen. Dabei hatte Klara die Sprache nie gesprochen. Oder doch? Schließlich war Konstanz und Freiburg nach dem Krieg in die französische Besatzungszone gefallen. Als Klara dann auch noch von einem Pascal spricht, beginnt Miriam zu recherchieren und stößt dabei auf Schweigen seitens ihrer Großtante Lotte. Was war damals passiert? Gibt es etwa ein Familiengeheimnis?

Leseeindruck:
"Klaras Schweigen" wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal haben wir das Jahr 2018. Miriam versteht die Welt nicht mehr. Anscheinend ist über ihre wahren Wurzeln Stillschweigen vereinbart worden. Dieser Erzählstrang ließ sich flüssig lesen und ich konnte mitverfolgen wie Miriam durch einen Glückstreffer bei ihren Nachforschungen der Wahrheit immer näher kam. Dabei habe ich bewundert, dass Miriam trotz ihrer ersten Fassungslosigkeit, noch immer so liebevoll mit ihrer Großmutter Klara umgegangen ist. Klara selbst erholt sich zunehmend von ihrer Krankheit und erzählt Miriam etwas zu ihren Eltern. Die ganze Tragik dahinter konnte ich zwar verstehen, aber da mir die Figuren selbst nicht ganz so nah waren, habe ich deren Reaktion wiederum nicht ganz nachvollziehen können. Ein zweiter Erzählstrang führt uns ins Jahr 1944 und von da aus wird in großen Sprüngen Klaras Leben und Schicksal erzählt. Die großen Zeiträume haben mich ein bisschen verwirrt. Auch wenn es sich gut mit 2018 zusammengefügt hat, hat das alles dazu geführt, dass ich nicht so richtig mit Klara mitfiebern konnte.

Fazit:
"Klaras Schweigen" ist ein toller Roman, den ich gerne gelesen habe. Durch den Erzählstil mit teilweise großen Zeitsprüngen, habe ich es aber nicht geschafft, den Figuren näher zu kommen. Das Ende fand ich sehr berührend. Die Tragik, die durch eine Lüge in der Not entstanden ist, unfassbar. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Sehr detailliert erzählt.

Das Licht in dir ist Dunkelheit
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Inhalt:
Kommissar Andreas Auer lebt mit seinem Freund Mikaël und dem Bernhardiner Minus in Gyron, einem beschaulichen Bergdorf in den Schweizer Alpen. Doch mit der Beschaulichkeit ist es plötzlich vorbei. ...

Inhalt:
Kommissar Andreas Auer lebt mit seinem Freund Mikaël und dem Bernhardiner Minus in Gyron, einem beschaulichen Bergdorf in den Schweizer Alpen. Doch mit der Beschaulichkeit ist es plötzlich vorbei. In der Kirche des Dorfes wird eine Leiche gefunden. Inszeniert wie Jesus am Kreuz. Ein Messer im Herz. Die Augen fehlen. Zudem wurde ein Zettel mit einem Psalm aus der Bibel hinterlassen. Während die Ermittlungen noch laufen gibt es weitere Tote. Möchte jemand Rache nehmen?

Leseeindruck:
"Das Licht in dir ist Dunkelheit" ist der 1. Band mit Kommissar Andreas Auer. Der Schreibstil ist sehr detailliert. Auch kleinste Details werden beschrieben. Zwar brachte das den Vorteil, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte, allerdings verging mir schnell die Lust zum Weiterlesen. Einzig die Zwischenkapitel aus der Vergangenheit konnten meine Neugier wecken und haben mich erste Vermutungen anstellen lassen. Schließlich bin ich einen Kompromiss eingegangen und habe viel nur quer gelesen. Lediglich die letzten Seiten habe ich intensiver gelesen und gemerkt, der Fall selbst ist spannend.

Fazit:
"Das Licht in dir ist Dunkelheit" bekommt wegen des spannenden Falls 3 Sterne von mir. Der Schreibstil mit seinen detaillierten Beschreibungen hat mir jedoch gar nicht zugesagt. Das muss man mögen. Von der Thematik her war der Krimi auch nicht so ganz mein Fall. Ich persönlich werde die Reihe nicht mehr weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Band 1 konnte mich in seinen Bann ziehen.

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Inhalt:
Vor zwei Wochen sind Avas Eltern spurlos verschwunden. Bei einer Nachbarin findet die 12-jährige Unterschlupf. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Erst wird sie von einem unheimlichen Wesen ...

Inhalt:
Vor zwei Wochen sind Avas Eltern spurlos verschwunden. Bei einer Nachbarin findet die 12-jährige Unterschlupf. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Erst wird sie von einem unheimlichen Wesen angegriffen, um dann von einem sprechenden Bär gerettet zu werden. Dieser stellt sich als Urs vor und erzählt, dass Ava etwas besonderes ist. Weshalb er sie in eine verborgene Akademie, die tief in den Wäldern Kaliforniens liegt, mitnimmt. Hier hofft Ava etwas über das Verschwinden ihrer Eltern zu erfahren. Aber erst einmal muss sie sich einer Prüfung unterziehen und sich an die neue Welt aus Magie und sprechenden Tieren gewöhnen. Dabei wird es ihr nicht leicht gemacht. Manche Mitschülerinnen haben anscheinend etwas gegen Ava......

Leseeindruck:
"Secret Forest Acadamy - Avas Bestimmung" ist der erste Band einer Fantasy Reihe für Kinder ab 10 Jahre. Ich war sofort mittendrin und gleich auf den ersten Seiten wurde es spannend. Das hat sich durch das ganze Buch gezogen. Es gab immer etwas, das mich animiert hat weiter zu lesen. Schließlich wollte ich wissen wie es weiter geht. Mit Ava habe ich mehr wie einmal mitgefiebert. Mir wurde viel Abwechslung geboten. Sei es mit brenzligen Situationen oder auch auf der Akademie, auf der es Ava, die anders als die Mitschüler
innen ist, schwer hat. Mir hat die Kombination aus Magie, Abenteuer, sprechenden Tieren und das Miteinander der Waldwandler, so heißen alle Schüler*innen der Akadamie, die alle besondere Fähigkeiten haben, richtig gut gefallen. Die Sprache fand ich erfrischend und jugendlich. Das Buch hört mit einem Cliffhanger auf. Da hat es mir auch nichts genutzt die anhängende Leseprobe von Band 2 zu lesen. Denn auch die hat einen Cliffhanger. Also muss ich wohl geduldig warten bis Band 2 erscheint.

Fazit:
Selten konnte mich ein Kinderbuch so begeistern wie es "Secret Forest Acadamy - Avas Bestimmung" getan hat. Ich liebe die Natur, besonderes den Wald. Weshalb das Setting natürlich genau meins ist. Zudem konnte ich in einem Glosar einiges über besondere Bäume, Tiere, Pilze und auch noch anderes lernen. Ich bin begeistert und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Nach und nach entfaltet der Roman seine ganze Tragik.

Die Verlorene
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Inhalt:
Als Lauras Großmutter Änne stirbt, bleiben viele Fragen aus ihrer Vergangenheit offen. Denn über die wollte Änne auf keinen Fall sprechen. Beim Ausräumen ihrer Wohnung stößt Laura auf Dokumente ...

Inhalt:
Als Lauras Großmutter Änne stirbt, bleiben viele Fragen aus ihrer Vergangenheit offen. Denn über die wollte Änne auf keinen Fall sprechen. Beim Ausräumen ihrer Wohnung stößt Laura auf Dokumente und Bilder, die so gar nicht zu dem wenigen passen, was Änne über sich erzählt hatte. Laura beschließt in eine Gegend nach Polen, die bis zum Ende des 2. Weltkrieges Schlesien war und zu Deutschland gehörte, zu reisen. Hier muss sie sich nach und nach der Vergangenheit stellen und kann nicht glauben was sie erfährt.......

Leseeindruck:
"Die Verlorene" beginnt mit dem Tod von Lauras Großmutter Änne. Laura und ihre Mutter Ellen merken bald, dass vieles von Ännes Erzählungen über sich selbst, so gar nicht zu dem passt was sie in Ännes Wohnung finden. Auch ich hatte Fragen im Kopf, da mir einiges unlogisch vorkam. Doch hier hat es sich ausgezahlt, erst einmal nur zu lesen und die Gedanken beiseite zu schieben. Während Laura mehr oder weniger nicht wirklich mit ihren Recherchen vorwärts kommt, hatte ich den großen Vorteil, in die Vergangenheit springen zu können und Ännes Lebensgeschichte hautnah durch entsprechende Kapitel mitzuerleben. Es war Krieg. Änne hatte es innerhalb ihrer Familie, durch ihre Besonderheit, schwer. Nach und nach habe ich erfahren wie es ihr erging. Auch haben sich mit der Zeit die Ungereimtheiten vom Anfang aufgelöst. Je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto mehr war ich entsetzt. Immer wenn ich dachte, ich hätte ein Rätsel gelöst, kam eine Wendung in eine ganz andere Richtung. Kurzum. Das Ende habe ich so gar nicht kommen sehen.

Fazit:
"Die Verlorene" ist emotional und erschreckend. Der Roman regt zum Nachdenken an und zeigt auf, dass man einen Menschen nicht vorverurteilen sollte, nur weil er sich nicht verhält, wie es eigentlich sein sollte. Ein Blick hinter die Kulissen gibt oft Aufschluss warum jemand so ist wie er ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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