Cover-Bild Das Licht in dir ist Dunkelheit
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 18.03.2021
  • ISBN: 9783740811532
Marc Voltenauer

Das Licht in dir ist Dunkelheit

Kriminalroman
Franziska Weyer (Übersetzer)

Eine meisterhaft erzählte Geschichte von göttlicher Rache und teuflischem Zorn.
Ein abgeschiedenes Bergdorf in den Alpen. Die beschauliche Welt gerät aus den Fugen, als in der Kirche ein Toter gefunden wird, grausam zugerichtet und drapiert wie Jesus am Kreuz. Kommissar Andreas Auer von der Kriminalpolizei Lausanne ahnt, dass dies erst der Auftakt zu einer blutigen Serie ist. Und er soll recht behalten. In der Enge der Dorfgemeinschaft geschieht ein weiterer verstörender Mord. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit – und gegen einen kaltblütigen Täter, der sich als Instrument Gottes betrachtet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2021

Spannendes Erstlingswerk!

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Stellt Euch vor, in Eurer Kirche liegt eine nackte männliche Leiche, ein Messer in der Brust, mit ausgestochenen Augen! Geschehen in Gryon, einem kleinen schweizerischen Ort in den Waadtländer Alpen! Wer ...

Stellt Euch vor, in Eurer Kirche liegt eine nackte männliche Leiche, ein Messer in der Brust, mit ausgestochenen Augen! Geschehen in Gryon, einem kleinen schweizerischen Ort in den Waadtländer Alpen! Wer hat diesen Mann so bestialisch getötet? Warum hinterläßt der Mörder auch noch geheimnisvolle biblische Zitate? Das muss ausgerechnet der in diesem Ort wohnende Kommissar Andreas Auer klären. Er hatte sich mit seinem Lebensgefährten Mikaël Archard ein Chalet gekauft. Auf dem Weg zur Polizeistation in Lausanne wird er von seiner Kollegin Karin Joubert zurück zum Tatort gerufen. Schnell wird allen Beteiligten klar, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.

Auf der Umschlagseite des Buches steht:
"Eine meisterhaft erzählte Geschichte von göttlicher Rache und teuflischem Zorn."

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Marc Voltenauer hat hier einen wirklich erstklassigen Krimi geschrieben. Er spielt ganz klar in der oberen Liga. Selten habe ich einen so gut durchdachten, vielschichtigen, atmosphärisch dichten und düsteren und auch spannenden Krimi gelesen. Ich erspare mir an dieser Stelle die Hinweise auf gute Ermittlungsarbeit, realistische Szenarien, glaubwürdige Charaktere, Wendungen im Fall und vermeintliche Lösungen durch uns Leser. Alles da und alles top. Marc Voltenauer verfügt über einen sehr guten, ausdrucksstarken und bildhaften Schreibstil. Sehr gelungen sind auch die eigenen Kapitel über den Mann, der kein Mörder war, seine Anschauungen, Zielrichtungen, Hintergründe und Motive. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit des Mannes, der kein Mörder war, erhellen ungemein diesen Plot. Der Schluss ist ziemlich überraschend und hatte ich so nicht erwartet.

Fazit
Ein absolutes Muss-have für jeden Krimifan. Absolut verdiente 5 Sterne. Marc Voltenauer sticht klar hervor in diesem Genre.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

Spannende Unterhaltung mit Nervenkitzel

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Ein Toter in der Kirche, nackt auf dem Altar drapiert, ein Messer im Herzen, so beginnt der Krimi von Marc Voltenauer. Schauplatz ist das (real existierende) malerisches Schweizer Bergdorf Gryon. Zufällig ...

Ein Toter in der Kirche, nackt auf dem Altar drapiert, ein Messer im Herzen, so beginnt der Krimi von Marc Voltenauer. Schauplatz ist das (real existierende) malerisches Schweizer Bergdorf Gryon. Zufällig auch der Wohnort von Kommissar Andreas Auer, der die Untersuchung leitet. Ihm schwant schnell, dass eine derartige Zurschaustellung der Leiche nicht nur einen bestimmten Zweck verfolgt, sondern wahrscheinlich auch der Auftakt zu weiteren Morden ist. Und er sollte recht behalten. Es beginnt ein Wettlauf mit dem Mörder, der immer brutaler und in kürzeren Abständen mordet und dabei immer biblische Botschaften hinterlässt, deren Sinn die Ermittler enträtseln müssen. Geht es um Rache, Neid oder sind die Opfer zufällig ausgewählt?

Marc Voltenauer ist es gelungen einen sehr spannenden Krimi zu schreiben. Die Opfer werden grausam zugerichtet, dennoch kann man es lesen ohne Alpträume zu bekommen . Ein guter Ausgleich zu den reinen Krimimomenten ist hier das private Leben des Kommissars. Auer, sein Lebensgefährte und seine Kollegen bilden zudem ein eingespieltes Team, dass alles dran setzt um den Mörder zur Strecke zu bringen. Auch das Dorf und die Umgebung kommen so zur Geltung, dass man dem Ort am liebsten einen Besuch abstatten würde.

Hier passen die lebendigen Dialoge genauso wie die Gedankengänge, als Leser ist man ( fast) genau so unwissend wie der Ermittler. In eingeschobenen Kapitelabschnitten erfährt der Leser allerdings wie nah der Mörder sich in der Nähe der Ermittler bewegt. Das erhöht den Nervenkitzel beim Leser ohne den Spannungseffekt zu nehmen, denn bis fast zum Schluss bleibt seine Identität geheim. Am Ende laufen die Fäden zusammen. Die Auflösung lässt den Leser am Ende noch über Recht und Zorn und über so manches, was man erfährt Nachdenken und Einordnen.

Gefallen hat mir auch, dass es nicht nur eine Erzählperspektive gibt, in dem man dem Kommissar über die Schulter schauen kann, sondern auch aus Sicht des Mörders mehr erfährt. Rückblenden in die Vergangenheit rollen ein weiteres Bild auf, dass sich erst langsam dem Leser enthüllt.

Der Krimi erschien im Französischen bereits 2016 mit sehr großem Erfolg. Marc Voltenauer hat viel mit seinem Protagonisten Auer gemeinsam, auch er lebt mit seinem Partner in Gryon und hat u.a. auch Theologie studiert. Sein zweiter Vorname ist übrigens Andreas. Alle anderen Parallelen wären hier aber rein spekulativ

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Ein spannender und überzeugender Krimi

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Die Pfarrerin Erica Ferraud betritt morgens die Kirche und entdeckt dabei eine Leiche, die zuvor schrecklich misshandelt wurde.
Kommissar Andreas Auer nimmt mit seiner Kollegin Karine Joubert die Ermittlungen ...



Die Pfarrerin Erica Ferraud betritt morgens die Kirche und entdeckt dabei eine Leiche, die zuvor schrecklich misshandelt wurde.
Kommissar Andreas Auer nimmt mit seiner Kollegin Karine Joubert die Ermittlungen auf. Sie erweisen sich als äußerst schwierig, da niemand etwas beobachtet hat.
Bald ereignen sich weitere Verbrechen. Alle wurden schwer misshandelt. Eine erste Spur führt in die Vergangenheit. Was war damals geschehen?

Dieser Krimi von Marc Voltenauer hat es in sich. Schon der Prolog war spannend.
Die Kommissare sind schwer gefordert und müssen sich zudem mit einem übereifrigen Staatsanwalt herumschlagen. Es gibt zwar einen Verdächtigen, aber ihm lässt sich nichts nachweisen.
Es wird in zwei Zeitebenen erzählt und gibt nach und nach die Geschichte des Mörders preis.
Die Charaktere sind vielschichtig und gut dargestellt.
Mir hat besonders Andreas und Mikael gefallen. Auch die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Karine war hervorragend.
Die bildgewaltige Sprache lässt uns das Bergdorf und die Bewohner gut vorstellen. Der Autor besticht mit detaillierten Beschreibungen.
Die Spannung ist von Anfang an gegeben, lässt aber in der Mitte nach, um dann mit Vollgas ins Finale zu kommen. Was man am Schluss über den Mörder erfährt, ist dann völlig unerwartet und hat mich sprachlos zurückgelassen.

Fazit: ein spannender Krimi, der mich von Anfang an mit seiner Geschichte gefesselt hat. Ich kann mir gut eine Fortsetzung mit Andreas und Karine vorstellen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Grandioser Auftakt!

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„Der Mann, der kein Mörder war, stand auf der Terrasse seiner Alpenhütte und betrachtete den Muveran. Er war zufrieden, denn der gestrige Tag war ein Freudentag gewesen. Er hatte die Panik und das Entsetzen ...

„Der Mann, der kein Mörder war, stand auf der Terrasse seiner Alpenhütte und betrachtete den Muveran. Er war zufrieden, denn der gestrige Tag war ein Freudentag gewesen. Er hatte die Panik und das Entsetzen Alain Gautiers gespürt, als dieser das Bewusstsein wiedererlangt hatte.“ (Zitat, Seite 59)

Der Mann, der kein Mörder war?! Bitte was?! Er zieht eine blutige Spur durch das kleine beschauliche Bergdorf und soll kein Mörder sein? Schon mit dieser Charakterisierung spielt Voltenauer mit unserem Verständnis von Moral und Gerechtigkeit. Die Identität des Mannes bleibt lange unbekannt. Doch sein Motiv wird bald klar sein: Rache!

Die Art und Weise, wie Marc Voltenauer diese Figur in Szene setzt, hat mich angefixt. Normalerweise verlieren Kriminalromane für mich hin und wieder an Spannung, haben ihre Längen. Doch schon mit dem ersten Satz baut der Autor eine Spannung auf, die sich dann konsequent durch das gesamte Buch zieht.

„Das Licht in dir ist Dunkelheit“ erzählt keine Story, bei der typischerweise die Ermittlungsarbeit der Polizei im Mittelpunkt steht. Ja, Andreas Auer ist eine der tragenden Figuren des Romans. Aber nein, die Story wird nicht ausschließlich aus der Sicht der Ermittler erzählt. Denn Marc Voltenauer räumt auch anderen Dorfbewohnern einen wichtigen Part in der Handlung ein. Eine besondere Position nimmt in dieser Konstellation der Mann, der kein Mörder war, ein. Neben seiner Sicht auf die Dinge wird die aktuelle Handlung immer wieder von Rückblicken in dessen Kindheit unterbrochen, in der der Schlüssel allen Unheils verborgen liegt.

Aus allen Sichtweisen und Erkenntnissen fügen sich erst nach und nach die einzelnen Fäden zusammen. Dabei spielt Voltenauer gekonnt mit Sprache. Nichts ist allein so, wie es offensichtlich scheint.

„Unmittelbar nach dem Schlusssegen und bevor die letzten Orgeltöne verklangen, verließ der Mann, der kein Mörder war, still und leise die Kirche. Zum ersten Mal seit vierzig Jahren hatte er Tränen in den Augen.“ (Zitat, Seite 299)

Sämtliche Figuren wurden vielschichtig und realistisch gezeichnet. Nicht jede handelnde Person ist sympathisch. Doch alle sind sie dank ihrer Ecken und Kanten glaubwürdig. Es gibt nicht einfach nur Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Und der Wettlauf mit der Zeit hat in diesem intelligenten Psychospiel längst begonnen.

Persönliches Fazit: Mit „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ liefert Voltenauer einen grandiosen Auftakt seiner Andreas Auer-Reihe. Für mich ist klar, dass auch die Nachfolger bei mir einziehen werden. Dieses Buch war ein kriminalistischer Hochgenuss vom Feinsten. Absolut lesenswert!

/RO, Franzi

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Veröffentlicht am 15.03.2021

Der Mann, der kein Mörder war

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Der Kriminalroman „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ entführt den Leser in ein abgeschiedenes Dorf in den Alpen. In der Dorfskirche wird ein Toter aufgefunden, der auf eine brutale Art und Weise ermordet ...

Der Kriminalroman „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ entführt den Leser in ein abgeschiedenes Dorf in den Alpen. In der Dorfskirche wird ein Toter aufgefunden, der auf eine brutale Art und Weise ermordet worden ist. Kommissar Andreas Auer nimmt die Ermittlungen auf und geht davon aus, dass es bei einem Mord nicht bleiben wird. Nach einiger Zeit passiert der zweite Mord und die Bewohner des Dorfes sind entsetzt. Andreas Auer und sein Team ermitteln unter Hochtouren, damit die Mordserie aufhört. Ist dies möglich? Und wie kann man einen Täter stoppen, der sich als das Instrument Gottes sieht und zugleich sich als keinen Mörder ansieht?
Marc Voltenauer entwirft mit seinem Buch, einen sehr vielschichtigen Kriminalroman, in dem der sympathische Ermittler Auer auf der Suche nach dem Mann ist, „der eigentlich kein Mörder war“. So begeben wir uns als Leser in ein sehr kleines Dorf in den Alpen. Bei der Ankunft wirkt alles sehr vertraut, atmosphärisch und übersichtlich. Doch mit dem ersten Mord wird dieses Gefühl zerstört. Man weiß nicht wen man vertrauen kann, da in einem derartig kleinen Dorf jeder als Täter in Frage kommen kann. Zusammen mit Andreas Auer und seinem Team ermitteln wir in diesem Fall.
Die Darstellung der Ermittlungen gelingt dem Autor sehr gut. Teilweise werden immer nach einer größeren Ermittlungsarbeit die wichtigsten Ereignisse in der Handlung Revue passiert, sodass man als Leser immer auf dem neuesten Stand ist und nichts Wichtiges vergisst. Neben den Ermittlungen wird die Sichtweise des Mannes, der kein Mörder war – also dem Täter - in das Buch integriert. Für mich persönlich war dies ein Highlight, da zahlreiche Einblicke in die Psyche des Killers sowie in seine Morde ermöglicht worden sind. Somit hatte man zwei Perspektiven – Jäger und Gejagter - auf das Geschehen. Außerdem sorgten die Rückblenden in die Kindheit des Mörders für eine Nachvollziehbarkeit seines Handelns, sodass man dadurch seinen Feldzug noch besser verstehen konnte.
Größtenteils herrscht in diesem Buch eine gute Spannung. Kurze langatmige Momente sind in diesem Buch auch vorzufinden, was jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtwerk hat. Teilweise entwickelt sich das Buch an manchen Passagen durch eine atemraubende Spannung sowie durch die weiteren Morde in die Richtung eines guten Thrillers. Dies hat mir gut gefallen!
Insgesamt kann ich sagen, dass der Autor mit „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ einen soliden Kriminalroman entworfen hat. Die Einblicke in Sicht des Killers gefielen mir sehr und die Ermittlungsarbeit mit Andreas Auer kann ich als gelungen beschreiben. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ein zweiter Band zu Auer und den weiteren Ermittlern erscheinen würde.

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