Profilbild von SirGerryliest

SirGerryliest

Lesejury-Mitglied
offline

SirGerryliest ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SirGerryliest über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2020

Beeindruckender Roman über zwei Frauen!

Zwei Handvoll Leben
0

Katharina Fuchs erzählt auf sehr wunderbare Weise die Geschichte ihrer beiden Großmütter Anna Tannenberg und Charlotte Feltin. Es ist die Geschichte zweier Frauen über vier Jahrzehnte vom Vorabend des ...

Katharina Fuchs erzählt auf sehr wunderbare Weise die Geschichte ihrer beiden Großmütter Anna Tannenberg und Charlotte Feltin. Es ist die Geschichte zweier Frauen über vier Jahrzehnte vom Vorabend des ersten Weltkrieges bis in die Mitte der 1950er Jahre, ein absolut gelungener zeitgenössischer Roman, den ich nur über alle Maßen loben kann.

Beide Personen können nicht unterschiedlicher sein. Charlotte ist die einzige Tochter des Ehepaars Feltin auf einem großen Gutshof in Sachsen. Sie will unbedingt irgendwann den Hof des mürrischen Vaters übernehmen und muss dabei um ihre eigene Persönlichkeit kämpfen. Als sie in die Leipziger Gesellschaft bei ihrer Tante eingeführt werden soll, lernt sie Leo kennen und der Weg scheint vorgezeichnet zu sein.
Anna hingegen wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und sie und ihre Familie müssen täglich ums Überleben kämpfen. Doch dann zieht Anna mit 19 Jahren nach Berlin zu ihrer Tante, um dort Arbeit zu finden, was jedoch zu diesen Zeiten sehr schwierig ist. Sie findet dennoch durch Glück eine Anstellung im Kaufhaus KaDeWe und lernt Erich kennen.

Katharina Fuchs erzählt abwechselnd auf der gleichen Zeitebene die Geschichten von Anna und Charlotte. Wir erleben die Kämpfe, die die beiden Frauen auf unterschiedliche Weise ausfechten müssen, leiden mit ihnen und begleiten sie auf ihrem Weg als Jugendliche bis hin ins Erwachsenenleben. Sie haben Träume, verlieben sich, arbeiten, übernehmen mit der Zeit Verantwortung, heiraten, bekommen Kinder. Leid und Freud stehen nebeneinander. Zugleich erfahren wir viel über die jeweiligen damaligen Verhältnisse, angefangen über die Fortschritte im technischen Bereich wie Automobile und Radioempfänger und elektrischem Licht, über Armut und Wohnungsnot, Inflation, der Aufstieg des Warenhauses KaDeWe, die politischen Verhältnisse in der Weimarer Republik sowie die Anfänge des Nationalsozialismus. In allem sind Anna und Charlotte auf die eine oder andere Weise involviert. Die Leiden und Folgen der beiden Weltkriege werden ebenfalls erwähnt sowie der Einmarsch der Russen und Amerikaner in Berlin 1945. Auf 544 Seiten breitet Katharina Fuchs das Leben ihrer beiden Großmütter in einer Art und Weise aus, die ihresgleichen sucht. Sie schreibt so wirklichkeitsgetreu, so empfindsam, behutsam, genau und emotional, dass an manchen Stellen unweigerlich Tränen fließen. Im allerletzten Kapitel lernen sich beide kennen und das Buch endet mit einem tollen Satz, der zugleich den Titel des Buches in wundersamer Weise beinhaltet.

Ich bin wirklich absolut begeistert und beeindruckt von diesem sehr schönen und nachdenklichen Roman und kann ihn abseits von Thrillern und Krimis nur mit Nachdruck empfehlen. Vor wenigen Tagen ist das Taschenbuch dazu erschienen.

Dem Roman gebe ich voll 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Schnüffelnd zum Erfolg!

Die Schnüfflerin
0

Nina sitzt mit Ricky in einem Berliner Restaurant, in dem sie ihm von den Folgen ihres One-Night-Stands berichten will. Aufgrund der Schwangerschaft ist ihr Richvermögen enorm gestiegen und so will sie ...

Nina sitzt mit Ricky in einem Berliner Restaurant, in dem sie ihm von den Folgen ihres One-Night-Stands berichten will. Aufgrund der Schwangerschaft ist ihr Richvermögen enorm gestiegen und so will sie die servierte Suppe nicht essen, da sie merkwürdig riecht. Ricky, der die Suppe isst, muss wie andere Gäste auch stark husten und bekommt Atemnot. Er und die anderen Gäste müssen ins Krankenhaus, einige Gäste sterben. Schnell wird sie von den Kommissaren Rieb und Koller als Hauptverdächtige festgenommen und vernommen.
Im Mittelpunkt dieses Krimis steht zum einen die schwangere Nina. Sie ist eine scheinbar unstete, an sich selbst zweifelnde Person ohne Ziele in ihrem Leben. Ihre Mutter lebt in Australien und nur alle paar Monate kommt es zu einem kurzen Telefonkontakt. Freunde hat sie keine bis auf Fanny. Und so kommt sie an Ricky, der offenbar ebenfalls nicht mit beiden Beinen im Leben steht. Neben Nina kommt Hauptkommissar Koller ins Spiel, ein erfahrener Ermittler mit merkwürdigem Verhalten und einem spezifischen Aussehen und Habitus. Koller hatte große Ermittlungserfolge mit seinem bei einem Polizeieinsatz getöteten Hund. Er erkennt sehr schnell die Schnüffelfähigkeiten von Nina und spannt sie abwechselnd als Verdächtige oder als ermittelnde Hilfsperson bei seinen Untersuchungen mit ein. Das Beste an diesem Krimi sind die Dialoge zwischen den beiden. Sie sind absolut erhellend und humorvoll und mit Sarkasmus gewürzt. Koller hat ein sehr interessantes Menschenbild: er teilt die Menschen in Hunderassen ein. Das ist sehr witzig und ein coole Idee. Weniger gut haben mir aber die Passsagen gefallen, in denen Nina über sich selbst und den Fall nachdachte, da diese nicht in meinem persönlichen Interesse standen. Der Krimi entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer besser und wurde zum Schluß auch spannend, die Auflösung war durchaus nachvollziehbar, wenngleich es aus meiner Sicht jedoch nicht sehr realistisch ist, dass Nina aufgrund ihrer Spürnase an den Ermittlungen beteiligt ist. Hier scheint sich aber dennoch ein interessantes Ermittlerduo zu bilden. Es gibt noch Luft nach oben, die Ansätze im Buch sind jedoch sehr gut.
Mit diesem ersten Krimi hat Anna von Vaszary auf jeden Fall ein gelungenes Krimidebüt hingelegt.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Mobbing und Selbstjustiz!

R.I.P.
0

Nach DNA und SOG liegt nun mit R.I.P. bereits der dritte Thriller der isländischen Thrillerautorin Yrsa Sigurdadottir aus der Reihe um den Kommissar Huldar vor.
Die junge Schülerin Stella, die aushilfsweise ...

Nach DNA und SOG liegt nun mit R.I.P. bereits der dritte Thriller der isländischen Thrillerautorin Yrsa Sigurdadottir aus der Reihe um den Kommissar Huldar vor.
Die junge Schülerin Stella, die aushilfsweise in einem Kino arbeitet, wird nach den letzten Filmvorstellungen auf der Damentoilette brutal überfallen und offenbar getötet. Per Snapchat verbreitet der Täter an alle ihre Kontakte Videos von diesem Verbrechen an Stella, in denen Stella das Wort Entschuldigung sagen soll. Kurze Zeit später verschwindet ein Junge, und dessen Schicksal ist bislang ungeklärt.

Erneut stehen hier der Kommissar Huldar sowie seine Vorgesetzte Erla und auch die Kinderpsychologin Freyja im Mittelpunkt dieses äußerst interessanten Thrillers. Die dargestellte Brutalität zu Beginn ist erschreckend. Warum musste Stella sterben? Stella war offenbar eine allseits beliebte Schülerin. Unklar ist auch, weshalb der Junge verschwand. Das aufgefundene Blut in der Wohnung lässt auch hier nichts Gutes vermuten. Doch der Schein trügt. In diesem dritten Teil stellt die Autorin das Thema Mobbing in den Mittelpunkt. Nach und nach wird aufgedeckt, dass die Opfer offenbar auch Täter gewesen sind, Mobbingtäter. In allen Einzelheiten schildert Sigurdadottir das traurige Leben von gemobbten Schülern. Die Palette reicht vom einfachen Nichtbeachten von Personen über Anfeindungen und Beschimpfungen in der Schule bis hin zu perfiden Äußerungen in Internet. Mobbing ist somit nicht singulär auf die Schule beschränkt, sondern stellt sich omnipräsent auch außerhalb der Schulräume dar. Die Mobbingopfer können den Attacken nicht ausweichen. Es ist erschreckend, wie Schüler andere Schüler mobben. Das reicht sogar bis zum Freitod gemobbter Schüler. Es gibt zwar Hilfen in Form der Schule und auch Psychiater. Das scheint aber nicht ausreichend. Es handelt sich um erhebliches gesellschaftliches Problem. Denn das Thema Mobbing endet hier nicht mit dem Ende der Schulzeit. Auch im Erwachsenenleben kann es immer noch großen Einfluss haben wie im Fall Freyja, die zu einem Klassentreffen eingeladen wird und schlechte Erinnerungen aus ihrer Schulzeit hochkommen. All das wird sehr eindringlich in diesem Thriller geschildert. Das Buch regt nachdrücklich zum Nachdenken auf.

Weiterer Schwerpunkt sind die zwischenmenschlichen Beziehungen der beteiligten Personen, insbesondere das angespannte Verhältnis zwischen Huldar und Erla einerseits, die Huldar bei den sehr intensiven und wichtigen Ermittlungen einfach nicht beachtet und keine Aufträge zuteilt, auch eine Form des Mobbings, und andererseits das Verhältnis zwischen Huldar zu Freyja. Hier gibt es immer wieder kurze Rückblenden zu den Geschehnissen aus den ersten beiden Bänden. Das ist wohl dosiert. Nicht zu viel für diejenigen, die bereits Bücher von der Autorin gelesen haben und nicht zu wenig für Neueinsteiger. Diese Beziehungen werden sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Insgesamt hat die Autorin einen überaus guten und fesselnden Schreibstil. Zwischendurch gibt es einen im Internet verfassten Brief über die Erfahrungen einer gemobbten Person. Das Ende und die Auflösung waren für mich sehr überraschend. Mit diesem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet.

Diesen Thriller kann ich uneingeschränkt empfehlen und gebe somit 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2020

Spannender Verschwörungsthriller!

Totsee
0

„Totsee“ ist nach „Das Weinen der Kinder“ der zweite Thriller aus der Feder von Arne M. Boehler. Es handelt sich um eine temporeiche Geschichte, in der es um eine groß angelegte Verschwörung einer geheimnisvollen ...

„Totsee“ ist nach „Das Weinen der Kinder“ der zweite Thriller aus der Feder von Arne M. Boehler. Es handelt sich um eine temporeiche Geschichte, in der es um eine groß angelegte Verschwörung einer geheimnisvollen Gruppe und um Experimente mit Psychodrogen geht.

Im Mittelpunkt steht Deutschlands beste Personenschützerin Nora Dahn, die bereits Weltstars, Kanzler und Industrielle beschützt hat. Derzeit ist sie ohne Job und hat eine gescheiterte Beziehung hinter sich. Da kommt es ihr eigentlich gelegen, von ihrem ehemaligen Chef einen scheinbar leichten Auftrag zu übernehmen. Sie soll die bald 21 Jahre alte Kim Bergström, Tochter des vor Jahren getöteten Industriellen Peter Bergström, an einem idyllischen Bergsee zusammen mit ihrer Freundin Heide bewachen. Doch die Idylle trügt. Es werden Kinderleichen entdeckt. Zugleich gibt es in Deutschland schreckliche Attentate in Kirchen, deren Drahtzieher das BKA in Wiesbaden in Person von Aslan Özkan bislang nicht ermitteln konnte. Nora nutzt ihre Kontakte zur Presse und zum BKA, um Hintergrundinformationen zu Kims Familie zu bekommen und deckt dabei unglaublich Machenschaften auf.

Nora Dahn ist bodenständig und resolut, ihr kann man nichts so leicht vormachen. Ihre Figur war mir anfangs ein wenig unglaubwürdig. Aber sie entwickelt sich dann doch nach und nach. Manchmal kam sie mir jedoch ein wenig übertrieben vor. Die Anfangsszene im allersten Kapitel oder die ersten Dialoge in der Grünen Villa sind solche Beispiele. Kim war mir zu Beginn eher unsympathisch. Ihre abweisende Haltung Nora gegenüber habe ich nicht nachvollziehen können. Sie leidet offenbar an Wahnvorstellungen, die mit Medikamenten, verabreicht durch Heide, gelindert werden sollen. Doch im Lauf der Geschichte klären sich diese Umstände auf und es wird klar, warum Kim so agierte und warum sie bewacht werden sollte. Weitere wichtige Personen sind Siegmar Kling, der Onkel von Kim, sowie der düstere Karsten von Hallstein. Dieser ist Mitglied im Club der Dreißig, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen Umsturz in Deutschland zu erwirken. Sie bedienen sich dabei der derzeit stark vorhandenen Ängste vieler Deutscher vor Überfremdung durch Ausländer, Asylanten und Andersgläubiger. Perfide wird dargestellt, wie Karsten von Hallstein alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel rücksichtslos einsetzt, um sein Ziel und das der Dreißig zu erreichen. Die Experimente mit Drogen an Kindern lassen einem eine Gänsehaut erwachsen. Beklemmend und gut dargestellt. Der Thriller hat somit zwei Handlungstränge, die nach und nach zusammen geführt werden.
Dieser temporeiche Thriller reißt einen wahrlich mit, die vielen kleinen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger. Die Story hält einen laufend auf Trab und ist zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise langatmig. Die Spannungskurve verläuft stetig an und kommt schließlich im Finale zum Höhepunkt.

Mir hat dieser rasante, schnelle Thriller bis auf einige Kleinigkeiten gut gefallen. Ich gebe dem Thriller sehr gute 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Frankfurt-Krimi und ein Pinguin!

Frankfurt am Mord
1

Klappentext:
Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ...

Klappentext:
Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ...
Meinung:
Der Kriminalroman von Krüger & Krüger plätschert zu Beginn der Story etwas langsam und geruhsam dahin wie das Wasser am Main an einem ruhigen windstillen Sommertag. Aber dann nimmt die Geschwindigkeit des Flusses und die Story immer mehr Fahrt auf und es kommt zu einem spannenden, reißerischen und furiosen Ende. Der Prolog hatte mir vom Schreibstil her so gar nicht gefallen. Doch dann ändert sich dieser sofort ab dem ersten Kapitel. Die Sprache ist sehr genau und so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, bei der Geschichte mitten drin zu sein. Innerlich lief ein kompletter Krimifilm ab. Als mittelhessischer Pendler kenne ich den Frankfurter Hauptbahnhof, von der Frankfurter Messe zum Bahnhof ist es zu Fuß nicht weit und vom Bahnhof in die Innenstand kann man auch ganz gut gehen. Daher waren mir die örtlichen Beschreibungen durchaus vorstellbar. Hinzu kommt der im Buch vorkommende hessische Dialekt, so dass viel Lokalkolorit zum Vorschein kommt. Darüber hinaus vermögen die Autoren eine leichte und humorvolle Sprache zu verwenden, die mir oft ein Schmunzeln entlockt hat. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz, diese stellt sich zwar erst später ein, dafür aber ist sie umso stärker ausgeprägt je weiter es dem Ende zugeht. Dieser Spannungsverlauf entschädigt den recht ruhigen Beginn. Spannung allein macht ein Buch aber nicht gut. Hinzukommen muss ein exzellenter Plot sowie signifikante Ermittler mit Wiedererkennungswert. Und der Krimi hat Beides. Das namenlose Opfer ist ein zunächst unbeschriebenes weißes Blatt Papier, auf dem sich nach und nach die Lücken durch akribische Polizeiarbeit schließen. Rotlichtmileu, Bahnhofsviertel, Seligenstadt und das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue sind die vorkommenden Schauplätze. Kriminalhauptkommissarin Karola Bartsch habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die an Amaxophobie (Angst, Auto zu fahren) leidende Ermittlerin hat ihre Stärken und Schwächen und hat nebenbei auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. In diesem Rahmen spielt ein weiterer Handlungsstrang eine weitere / interessante Rolle. Dort geht es um die Aktivistengruppe FAA (Free All Animals), in der auch eine Person aus dem früheren Umfeld von Karola Bartsch agiert. Die beiden weiteren Kommissare Lotte und Jannik sind ebenfalls gut gezeichnet wie der „Chef-kommt-auf-Ski“ Komtschewski, der Leiter der Spurensicherung mit seinen Gehilfen, dem „schrecklichen Sven“, sowie Staatsanwalt Wollbricht. Eine weitere zentrale Rolle spielt der für mich aber eher noch blasse ehemalige Polizist Karsten Bartsch, der Bruder von Karola.
Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Frankfurt-Krimi des Autorenduo Krüger & Krüger mit einer interessanten Story und guten Ermittlern. Dem Buch gebe ich, da mir anfangs ein wenig die Spannung fehlte, vier von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere