Cover-Bild Waldestod
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783740824471
Robert Preis

Waldestod

Kriminalroman
Ein schonungsloser Öko-Thriller, der die dramatischen Folgen des Klimawandels beleuchtet und dabei erschreckend realitätsnah bleibt.

Die junge Journalistin Emmi sehnt sich zwischen Stress im Job und Beziehungskrise nach einer Auszeit. Stattdessen soll sie live von einer Hochwasserkatastrophe in einem abgelegenen Dorf berichten. Doch vor Ort wird sie Zeugin mysteriöser Vorkommnisse im Wald. Unheimliche Männer in Schutzanzügen durchforsten das Dickicht. Als der Forstaufseher ermordet wird, ist klar: Im Unterholz lauert Böses, und nicht nur Emmi läuft die Zeit davon …

»Waldestod« ist ein packender Endzeit-Krimi, der mit der jungen Journalistin Emmi eine starke weibliche Protagonistin ins Zentrum rückt. Autor Robert Preis entwirft ein beklemmendes Szenario vom Sterben des Waldes – und erzählt dabei mehr als nur einen Kriminalfall. Dieser Roman ist Mahnung, Thriller und Pageturner zugleich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. “

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Eimmi kann nicht mehr, Emmi will nicht mehr - nur das Eine: einen Schlusstrich ziehen und eine beruflich Auszeit nehmen. Der Job in der Zeitrungsredaktion frisst sie auf und sie muss endlich auf ihre Gesundheit ...

Eimmi kann nicht mehr, Emmi will nicht mehr - nur das Eine: einen Schlusstrich ziehen und eine beruflich Auszeit nehmen. Der Job in der Zeitrungsredaktion frisst sie auf und sie muss endlich auf ihre Gesundheit achten. Doch just in diesem Augenblick, als sie ihrer Chefin die folgenschwere Entscheidung mitteilen will, schickt diese sie in ein Krisengebiet, um vor Ort von der verheerenden Hochwasserkatasprophe zu berichten. Im Dorf angekommen, wird Emmi nicht nur Augenzeugin von den Ausmaßen des Hochwasser, auch der umliegende Wald scheint in Mitleidenschaft gezogen zu sein. Nicht etwa vom Wasser, sondern vom Tun myseröser Menschen in weißen Plastikanzügen, die wie unheilvolle Schatten durch das Unterholz wandeln....


Was für ein Brett ! Robert Preis weiß, wie er die brennenden Thematiken der Klimakrise mit einer fast schon klaustrophobisch wirkenden Handlung zu einem erstklassigen Öko-Thriller verweben kann und peitscht die Leser:innen atemlos durch die Seiten. Nicht nur zwischen den Bäumen im Wald ist die unhelischwangere Luft zu spüren, auch die echte Bedrohung schwappt aus dem Buch und hält die Leseneugier hoch.

Der Spannugnsbogen ist konstant sehr straff gespannt und sorgt dafür, dass ein regelrechter Lesesog entsteht - immer noch eine Seite und noch eine Seite gleitet fast wie von selbst durch die Hände, während die Angst und die Apokalypse regelrecht wüten.

Scheinbar zufällig begegnet Emmi Menschen, die hinter ihrer zunächst frweundlich zugeandten Maske eine abgrundtief böse Fratze verbergen. Während im Wald mysteroöse Dinge geschehen und die Bäume zu Staub zerfallen, treibt ein Mörder sein Unwesen und hält mit seinen Taten eine ganze Region in Schach. Emmi wird dabei wie eine Schachfigur auf dem Spielbrett des Täters hin- und hergeschoben, weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und genau darin liegt die Stärke des Romans.

Die Handlung ist clever gesponnen, lebt von raffineritem Thrill und subtiler Bösartigkeit und ist dabei zu jederzeit spannend. Verstörende und provokative Szenen wechseln sich mit Ereignissen aus dem realpolitischen Geschehen ab und zeichnen eine authentische Kulisse. Bis zum Schluss bleiben sowohl Täter als auch Beweggründe unerkannt.

"Waldestod" hinterlässt definitiv Spuren. Oder um es mit der Weissagung der Cree zusammenzufassen :„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. “

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Toller Thriller

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Lesegenuss pur.

Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort in die Geschichte eintauchen lassen.

Die Charaktere, insbesondere Emmi, sind hervorragend beschrieben.

Die Geschichte ist düster, mysteriös ...

Lesegenuss pur.

Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort in die Geschichte eintauchen lassen.

Die Charaktere, insbesondere Emmi, sind hervorragend beschrieben.

Die Geschichte ist düster, mysteriös und äusserst spannend.

Mit Emmi habe ich die ganze Zeit mitgerätselt was im bzw. auch mit dem Wald passiert.

Auch fand ich es hervorragend aktuelle Themen, wie z.B. die Hochwasserkatastrophe in einen Thriller zu verpacken. Es geht auch um andere wichtige Themen. Was mich besonders gut gefallen hat war der Umgang mit dem Thema Medien. Nicht jeder Journalist ist wie Emmi, die einfach nur Tatsachen berichten möchte. Man lernt in diesem Thriller auch einen Journalist kennen, der nur Schrecken verbreiten möchte. Angst hat mir gemacht, welche Macht die Medien haben.

Die Auflösung war dann auch eine Überraschung, die ich so nicht kommen gesehen habe.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diesen packenden und spannenden Thriller und
5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Spannender Öko-Thriller!

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Robert Preis hat hat seinen Kriminalroman selbst als Endzeit-Thriller mit Mystery-Elementen bezeichnet, der den Klimawandel düster in der nahen Zukunft beschreibt.

Ich finde, das ist ihm wirklich gut ...

Robert Preis hat hat seinen Kriminalroman selbst als Endzeit-Thriller mit Mystery-Elementen bezeichnet, der den Klimawandel düster in der nahen Zukunft beschreibt.

Ich finde, das ist ihm wirklich gut gelungen. Sein Schreibstil war wie dafür gedacht, das Buch in sehr kurzer Zeit durchzulesen. Er schickt die junge Journalistin Emmi nach Rabenwald, da sich im Höllengrund ein schweres Unwetter mit Überschwemmungen und Toten ereignet hat. Die Dorfbewohner sind alles andere als freundlich und der nahe Wald zu einer Hütte, die ihr ein Kollege für die Dauer der Berichte zur Verfügung gestellt hat, ist auch eher unheimlich, scheint sie doch von dort ein unheimliches Flüstern der Bäume zu hören. Nachdem sie bei Erkundigungen auch noch Männer in Schutzanzügen im Wald sieht, die ihr scheinbar nachstellen, wird es für Emmi bald gefährlich.

Die beklemmende und nervöse Spannung, die einen durchfährt, wenn man spät abends durch einen Wald spazieren geht, konnte ich regelrecht spüren. Manchmal haben sich meine Nackenhaare aufgestellt bei jedem Knacken eines Zweiges.

Im Mittelpunkt steht dabei der fortschreitende Klimawandel, der unsere Umwelt und unsere Lebensbedingungen beeinträchtigt und hier am Waldsterben verdeutlicht wird. Der Wald ist nicht nur Sauerstoffgarant, sondern auch in der Lage, CO2-Emmissionen zu binden. Wie Robert Preis im Nachwort zutreffend sagt, der Wald braucht uns nicht, aber wir den Wald. Wäre Wald auf der Erde komplett verschwunden, wären wir binnen kurzer Zeit tot.

Emmi hat mir mit ihrer Charakterstärke und dem Willen herauszufinden, was es mit den Männer in Schutzanzügen auf sich hat, gut gefallen. An ihrer Seite ist Severin Moser, ein Dorfbewohner, der immer in brenzligen Situationen auftaucht und Emmi hilft.

Ein weiterer im Buch angesprochener Kritikpunkt ist die Presse. Sehr oft werden nur der Auflagen willen reißerische Artikel verfasst. Im Buch betrifft dies den scheinbar unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang, wodurch die Menschen mehr als nur verunsichert werden. Sichtbar wird das an der Person von August, dem Freund von Emmi.

Die Geschichte war von Anfang an spannend und wurde zum Ende hin noch intensiver und nervenaufreibender. Das Ende hat mich überrascht.

Allerdings frage ich mich, ob es sich bei dem Buch um einen Krimi oder ein Thriller handelt. Ich denke, weder noch. Auf alle Fälle aber ist ein spannendes und gut lesbares Buch zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit, nämlich unsere Umwelt für uns und die Nachkommen zu schützen und zu erhalten.

Ich gebe dem Buch aus dem Emons Verlag daher 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Düster, Spannend, Mysteriös!

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Von Robert Preis habe ich bereits mehrere Krimis gelesen. Die habe ich als düster, mystisch und spannend empfunden. Gemeinsam mit dem Verlag emons: hat er den Öko-Thriller „Waldestod“ im Juni 2025 herausgebracht. ...

Von Robert Preis habe ich bereits mehrere Krimis gelesen. Die habe ich als düster, mystisch und spannend empfunden. Gemeinsam mit dem Verlag emons: hat er den Öko-Thriller „Waldestod“ im Juni 2025 herausgebracht. Das Cover ist toll gestaltet. Es sieht aus, als würden die Bäume durch die Buchstaben des Buchtitels wachsen. Das passt hervorragend zur Geschichte.
Die junge Journalistin Emmi hat Stress im Job und Krach mit ihrem Freund. Sie wünscht sich eine ruhige Phase, weit weg von allem was sie stresst. Stattdessen soll sie von einer Flutkatastrophe berichten. Ihre Chefin gibt ihr den Schlüssel für ihr Haus im Wald. Dort angekommen beginnt Emmi sich zu gruseln, es scheint, als würden im Wald mysteriöse Dinge passieren. Emmi sieht Männer in Schutzanzügen, die den Wald durchforsten. Dann stirbt der Forstaufseher und Emmi wird klar, hier stimmt was nicht.
Über ca. 272 Seiten bin ich Emmi in das Dorf Rabenwald gefolgt. Empfangen wird sie nicht herzlich. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, denn der Schreibstil des Autors liest sich leicht und locker. Über die Seiten schafft Robert Preis eine düstere, unheimliche und abweisende Grundstimmung. Lange haben Emmi und ich keine gute Idee, was sich hinter den mysteriösen Vorfällen im Wald verbirgt. Doch schnell wird klar, dass der Hausmeister Severin irgendetwas damit zu tun haben muss. Doch was? Als Emmi und ich mich dieser Frage nähern, ist es schon fast zu spät.
Alles in allem hat Robert Preis mit „Waldestod“ einen spannenden Öko-Thriller auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust hat, sich mit dem Thema Klima zu beschäftigen und die Endzeitstimmung mag, der ist hier genau richtig. Von mir bekommt der Autor 4 wohlverdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Unheimlicher Wald

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Dieses Buch von Robert Preis ist ein Öko-Thriller, der unter die Haut geht. Wie ich es vom Autor gewöhnt bin, vermittelt er eine gruselige Stimmung. Worum geht‘s?

Die junge Journalistin Emmi Beinhart ...

Dieses Buch von Robert Preis ist ein Öko-Thriller, der unter die Haut geht. Wie ich es vom Autor gewöhnt bin, vermittelt er eine gruselige Stimmung. Worum geht‘s?

Die junge Journalistin Emmi Beinhart will eigentlich eine Auszeit nehmen, um den Stress im Job und ihre Beziehungskrise zu überwinden. Da ereignet sich eine Unwetterkatastrophe in einem abgelegenen Tal der Steiermark und Emmi wird dorthin entsendet. Kollege Simon Sandberg bietet ihr freundlicherweise sein Ferienhaus im Katastrophengebiet zur Übernachtung an.

Doch was Emmi dort erlebt, ist DER Albtraum schlechthin. Denn nicht nur die evakuierten Bewohner der Ortschaft sondern auch die Umwelt verhalten sich feindlich. Nur Feuerwehrmann Severin Moser scheint freundlich und hilfsbereit. Doch ist er das wirklich? Und was hat er mit den vermummten Gestalten auf sich, die in der Nacht rund um das Haus, dessen Keller voll mit Konserven, Waffen und Kanistern ist, schleichen?

Meine Meinung:

Robert Preis, den ich schon von seiner Reihe rund um Chefinspektor Armin Trost kenne, schafft es auch mit diesem Buch, eine Gänsehaut zu erzeugen. Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf, um sich in einem überraschendem Showdown zu entladen. Doch bis es soweit ist, können wir Leser rätseln was oder wer hinter allem steckt.

Die Charaktere sind wie immer bei Robert Preis nicht leicht durchschaubar, haben Ecken und Kanten sowie eine zunächst verborgene dunkle Seite, die sich wie auf Knopfdruck entlädt.

Der Schreibstil ist düster, unheimlich und verstörend. Nicht ganz, was ich zur Entspannung lesen wollte.

Fazit:

Diesem Öko-Thriller, der streckenweise verstörend und unheimlich wirkt, gebe ich 4 Sterne.