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Veröffentlicht am 21.08.2022

Let’s get lost in St. Andrews

When the Storm Comes
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St. Andrews, ein Wohlfühlort seinesgleichen! Ich habe mich so unglaublich dolle auf „When the storm comes“ gefreut und die Geschichte konnte diese Erwartungen im Gesamtbild auch wirklich erreichen. Ich ...

St. Andrews, ein Wohlfühlort seinesgleichen! Ich habe mich so unglaublich dolle auf „When the storm comes“ gefreut und die Geschichte konnte diese Erwartungen im Gesamtbild auch wirklich erreichen. Ich mochte das Buch im Gesamten wirklich gerne 🧡

Los geht es mit St. Andrews by-the-sea. Ich sage es mal so, wenn ich in irgendeiner fernen Zukunft meinen Canada Roadtrip mal in die Tat umsetzten werde, dann werde ich auf jeden Fall ein paar Tage in St. Andrews verbringen müssen! Die Atmosphäre und der Charme des Ortes sind im Buch so, so gut rüber gekommen, totale Setting - Liebe! Aber auch die Storyline war toll, natürlich weiß man ungefähr womit man rechnen muss, wenn man nach einem New Adult Buch greift, trotzdem konnte die Geschichte durch das besondere Setting nochmals besonders hervorstechen. Insbesondere die ganzen Ausflüge der Crew, das Whale Watching etc. haben der Story einen unheimlichen Charme verliehen.

Die Charaktere mochte ich im Großen und Ganzen auch wirklich, wirklich gerne, allerdings habe ich auch ein paar kleine Kritikpunkte. Als aller erstes muss ich sagen, dass mir der Name der Protagonistin super gut gefallen hat. Aber auch Marly selbst ist eine wirklich tolle Person! Als Leser*in merkt man deutlich, wie sie mit jeder Aufgabe und jedem Hindernis zu wachsen lernt und dabei auch mal Fehler macht, woran man mal wieder merkt, dass auch Buchcharaktere nur Menschen sind und diese eben auch Fehler machen. Insbesondere die Bezüge und Infos zu ihren Wurzeln, dem Stamm der Passamaquoddy, fand ich wirklich super spannend und hätte gerne auch noch mehr dazu gelernt. Den männlichen Prota, Jack, mochte ich auch wirklich gerne, besonders seinen Hund Reggie. Jack lebt in seiner eigenen Welt (welche doch recht stereotypisch - kanadisch ist, oder? Fand ich aber gar nicht schlimm!) bis er auf Marly trifft und die beiden sich gegenseitig ein bisschen wachrütteln. An sich mochte ich die Beziehung der beiden wirklich gerne, allerdings ging sie mir teilweise ein bisschen zu schnell. Ich hätte mir an manchen Stellen einfach ein bisschen mehr „Slow burn“ zwischen den beiden gewünscht, trotzdem haben sie wirklich gut miteinander harmoniert und ich mochte die beiden im Doppelpack sehr gerne. Generell hätte ich mir etwas mehr Tiefe für Marly und Jack gewünscht, einfach um sie noch ein bisschen besser verstehen zu können. Auch die Nebencharaktere des Buches waren toll, da bin ich dann wirklich auf die Folgebände gespannt um mehr über sie zu erfahren.

Der Schreibstil von Carina Schnell hat mir super gut gefallen, das Lesen war angenehm und ich konnte nur so durch die Seiten des Buches fliegen.
Auch das Cover und der Farbschnitt stechen definitiv im Buchladen unter den anderen Büchern heraus und passen meiner Meinung nach auch super zu der Geschichte.

Wer also auf der Suche nach gemütlichen Kleinstadt - Kanada - Vibes ist, sollt unbedingt in St. Andrews halt machen und die gesamte Clique besuchen. Ich kann das Buch für ein paar gemütliche Lesestunden wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.08.2022

Mega Idee, mittlere Umsetzung

I Kissed Shara Wheeler
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Leider sind „I kissed Shara Wheeler“ und ich nicht richtig warm miteinander geworden… Ich habe die Idee des Buches GELIEBT! Ein bisschen Mystery und Rätselraten, aber auch Themen wie Freundschaft, Liebe ...

Leider sind „I kissed Shara Wheeler“ und ich nicht richtig warm miteinander geworden… Ich habe die Idee des Buches GELIEBT! Ein bisschen Mystery und Rätselraten, aber auch Themen wie Freundschaft, Liebe und Queerness werden angesprochen - eigentlich eine perfekte Mischung! Vor allem die Diversität des Buches hat mir wirklich unglaublich gut gefallen, ich habe selten so ein buntes Buch gelesen. Aber trotzdem konnte schlussendlich der entscheidende Funke nicht überspringen, sodass ich mir mit dem Buch wirklich etwas schwer getan habe.

Trotzdem würde ich eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da die Geschichte an sich wirklich gut ist, aber leider, leider, leider doch einige Längen mit sich bringt. Auch mit den Protagonisten wurde ich persönlich leider nicht hundert prozentig warm, allerdings ist dies, wie vieles andere auch, lediglich mein persönliches Empfinden :)

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Veröffentlicht am 17.07.2022

Home is where the heart is

Westwell - Heavy & Light
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Home is where the heart is - und ich habe mein Herz an die wunderschön tragische Geschichte von Helena und Jess verloren...


Das erste Wort, dass mir nach Beenden von ,,Westwell – Heavy & Light‘‘ ins ...

Home is where the heart is - und ich habe mein Herz an die wunderschön tragische Geschichte von Helena und Jess verloren...


Das erste Wort, dass mir nach Beenden von ,,Westwell – Heavy & Light‘‘ ins Gedächtnis kommt ist definitiv WOW! Der erste Teil der Westwell – Trilogie ist definitiv ein neues Jahreshighlight und das Buch hat absolutes Lieblingsbuchpotential. Ich habe während des Lesens vor Freude, vor Trauer aber auch vor Wut geweint, mich mit Charakteren gefreut und getrauert – zusammenfassend hatte ich eine wunderbare Lesezeit mit Westwell!
Angefangen bei dem wunder-, wunderbaren Schreibstil von Lena Kiefer. Ich lese Lenas Bücher unglaublich gerne, da man als Leserin total in die Geschichte gesogen wird und die Seiten wirklich einfach so dahinfliegen. Nicht selten geht es mir bei Lenas Büchern so, dass ich mich fragen muss, ob ich grade wirklich, mal eben so 400 Seiten verschlungen habe und genauso erging es mir eben auch mit Westwell. Das Wordbuilding war (wie immer) klasse und ich hatte während des Lesens wirklich ein richtiges New – York – Feeling! Aber auch die Storyline hat wunderbar mit dem Schreibstil harmoniert! An den richtigen Stellen ging die Spannungskurve steil bergauf, wohingegen anderen, bzw. die genau richtigen Stellen dann etwas mehr Länge und Ruhe bekommen haben, sodass genug Platz für wunderbare Gespräche und tolle Charakterentwicklungen da war.
Und nun zu den Protagonisten der Geschichte: Helena & Jessiah, Jess & Len. Die beiden habe ich wirklich so, so, so unglaublich dolle in mein Herz geschlossen! Ich wäre super gerne mit den Beiden befreundet, denn beide sind einfach mega tolle Menschen. Ich fange mal mit Jess an: Jess ist ein wirklich super rücksichtsvoller, auf seine Mitmenschen achtende, authentische und empathische Person. Er entwickelt sich innerhalb des ersten Bandes der Trilogie schon soo viel weiter und lernt neu dazu, er schlussendlich auch andere zu Wort kommen, denkt über Dinge nach und kann schließlich an ihnen wachsen, was ich einfach super finde. Grade diese langsame Charakterentwicklung finde ich persönlich einfach super realitätsnah und authentisch, und im Endeffekt auch einfach menschlich. Also wenn ihr Jess mal zufällig über den Weg laufen solltet, haltet ihn fest und ruft mich an 😊 Was ich aber genauso an ihm liebe und auch bewundere, ist seine Beziehung zu seinem jüngeren Bruder Elli. Wie er sich um ihn kümmert und sorgt und seine Bedürfnisse in solchen Momenten hintenanstellt, finde ich einfach nur bewundernswert! Und auch wie er sich, trotz allen Spannungen zwischen ihm und Helena, in den Richtigen Momenten um sie kümmert und sie nicht ignoriert macht ihn zu einer ganz, ganz tollen Person. Aber Helena liebe mindestens genauso wie Jess, sie ist wirklich eine großartige Person! Ganz besonders bewundere ich ihren Mut, quasi im Alleingang den Namen ihrer Schwester reinwaschen zu wollen. Und erstmal in die Stadt zurückzukehren, in welcher Valerie gestorben ist und wirklich alles für ihre tote Schwester zu tun, das zeigt meiner Meinung nach, was für eine tolle Verbindung die beiden hatten und wie loyal Helena ist. Grade wenn man bedenkt, wie wenig Freiraum sie in New York unter der Aufsicht ihrer Eltern hat und wie viele Opfer sie auch hier auf sich nimmt, um die zu beschützen, die sie liebt, zeigt einfach, was für ein toller Mensch Helena ist und dass sie ihr Herz wahrhaftig am rechten Fleck trägt. Über die Beziehung der Beiden möchte ich tatsächlich gar nicht allzu viel schreiben, denn ich möchte hier natürlich niemanden spoilern! Aber schonmal so viel: Wenn ich Helena und Jess einzeln schon so gerne mag, wie sieht das dann wohl mit den beiden zusammen aus?! Generell habe ich beide Charaktere als unglaublich real empfunden, und konnte ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen und nachempfinden – die beiden haben sich, wie auch schon andere von Lenas Charakteren, still und heimlich in mein Herz geschlichen und ich freu mich, ihre Geschichte(n) weiter verfolgen zu können. Aber nicht nur die Protagonisten haben diese unglaubliche Tiefe, auch die Nebencharaktere sind alles andere als platte, farblose Charaktere. Ich liebe es wirklich, dass jede Person im Buch, egal ob Protagonist
in oder eben Nebencharakter, ihre eigene, wichtige Geschichte mit sich bringt! Ganz große Liebe dafür, wirklich!!!
Und dann bietet das Buch noch dieses mega Trope – Forbidden Love… Ich bin ehrlich, mit modernen Romeo und Julia Geschichten kann mich IMMER begeistern. Trotzdem finde ich Lenas Umsetzung (bis jetzt, wir haben ja noch zwei Bücher vor uns) wirklich, wirklich gelungen und auch gewissermaßen einzigartig, da sie die klassischen Elemente mit der modernen New Yorker Society so gut verbinden kann. Aber ganz besonders gefallen mir ja die kleinen, eher unscheinbaren Romeo und Julia Anspielungen, wie beispielsweise die ganzen Untertitel. Ich finde solche kleinen Details einfach richtig toll.
Ich bin ehrlich, jede*r der diese Rezension jetzt liest und Westwell noch nicht gelesen hat, sollte sich jetzt schleunigst auf den Weg in die Buchhandlung machen und dieses wunderbare Buch kaufen! Ich liebe einfach alles an dem Buch – die Geschichte, den Trope, den Schreibstil, die Charaktere – ganz besonders die Charaktere, die der Geschichte den Lebensgeist einhauchen.

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Veröffentlicht am 30.06.2022

Hat meine Erwartungen leider nicht getroffen

The Way I Break
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Mit „The Way I break“ verbinde ich eine richtige Hassliebe, zum einen gab es wirklich einige richtig tolle Elemente und Stellen im Buch, andererseits hat mich doch leider einiges gestört.

Aber zuerst ...

Mit „The Way I break“ verbinde ich eine richtige Hassliebe, zum einen gab es wirklich einige richtig tolle Elemente und Stellen im Buch, andererseits hat mich doch leider einiges gestört.

Aber zuerst zu den positiven Dingen: Der Schreibstil des Buches war wirklich mega, mega gut! Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Auch das Kochthema mochte ich total gerne und war einfach mal was Neues und Abwechslungsreiches. Und auch die Umsetzung des Berufes in der Gastronomie ist wirklich gelungen. Ganz besonders hat mir auch die ernstere Thematik des Buches, nämlich die der toxischen Beziehungen sowie den Umgang damit, zugesagt, ich fand die Beschreibung und auch Handlungen sehr authentisch beschrieben, auch wenn ich selbst glücklicherweise noch nie in einer vergleichbaren Situation war.

Und nun zu den Protas der Geschichte, mit denen ich leider ein bisschen meine Problem hatte. Victoria war mir leider gar nicht sympathisch, ich persönlich konnte leider keinen wirklichen Draht zu ihr knüpfen und empfand ihr Verhalten manchmal auch als ein bisschen komisch. Julian fand ich eigentlich sehr cool als Protagonist, lediglich hat mir bei ihm manchmal die Tiefe gefehlt. Aber ich bin richtig gespannt auf die Folgebände welche sich auf die aktuellen Nebencharaktere fokussieren werden, grade Alexies, Julians Bruder, hat mich doch sehr neugierig gemacht!

Leider hat mir auch das Setting der Geschichte, das Städtchen Goldbridge nicht zusagen können, irgendwie habe ich nicht den Wohlfühlort vorgefunden auf welchen ich gehofft hatte…

„The Way I Break“ kann ich leider nur bedingt weiterempfehlen. Über das Kochen und die Gastronomie zu lesen hat wirklich Spaß gemacht, auch der Schreibstil war wirklich toll, aber weder Protagonisten noch das Setting konnten mich überzeugen. Aber dafür bin ich super gespannt auf die Folgebände, denn jetzt schon haben die Charaktere wirklich neugierig auf sich gemacht!

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Aufregend und spannend

Die Goldene - Unter grauen Schatten
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Auch Band zwei der Goldenen habe ich wirklich sehr, sehr gerne gelesen und kann es, bzw. die ganze Reihe bis jetzt auch nur weiterempfehlen!
Ich mochte die Dynamik des Buches sehr gerne, insbesondere die ...

Auch Band zwei der Goldenen habe ich wirklich sehr, sehr gerne gelesen und kann es, bzw. die ganze Reihe bis jetzt auch nur weiterempfehlen!
Ich mochte die Dynamik des Buches sehr gerne, insbesondere die verschiedenen Szenen aus dem Camp! Ich stelle mir das richtige cool vor, mit den ganzen Hütten und Brücken!!! Aber am liebsten mochte ich immer noch Zayne und Liah, wobei ich insbesondere die Charakterentwicklung, in dem Band 2, von Liah sehr stark finde. Grade wenn man daran denkt, aus welcher Welt sie kommt... Aber auch Zayne finde ich immer noch toll, wobei ich sagen muss, dass er mir in Band 1 doch einen Ticken mehr gefallen hat - aber vieelicht ist dass ja auch Absicht von Jella?!
Ich bin definitiv super gespannt wie die Geschichte weiter geht, vor allem nach dem ultra fiesen Cliffhanger!! Ich freu mich auf jeden Fall aufs Weiterlesen :)

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