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Veröffentlicht am 10.06.2026

Frischer Wind im Schärenparadies – Ein packender Krimi mit Herz und Verstand

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Vega Varg – Das Schweigen der Insel ist ein richtig packender Schweden-Krimi, bei dem es von Anfang an sehr persönlich wird. Die Ermittlerin Vega Varg muss auf der eigentlich so idyllischen Insel Südkoster ...

Vega Varg – Das Schweigen der Insel ist ein richtig packender Schweden-Krimi, bei dem es von Anfang an sehr persönlich wird. Die Ermittlerin Vega Varg muss auf der eigentlich so idyllischen Insel Südkoster den Mord an einem jungen Mann aufklären – und das bricht ihr fast das Herz. Sie kennt den Toten nämlich schon, seit er ein kleiner Junge war.

Als wäre das nicht schon emotional genug, verschwindet kurz darauf auch noch eine wichtige Zeugin. Vega merkt schnell, dass sie das nicht allein durchsteht, und holt ihren besten Freund und Kollegen Leopold zu Hilfe. Je tiefer die beiden in der Vergangenheit der Insel wühlen, desto düsterer wird es. Für Vega wird der Fall endgültig zum Albtraum, als die Spuren sie plötzlich zu einem ungelösten Mord aus dem Jahr 1998 führen – dem an ihrem eigenen Ehemann.

Wer beim Gedanken an skandinavische Krimis sofort an depressive Ermittler im Dauerregen denkt, wird hier absolut positiv überrascht. Mit Vega Varg schickt Åsa Hellberg eine Ermittlerin ins Rennen, die einfach nur guttut: Sie ist eine gestandene Frau im besten Alter, steht mitten im Leben und bringt eine erfrischende Nahbarkeit mit, die man im Genre oft vermisst. Das absolute Highlight ist dabei die Zusammenarbeit mit ihren Söhnen. Diese Konstellation sorgt für eine wunderbar authentische, manchmal auch amüsante Familiendynamik, die dem Buch neben all der Spannung eine unheimlich warme Atmosphäre verleiht.

Das Inselflair von Südkoster ist so bildhaft und lebendig beschrieben, dass man beim Lesen das Salz auf der Haut spüren kann. Der Schreibstil ist flüssig, nimmt einen sofort mit und bettet das idyllische Setting perfekt in die Handlung ein.

Besonders stark gelöst ist die Verknüpfung mit dem Cold Case aus dem Jahr 1998. Die Rückblicke sind geschickt platziert und haben mich von der ersten Minute an gepackt. Die Story punktet mit überraschenden Wendungen, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe. Ich hatte bis zum emotionalen Finale wirklich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. – das Miträtseln macht hier richtig Spaß. Ein rundum gelungener Krimi, der Lust auf mehr macht und eine klare Leseempfehlung für alle ist, die packende Kriminalfälle ohne chronisch düstere Ermittlerfiguren suchen!

Veröffentlicht am 03.06.2026

Zwischen Herzklopfen und Augenrollen

Seamere College 1. Strange Familiars
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In "Seamere College" begleiten wir Gwen, die an einer magischen Uni in London studiert und unbedingt Jahrgangsbeste werden will. Sie liebt magische Tiermedizin über alles – hasst aber ihren reichen, arroganten ...

In "Seamere College" begleiten wir Gwen, die an einer magischen Uni in London studiert und unbedingt Jahrgangsbeste werden will. Sie liebt magische Tiermedizin über alles – hasst aber ihren reichen, arroganten Rivalen Harrisford, der ihr ständig im Weg steht. Als plötzlich mysteriöse Magie-Explosionen London erschüttern und die magische Tierwelt durchdreht, müssen die beiden Streithähne wohl oder übel zusammenarbeiten. Zwischen OP-Saal und Verschwörungen fliegen dabei ordentlich die Fetzen, denn die beiden verbindet eine explosive Mischung aus purer Rivalität und heftiger Anziehungskraft.

Gwen ist eine unglaublich ehrgeizige und clevere Protagonistin, die für ihre Tiere brennt. Man muss sie einfach gernhaben, auch wenn man wegen ihrer Sturheit manchmal den Kopf schütteln muss. Harrisford bringt genau die richtige Mischung aus reichem Schnösel und charismatischem Rivalen mit, was für tolle Reibungspunkte sorgt. Aber der absolute Star des Buches ist Gwens mürrischer Kater Percy. Seine sarkastische Art hat mir beim Lesen regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – er hat allen die Show gestohlen!

Das Setting in London hat mich total abgeholt und der Schreibstil ist super flüssig. Die Chemie zwischen Gwen und Harrisford knistert gewaltig. Warum hat es dann ganz knapp nicht für den 5. Stern gereicht? Das emotionale Hin und Her zwischen den beiden hat mich irgendwann leider etwas genervt. Erst fühlen sie sich total zueinander hingezogen, nur um sich kurz darauf wieder anzuzicken und zu hassen. Die beiden merken einfach viel zu spät, was eigentlich Sache ist. Besonders Gwen stand extrem lange auf der Leitung, hat alles falsch interpretiert und Signale übersehen. Da wollte ich sie beim Lesen manchmal echt schütteln und rufen: „Mädel, mach die Augen auf!“

Trotz des kleinen Frust-Moments beim Liebeschaos ist "Seamere College" ein absolut gelungener, magischer Auftakt. Das Buch bietet tolle Tropes, fantastische Tierwesen und genau die richtige Portion Spice – absolut nicht zu viel, sondern perfekt dosiert! Wer Romantasy mit einer Prise Drama mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es sehr starke 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 18.05.2026

Ein packendes Neowestern-Drama mit Herz und Tiefgang!

This Is Going To Hurt
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In ihrem packenden Neowestern-Drama „This Is Going To Hurt“ entführt uns Silvia Maria de Jong in die raue Kulisse von Montana. Die hochschwangere Jordan McAllister befindet sich nachts auf einer einsamen ...

In ihrem packenden Neowestern-Drama „This Is Going To Hurt“ entführt uns Silvia Maria de Jong in die raue Kulisse von Montana. Die hochschwangere Jordan McAllister befindet sich nachts auf einer einsamen Landstraße auf dem Weg zum Vater ihres ungeborenen Kindes, Grayson Colton, als plötzlich die Wehen einsetzen. Ihre Rettung ist der Cowboy Miles Wheeler, der kurzerhand die Ladefläche seines Trucks zum Kreißsaal umfunktioniert. Doch mit der Geburt des Jungen bricht ein alter Familienkrieg aus: Miles führt eine erbitterte Fehde gegen die einflussreiche Farmerfamilie Colton. Während Grayson kein Interesse an seinem Kind zeigt, fordert der eiskalte Patriarch Ezra Colton seinen Enkel um jeden Preis ein – notfalls auch ohne die Mutter. Um Jordan und das Neugeborene vor den skrupellosen Übergriffen zu schützen, sieht Miles nur einen Ausweg: Er muss Jordan heiraten. Doch dieser Schutz hat einen hohen Preis, denn Miles' Herz gehört eigentlich einer anderen Frau, die seit acht Jahren im Koma liegt.

„This Is Going To Hurt – Was wir lieben“ von Silvia Maria de Jong hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt. Wer Geschichten mit rauer Western-Atmosphäre, tiefen Emotionen und starken Charakteren sucht, wird dieses Buch lieben!

Besonders hervorheben möchte ich den großartigen Schreibstil der Autorin. Sie schreibt unglaublich flüssig, modern und emotional so packend, dass die Seiten beim Lesen nur so dahinfließen . Die Autorin findet genau die richtige Balance zwischen tiefgründigen Dialogen und atmosphärischen Beschreibungen. Man fliegt förmlich durch die Kapitel und kann sich der Sogwirkung der Geschichte kaum entziehen.

Auch die Kulisse in Montana ist durch diesen bildhaften Stil einfach grandios beschrieben. Die Autorin schafft es ab der ersten Seite, eine greifbare, raue und gleichzeitig wunderschöne Atmosphäre aufzubauen. Man spürt förmlich den Wind der Prärie und sieht die endlosen Landschaften vor sich. Für mich war das Buch wie ein Kurzurlaub im modernen Wilden Westen.

Was mich neben dem Stil komplett begeistert hat, sind die Charaktere – allen voran Miles und Jordan. Ich habe die beiden beim Lesen richtig in mein Herz geschlossen:
Jordan ist eine unglaublich starke, bewundernswerte Protagonistin. Ihre Entwicklung von der schutzlosen, hochschwangeren Frau auf einer einsamen Landstraße zu einer Löwenmutter, die für ihr Kind kämpft, hat mich tief beeindruckt.
Miles ist der absolute Traum eines modernen Cowboys. Hinter seiner rauen, verschlossenen Schale steckt ein unfassbar loyaler, beschützerischer und herzensguter Kern. Seine Aufopferungsbereitschaft für Jordan und das Baby ist einfach nur berührend.

Die Dynamik zwischen den beiden fühlt sich echt, intensiv und zu jeder Zeit nachvollziehbar an. Auch die Nebenfiguren und der bedrohliche Colton-Clan verleihen der Geschichte eine enorme Würze.

Die Mischung aus der dramatischen Familienfehde und der emotionalen Annäherung zwischen Miles und Jordan ist perfekt ausbalanciert. Es ist kein klassischer Liebesroman, sondern ein tiefgründiges Drama über Familie, Schuld, Vergebung und die Frage, was man bereit ist, für die Menschen zu opfern, die man liebt.

Ein absolutes Lese-Highlight! Silvia Maria de Jong hat hier eine hochemotionale Wohlfühl- und Mitfieber-Geschichte geschaffen, die noch lange nachhallt. Miles und Jordan haben einen festen Platz in meinem Leserherzen sicher. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Heißer Sommer, eiskaltes Grauen

39 Grad
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Nach der klirrenden Kälte im ersten Band Minus 22 Grad verschlägt es Kommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Pernstein mitten in eine mörderische Hitzewelle von 39 Grad. Ein grausamer Serienkiller ...

Nach der klirrenden Kälte im ersten Band Minus 22 Grad verschlägt es Kommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Pernstein mitten in eine mörderische Hitzewelle von 39 Grad. Ein grausamer Serienkiller versetzt die Region in Angst und Schrecken: Seine Opfer hinterlässt er bizarr hergerichtet und mit mysteriösen dreistelligen Zahlen markiert. Schnell wird klar, dass der Täter ein ganz persönliches Spiel mit Johannsen treibt und die Botschaften direkt an ihn richtet. Als Lukas offiziell vom Fall abgezogen wird, beginnt für das Ermittler-Duo eine hochgefährliche, private Jagd gegen die Zeit und einen absolut perfiden Psychopathen.

Nachdem mich der Vorgänger schon gefesselt hat, setzt Quentin Peck mit 39 Grad noch eine Schippe drauf. Der krasse Wechsel von der klirrenden Kälte im ersten Teil hin zur flirrenden, brütenden Sommerhitze macht die Atmosphäre unglaublich intensiv und greifbar. Die drückende Hitze ist beim Lesen fast körperlich spürbar und treibt den Puls gnadenlos in die Höhe.
Das Zusammenspiel zwischen Lukas und Berit gewinnt spürbar an Tiefe, und das perfide Psychoduell mit dem Mörder hat mich bis zur allerletzten Seite atemlos zurückgelassen. Die Perspektivenwechsel und Rückblicke laden genial zum Miträtseln ein, und die Schockmomente sitzen genau an den richtigen Stellen.

Ein absolut packender, rasanter Psychothriller, der den Vorgängerband sogar noch übertrifft! Perfekt konstruiert und mit einem Ermittler-Duo, das man einfach gernhaben muss. Ganz große Leseempfehlung für alle Thriller-Fans!

Veröffentlicht am 28.04.2026

Gelungene Fortsetzung: Hexen-Power & Faerie-Geheimnisse

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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„Die magische Flöte“ ist Band zwei aus der Cassandra-Morgan-Reihe. Ein Hexen-Fantasy-Roman ab 10 Jahren.

Nachdem Cassandra Morgan ihr halbes Leben in einem Londoner Internat verbracht hat, lebt sie nun ...

„Die magische Flöte“ ist Band zwei aus der Cassandra-Morgan-Reihe. Ein Hexen-Fantasy-Roman ab 10 Jahren.

Nachdem Cassandra Morgan ihr halbes Leben in einem Londoner Internat verbracht hat, lebt sie nun seit einem halben Jahr unter der Vormundschaft ihrer Tante Miranda – der Haghexe und Leiterin des Hexenzirkels.
Eigentlich möchte sie sich auf ihre Hexenausbildung konzentrieren und ihre Mutter finden. Doch dann geschehen im Dorf Hagley seltsame Dinge: Immer mehr Bewohner geraten unter einen mysteriösen Bann, der sie dazu zwingt, nach einem gefährlichen Artefakt zu suchen: Sir Egads Lanze. Berührungen mit dieser Waffe sind tödlich.
Der Erlkönig, Herrscher über Faerie, versucht die Lanze in seinen Besitz zu bringen, was eine große Gefahr für die Menschenwelt darstellt. Cassandra versucht gemeinsam mit ihren Freundinnen Rue und Tabitha, das Rätsel um den Fluch zu lösen und die Dorfbewohner zu retten.

Nach dem tollen ersten Band hat mich auch die Fortsetzung von Skye McKenna komplett verzaubert. Die Geschichte rund um Cassandra Morgan ist so atmosphärisch geschrieben, dass man sich direkt nach Hagley zurückversetzt fühlt.

Besonders gut hat mir gefallen, wie Cassie mutiger wird und sich den Gefahren der Faeriewelt stellt. Die Mischung aus alter Magie, englischem Kleinstadt-Charme und echter Freundschaft ist einfach perfekt. Die Spannung kommt nicht zu kurz, und die magischen Wesen sind so kreativ beschrieben, dass man das Buch kaum weglegen kann.

Skye McKenna hat einen angenehmen Schreibstil, der sich locker und flüssig lesen lässt. Sie beschreibt die magische Welt so detailreich, dass die Umgebung vor dem inneren Auge lebendig wir.
Die Freundschaft zwischen Cassie, Rue und Tabitha ist das absolute Herzstück der Story. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie sie als Team zusammenwachsen und sich nicht unterkriegen lassen – egal ob von fiesen Mitschülerinnen oder dunkler Magie. Skye McKenna schafft es, dass sich ihre Freundschaft total natürlich und null aufgesetzt anfühlt. Man bekommt beim Lesen richtig Lust, mit ihnen durch Hagley zu streifen.

Für mich eine der besten Fantasy-Reihen für junge Leser (und alle, die im Herzen jung geblieben sind). Absolute Leseempfehlung!

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