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Veröffentlicht am 09.04.2026

Ein düsterer und spannender Reihenauftakt

Dire Bound
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Meryn Cooper lebt mit ihrer kleinen Schwester und ihrer kranken Mutter im ärmeren Viertel der Stadt. Sie hält sich mit Straßenkämpfen über Wasser, weshalb man sie auch ‚Straßenkatze‘ nennt. Im Gegensatz ...

Meryn Cooper lebt mit ihrer kleinen Schwester und ihrer kranken Mutter im ärmeren Viertel der Stadt. Sie hält sich mit Straßenkämpfen über Wasser, weshalb man sie auch ‚Straßenkatze‘ nennt. Im Gegensatz zu ihr sind die Gebundenen reich und gnadenlos; ihr mentales Band zu den riesigen Schattenwölfen macht sie mächtig.
Doch eines Nachts wird Meryns kleine Schwester Saela verschleppt. Für Meryn bricht eine Welt zusammen. Um ihre Schwester zu retten, würde sie alles tun, und so meldet sie sich freiwillig zur Armee. Als sie das brutale Auswahlverfahren übersteht und hofft, an die Front zu dürfen, erwählt ausgerechnet sie eine Schattenwölfin.
Die harte Ausbildung auf dem Schloss macht es ihr schwer, zu überleben und Saela zu finden. Zudem scheint ihr attraktiver Ausbilder, Stark Therion, nicht weniger gefährlich als die Wölfe selbst zu sein.

Der Schreibstil von Sable Sorensen ist flüssig und lässt sich locker und leicht lesen. Trotz der über 800 Seiten kommt man schnell voran, da es auch spannend und fesselnd geschrieben ist. Mir fiel der Einstieg daher sehr leicht.
Einige vergleichen dieses Buch mit „Fourth Wing“, daher bin ich froh, das Buch vorher nicht gelesen zu haben und somit unvoreingenommen an die Sache rangegangen zu sein.
Im Buch befinden sich eine Karte, eine Playlist und eine Triggerwarnung, da das Buch sensible Inhalte enthält.
Blutige sowie spicy Szenen werden hier detailliert beschrieben. Das kann für manche Leser vielleicht etwas zu viel sein.
Ich mochte Meryn als Charakter ganz gerne. Sie ist eine mutige Frau und liebevolle Schwester. Natürlich gab es Handlungen, mit denen ich nicht immer einer Meinung mit ihr war. Besonders die Kommunikation zwischen ihr und ihrer Schattenwölfin Anassa ließ zu wünschen übrig. Aber die beiden passten sehr gut zueinander; sie hatten irgendwie die gleichen Charaktereigenschaften. Auch Anassa ist mir in der Zeit ans Herz gewachsen.
Es gab allerdings Stellen, die man meiner Meinung nach etwas hätte kürzen können. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau und tut der actionreichen Spannung für mich keinen Abbruch.
Es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe, und ich sah dann das eine oder andere wieder mit anderen Augen.

Ein toller Reihenauftakt, den ich gerne gelesen habe, und der Plot-Twist am Ende macht mich nun auf Band zwei neugierig.

Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein spannender und düsterer Auftakt, der zwischendurch schwächen aufweist

The Crane and the Nightjar
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"The Crane and the Nightjar: Nebelverhüllt" ist der erste Band einer düsteren Romantasy-Dilogie von der Autorin Ada Bailey.

Aus Geldnot nimmt Zara an einem illegalen Kartenspiel im Hinterzimmer einer ...

"The Crane and the Nightjar: Nebelverhüllt" ist der erste Band einer düsteren Romantasy-Dilogie von der Autorin Ada Bailey.

Aus Geldnot nimmt Zara an einem illegalen Kartenspiel im Hinterzimmer einer Spelunke teil. Dort trifft sie auf den mysteriösen Crane. Doch nach der Partie geschieht etwas Schreckliches: Sie werden beide festgenommen und in das berüchtigte Gefängnis nach Raspa gebracht. Dort droht ihnen die Hinrichtung.
Doch dann verspricht der König ihnen und weiteren Gefangenen die Freiheit. Sie müssen an einem tödlichen Wettkampf teilnehmen und anschließend ein wertvolles, legendäres Relikt für ihn stehlen. Zara weiß, dass ihre einzige Chance zu überleben eine Allianz mit ihrem Zellengenossen Crane ist. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?

Da dieses Buch sensible Inhalte behandelt, befindet sich am Ende eine Content Note, die allerdings Spoiler für die Geschichte enthält.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist düster und nebelverhangen. Im Nebel lauern die Krahle – gefährliche, schattenartige Wesen.
Der Schreibstil ist flüssig, allerdings gibt es einige Logikfehler, über die ich hinwegsehen konnte. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass diese andere Leser stören könnten.
Der Großteil der Geschichte wird aus Zaras und Cranes Perspektive und in Ich-Form erzählt. Zara ist eine starke Persönlichkeit. Crane ist hier noch etwas blass geblieben, was sich hoffentlich im zweiten Band ändern wird, denn über ihn würde ich gerne noch etwas mehr erfahren. Mit dem Plottwist am Ende habe ich so nicht gerechnet und war dementsprechend doch sehr überrascht.
Es war spannend und die düstere Atmosphäre gut beschrieben.

Trotz der Schwächen konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Und das Ende hat mich natürlich auf die Fortsetzung neugierig gemacht.

Veröffentlicht am 23.03.2026

Das rätseln geht weiter

Die Rätsel meines Großvaters
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"Die Rätsel meines Großvater" ist der zweite Band rund um Kaede und ihrem Großvater. Das Buch lässt sich zwar unabhängig vom ersten Band lesen, da es sich um abgeschlossene Fälle handelt. Aber ich war ...

"Die Rätsel meines Großvater" ist der zweite Band rund um Kaede und ihrem Großvater. Das Buch lässt sich zwar unabhängig vom ersten Band lesen, da es sich um abgeschlossene Fälle handelt. Aber ich war doch froh, den ersten Band gelesen zu haben, um die Weiterentwicklung und was damals Geschah somit besser folgen konnte.
Im ersten Band hatte ich Anfangs Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, da für mich der Schreibstil ungewohnt war. Das hat es mir hiermit leichter gemacht, da ich nun den Schreibstil kannte und der Geschichte und den Fällen somit besser folgen konnte.

Hier geht es weiter um die junge Kaede, die als Lehrerin in Tokio arbeitet und ihrem Großvater, der an einer besonderen Demenz erkrankt ist, dem Lewy-Körper-Demenz (LKD). Trotz seiner Krankheit die auch Halluzinationen hervorruft, besitzt er einen messerscharfen Verstand und einzigartige Kombinationsgabe. Besonders an seinen Lichten Momente, hilft er Kaede dabei Kriminalfälle zu lösen.

Ich mochte Kaede und ihren Großvater richtig gerne, sie harmonieren so toll miteinander. Kaede macht sich natürlich große Sorgen um ihn und das fortschreiten seiner Demenz. Auch ihre Freunde Iwata und Shiki sind tolle Charaktere und stets für sie da.
Emotionale Momente bleiben auch nicht aus.

Mir hat der zweite Band auf jeden Fall besser gefallen. Es waren interessante und spannende Fälle. Es war auch ein Fall dabei, der durch die Hitchcock-Filme inspiriert wurde, was natürlich Erinnerungen hervorgerufen hat. Soweit man sie natürlich kennt.
Ich kann diesen Band auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Magisch und abenteuerreich

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die 12 jährige Bo ist eine Schlammschwalbe. So werden die Leute genannt, die am Themseufer nach wertvollen und brauchbare Dinge suchen. Eines Tages findet sie eine Silbermünze im Schlamm und als sie die ...

Die 12 jährige Bo ist eine Schlammschwalbe. So werden die Leute genannt, die am Themseufer nach wertvollen und brauchbare Dinge suchen. Eines Tages findet sie eine Silbermünze im Schlamm und als sie die Münze aufnimmt, hört sie den Fluss zu ihr sprechen "Du wirst nicht verlieren". Das hat der Fluss noch nie getan. Und was bedeuten diese Worte?
Dann lernt sie Billy River, ein junge vom gegenüberliegenden Ufer kennen und es entsteht eine innige Freundschaft zwischen ihnen. Als Billy von einer zweiten goldenen Münze erfährt, machen die beiden sich auf die Suche nach ihr. Doch nicht nur sie möchten die magische Münze finden. Auch der alte Muncaster hat es auf die Münzen abgesehen.

Wir befinden uns hier im historischen London im Jahr 1918. Es spielt in der Kriegszeit und Bos Bruder wird zur Armee eingezogen. Was immer ein schwieriges Thema ist.
Die Charaktere und das Setting werden hier authentisch und bildhaft dargestellt. Ich mochte Bo und Billy richtig gerne. Bo ist ein taffes und mutiges Mädchen. Mir gefiel auch die Freundschaft zwischen den beiden.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Storyline wird gut rübergebracht, es ist magisch, temporeich und abenteuerlich geschrieben.

Ich finde das die Story sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Denn mir hat sie richtig gut gefallen und ich kann sie auch von ganzem Herzen weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein Thriller der mich wieder begeistern konnte

Ungelöst – Die erste Zeugin
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"Ungelöst - Die erste Zeugin" ist der Auftakt der neuen Cold-Case - Reihe rund um Luisa Menkhoff und Ramin Brunner von Arno strobel.

Als die Medizinstudentin Luisa Menkhoff das Campus der Universität ...

"Ungelöst - Die erste Zeugin" ist der Auftakt der neuen Cold-Case - Reihe rund um Luisa Menkhoff und Ramin Brunner von Arno strobel.

Als die Medizinstudentin Luisa Menkhoff das Campus der Universität verließ, entdeckt sie an einem Laternenpfahl ein Flugblatt. Sie erkennt die Frau auf dem Foto sofort. Denn es war die Lebensgefährtin, von dem Mann, der sie damals als fünf jährige entführt hat, Nicole Klement. Ist der Täter von damals, Dr. Joachim Lichner, wieder zurück und will Rache?
Luisa wendet sich umgehend an Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade dabei ist eine Cold-Case-Einheit zu gründen. Sie erzählt ihm bis ins kleinste Detail was damals passiert ist, denn sie hat ein eidetisches Gedächtnis.
Auch wie damals ist wieder ein Kind verschwunden.
Sie steht als Beraterin an Ramins Seite, der sich ihrer annimmt und dem Fall nachgeht.

Luisa Menkhoff ist die Tochter von dem inzwischen verstorbenen Kommissar Bernd Menkhoff, den wir aus "Das Wesen" kennen.
Ein eidetisches Gedächtnis ist Fluch und Segen zugleich, denn es gibt Situationen, die man am liebsten aus dem Gedächtnis löschen möchte.
Wie es Reihenauftakte so an sich haben, lernen wir natürlich erst mal die Protagonisten kennen. Aber auch der Fall an sich lässt hier nicht lange auf sich warten. Und somit beginnt es gleich mal spannend und die Spannung lässt auch das ganze Buch über nicht nach.
Luisa und Ramin waren mir gleich sympathisch und Ramin habe ich gleich von Anfang an ins Herz geschlossen. Aber auch Ramins Kollege Grohmann mochte ich richtig gerne.
Der Schreibstil macht es einem leicht in die Geschichte zu finden, es lässt sich flüssig lesen und die Kapitel sind in einer angenehmen Länge gehalten. Die Perspektive wird abwechselnd erzählt. Hin und wieder bekommen wir auch Rückblenden von Luisas Vergangenheit.
Auch das Setting ist sehr gut beschrieben und wirken somit authentisch, so das ich es mir auch gut vorstellen konnte.

Ich habe mich riesig gefreut das es eine neue Reihe von Arno Strobel gibt und auch das es mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.
Von mir gibt es hier auf jeden Fall eine Leseempfehlung.