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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2021

Besser als Teil 1

Someone like you (Moonflower Bay 2)
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Dr. Nora Walsh möchte einen Auszeit aus der Großstadt Toronto und ihre gescheiterte Beziehung vergessen. Also übernimmt sie die Praxis in Moonflower Bay befristet auf 2 Jahre.
Ihr Retter in der Not in ...

Dr. Nora Walsh möchte einen Auszeit aus der Großstadt Toronto und ihre gescheiterte Beziehung vergessen. Also übernimmt sie die Praxis in Moonflower Bay befristet auf 2 Jahre.
Ihr Retter in der Not in Moonflower Bay ist immer wieder der schweigsame Jake. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen.

Dies ist der zweite Teil der Reihe in Moonflower Bay und er hat mir viel besser gefallen als der erste. Jakes Geschichte trägt meiner Meinung nach die ganze Handlung und gibt dem ganzen Tiefe. Besonders gut hat mir gefallen, dass die ersten Begegnungen und das Kennenlernen nicht durch reines sexuelles Interesse überlagert wurde. Den beiden Charakteren wurde dadurch ein Raum gegeben, um sich zu entwickeln.

Auch die Nebenfiguren, die bei solchen Kleinstadtgeschichten eine wichtige Rolle spielen, kamen deutlich mehr zur Geltung als bei Band 1. Aber etwas mehr liebenswertes im täglichen Umgang fände ich noch toll.

Ich finde die Mischung zwischen Alltag, Chaos und Erotik ist genau richtig. Trost spenden geht hier nicht nur über Sex. Das finde ich bei dieser Geschichte wirklich besonders und wie die Nähe zwischen beiden beschrieben wird.

Fazit: Deutliche Steigerung zu Band 1. Jake ist ein richtig spannender Charakter.

Veröffentlicht am 25.08.2021

Und es geht online...

It was always love
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Aubree hatte ein schreckliches Erlebnis. Sie fliegt deswegen vom College und bricht ihre Zelte in New York ab. Zuflucht findet sie bei Ivy im Wohnheim. Ihre Freundin ist aber zunächst nicht da, nur ihr ...

Aubree hatte ein schreckliches Erlebnis. Sie fliegt deswegen vom College und bricht ihre Zelte in New York ab. Zuflucht findet sie bei Ivy im Wohnheim. Ihre Freundin ist aber zunächst nicht da, nur ihr Bruder Noah.

Die Angst und Panik von Aubree konnte ich sehr gut verstehen. Ihre Gedanken wurden sehr ausführlich dargestellt. Sie will kein Opfer sein, aber mir fällt keine bessere Formulierung für den nächsten Satz ein. Ich finde es klasse, dass sehr wenig Fokus auf dem Täter liegt. Und das Thema ist wirklich wichtig. Die Autorin bringt das extrem gut hin.
Noah fand ich im Verhältnis nicht ganz so interessant wie Aubree. Ich fand ihn die ganze Zeit sehr lieb und seine negativen Seiten wurden mir nicht immer ganz klar. Aber ich fand es cool, dass er ein ungewöhnliches Hobby am College hat. Und wie er mit Tieren umgeht und Dinge wahrnimmt.

Fazit: Man kann sich nur in Noah verlieben. Und Aubree und ihre Erlebnisse sind ein sehr wichtiges Thema, das hier perfekt umgesetzt wird.

Veröffentlicht am 24.08.2021

Bienen und Burgleben

Der Gesang der Bienen
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Seyfried hat ein ruhiges Leben als Zeidler. Als seine Frau zum Tode verurteilt wird, möchte er sie retten. Er hofft auf Fürsprache durch Hildegard von Bingen. Dafür muss er sie schnellstmöglich erreichen. ...

Seyfried hat ein ruhiges Leben als Zeidler. Als seine Frau zum Tode verurteilt wird, möchte er sie retten. Er hofft auf Fürsprache durch Hildegard von Bingen. Dafür muss er sie schnellstmöglich erreichen. Und deine Familie leidet während dieser Zeit sehr unter den Bedingungen auf der Burg.

Der Beginn zieht sich etwas, meiner Meinung nach. Aber wenn Seyfried auf der Reise ist, wird es richtig spannend. Allerdings ist mir persönlich das Geschehen um seine Tochter Anna etwas zu sehr mit zusammen behaftet und etwas zu viel.

Ich mag die Beschreibungen in dem Buch. Auch was mit den Bienen gemacht wird, finde ich sehr gut erklärt. Das Leben auf der Burg wird auch eindrücklich beschrieben, vielleicht etwas zu sauber.

Man schließt die Personen einfach in sein Herz. Und hofft, dass Seyfried es schafft. Aber auch mit Anna leidet man mit.

Fazit: Ich gebe 4,5 Sterne, denn die Geschichte konnte mich nach dem Beginn fesseln.

Veröffentlicht am 23.08.2021

Das Leben einer Dichterin

Eine Familie in Berlin – Paulas Liebe
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Paula lebt in ärmlichen Verhältnissen. Ihre Tante Auguste bietet ihr eine Stelle als Gesellschafterin. Dort erlebt sie ein ganz anderes Leben als bei ihrer Familie. Als Paula dem Dichter Richard begegnet, ...

Paula lebt in ärmlichen Verhältnissen. Ihre Tante Auguste bietet ihr eine Stelle als Gesellschafterin. Dort erlebt sie ein ganz anderes Leben als bei ihrer Familie. Als Paula dem Dichter Richard begegnet, entwickelt sich langsam eine Zuneigung. Aber ihre Eltern zweifeln an der Verbindung.

Das Buch hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. Es ist ein reiner Liebesroman, der teilweise in einem literarischen Kreis spielt.
Der Klappentext passt eigentlich erst nach der Hälfte des Buches, weil es vorher darum geht, dass Paula zu ihrer Tante zieht. Eigentlich verrät der Klappentext auch wieder zu viel und lässt keinen Raum für eigene Vermutungen, weil eben quasi schon das Ende zusammengefasst wird

Mir fehlte in gewisser Weise ein Spannungsbogen sowie die Verbindung zwischen Paula und Richard. Die Gefühle konnte ich schlecht nachvollziehen. Und die Briefe empfand ich irgendwann als eher nervig, weil immer wieder um Dinge herum geredet wurde. Irgendwann habe ich Paula auch nicht mehr verstanden und konnte ihre Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen. Diese tiefen Emotionen zwischen den beiden habe ich nicht gefühlt und das Buch hat mich weder gefesselt noch berührt.

Die Gedichte und Reime sowie die sehr kurzen Einblicke in die literarischen Kreise fand ich am besten, leider waren sie sehr kurz.

Fazit: Ich bin leider enttäuscht. Aber für Fans von reinen Liebesromanen mit wenig historischem Bezug kann ich das Buch empfehlen.

Veröffentlicht am 21.08.2021

Etwas zu abstrakt

Das Universum ist verdammt groß und supermystisch
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Gustav spricht nicht mehr. Seine Mutter fährt ohne ihn mit einem Mann in den Urlaub. Charles stört sein nicht sprechen nicht und sie will ihm helfen seinen Vater zu finden. Und Opa ist auch mit von der ...

Gustav spricht nicht mehr. Seine Mutter fährt ohne ihn mit einem Mann in den Urlaub. Charles stört sein nicht sprechen nicht und sie will ihm helfen seinen Vater zu finden. Und Opa ist auch mit von der Partie. Ein Roadtrip quer durch Europa beginnt.

Meinem Sohn und mir fehlte etwas die Bindung zu den Personen. Gefühlt bleibt man an der Oberfläche und auch die Sprüche über das Universum verleihen dem möchte mehr Tiefe.

Die Idee eines Roadtrips und die verschiedenen Stationen fanden wir aber lustig. Und auch das Ziel den Vater zu finden, ist nachvollziehbar.
Nicht ganz verständlich ist mir, wie einfach alle drei weg fahren können.

Die Begegnungen haben uns jetzt auch nicht so überzeugt. Es ist schwierig zu sagen, woran das lag. Der Humor hat uns etwas gefehlt. Ich hatte etwas mehr skurrile Personen erwartet. Aber auch manches ist nicht richtig ausgearbeitet. Zum Beispiel haben wir uns nach einem Tag Lesepause gefragt, wer nochmal Vida ist.

Fazit: für Kinder ab 8 Jahren, die einmal quer durch Europa reisen möchten.