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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2020

Zu wenig Handlung

Der unsichtbare Mann
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Der unsichtbare Mann ist der Erzähler seiner Lebensgeschichte. Er erzählt, warum er überhaupt unsichtbar wurde und jetzt in einem Keller voller Glühbirnen lebt.

Ich hatte große Probleme in das Buch hineinzukommen. ...

Der unsichtbare Mann ist der Erzähler seiner Lebensgeschichte. Er erzählt, warum er überhaupt unsichtbar wurde und jetzt in einem Keller voller Glühbirnen lebt.

Ich hatte große Probleme in das Buch hineinzukommen. Schon der Prolog war schwierig zu verstehen. Ich habe nach etwa 100 Seiten aufgegeben. Ich bin mir sicher, dass das Buch Kritikern gefällt. Mir fehlte aber der rote Faden. Irgendwie waren es zwar immer wieder einzelne interessante Geschichten, aber ich konnte keine richtige Gesamtgeschichte erkennen, die mich gefesselt hätte.

Für Fans von Literatur geeignet. Wer aber etwas aktuelles über Rassismus oder die Situation in den USA lesen möchte, wird hiermit eher nicht glücklich.

Veröffentlicht am 22.06.2020

Eigene Entscheidungen fundiert treffen

Langes Stillen
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Langes Stillen ist ein Buch, das mich sehr positiv überrascht hat. Cover und Klappentext lassen vermuten, dass das Buch geradezu missionierend für ein möglichst langes Stillen wirbt. Dem ist aber glücklicherweise ...

Langes Stillen ist ein Buch, das mich sehr positiv überrascht hat. Cover und Klappentext lassen vermuten, dass das Buch geradezu missionierend für ein möglichst langes Stillen wirbt. Dem ist aber glücklicherweise nicht so. Offen werden verschiedene Aspekte des Stillens erklärt und man kann sich selbst eine Meinung bilden.

Neben den vielen Fakten aus Fachinformationen hat die Autorin auch eine Umfrage durchgeführt und es gibt in jedem Kapitel Erfahrungsberichte von Frauen und Männern, sodass das Buch sehr lebendig und praxisnah ist. Ergänzend gibt es noch Interviews mit Fachpersonen, die wiederum ihre eigenen Erfahrungen schildern.

Im Vordergrund des Buchs steht die Information, sodass man sich eine eigene Meinung bilden kann. Und obwohl ich mich schon mit dem Thema auseinander gesetzt habe wegen meiner Kinder, habe ich doch einiges neues gelernt.

Schön finde ich den Gedanken, dass man andere nicht verurteilen sollte und jeder für sich die richtigen Entscheidungen treffen muss. Es gibt dabei keine falschen, aber leider viel zu viele die meinen ihre Meinung kundtun zu müssen.

Fazit: Alles zum Thema Stillen mit vielen Erfahrungsberichten und Stellen an die man sich bei Stillproblemen wenden kann. Absolute Empfehlung um sich schon in der Schwangerschaft zu informieren. Keine Angst vor dem Cover, es geht nicht nur um ganz langes Stillen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2020

Schöne Beschreibung der Gegend

Das Jahr der Delfine
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Laura möchte nachdem ihre Kinder endlich in die Schule gehen auch in ihrem Leben weiter kommen. Sie möchte dafür ein Jahr nach Neuseeland und hofft dadurch mehr Chancen auf einen Studienplatz in Meeresbiologie ...

Laura möchte nachdem ihre Kinder endlich in die Schule gehen auch in ihrem Leben weiter kommen. Sie möchte dafür ein Jahr nach Neuseeland und hofft dadurch mehr Chancen auf einen Studienplatz in Meeresbiologie zu ergattern. Das eine Jahr fernab der Familie stellt nicht nur an sie neue Herausforderungen, auch in Deutschland geht das Leben weiter.

Ich hatte Probleme Lauras Intention zu Beginn zu verstehen. Ich kann mir nicht vorstellen meine Kinder ein Jahr zu verlassen. Das wird sehr wenig thematisiert. Laura fasst den Entschluss und verschwindet. Ihr Mann soll es dann richten. Auch später wird mir Laura nicht sympathisch.

Die Liebesgeschichte habe ich der Autorin nicht abgenommen. Man ahnt zwar die ganze Zeit, dass es etwas zwischen den beiden gibt. Und dann ging es plötzlich ganz schnell und alles klärt sich auf wunderliche Weise. Und sie haben ja so viel Vertrauen aufgebaut. Aber wodurch? Es gibt wenige gemeinsame Erlebnisse und der Leser kann das nicht nachvollziehen.

Am witzigsten habe ich eigentlich Kiki. Zu Beginn ist sie häufig dabei, aber dann tritt sie in den Hintergrund. Das fand ich schade.

Highlight des Buchs sind die Beschreibungen der Landschaft und der Tiere. Außerdem fand ich gut wie eingeflochten war wie schädlich mancher Tourismus ist.

Fazit: Natur und Tiere sind toll beschrieben. Die Personen konnten mich nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 18.06.2020

Schöne Reisen

Bärenstark & Falkenfrei
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Das Buch beinhaltet viele verschiedene Fantasiereisen und Meditationen für Kinder. Die Geschichten drehen sich rund um das Thema Natur.

Es beginnt mit einer Einleitung, dass man selbst die richtigen Bedingungen ...

Das Buch beinhaltet viele verschiedene Fantasiereisen und Meditationen für Kinder. Die Geschichten drehen sich rund um das Thema Natur.

Es beginnt mit einer Einleitung, dass man selbst die richtigen Bedingungen für die Kinder schaffen kann. Außerdem hat jede Geschichte ein Ziel, das den Kindern verdeutlicht werden soll wie beispielsweise Zusammengehörigkeit in der Familie oder Freundschaft. Und zu Beginn gibt es einen kurzen Abschnitt um die Kinder zur Ruhe zu bringen. So kann auch ein ungeübter Vorleser direkt loslegen.

Die Sprache ist zwar einfach gehalten, aber erzeugt wirklich schöne Bilder. Wie ein Gang durch die Natur. Aber auch die Geschichten sind für Kinder sehr schön. Da wird in Matsch gehüpft oder mit den Wölfen geheult. Das sind Sachen, die Kinder auch danach noch beschäftigen.

Für meinen Sohn war es etwas schwer zur Ruhe zu kommen, aber die Geschichten kann man auch einfach so vorlesen. Das zur Ruhe kommen lernen die Kinder mit der Zeit.
Als Vorleser empfand ich die Gestaltung und Länge der Meditationen sehr gut. Jede Geschichte ist etwa 4 Seiten lang. Es gibt viele Absätze und man kann die Kinder durch Nennung ihres Namens teilweise einbauen.

Fazit: Mit diesem Buch kann jedermann Kindern Fantasiereisen vorlesen. Das Thema Natur ist gelungen umgesetzt und die einzelnen Reisen treffen die Interessen von Kindern sehr gut.

Veröffentlicht am 18.06.2020

Langweiliger Plot

It was always you
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Ivy kommt nach 4 Jahren wieder nach Hause. Ihr Stiefvater hat sie eingeladen. Sie musste ihr zu Hause verlassen nach dem Tod der Mutter und weil sie sich immer mit ihrem Stiefbruder Asher immer gestritten ...

Ivy kommt nach 4 Jahren wieder nach Hause. Ihr Stiefvater hat sie eingeladen. Sie musste ihr zu Hause verlassen nach dem Tod der Mutter und weil sie sich immer mit ihrem Stiefbruder Asher immer gestritten hat. Doch sie fühlt sich auch zu Asher hingezogen und gleichzeitig macht er sie so wütend.

Am meisten stört mich über den Verlauf der Geschichte, dass ihr Stiefvater so wichtig für die Geschichte ist, aber so wenig Raum einnahm. Und insgesamt hätte miteinander reden viel geholfen.

Ivy hat mich eigentlich sofort genervt. Sie verhält sich wie eine 12- Jährige. Das ist auf Dauer anstrengend.
Asher ist zu Beginn unfreundlich. Seine Gefühle konnte ich aber noch am ehesten verstehen.

Die Beschreibung von Ashers Körper fand ich ganz gruselig. Da kam ich mir fast vor wie bei einer Ausstellung von Körperwelten. Das war überhaupt nicht sexy geschrieben.

Das Handlettering ist eine nette Ergänzung, aber ich hätte es nicht gebraucht. Aber wenigstens hat dann das Bullet Journal mehr Sinn ergeben als in vielen anderen Büchern des Genres.

Außer dass die beiden Stiefgeschwister sind, gibt es wenig Unterschiede zu Büchern des Genres. Der Schreibstil hat das Buch auch nicht zu etwas besonderem gemacht.