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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2017

Muss man hören!

QualityLand (QualityLand 1)
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"Geben Sie bitte eine Bewertung ab!" Die Drohne surrt um meinen Kopf. Ich reagiere nicht. "Geben Sie bitte eine Bewertung ab!" Ich seufze.
Nein, ich seufze nicht. Ich gebe für diese tolle Hörbuch sehr ...

"Geben Sie bitte eine Bewertung ab!" Die Drohne surrt um meinen Kopf. Ich reagiere nicht. "Geben Sie bitte eine Bewertung ab!" Ich seufze.
Nein, ich seufze nicht. Ich gebe für diese tolle Hörbuch sehr gerne eine Bewertung ab, wobei es die gewünschte Bewertung nicht gibt. Ich würde dem Hörbuch 5 Sterne geben, aber da es das erste Hörbuch war, das auch mein Mann liebte, bräuchte ich noch extra Sterne. Also halte ich mich an Peter Arbeitsloser und gebe 10 Sterne.

Ich kenne ein Buch und ein Hörbuch vom Känguru und würde immer die Hörbücher wählen. Marc Uwe Kling ist ein hervorragender Sprecher und ich liebe besonders die Stimme vom Känguru
Es gab so viele Stellen zum Lachen. Die Welt, die Kling entwirft, ist so realistisch. Als Hörer staunt, füchtet, überrascht einen die Geschichte.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Liebe auf dem Bootscafe

Wenn die Liebe Anker wirft
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Summer hat von ihrer Mutter das Bootscafé geerbt. Sie ist sich noch nicht sicher, ob sie einen Neuanfang wagen soll und das Café selbst betreiben soll. Zunächst will sie es nur probeweise nutzen. Doch ...

Summer hat von ihrer Mutter das Bootscafé geerbt. Sie ist sich noch nicht sicher, ob sie einen Neuanfang wagen soll und das Café selbst betreiben soll. Zunächst will sie es nur probeweise nutzen. Doch ihr Nachbar Mason gefällt ihr schon mal gut und sie ist hin und hergerissen.

Leider hatte ich Probleme mit dem Erzählstil. Ich hatte eine bildhafte, lebendige Sprache erwartet, aber die Sprache wird erst nach etwa der Hälfte des Buches für mich lesenswerter. Aber wer zu Beginn duftendes Gebäck und glitzerndes Wasser erwartet wird enttäuscht sein.

Die Personen an sich wären interessant. So recht konnte mich Summer nicht erwärmen, nur Mason und Norman empfand ich als Charaktere interessant.

Natürlich weiß man, wie der Roman enden wird, aber das wird unnötig in die Länge gezogen. Nach Kapitel 22 hätte das Buch einfach enden sollen. Nachdem mich das Buch zu Beginn nicht fesseln konnte, war dann das Ende noch die negative Überspitzung. Das war unnötig noch mehr zu schreiben. Man hatte fast das Gefühl, dass diese Kapitel schon geschrieben waren und noch irgendwie in das Buch gepackt werden mussten.

Mir fehlten auch Kuchenrezepte. In den meisten Büchern, die Kuchen als Thema haben, gibt es am Ende noch Rezepte. Das ein oder andere Rezept hätte am Ende besser gepasst als Kapitel 23 bis zum Ende.

Fazit: Ein durchschnittlicher Liebesroman, der mich nicht fesseln konnte und Längen aufweist.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Flucht aus der Sklaverei

Underground Railroad
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„Menschen trugen im Laufe ihres Lebens verschiedene Arten von Ketten, aber es war nicht schwer, Rebellion zu interpretieren, auch wenn die Rebellen sich verkleideten, um von ihrer Schuld abzulenken.“ (Seite ...

„Menschen trugen im Laufe ihres Lebens verschiedene Arten von Ketten, aber es war nicht schwer, Rebellion zu interpretieren, auch wenn die Rebellen sich verkleideten, um von ihrer Schuld abzulenken.“ (Seite 118 Ebook)

Die Sklavin Cora wurde auf der Randall- Plantage geboren. Als Caesar sie fragt, ob sie mit ihm fliehen möchte, ist sie sich unschlüssig. Doch irgendwann entschließt sie sich mit ihm die Underground Railroad zu nutzen und ein neues Leben zu beginnen. Doch der Weg in die Freiheit ist nicht klar definiert und Cora will wirklich frei sein, also muss sie manches Wagnis auf sich nehmen.

Ich hatte Probleme mit dem Buch, wenn der Blickwinkel gewechselt hat. Das hat mich immer abrupt aus dem Lesefluss gerissen. Bei Coras Geschichte habe ich mitgefiebert, aber die anderen Blickwinkel empfand ich als nicht so interessant. Ich empfand die anderen Geschichten eher als Lückenfüller. Außerdem hatte ich beim ebook Probleme die Struktur des Buches zu erkennen.

Die Underground Railroad wird nicht richtig dargestellt. Dazu gibt es keinen Hinweis im Buch. Da ich die Underground Railroad nicht kannte, wusste ich nicht, dass es sich nicht um Züge handelt. Ich habe es mir zwar gedacht, aber sicher war ich dann erst nachdem ich weiter recherchiert habe. Da wäre ein Hinweis im Buch wichtig, um den Leser darauf aufmerksam zu machen.

Auf das Buch wurde ich aufmerksam, da die Underground Railroad in dem Buch „Heimkehren“ erwähnt wird. Wenn ich die beiden Bücher miteinander vergleiche, bleibe ich bei meiner absoluten Leseempfehlung von „Heimkehren“. „Underground Railroad“ kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Meiner Meinung nach handelt es sich um einen durchschnittlichen Roman zu dem Thema. Es wird ein entsprechendes Bild von den Menschen in der Sklavenzeit wiedergegeben. Die Grausamkeit wird deutlich dargestellt. Wer also Probleme mit Lynchmorden und Leichen hat, sollte das Buch nicht lesen. Aber auch die hintergründige Grausamkeit wird sichtbar. Besonders Coras erste Anlaufstelle, wo sie in Freiheit lebt, hat mich bewegt. Man kann es im Nachhinein gar nicht glauben, was sich die Weißen ausgedacht haben um eine andere Hautfarbe zu unterdrücken.

„In Freiheit oder Sklaverei, der Afrikaner war vom Amerikaner nicht zu trennen. In North Carolina gab es die schwarze Rasse nur an den Enden von Stricken.“ (Seite 155 Ebook)

Sprachlich hat das Buch einiges zu bieten und ich habe mir den einen oder anderen Satz als Notiz gespeichert, da die Formulierung so toll war. Das Thema Menschenwürde ist das Hauptthema des Buches und wird von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Fazit: Ein durchschnittlicher Roman über die Zeit der Sklaven in Amerika. Sprachlich sehr gut, der Erzählfluss zu unstet. Deswegen vergebe ich 3 Sterne.

Veröffentlicht am 21.09.2017

Lenas Chaos

Hummeln im Herzen
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Lena steht von einem Tag auf den anderen ohne Verlobten und ohne Wohnung da. Und zur Krönung verliert sie dann auch noch ihren Job. Doch Lena beschließt ab jetzt ihr Leben zu ändern und erfolgreich zu ...

Lena steht von einem Tag auf den anderen ohne Verlobten und ohne Wohnung da. Und zur Krönung verliert sie dann auch noch ihren Job. Doch Lena beschließt ab jetzt ihr Leben zu ändern und erfolgreich zu sein. Leider ist sie etwas chaotisch, sodass ihre Pläne nicht immer klappen wie geplant und ihr Herz hat andere Pläne wie sie.

Nachdem ich alle anderen bisher erschienen Romane von Petra Hülsmann schon gelesen habe, muss ich sagen, dass das ihr schwächster ist. Die anderen waren deutlich witziger. Trotzdem ist es ein schöner Liebesroman mit interessanten Charakteren, allerdings sind sie nicht so ausgereift wie in den anderen Büchern.

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich schnell weg. Es ist natürlich klar wie die Sache ausgeht, doch Lena ist auch für Überraschungen gut.

Fazit: Mir haben die anderen Liebesromane von Petra Hülsmann besser gefallen als „Hummeln im Herzen“. Aber wenn man den Stil der Autorin mag, mag man auch dieses Buch. Da die Personen immer wieder in Folgebänden vorkommen, ist es schön auch deren Geschichte zu kennen.

Veröffentlicht am 18.09.2017

Reise nach Australien

Das Geheimnis jenes Tages
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Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. Einmal begleitet man Amalie Dietrich durch ihre Ehe, ihre Entwicklung zur Botanikerin und Australien. Amalie hat eine Tochter und kann sich durch ihre Berufung als ...

Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. Einmal begleitet man Amalie Dietrich durch ihre Ehe, ihre Entwicklung zur Botanikerin und Australien. Amalie hat eine Tochter und kann sich durch ihre Berufung als Botanikerin nicht um sie kümmern, wie sie es gerne möchte. Außerdem begleitet man Nadine auf ihrer Reise nach Australien, wo sie einen Schädel, den Amalie Dietrich gesammelt hat, zurückgibt.

So richtig verbunden sind die Geschichten nicht und passen irgendwie auch nicht zusammen. Der historische Teil um Amalie Dietrich ist zu Beginn interessant geschrieben. Als dann die Erzählung in Briefform wechselt, gefällt mir die Geschichte nicht mehr. Was fehlt? Einmal Emotionen und zum Anderen eine bildhafte Sprache. Amalie ist zum ersten Mal in einem ganz anderen Land, schafft es aber nicht Australien vor den Augen entstehen zu lassen. Die Schilderung wirkt hölzern und wenig begeisternd. Zum Ende muss dann wohl nochmal etwas passieren um eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen und dann passiert eben nochmal was. Aber wieder wird alles lieblos, emotionslos erzählt. Dieser Teil der Geschichte war zu Beginn interessant, aber ab Mitte des Buches konnte er mich nicht mehr überzeugen.

Nadines Geschichte ist nicht viel besser. Zunächst erwartet der Leser eine Liebesgeschichte, dann ändert sich die Erzählung aber so abrupt, dass ich mich wie vor den Kopf gestoßen fühlte. Das war zu plötzlich und die Geschichte wurde brutal. Und dann wird es so unglaublich unrealistisch und blöd, dass ich mehr als einmal überlegte das Buch abzubrechen. Ich habe mich aber bis zum Ende gequält und es wurde anstatt besser immer schlimmer.

Fazit: Die Idee um Amalie Dietrich hat mich neugierig gemacht. Aber das Buch ist wirklich kein Lesegenuss. Sowohl Plot als auch Erzählstil haben mich nicht überzeugt und mir überhaupt nicht gefallen.