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Veröffentlicht am 12.07.2026

Ein tödliches Semester voller Geheimnisse

Blood & Betrayals
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~Blood & Betrayals von Alexis Rune & Jeanette Rose~


Meine Meinung:
Auf „Blood & Betrayals“ bin ich schon einige Zeit vor dem Erscheinen aufmerksam geworden. Immer wieder habe ich begeisterte Meinungen ...

~Blood & Betrayals von Alexis Rune & Jeanette Rose~


Meine Meinung:
Auf „Blood & Betrayals“ bin ich schon einige Zeit vor dem Erscheinen aufmerksam geworden. Immer wieder habe ich begeisterte Meinungen zu dem Buch gesehen und je mehr ich darüber erfahren habe, desto neugieriger wurde ich. Besonders die Mischung aus Dark Academia, Fantasy und Mystery klang genau nach meinem Geschmack.
Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch.

Zum Glück konnte „Blood & Betrayals“ diese Erwartungen auch erfüllen. Schon die ersten Kapitel haben mich sofort in die Geschichte gezogen und dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Avalon University ist dabei einer dieser Orte, die gleichzeitig faszinierend und beängstigend wirken. Hinter jeder Ecke scheint ein neues Geheimnis zu lauern und man hat ständig das Gefühl, dass die Figuren nie wirklich sicher sind. Genau diese Atmosphäre hat mir unglaublich gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorinnen hat mir ebenfalls sehr gefallen. Das Buch lässt sich unglaublich flüssig lesen und schafft es gleichzeitig, die Spannung konstant aufrechtzuerhalten. Es gab kaum einen Moment, in dem ich das Gefühl hatte, dass sich die Handlung zieht. Stattdessen wurde immer wieder eine neue Information enthüllt oder ein weiteres Geheimnis angedeutet, sodass ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht.

Besonders begeistert haben mich aber die Charaktere:

~ Summer:
Die Protagonistin trägt viele Wunden aus ihrer Vergangenheit mit sich herum und hat hohe Mauern um sich aufgebaut. Anfangs wirkt sie oft verschlossen, misstrauisch und hält andere Menschen bewusst auf Abstand. Gerade deshalb fand ich ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte so spannend. Nach und nach öffnet sie sich den Menschen um sich herum und beginnt langsam zu lernen, dass Vertrauen nicht immer eine Schwäche sein muss. Ich mochte ihre schlagfertige Art sehr und konnte viele ihrer Entscheidungen nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer die einfachsten waren…

~Alice:
Definitiv einer meiner Lieblingscharaktere! Alice ist Summers Vampir-Mitbewohnerin und bringt unglaublich viel Energie in die Geschichte. Sie ist chaotisch, temperamentvoll und manchmal ein bisschen verrückt, aber gleichzeitig eine unglaublich loyale Freundin. Die Freundschaft zwischen ihr und Summer gehört für mich zu den stärksten Aspekten des gesamten Buches. Ihre Dynamik hat mir oft sogar noch besser gefallen als manche romantischen Szenen.

~Connor:
Connor ist wahrscheinlich das genaue Gegenteil von Summer. Er ist freundlich, offen und gibt einfach nicht auf, wenn ihm jemand wichtig ist. Obwohl ich normalerweise eher düstere und geheimnisvolle Charaktere bevorzuge, konnte ich ihn sehr schnell ins Herz schließen. Seine Geduld und seine Art, Summer so zu akzeptieren, wie sie ist, haben ihn für mich zu einem sehr sympathischen Charakter gemacht.

~Der Stranger, der Headmaster und weitere Charaktere:
Besonders die geheimnisvollen Figuren haben mich ständig neugierig gemacht. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sie mehr wissen, als sie preisgeben, und genau das hat dafür gesorgt, dass ich ununterbrochen Theorien aufgestellt habe. Generell gibt es in diesem Buch unglaublich viele interessante Nebencharaktere, die alle ihre eigene Persönlichkeit besitzen und der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen.

Was ich außerdem sehr geliebt habe, war das Found-Family-Thema. Zu beobachten, wie Summer nach und nach Menschen findet, die ihr wichtig werden und die sie akzeptieren, war unglaublich schön. Gerade weil sie zu Beginn so isoliert lebt, fühlt sich diese Entwicklung besonders bedeutungsvoll an.

Auch das Worldbuilding konnte mich überzeugen. Die Welt ist bevölkert von Fae, Vampiren, Engeln, Gestaltwandlern und vielen weiteren übernatürlichen Wesen. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, von Informationen erschlagen zu werden. Die Autorinnen schaffen es, die verschiedenen Aspekte ihrer Welt nach und nach einzubauen, sodass man immer mehr über Avalon und seine Bewohner erfährt.
Ein weiterer großer Pluspunkt war für mich die Spannung. Die Morde auf dem Campus, die Geheimnisse rund um Summer und die vielen offenen Fragen haben dafür gesorgt, dass ich ständig mitgerätselt habe. Immer wenn ich dachte, ich hätte etwas durchschaut, wurde wieder eine neue Wendung eingebaut. Besonders das letzte Drittel hat mich komplett an die Seiten gefesselt.

Und dann kam dieses Ende...
Ohne zu spoilern: Ich war emotional definitiv nicht darauf vorbereitet. Obwohl ich einige Vermutungen hatte, hat mich das Finale trotzdem getroffen und jetzt brauche ich dringend den nächsten Band.


Mein Fazit:
„Blood & Betrayals“ bekommt von mir 4 von 5 Sterne und hat mir gut gefallen.
Das Buch überzeugt mit einer düsteren Dark-Academia-Atmosphäre, spannenden Geheimnissen, einer faszinierenden Welt voller übernatürlicher Wesen und vielen großartigen Charakteren. Besonders die Freundschaften, die Charakterentwicklung von Summer und die ständige Spannung konnten mich begeistern.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2026

Gefangen zwischen Bücherregalen und Herzklopfen

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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~Cursed for Good von Amy Coombe~


Meine Meinung:
Als ich das erste Mal von Cursed for Good gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Buch genau mein Geschmack sein könnte. Eine Prinzessin, ein verfluchter ...

~Cursed for Good von Amy Coombe~


Meine Meinung:
Als ich das erste Mal von Cursed for Good gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Buch genau mein Geschmack sein könnte. Eine Prinzessin, ein verfluchter Buchladen, ein Pirat und dazu Cozy Fantasy? Das klang einfach nach einer Geschichte, die man sich mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke gemütlich macht. Und tatsächlich hat mich Amy Coombe schon auf den ersten Seiten komplett für sich gewinnen können.

Besonders der Einstieg hat mir unglaublich gut gefallen. Der lockere, humorvolle Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Vor allem Prinzessin Tandy und ihre Gedanken haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Trotz ihres königlichen Status wirkt sie unglaublich bodenständig und sympathisch. Zwischen Verpflichtungen, Reisen und königlichen Zeremonien wünscht sie sich eigentlich nur eines: Zeit zum Lesen. Als sie schließlich dazu verflucht wird, in einem kleinen Buchladen zu leben, wirkt das für eine Bücherliebhaberin wie sie fast schon wie ein wahr gewordener Traum.

Und dieser Buchladen? Ich habe ihn geliebt. Amy Coombe schafft es, eine wunderbar gemütliche Atmosphäre zu erschaffen, die sich durch das gesamte Buch zieht. Das kleine Städtchen, die liebevollen Details und die magische Stimmung haben dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen unglaublich wohlgefühlt habe. Es war genau diese Art von Geschichte, die einen für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen lässt.

Auch die Figuren konnten mich größtenteils überzeugen.
Tandy war für mich eine tolle Protagonistin, weil ihre Entwicklung nicht nur von der Liebesgeschichte geprägt wird, sondern vor allem davon, dass sie endlich herausfindet, was sie selbst vom Leben möchte. Sie lernt nach und nach, ihre eigenen Wünsche über die Erwartungen anderer zu stellen, und genau das machte ihre Reise für mich besonders interessant.

Natürlich müssen wir auch über Bash sprechen. Den geheimnisvollen Piraten mochte ich von Anfang an. Er bringt genau die richtige Portion Charme und Chaos in die Geschichte und sorgt gemeinsam mit Tandy für einige wirklich unterhaltsame Momente. Allerdings liegt hier auch einer meiner größten Kritikpunkte. Obwohl die beiden viele Szenen miteinander teilen, bleibt Bash über weite Strecken sehr verschlossen. Immer wenn man das Gefühl hat, ihm endlich näherzukommen, zieht er sich wieder zurück. Dadurch fiel es mir irgendwann schwer, die romantische Entwicklung zwischen den beiden vollständig nachzuvollziehen.
Für einen Slow Burn brauche ich nicht unbedingt viele romantische Szenen, aber ich möchte das Gefühl haben, die Figuren wirklich kennenzulernen und genau das fehlte mir bei Bash stellenweise.
Mindestens genauso viel Freude haben mir jedoch die Nebenfiguren bereitet. Besonders Sasha, die jugendliche Gehilfin mit ihren Drachenflügeln, war einfach herrlich. Auch die verschiedenen Prinzen, die nacheinander auftauchen, um Tandy angeblich von ihrem Fluch zu befreien, haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Sie waren teilweise herrlich skurril und haben perfekt zu dem märchenhaften Ton der Geschichte gepasst.

Überhaupt ist Humor eine der größten Stärken dieses Buches. Amy Coombe nimmt klassische Märchentropes und überzeichnet sie auf eine liebevolle und oft sehr witzige Art. Viele Situationen werden bewusst absurd, ohne dabei albern zu wirken. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und genau deshalb so charmant funktioniert.

Leider konnte das Buch dieses hohe Niveau für mich nicht komplett halten. Etwa ab der Mitte begann die Handlung etwas nachzulassen. Die Struktur wiederholt sich recht häufig und drehte sich dann etwas im Kreis.

Dazu kommt, dass das Ende für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Während sich die Geschichte in der Mitte teilweise viel Zeit lässt, überschlagen sich auf den letzten Seiten plötzlich die Ereignisse. Wichtige Gespräche, emotionale Entwicklungen und romantische Momente folgen Schlag auf Schlag. Dadurch wirkte das Finale auf mich leider etwas überstürzt und konnte mich emotional nicht ganz so stark abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Trotzdem habe ich die Zeit in dieser Welt sehr genossen. Cursed for Good fühlt sich wie ein modernes Märchen an – verspielt, warmherzig, humorvoll und voller Bücherliebe!


Fazit:
„Cursed for Good“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir gut gefallen! Amy Coombe erzählt hier eine zauberhafte Cozy Fantasy voller Humor, Bücherliebe und märchenhaftem Charme. Besonders der wundervolle Buchladen, die liebenswerten Figuren und die warme Atmosphäre konnten mich begeistern. Auch wenn die Handlung ein paar Schwächen hatte, bleibt es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte, die perfekt für alle ist, die sich nach einer gemütlichen, magischen Auszeit zwischen Buchseiten sehnen.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Dieses Buch hat all meine Erwartungen übertroffen

Anathema
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~Anathema von Keri Lake~

Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal von Anathema gehört habe, wusste ich, dass dieses Buch genau meinen Geschmack treffen könnte. Ich habe schon Nocticadia von der Autorin ...

~Anathema von Keri Lake~

Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal von Anathema gehört habe, wusste ich, dass dieses Buch genau meinen Geschmack treffen könnte. Ich habe schon Nocticadia von der Autorin geliebt und wusste einfach, dass das gut werden muss. Dazu noch ein düsteres Fantasy-Setting, geheimnisvolle Wälder, uralte Flüche und eine langsame Liebesgeschichte? Und was soll ich sagen? Dieses Buch hat all meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen.

Bereits die ersten Kapitel haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Keri Lake erschafft eine Welt, die gleichzeitig wunderschön und verstörend wirkt. Alles fühlt sich an wie ein düsteres Märchen der Gebrüder Grimm, voller Geheimnisse, dunkler Legenden und Gefahren, die hinter jeder Ecke lauern. Die Eating Woods haben dabei eine ganz eigene Präsenz entwickelt.
Besonders beeindruckt hat mich das Worldbuilding. Man merkt schnell, wie viel Liebe und Arbeit Keri Lake in diese Welt gesteckt hat. Die verschiedenen Völker, die Magie, die Geschichte und die zahlreichen Begriffe können am Anfang etwas überwältigend wirken, aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich liebe Geschichten, in die man richtig eintauchen kann, und Anathema verlangt definitiv Aufmerksamkeit. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest, sondern eines, in dem man sich komplett verlieren kann. Je weiter ich gelesen habe, desto faszinierter war ich von all den Zusammenhängen und Geheimnissen, die nach und nach enthüllt wurden.

Auch die Charaktere haben mich vollkommen überzeugt.
Maevyth war für mich eine unglaublich starke Protagonistin. Nicht, weil sie ständig allen beweisen muss, wie gefährlich oder unbesiegbar sie ist, sondern weil sie sich trotz allem ihre Güte und ihr Mitgefühl bewahrt hat. Sie wurde ihr ganzes Leben ausgegrenzt und behandelt wie eine Außenseiterin, doch trotzdem hat sie ein großes Herz und kümmert sich um die Menschen, die ihr wichtig sind. Gleichzeitig besitzt sie eine Schlagfertigkeit und einen Mut, die sie unglaublich sympathisch machen. Besonders ihre Loyalität gegenüber ihrer Schwester und ihre Bereitschaft, für andere einzustehen, haben mich sehr berührt.

Und dann ist da natürlich Zevander.
Ich habe eine Schwäche für moralisch graue Charaktere, aber Zevander hat mich wirklich komplett erwischt. Anfangs wirkt er kalt, verschlossen und beinahe grausam. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto deutlicher wird, wie viel Schmerz und Einsamkeit sich hinter seiner Fassade verbergen. Seine Vergangenheit hat mich mehrfach das Herz brechen lassen. Gleichzeitig konnte ich gar nicht genug von seinen Szenen bekommen. Diese Mischung aus tödlicher Gefahr, trockenem Humor, unterschwelliger Verletzlichkeit und der Art, wie er sich gegen seine Gefühle wehrt, hat ihn für mich zu einem unglaublich faszinierenden Charakter gemacht.

Die Dynamik zwischen Maevyth und Zevander war für mich eines der absoluten Highlights des Buches. Wenn ein Buch den Begriff Slow Burn verdient, dann dieses. Die Beziehung entwickelt sich unglaublich langsam, aber genau deshalb fühlt sich jeder einzelne Moment zwischen ihnen besonders an. Es gibt keine überstürzten Gefühle oder künstlich erzeugte Romantik. Stattdessen wachsen Vertrauen, Verständnis und Anziehung Stück für Stück. Die Dialoge zwischen den beiden waren oft voller Wortwitz und Spannung, und jedes kleine Zeichen von Nähe hat sich verdient angefühlt. Gerade weil beide so viele innere Kämpfe austragen müssen, war es wunderschön zu beobachten, wie sie langsam beginnen, ihre Mauern einzureißen.

Auch die Nebencharaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Viele von ihnen waren so vielschichtig geschrieben, dass ich ständig mehr über sie erfahren wollte. Besonders Rykaia ist mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch die anderen Figuren haben die Geschichte sehr bereichert und dafür gesorgt, dass sich die Welt lebendig und echt anfühlt. Auch die Antagonisten waren spannend geschrieben und oft deutlich komplexer, als man zunächst vermuten würde.

Lediglich der Einstieg verlangt etwas Geduld. Die Welt ist komplex und es gibt viele Informationen, die man zunächst verarbeiten muss. Für mich hat sich diese Geduld jedoch mehr als ausgezahlt, denn je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr entfaltet sich ihre ganze Stärke. Irgendwann war ich vollkommen gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Das Ende hat mich schließlich komplett zerstört. Nach all den Entwicklungen, Enthüllungen und emotionalen Momenten bleibt man mit einem gewaltigen Bedürfnis zurück, sofort zum nächsten Band zu greifen. Ich brauche unbedingt Antworten und vor allem mehr von Maevyth und Zevander, aber dafür muss ich leider noch bis November warten…


Fazit:
„Anathema“ bekommt von mir 5 von 5 Sternen und hat mir sehr gut gefallen!
Keri Lake hat mit diesem Buch eine düstere, atmosphärische und unglaublich fesselnde Fantasywelt erschaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Die Mischung aus Gothic Fantasy, Horror, komplexem Worldbuilding, faszinierenden Charakteren und einer der schönsten Slow-Burn-Romanzen, die ich seit Langem gelesen habe, hat mich vollkommen überzeugt. Wer düstere Fantasy, moralisch graue Figuren, intensive Atmosphäre und Geschichten voller Geheimnisse liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich war es wieder ein absolutes Highlight!

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Gefährliche Prüfungen und verborgene Wahrheiten

Masked by Nightfall
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~Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker~


Meine Meinung:
Als ich erfahren habe, dass Kim Nina Ocker mit Masked by Nightfall ihre erste große Fantasy-Reihe startet, war ich sofort neugierig. Ich habe bereits ...

~Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker~


Meine Meinung:
Als ich erfahren habe, dass Kim Nina Ocker mit Masked by Nightfall ihre erste große Fantasy-Reihe startet, war ich sofort neugierig. Ich habe bereits einige ihrer Bücher gelesen, unter anderem die One of Six-Reihe und all ihre Suspense Lyx-Titel und war deshalb sehr gespannt darauf, wie sie sich im Romantasy-Genre schlagen würde.

Der Einstieg hat mich deutlich schneller gepackt, als ich erwartet hatte. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in dieser rauen und gefährlichen Welt angekommen, in der Elodie alles daransetzt, ihre Familie zu unterstützen und gleichzeitig ihr eigenes Geheimnis zu bewahren. Die sogenannte Auslese, bei der die Anwärter um ihr Überleben kämpfen müssen, sorgt von Beginn an für Spannung und vermittelt direkt das Gefühl, dass hier jede falsche Entscheidung schwerwiegende Folgen haben kann.

Besonders gefallen hat mir wieder Kim Nina Ockers Schreibstil. Er liest sich unglaublich flüssig und sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Trotz der nicht gerade geringen Seitenzahl hatte ich oft das Gefühl, immer nur noch ein Kapitel lesen zu wollen und plötzlich waren wieder hundert Seiten vorbei (wer kennt es nicht haha). Auch die kleinen Einschübe zwischen den Kapiteln, seien es Auszüge aus Handbüchern, Briefe oder andere Dokumente, haben mir sehr gut gefallen. Sie erweitern die Geschichte auf eine spannende Weise und sorgen dafür, dass man Stück für Stück mehr über die Welt erfährt.

Elodie fand ich als Protagonistin sehr interessant. Sie ist mutig, intelligent und kämpft mit aller Kraft für die Menschen, die ihr wichtig sind. Gleichzeitig ist sie unglaublich misstrauisch und stur, was mich an manchen Stellen durchaus etwas frustriert hat. Oft konnte ich ihre Beweggründe zwar nachvollziehen, aber manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie anderen etwas mehr Vertrauen schenkt. Trotzdem hat genau diese Mischung aus Stärke, Unsicherheit und Dickköpfigkeit dafür gesorgt, dass sie authentisch wirkte und mir als Figur im Gedächtnis geblieben ist.

Und dann wäre da natürlich noch Jax. Ich mochte ihn tatsächlich von Anfang an sehr gerne. Er ist charmant, aufmerksam und gleichzeitig nie ganz leicht zu durchschauen. Gerade diese Mischung hat ihn für mich unglaublich interessant gemacht. Besonders schön fand ich, dass sich die Beziehung zwischen ihm und Elodie langsam entwickelt. Die Liebesgeschichte steht zwar präsent im Mittelpunkt, drängt sich aber nie unangenehm in den Vordergrund, stattdessen wächst die Verbindung der beiden Schritt für Schritt, wodurch die Chemie zwischen ihnen umso glaubwürdiger wirkt.

Auch die Atmosphäre des Buches hat mich überzeugen können. Die Auslese ist brutal, gefährlich und oft überraschend gnadenlos. Dadurch entsteht ständig das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte, was auch der Fall war. Gleichzeitig gibt es immer wieder ruhigere Momente, in denen die Figuren und ihre Beziehungen zueinander im Fokus stehen. Diese Mischung aus Spannung, Action und emotionaleren Szenen hat für mich sehr gut funktioniert.

Das Worldbuilding hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn ich mir hier stellenweise noch etwas mehr gewünscht hätte. Man bekommt einen guten ersten Eindruck von der Welt, den gesellschaftlichen Strukturen und den magischen Fähigkeiten, aber vieles bleibt noch recht geheimnisvoll. Einerseits hat das meine Neugier geweckt, andererseits hätte ich gerne schon etwas mehr über die Hintergründe erfahren. Ich gehe allerdings stark davon aus, dass die Folgebände hier noch deutlich tiefer einsteigen werden. (Ich bin jetzt auch immer noch sehr gespannt, wie viele Bände es am Ende werden!)

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war die Vorhersehbarkeit einiger Entwicklungen. Manche Wendungen konnte ich recht früh kommen sehen und auch einige Geheimnisse waren für mich nicht allzu überraschend. Außerdem gibt es im Mittelteil kleinere Passagen, die sich etwas ziehen. Wirklich gestört hat mich das beim Lesen allerdings nicht, da die Figuren und die Dynamik zwischen ihnen mich immer bei der Stange gehalten haben.

Besonders hervorheben möchte ich außerdem die Themen, die in der Geschichte verarbeitet werden. Die Auseinandersetzung mit Machtstrukturen, Ungleichheiten und gesellschaftlichen Erwartungen verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass die Geschichte mehr bietet als nur Spannung und Romantik.

Der Cliffhanger am Ende war zwar nicht völlig unerwartet, hat mich aber trotzdem mit vielen offenen Fragen zurückgelassen. Gerade deshalb bin ich jetzt unglaublich gespannt darauf, wie es mit Elodie, Jax und den Geheimnissen rund um den Bruch weitergehen wird.


Fazit:
„Masked by Nightfall“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir gut gefallen!
Kim Nina Ocker ist ein wirklich gelungener Auftakt in ihre Fantasy-Welt gelungen. Das Buch punktet mit einem fesselnden Schreibstil, sympathischen Figuren, einer spannenden Auslese und einer Slow-Burn-Romance, die sich angenehm natürlich entwickelt. Auch wenn ich mir beim Worldbuilding stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte und manche Entwicklungen recht vorhersehbar waren, konnte mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Gefährliche Pakte und verbotene Wahrheiten

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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~Lucifer Ascending – One Sinful Secret von Marie Niehoff~

Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal von Lucifer Ascending – One Sinful Secret gehört habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen ...

~Lucifer Ascending – One Sinful Secret von Marie Niehoff~

Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal von Lucifer Ascending – One Sinful Secret gehört habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Dark Romantasy liebe ich sowieso und dann klang auch noch die Idee, dass sich zwei Charaktere einen Körper teilen müssen, einfach unglaublich spannend und mal nach etwas ganz anderem.
Außerdem liebe ich die Bücher von Marie Niehoff schon seit ihrer Vampire Royals-Reihe, weshalb ich mich umso mehr auf eine neue Geschichte von ihr gefreut habe.

Schon die ersten Seiten haben mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil von Marie Niehoff liest sich wieder superflüssig und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Es war eines dieser Bücher, bei denen man eigentlich nur noch ein Kapitel lesen möchte und plötzlich wieder hundert Seiten weiter ist. (Was aber auch vielleicht daran lag, dass die Kapitel sehr lang waren, haha)
Besonders gut gefallen hat mir die düstere Atmosphäre. Die Mischung aus Dämonenjägern, dunkler Magie, Geheimnissen und morally-grey Charakteren hat genau meinen Geschmack getroffen. Auch das Setting in Edinburgh hat perfekt zu dieser Stimmung gepasst.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Lilian, Jupiter und später auch Lucifer erzählt, wodurch man einen guten Einblick in ihre Gedanken bekommt:

- Lilian mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie hat keine einfache Vergangenheit, wurde ihr ganzes Leben von vielen Menschen ausgegrenzt und musste ständig beweisen, dass sie nicht die Gefahr ist, für die andere sie als Halbdämon halten. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und kämpft für das Leben, das sie führen möchte. Besonders am Anfang konnte ich ihre Gefühle und Ängste sehr gut nachvollziehen.

- Jupiter habe ich zu Beginn ebenfalls sehr gemocht. Man merkt schnell, wie wichtig Lilian für ihn ist und dass er wirklich alles für sie tun würde. Im Verlauf der Geschichte wurde er für mich allerdings etwas schwieriger. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sich sein gesamter Charakter nur noch um Lilian dreht und andere Facetten etwas verloren gehen, zudem er auch allgemein sehr in den Hintergrund verschwand

- Mein absolutes Highlight war aber eindeutig Lucifer. Ehrlich gesagt hatte ich mir ihn komplett anders vorgestellt, aber genau das hat ihn für mich so interessant gemacht. Er ist manipulativ, gefährlich und verfolgt offensichtlich seine eigenen Ziele, gleichzeitig konnte ich ihn aber nie komplett durchschauen. Besonders die Dialoge zwischen ihm und Lilian haben mir richtig gut gefallen und oft war er der Charakter, auf dessen Kapitel ich mich am meisten gefreut habe.

Auch die Dynamik zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer fand ich unglaublich spannend. Die Idee, dass Jupiter und Lucifer sich einen Körper teilen müssen, sorgt für viele interessante Situationen und macht die Beziehungen zwischen den Figuren deutlich komplizierter.

Das Worldbuilding fand ich ebenfalls spannend. Besonders das Magiesystem hat mir gut gefallen, da jede Form von Magie ihren Preis hat. Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Fokus auf die Fantasywelt gewünscht. Der Orden der Dämonenjäger, die verschiedenen Magieformen und die Hintergründe der Dämonen hätten für meinen Geschmack gerne noch etwas mehr Raum bekommen dürfen.

Ein kleiner Kritikpunkt waren für mich außerdem die vielen Spice-Szenen. Manche davon haben für mich gut zur Geschichte gepasst, andere hätte es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht. Stattdessen hätte ich mir teilweise etwas mehr Fokus auf die Handlung und die Fantasy-Aspekte gewünscht, da sie dem ganzen noch mehr tiefe gegeben hätten.

Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt richtig gut unterhalten. Besonders in der zweiten Hälfte wurde sie immer spannender und es kamen ständig neue Geheimnisse und Fragen hinzu. Das Ende hat mich dann komplett sprachlos zurückgelassen und sorgt definitiv dafür, dass ich Band zwei lesen muss.


Fazit:
„Lucifer Ascending – One Sinful Secret“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir gut gefallen. Besonders die düstere Atmosphäre, der flüssige Schreibstil und die Dynamik zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer konnten mich überzeugen. Auch wenn ich mir etwas mehr Fokus auf das Worldbuilding und etwas weniger Spice gewünscht hätte, hatte ich viel Spaß mit der Geschichte und bin nach diesem Cliffhanger sehr gespannt auf Band 2.

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