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Veröffentlicht am 01.06.2025

Hitziger Sommerthriller

Aschesommer (Gruppe 4 ermittelt 2)
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Die Buchreihe um Jakob und Mila und die Gruppe 4 mit ihren sehr unterschiedlich Charakteren, war mir vor diesem Thriller komplett unbekannt, doch der Autor Benjamin Cors war so vorherschauend und hat den ...

Die Buchreihe um Jakob und Mila und die Gruppe 4 mit ihren sehr unterschiedlich Charakteren, war mir vor diesem Thriller komplett unbekannt, doch der Autor Benjamin Cors war so vorherschauend und hat den Aufbau so geschrieben, dass es nicht nötig ist eine Reihenfolge einzuhalten. Die Hauptprotagonisten werden in ihren Eigenschaften und Hintergrundinfos ausreichend dargelegt, wodurch ich keinerlei Probleme hatte, der Handlung zu folgen oder das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Im Prolog geht es zwar um einen älteren Fall von Mila, der noch nicht abgeschlossen ist, jedoch bricht das der fesselnden Hauptstory nicht das Genick. Die Geschichte wird aus einigen Blickwinkeln erzählt, abgesehen von Jakob und Mila, kann man auch miträtseln, ob eine Sicht die/der Täter ist und führt zu immer neuen Puzzelteilen, die sich langsam zu einem großen Ganzen fügen. Da die Ermordung der Opfer in einigen Kapiteln aus deren Perspektive geschrieben wurde, könnte es für einige LeserInnen mit schwächeren Gemüt vielleicht zu grausam sein. Die Erzählgeschwinigkeit ist zudem schon recht hoch, was wohl zu der beinahe anhaltenden Spannung beiträgt, aber ein wenig Authentizität in Sachen Ermittlungsarbeit einbüßen lässt. Dies gleicht sich mit den sympathisch Mitgliedern der Gruppe 4 aus, die sich in ihrer Zusammenarbeit weiterentwickeln. Ich war von Anfang an gefesselt und habe den ersten Teil nun auch auf meiner Bücherwunschliste stehen!

Eines steht außerdem fest, Sonnenblumen werde ich nun mit anderen Augen wahrnehmen und gerade das bereits verblühte Exemplar ist eine perfekte Wahl für das Cover gewesen, in der man wirklich eine gewisse Schönheit erkennen kann.

Die Stimme des Sprechers Oliver Siebeck war sehr angenehm, hat immer zu den aktuellen Gemütszuständen im Buch gepasst und war mir vom Klang sympathisch.

Fazit: Ein perfekter Thriller für die heißen Sommertage, die dann die Hitze im Buch mit der Realität verschwimmen lässt!

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Siefinderin und das kleinere Kind

Neon und Bor
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Neon, eine Siefinderin siefindet (aka erfindet) mit ihrem Baby Bruder Bor nützliche Alltagshelfer um Probleme wie das richtige Aufräumen oder ob nun Hund oder Katze als Haustier zu lösen. Leider entstehen ...

Neon, eine Siefinderin siefindet (aka erfindet) mit ihrem Baby Bruder Bor nützliche Alltagshelfer um Probleme wie das richtige Aufräumen oder ob nun Hund oder Katze als Haustier zu lösen. Leider entstehen dadurch oft weitere Aufgaben, die jedoch sicherlich in neuen Erfindungen ihre Antwort finden...

Den Autor Mark Uwe Kling wird der ein oder andere wahrscheinlich kennen, da er nicht nur Kinderbücher (sehr bekannt das Neinhorn), sondern auch bei den Erwachsenen einige Romane geschrieben hat (z.B. der Krimi Views).
Die Illustrationen sind in einem ganz eigenem Stil gemacht, gefallen mir leider gar nicht.
Die Themen der Geschichten sind durchaus aus dem Alltag von Familien gegriffen (Zimmer aufräumen, Haustierwunsch, Geburtstag feiern...) und werden mit viel Humor (den wahrscheinlich teilweise Erwachsene besser verstehen) in abenteuerliche Handlungen mit den zwei Kindern verpackt.
Es ist schön abwechslungsreich und fortschrittlich, dass der Papa von den beiden Hausmann ist und Mama Forscherin und eben auch sehr auf die Positivität bei weiblichen und männlichen Formulierung geachtet wird, leider kam es mir überall ein bisschen zu viel zu sehr gewollt vor und sprach mich daher nicht an. Als Veranschaulichung dafür hätte ich wieso die Mutter zusätzlich zum Mond reisen muss und ihr zwar hochintelligentes Baby, aber trotzdem Baby zurücklässt, wichtiges Labor oder dergleichen hätte eigentlich gereicht.
Die Abkürzungen der Erfindungen waren teilweise sehr witzig (TIM= Total Intelligente Maschine), aber irgendwann wie auch oben schon genannt, zu viel des Guten waren. Einen großartigen Aspekt des Buchs finde ich, dass zwei sehr Intelligente Charaktere im Mittelpunkt stehen und so mal einer ganz anderen Zielgruppe eine Bühne bieten. Außerdem liefern Neon und Bor mit ihrem Erfinderreichtum aus alltäglichen Dingen eine Kreativität, die vielleicht so manche HörerInnen/LeserInnen ansteckt!
Der Autor übernahm auch die Aufgabe des Hörbuchsprechers und las in meinen Augen leider ein wenig langweilig und mit zu wenig Enthusiasmus vor.

Fazit: Witziges Hörbuch/Buch, das jedoch irgendwie überall eine Spur zuviel Fortschritt möchte...

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Düsteres Hintergrundthema

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Vivian hat endlich ihr Glück in Sachen Liebe mit Pascal gefunden, oder hat sie? Nach einer heftigen Diskussion mit ihrer Mitbewohnerin Lola über ihre leider negativen Veränderungen seit sie ihren "Loverboy" ...

Vivian hat endlich ihr Glück in Sachen Liebe mit Pascal gefunden, oder hat sie? Nach einer heftigen Diskussion mit ihrer Mitbewohnerin Lola über ihre leider negativen Veränderungen seit sie ihren "Loverboy" kennt, verschwindet sie spurlos...Hat Pascal etwas damit zu tun, die Polizei ermittelt mal wieder nicht, Lola bleibt nichts anderes übrig als sich mit Vivians Halbbruder Elias selbst auf die Suche zu begeben...

Die Autorin Antonia Wesseling ist mir aus der New Adult Liebesroman Reihe Dark Venice bekannt, die trotz bisschen Kriminalfeeling, eher eine leichte Leselektüre bleibt. Bei diesem Buch wird man jedoch schon mit einer Triggerwarnung vorgewarnt, obwohl Antonia richtig feststellt, dass es diese im realen Leben leider nicht gibt.
Das Cover und der dunkle Farbschnitt vermitteln eine düstere Stimmung, die durchaus zum Inhalt passen und sind definitiv neu für mein Bücherregal, aber ein Hingucker!
Die Erzählsicht wechselt zwischen Vivian(

vivi), Vivians Tagebuch von vor 3 Jahren, (

)Lola und (

) Elias und wechselt in den Erzählzeiten in die Vergangenheit und Gegenwart. Diese Veränderungen sind gut ersichtlich, was ich einerseits sehr positiv wahrgenommen hab, jedoch bin ich gar kein Fan von der Markierung mit dem

. Das thematisch schwierigere Inhalte behandelt werden ist ja angekündigt und doch waren einige Kapitel wirklich düster. Obwohl ich wusste, dass es sich bei Loverboy um eine Masche von einem bestimmten Typus Mann handelt, wusste ich doch nicht, dass diese Methode sogar Polizei bekannt ist und so tiefe Manipulation beinhaltet, dass es so schwerwiegende physisch, sexuelle und psychische Grenzen überschreitet. Die Autorin bringt dieses sensible Thema im Buch gut unter, jedoch bin ich mit mir im Zwiespalt, ob mitten in so einer Geschichte eine doch sehr romantische Liebesbeziehung Platz finden sollte. Es war ein sehr spannender Roman, den ich schwer aus der Hand legen konnte, da ich unbedingt Vivian's Schicksal bis zum Ende mitverfolgen wollte!

Fazit: Definitiv lesenswert, trotz innerer Zerrissenheit hat mir das gesamte Zusammenspiel gut gefallen!

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Inbegriff einer New Adult Lovestory

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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Lucas Preston ist der älteste Sohn von 6 Brüdern und hat eine einzige Schwester Lucy, die älter ist als er. Als er selbst noch ein Kind ist zieht Laney Sanders in unmittelbare Nähe, da ihr Vater für Lucas ...

Lucas Preston ist der älteste Sohn von 6 Brüdern und hat eine einzige Schwester Lucy, die älter ist als er. Als er selbst noch ein Kind ist zieht Laney Sanders in unmittelbare Nähe, da ihr Vater für Lucas Vater arbeiten soll. Innerhalb kurzer Zeit werden beide fixer Bestandteil ihrer Leben, doch tragischer Weise stirbt eines Tages Lucas Mutter und ein großer Teil der Verantwortung bleibt bei Lucas hängen. Insgeheim empfinden er und Laney schon lange etwas füreinander, wären da nicht einige Verpflichtungen und sie beide selbst, die sich ständig im Weg stehen...

Das Buch habe ich aufgrund des Verlags Ravensburger ausgewählt, da ich eigentlich nur Kinderbücher kenne und nun einmal in einen New Adult Roman hineinschnuppern wollte.
Die Geschichte wird aus Sicht von Lucas und Laney erzählt, mit Sprüngen zu den Personen "damals". Durch die gute Kennzeichnung entstehen zum Glück keine Verwirrungsmomente, sondern diese Rückblicke bringen stets neue Erkenntnisse und Verständnis zu den Gedanken von den Beiden in der Gegenwart. Es gibt einige Stellen im Buch, die ich sehr emotional empfand und die wahrscheinlich den ein oder anderen zu Tränen rühren, besonders in Hinblick auf Lucas Mutter und ihrer Liebe zu den Kindern, aber auch Laney. Der Schreibstil lässt einen die Gefühle miterleben, ist sehr romantisch, flüssig und einfach zu lesen und die Autorin Jay McLean schafft zwischendurch Leichtigkeit mit humorvollen Elementen.
Manchmal vergisst man beim Lesen, dass die zwei Hauptcharaktere noch sehr jung sind, was ich mir gut vorstellen kann, Absicht sein soll, da beide ja schon zeitig eine größere Verantwortung übernehmen mussten und daher eine Reife ausstrahlen sollen. Trotzdem finden sich jugendliche Naivitätsmomente, die dafür dann für Glaubhaftigkeit sorgen und den Roman gut abrundeten.

Fazit: Ich fühlte mich dem eigentlichen Alter der Zielgruppe für dieses Buch im Laufe des Lesens immer weiter entwachsen, kann es aber sehr für "Young Adults" und sehr lesefreudige Teenager empfehlen, die gerne umständlich verzwickte Liebesgeschichten mögen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Schmerz voller Liebe

Kodiak Echoes – Trust me
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Da ich bereits den ersten Teil der Kodiak Reihe kenne und noch dazu sehr gemocht habe, war klar, dass ich dieses Buch nicht ungelesen lassen kann. Es ist sehr leicht ersichtlich, dass die beiden Bücher ...

Da ich bereits den ersten Teil der Kodiak Reihe kenne und noch dazu sehr gemocht habe, war klar, dass ich dieses Buch nicht ungelesen lassen kann. Es ist sehr leicht ersichtlich, dass die beiden Bücher zusammengehören, da sie im Cover nahezu ident sind, aber durchaus hübsch mit dem Wald und der schönen Schrift.

Die Handlung wird wieder aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt, dieses Mal Finn, Brynns Bruder und Keira, die Schwester der verstorbenen Ada, deren ungeklärter Tod eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt. Zudem gibt es nach fast jedem Kapitel einen Auszug aus Adas Tagebuch von 2014. Finn ist charmant, gut aussehend, unabhängig, sieht fast überall das positive und ist irgendwie überall und nirgends daheim. Obwohl Keira die größere Rolle in der Erzählung der Geschehnisse einnimmt, ist eindeutig er der Sympathieträger der Geschichte. Keira wirkt in allem unzufrieden, hat natürlich eine sehr tragischen Hintergrund, strafft sich selbst mit ihrem Selbstmitleid und nervt zwischendurch leider sehr. Man rätselt immer wieder wer der/die TäterIn ist und dies trägt definitiv zur Spannung im gesamten Buch bei, wodurch ich innerhalb kürzester Zeit alles gelesen hatte.
Mir gefiel der erste Teil dieser Dilogie ein wenig besser, da einfach das Setting im Kodiak Nationalpark neu war und auch mehr auf die Umgebung und auch die Kodiakbären eingegangen wurde. Trotzdem hat mir der Roman sehr solide, fesselnde Lesestunden geliefert!

Fazit: Ich bin definitiv ein Fan der Autorin geworden und würde auch einen weiteren Roman von ihr lesen!

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