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Veröffentlicht am 19.01.2026

Anbau leicht gemacht

Hochbeet für Ahnungslose
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Da meine Gartensaison mit der Planung schon begonnen hat, freue ich mich besonders als Bücherfan des Kosmos Verlags ein passendes Buch gefunden zu haben! Wir besitzen auch einige Hochbeete und bisher habe ...

Da meine Gartensaison mit der Planung schon begonnen hat, freue ich mich besonders als Bücherfan des Kosmos Verlags ein passendes Buch gefunden zu haben! Wir besitzen auch einige Hochbeete und bisher habe ich diese nach Gefühl und ohne richtigen Kenntnissen bepflanzt. Zudem kenne ich die Autorin Anja Klein bereits von einem anderen Gärtnereibuch und war von ihrer sympathisch, witzigen Art des Schreibens überzeugt. Dadurch passen auch die Illustrationen im lustigen Comicstil gut dazu und es erfrischt durch die Sprechblasen sonst langwierige Texte!

Der Ratgeber ist gut strukturiert und organisiert aufgebaut und startet mit dem essentiellen Informationen zu Aufbau, Materialien, dem (richtig formulierten) 1x1 des Hochbeets. Das jeder große Abschnitt ein weiteres Inhaltsverzeichnis mit Zeichnungen erhält, bekommt von mir einen großen Bonuspunkt, da dadurch das nachschlagen einfacher & schneller möglich ist und Spaß beim Blättern erzeugt! Da es immer wieder Verweise auf Seiten weiter hinten oder vorne zu bestimmten Themen gab, bin ich nicht in einem linearen Lesefluss gewesen, sondern viel hin und her gesprungen, was aber in keinster Weise störte und es eher zu einem sehr interaktiven Lesen machte.
Es eignet sich als Einstieg fürs Gärtnern im Hochbeet in meinen Augen ganz wunderbar, da es sich auf die wesentlichen Dinge konzentriert (z.B. was für Werkzeug brauche ich zu Beginn), einen Überblick zu den essentiellen Pflanzen und deren Pflege vermittelt und zusätzlich zahlreiche kurze Anfängertipps zum Schnellen Informationen sammeln hat. Trotzdem bekommt man selbst als fortgeschrittene/r GärtnerIn einige Tricks wie z.B. optimale Pflanzennachbarn oder eigene Aussaat mitgegeben.

Das letzte Kapiteln mit den Problemen und mögliche Lösungen finde ich besonders lehrreich, da man sich dies sicherlich öfter Mal zu Hand nehmen kann, wenn akut Ratlosigkeit herrscht.

Fazit: Die Tipps und Ausführungen werden definitiv bei mir zum Einsatz kommen (freu mich schon auf einen Erdbeerturm) und ich hatte wirklich Spaß diesen Ratgeber zu Lesen!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Gemüse, Garten, Genuss

Gemüsepower
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Seit wir einen eigenen Garten haben, besitzen wir quasi seit Anbeginn auch einige Beete. In nun 2 Jahren konnte ich schon einiges an Obst und Gemüse selbst anbauen, jedes Jahr konnte mich überraschen ...

Seit wir einen eigenen Garten haben, besitzen wir quasi seit Anbeginn auch einige Beete. In nun 2 Jahren konnte ich schon einiges an Obst und Gemüse selbst anbauen, jedes Jahr konnte mich überraschen und war anders.
Daher hat mich dieses Buch aus einem meiner Lieblingsverläge sofort angesprochen, da es Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und mit wenig Platz möglichst viel Gemüse verspricht!

Die Autorin Lucia Schauerhammer kenne ich aus den Sozialen Medien noch nicht, aber ihre Art des Schreibens fand ich schnell sympathisch und authentisch. Sie ist eine Spur jünger als ich, jedoch spricht sie mit Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für unsere Zukunft an und ihre persönliche Geschichte zeigt, wenn man von klein an gewisse Werte vermittelt bekommt, schlagen sie tiefe Wurzeln. Sie besitzt inzwischen einen richtigen Bio Gemüse Betrieb (interessante Einblicke), möchte aber in diesem Buch vermitteln, dass es im eigenen Garten auch im kleineren Rahmen Möglichkeiten gibt, sich regional sowie saisonal Unabhängigkeit zu erpflanzen.
Der Aufbau und die Struktur des Ratgebers mit Einteilung der Monate wann mit was gestartet wird (Februar bis Mai), der Pflege (Juni bis August), dem Ernten und neuem Beete pflanzen (September und Oktober), sowie der Planung des neuen Gartenjahrs (November bis Jänner) sind sehr übersichtlich.
Besonders hilfreich sind zudem die zu Beginn jedes Abschnitts kurz gehalten To-Do Listen, die präzise und informativ die wichtigsten Arbeiten abbilden.
Da mein neues Ziel im nächsten Jahr die eigene Anzucht von Pflänzchen ist, fand ich besonders die Kapiteln (inkl. ausführlicher Gemüsetabelle)darüber sehr spannend und werde definitiv zum gegeben Zeitpunkt erneut nachschlagen!
Die vereinzelten Rezepte haben mir ebenfalls gefallen, auch wenn man gebackene Holunderblüten vielleicht schon kennt, runden sie das Gelesene ab.

Anzumerken sind die zahlreichen, hochwertigen Fotografien, die dem Kosmos Verlag eindeutig ein Markenzeichen sind und auch hier das Gemüse und die Pflanzen einzigartig in Szene setzen.

Fazit: Am Ende habe ich für mich nicht die Ansprüche komplett unabhängig von den großen Supermärkten zu leben, jedoch liebt meine Familie unsere eigenen Produkte aus dem Garten und kleine Schritte bewirken bereits etwas für unser aller Planeten. Hierfür finde ich den Ratgeber von Lucia Schauerhammer gelungen und hole mir sehr gerne beim Blättern Tipps und Tricks!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Sei ganz du selbst!

Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
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Dieses Buch der Autorin Astrid Göpfrich stach mir ins Auge, da die Tochter einer Freundin sehr auf spannend- lustige Geschichten steht.
In 22 kurzen Kapiteln wird in der Ich-Perspektive das Abenteuer von ...

Dieses Buch der Autorin Astrid Göpfrich stach mir ins Auge, da die Tochter einer Freundin sehr auf spannend- lustige Geschichten steht.
In 22 kurzen Kapiteln wird in der Ich-Perspektive das Abenteuer von Penelope, kurz Nelly, Frankenstein, der Nachfahrin von dem berühmten Dr. Frankenstein berichtet. Ausgerechnet sie möchte auch Erfinderin werden und stößt aufgrund der Familienvorgeschichte auf ziemlichen Gegenwind.

Dazu gibt es vereinzelt einige schwarz- weiße Illustrationen von Laura Borio, die den Text auflockern, da es für die Altersgruppe ab 10 Jahren gedacht ist.

Der Schreibstil ist verspielt, witzig, hat aber eine Komponente die durchaus erwachsen wirkt. Nelly ist in einigen Dingen schon recht vernünftig mit ihren noch nicht ganz 12 Jahren, was für mich ein großer Pluspunkt hinsichtlich Sympathie war. Ihre Eltern scheinen nicht großen Interesse zu zeigen, wollen einfach am besten so wenig wie möglich auffallen, können Nellys Wünsche und Bestreben nicht nachvollziehen, versuchen es zunächst auch gar nicht. So stellt sie sich vielen Vorurteilen ihrer Mitschüler (die selbst ihre Freunde Jamal und Lou haben) alleine, zeigt dabei aber eine ungewöhnliche Stärke und Mut. In ihrem Tagebuch
schiefgegangenen Erfindungen hält sie ihre zahlreichen Ideen fest wie z.B. den Hausaufgabenstift, Wachmach- Schlafanzug oder den Regenvertreiber und konnte mich einige Male zum Schmunzeln bringen. Als sie ihr
orangebraunes Lieblingsalpaka bewegungslos auf der Weide liegen findet, beschließt sie wie damals der Urururgroßvater sein Monster wiederbelebt hatte, auch dieses Wesen durch einen Blitz erneut zum Leben zu erwecken.
Das richtige spannende und vorallem humorvolle Abenteuer startet eigentlich erst jetzt und ich möchte nicht zuviel verraten, aber es war auf alle Fälle lesenswert!

Das Einzige, was mir nicht gut gefiel waren die viele Experimente mit Strom, Gewittern und Bäumen, sogar gefährlichen Anweisung wie etwa einen Stift in Steckdose zu stecken. Denn selbst wenn man eine gewisse Reife in dem Alter erwarten kann, wird gerade dann viel Blödsinn versucht.

Fazit: Alle die Little Miss Frankenstein und ihre Freunde ins Herz geschlossen haben, können sich auf den zweiten Teil im Herbst 2026 freuen!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Tiere über Tiere

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Wir haben schon ein paar Bücher der Reihe daheim und kennen daher das Konzept dieser tollen Wimmelbücher für Kleinkinder. Diese sind als Pappbilderbuch ein wenig stabiler für die kleinen, nicht ...

Wir haben schon ein paar Bücher der Reihe daheim und kennen daher das Konzept dieser tollen Wimmelbücher für Kleinkinder. Diese sind als Pappbilderbuch ein wenig stabiler für die kleinen, nicht selten noch wilderen Hände und weder an Bild noch Text überladen.
Ein schöner Aspekt ist, dass man quasi einer zwar sehr klassisch aufgebauten Familie (Mama, Papa, 2 Kinder- Bub und Mädchen) durch den gesamten Zoo folgt und die Kinder auf fast allen Seiten die Personen wieder entdecken können. Auf jeder Doppelseite gibt es verschiedene Szenen des Tiergarten (wie wir bei uns in Österreich sagen) mit seitlicher Trennung zu verschiedenen Tieren oder Gegenständen, die man anschließend mit dem Kind im großen Bild suchen kann(daher natürlich der Name). Hierbei wurde auch beachtet, dass man beim Eingang startet, sich einen Überlick im Zoo verschafft und weiter zu den einzelen Tierarten kommt, wie etwa den Raubkatzen oder dem Aquarium, auch die Pause am Spielplatz wurde bedacht!
Ehrlich gesagt steht bei meiner Tochter der liebevoll und zur Szene dazupassende Text im Hintergrund und wir haben vielmehr die Bilder angesehen und gesucht.
Mein persönliches Highlight sind die herzigen Illustrationen von Ursula Weller, die einen sehr kindlichen Stil haben und trotzdem viele Details richtig nach der Realität darstellen. Meiner Zweijährigen gefiel am besten die Seite mit dem Spielplatz, da sie ihre beiden Lieblingstiere auf einmal enthielt (das Schweinchen und den Pelikan als Schaukel)!

Fazit: Ideal für Kleinkinder um das Lesen aufregender und somit interessanter zu gestalten!

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Kommt alle zur Waldparty!

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 17 - Im Wald
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In vier großen Kapiteln lassen sich in diesem Kinderbuch die ersten Leseerfahrungen mit faszinierendem Sachwissen über den Wald machen. Grob sind die folgenden Thematiken zusammengefasst:
was ein Wald ...

In vier großen Kapiteln lassen sich in diesem Kinderbuch die ersten Leseerfahrungen mit faszinierendem Sachwissen über den Wald machen. Grob sind die folgenden Thematiken zusammengefasst:
was ein Wald ist,
seine Funktion und im speziellen die von Bäumen,
die Zusammenhänge von Lebewesen und Wäldern,
sowie die Gefahren, die den Wäldern drohen.
Dabei bilden kurze Fragestellungen die Überschriften (ala :Wie sprechen Bäume miteinander?:, "Wie ernährt sich ein Baum?", "Haben alle Bäume Blätter?" oder "Wie kommt es zu Waldbränden?") und somit Einleitungen zu den anschließenden Antworten, die in einfachen, klaren und kurzen Sätzen trotzdem umfangreiche Informationen näher bringen. Zu jedem Abschnitt gibt es abschließend verschiedene Leserätsel, die sich in ihren Aufgabenstellungen immer unterscheiden, etwa ein Kreuzwort-, ein Labyrinthrätsel, Silben klatschen, Wörter suchen, und, und, und...

Zusätzlich gibt es eine Doppelseite mit Bild von Waldtieren, welches durch Sticker komplettiert werden kann, ein Leselotto zum Selbstausschneiden auf den letzten Seiten (leider sehr dünnes Papier wie im restlichen Buch), und ein Lesequiz zum Abschluss, um sein Wissen rund um das Gelesene zu beweisen. Natürlich finden sich für alle Rätsel auch die Lösungen ganz hinten.

Die Bilder im Buch sind unterschiedlich mal Fotografien oder realitätsnah gezeichnete Abbildungen, die dem Stil aller WiesoWeshalbWarum Bücher treu bleiben. Zudem sind sie wirklich eine gute Kombination zu den Texten, da sie oft daneben oder darunter das Gelesene darstellen und somit eine Erleichterung für das Verständnis bringen (z.B. die Pflanze Bromelie, die ich selbst so nicht zuordnen hätte können oder die kindgerechte Darstellung von Photosynthese).

Fazit: Ideal als Einsteigerbuch zum Selbstlesen und für Kinder, die dabei gerne spannende Fakten erlernen. Durch die verschiedenen Aufgaben sehr abwechslungsreich und durchdacht mit spaßiger Aktivität verbunden.

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