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Veröffentlicht am 28.08.2025

Gruseliger Kriminalfall?!

Halloweenkind
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Als ein Kind im Geisterkostüm an Halloween spurlos verschwindet, zeichnen sich relativ schnell Parallelen zu einem ähnlichen Fall, bei dem ebenfalls ein Junge im gleichen Kostüm verschwand. Lea, welche ...

Als ein Kind im Geisterkostüm an Halloween spurlos verschwindet, zeichnen sich relativ schnell Parallelen zu einem ähnlichen Fall, bei dem ebenfalls ein Junge im gleichen Kostüm verschwand. Lea, welche der Gruppe an Eltern als Opferhelferin zur Seite steht, beginnt ihre eigenen Ermittlungen und stößt dabei auf schauerliche Ergebnisse...

Als großer Oktober und Halloweenfan stach mir der Titel dieses Romans als erstes ins Auge und aufgrund des amerikanischen Verständnis dieses "Feiertags" ergab auch das Coverbild relativ schnell Sinn.

Der Aufbau der Geschichte machte für mich zunächst den Eindruck eines Theaterstück oder Drehbuchs. Es scheint aber als würden sich auch einige Verweise an Steven King absichtlich durch die gesamte Handlung ziehen, somit ist vielleicht auch die Atmosphäre eines Films bewusst erzeugt.
Das Sprichwort "mehr Schein als Sein" lässt sich auf die Charaktere sehr gut umlegen, denn so zeichnet der Autor Lars Engels nach und nach sehr Bildhaft und fesselnd die versteckten Abgründe der scheinbar perfekten Familienidyllen. Es gibt zwei Handlungsstränge, einer in der Gegenwart 2024 und einen in der Vergangenheit im Jahr 2022, beide um Halloween und zur Zeit des Verschwinden der beiden Jungen. Die Geschehnisse nehmen stetig Fahrt auf und es gibt einige Wendungen, besonders die letzte, zur Auflösung des Romans erwischte mich eiskalt. Ein kleiner Kritikpunkt ist Lea als Hauptprotagonistin mit der man nicht ganz warm wird, in meiner Überlegung liegt es vielleicht daran, dass ein männlicher Autor versucht einen weiblichen Charakter zu zeichnen, der leider übertrieben und aufdringlich wirkt.

Fazit: Gelungen inszenierter Kriminalroman, der für zwischendurch perfekt geeignet ist, da er doch recht kurzweilig ist mit nur 240 Seiten!

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Elefantenlektionen

Ich bring dir das Glück – Vom kleinen Elefanten und seinen Glücksgeheimnissen
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In neun sehr kurzen Vorlesegeschichten wird in diesem Buch vom kleinen Elefanten und seinen Glücksgeheimnissen erzählt.
Das Buch unterscheidet sich von Außen recht stark von unseren gewohnten Kinderbüchern, ...

In neun sehr kurzen Vorlesegeschichten wird in diesem Buch vom kleinen Elefanten und seinen Glücksgeheimnissen erzählt.
Das Buch unterscheidet sich von Außen recht stark von unseren gewohnten Kinderbüchern, da es recht zurückhaltend gestaltet ist und in meinen Augen eher schon für ein älteres Publikum ansprechend wirken könnte.
Die Illustrationen von Anita Schmidt im Inneren sind jedoch sehr herzlich, bunt und weich für kleinere Kinder gestaltet.
In den Geschichten geht es darum Kindern Methoden und Tipps mitzugeben vorallem glücklicher zu sein, aber auch geduldiger oder fröhlicher, einen Umgang mit Angst oder Streit zu finden. In Metaphern wird versucht dies anschaulich darzustellen, es gelingt der Autorin leider nicht ganz. So lässt sich Angst sicherlich nicht einfach mit einem Luftballon wegschicken oder ein Streit mit einer Luftblase auflösen; liefert aber liebevolle Ansätze und Ideen, eben nur mit kleinen Schwächen. Dafür gefiel uns die Erzählung über das Gras, welches nur so schnell wächst, wie es wachsen kann und nicht schneller, wenn man daran zieht, ausgesprochen gut, und veranschaulicht schön was geduldig sein bedeutet.
Am Ende jeder Geschichte gibt es vom kleinen Vogelbegleiter noch ein Elefanten- Geheimwissen, was meist auf die Einbeziehung der Eltern bzw. Erwachsene verweist, dies in meinen Augen mit dem gemeinsamen Lesen in gewissem Maße jedoch schon stattfindet.

Fazit: Der Hintergrundgedanke und die Grundideen bei den Geschichten sind ganz lieb, jedoch happerts ein wenig bei der Umsetzung.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Eine Pumkin-Lovestory mit Schwächen

Spookily Yours
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Das Cover sowie der Farbschnitt sind im Comicstil mit den beiden Akteuren des Romans und den herbstlich halloweenhaften Farben, modern , knallig und jugendlich gestaltet.
Ähnlich verhält es sich ...

Das Cover sowie der Farbschnitt sind im Comicstil mit den beiden Akteuren des Romans und den herbstlich halloweenhaften Farben, modern , knallig und jugendlich gestaltet.
Ähnlich verhält es sich mit dem Schreibstil der Autorin Jennifer Chipman, der sehr jugendhaft, leicht und einfach ist, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt. Dies war für meinen persönlichen Geschmack aber stellenweise zu seicht- möglicherweise der Übersetzung aus dem Amerikanischen geschuldet.
Das Buch hat keine 300 Seiten und daher muss die Handlung natürlich sehr schnell erfolgen, aber es wirkt dadurch leider alles extrem unauthentisch und gehetzt. Man erfährt nur oberflächlich einen kleinen Einblick in die Hintergründe der beiden Hauptprotagonisten Willow und Damien, aus deren Sicht das Buch abwechselnd erzählt wird. Willow nimmt sich Damien am ersten Tag aus dem Tierheim mit, am nächsten verrät er ihr dass er eigentlich ein Dämon ist, der verflucht wurde und dann hilft sie ihm ohne weiter groß Fragen zu stellen. Zusätzlich empfinden beide sofort eine Anziehung zueinander und entwickeln Gefühle, obwohl Damien zunächst sogar in Katzengestalt bei ihr lebt. Der Zielgruppe für diese Art von rasanter Liebesgeschichte bin ich dann wohl schon entwachsen, sei es auch nur aufgrund einer anderen Reife, denn an meinem Alter zu Willow liegt es nicht.
Willow kommt mir für 28 Jahre sehr naiv, rührselig und unreif vor, jedoch wird sie im Buch wahrscheinlich absichtlich so dargestellt, da sie keinen Plan vom Leben und ihrem Weg den sie einschlagen möchte, haben soll.
Damien fand ich von Anfang an leider zu arrogant und konnte seinem Charme nicht viel abgewinnen. Die beiden passen inhaltlich schon zusammen und ebenso ist das Knistern zwischen den Zeilen zu spüren, da es atmosphärisch gut rüber gebracht wird.

Fazit: Leider ein flacher Liebesroman mit einigen Schwächen in Schreibweise und Umsetzung. Möglichweise ansprechender für späte Teenagerjahre oder frühes Erwachsenenalter!

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Freundlichkeit und Nächstenliebe

Ein Einhorn namens Oktober
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Hinter dem altrosa Cover mit Einhorn verbirgt sich soviel mehr, als zunächst die möglichen Vorurteile vermuten lassen. Jedoch ging es auch mir so und somit überraschten mich die ersten Zeilen ...

Hinter dem altrosa Cover mit Einhorn verbirgt sich soviel mehr, als zunächst die möglichen Vorurteile vermuten lassen. Jedoch ging es auch mir so und somit überraschten mich die ersten Zeilen und fingen meine gesamte Aufmerksamkeit auf magische Weise.
Die Illustrationen sind sehr lieblich, haben einen gut erkennbaren Stil (erinnert mich persönlich ein wenig an den "Blätterdieb") und kamen bei meinen Kinder und mir, mit der hervorragenden Farbwahl zu den Jahreszeiten, sehr gut an.
Die Texte sind klar verständlich und haben eine witzige Komponente wie etwa das Einhörnchen für Eichhörnchen.
In der Geschichte versucht das kleine Einhorn Oktober seine besondere Fähigkeit, die jedes Einhorn besitzt bzw. bekommt, zu finden. Hierbei finde ich die Wahl der Besonderheiten einzigartig und durchdacht gewählt, denn es inkludiert nicht nur "durchsichtig werden"- eine Gabe, die von realen Kindern natürlich nicht erreicht werden kann, sondern z.B. auch schöne Wörter zu finden oder überall jederzeit einschlafen zu können. Zudem befragt das kleine Einhorn bei seinem Kummer seinen Papa, was ja meistens sonst die Mama ist und dadurch einmal dem anderen Elternteil eine größere Bühne bietet.
Bei den letzten Zeilen des Buchs war ich wirklich so gerührt, dass meine Augen feucht wurden, denn jedes Kind sollte diese Art der Magie jeden Tag von seinen eigenen Eltern spüren dürfen!
Die Botschaft, dass Freundlichkeit und Nächstenliebe allein eine wichtige Zauberkraft ist, zeigt Kindern, dass sie es selbst in der Hand haben, für ihre Mitmenschen besonders zu sein!

Fazit: Absolute Leseempfehlung! Gehört in jedes Kinderbuchregal!

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Die Magie des Jahrmarkt

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall
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Livs Leben findet auf dem Jahrmarkt statt, so zieht sie mit ihren Eltern und ihrem Karussell von Ortschaft zu Ortschaft. Doch eines Tages wird der wichtigste Bestandteil, ein sagenumwobener Kristall ...

Livs Leben findet auf dem Jahrmarkt statt, so zieht sie mit ihren Eltern und ihrem Karussell von Ortschaft zu Ortschaft. Doch eines Tages wird der wichtigste Bestandteil, ein sagenumwobener Kristall aus dem Karussell gestohlen. Auf der Suche nach dem Dieb passieren ihr eigenartige Dinge, so reist sie plötzlich durch die Zeit und entdeckt romantische Gefühle für einen mysteriösen Jungen...

Das Buch zog meine Aufmerksamkeit auf sich, denn wer hat als Kind/Jugendlicher nicht auch mit großen Augen auf Jahrmärkten oder Rummelplätzen gestaunt. Dieser Aspekt bringt dem Roman gleich einen extra Pluspunkt, da die Atmosphäre, Fahrgeschäfte und Personen gut eingefangen wurde. Man konnte sich lebhaft den Duft von Zuckerwatte sowie Popcorn, die bunten Neonlichter, Karussell Klänge oder Autodrom Techno Musik vorstellen. Zudem werden immer wieder Regeln (natürlich erfunden, wahrscheinlich mit teilweise Wahrheitgehalt) des Schaustellerlebens verraten, die einen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines doch sehr anspruchsvollem Leben für ein Kind liefern.
Die Charakterzüge der Hauptprotagonistin Livia- kurz Liv, aus deren Sicht erzählt wird, sind für ihr Alter authentisch niedergeschrieben. So ist sie schon ein Teenager und möchte ihre eigenen Wege gehen, entdeckt die ersten romantischen Gefühle und hat doch noch eine Kindlichkeit in sich, versteckt in dem Glauben an Magisches.
Nach einem holprigen Start ins Buch, kommt endlich Fahrt auf als Liv sich mit ihren Freunden Elina und Lex, ebenfalls aus Schausteller- Familien, auf die detektivische Suche nach dem verschwunden Kristall begibt und das Abenteuer spannender wird. Ein weiterer Punkt der mir sehr gut gefiel, ist die Wertigkeit, die Familie in dem Buch hat, denn man hält zusammen und unterstützt sich, auch wenn das Leben anstrengend ist und jedem viel abverlangt wird, z.B. Liv und ihre Oma oder ihr Cousin Henning, den ich irgendwie witzig fand.
Die Kapitel an sich sind recht kurz gehalten, der Schreibstil einfach und gut verständlich, wenn auch ein wenig langweilig.
Bei der Altersempfehlung würde ich jedoch sagen, dass sich das Buch eher ab 12 oder 13 Jahren eignet, da die zunehmenden Gefühl von Liv und Jaro füreinander, vielleicht ab 11 bei einigen Kindern noch uninteressant sind.

Fazit: Das Buch endet mit einem Cliffhanger, daher muss man auf den zweiten Teil 2026 warten, umzu erfahren wie es mit Liv und Jaro weitergeht!

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