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Veröffentlicht am 04.03.2026

Das Böse studieren

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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Inhalt:

Wir befinden uns in der Montcrest University, die tief verborgen in den Schweizer Alpen liegt. Hier studieren die Erben der Hölle, Schattenengel und Dämonen, das Böse.

Grace Blackmore ist ein ...

Inhalt:

Wir befinden uns in der Montcrest University, die tief verborgen in den Schweizer Alpen liegt. Hier studieren die Erben der Hölle, Schattenengel und Dämonen, das Böse.

Grace Blackmore ist ein Schattenengel, sehr ambitioniert und will unbedingt an die Spitze des Evilscores. Doch in dieser Akademie zählt nicht nur Können oder Strebsamkeit. Nein, vor allem bestimmt die Blutlinie über den Platz in der Rangordnung. Ganz oben befindet sich Isak Volstrom, der mächtigste Dämon an der Montcrest University. Er kann Gedanken lesen und weiß so immer, woran er bei seinen Mitstreitern ist. Nur bei Grace stößt er auf hohe, unüberwindbare Mauern.

Außerdem wird bekannt gegeben, dass die besten fünf Studierenden an einer Expedition in die Hölle teilnehmen können. Daraufhin entbrennt ein erbitterter Wettkampf, der auch fast tödlich endet.

Die Spannung zwischen Grace und Isak ist greifbar. Aber es ist nicht nur Hass ...



Meinung:

Zuerst einmal hat mich die Idee begeistert. Ich hab noch kein Buch gelesen, in dem an der Universität das Böse unterrichtet wird und es auch entsprechende Fächer gibt. Da fand ich die Ideen wirklich grandios! Ich bin auch sehr schnell in die Geschichte eingetaucht. Es hat zwar ein paar Seiten gedauert bis ich mich in Grace einfühlen konnte, aber dann mochte ich sie sehr. Um sie besser zu verstehen, dauert es einfach ein wenig.

Isak hingegen mochte ich am Anfang überhaupt nicht. Er war arrogant, überheblich und er und seine Freunde hielten sich für etwas besseres und für unbesiegbar. Da die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Grace und Isak erzählt werden, lernt man aber auch seine Sicht besser kennen und mit der Zeit versteht man ihn und sein Handeln besser.

Und dann ist da noch der Wettkampf um die fünf Plätze für die Höllenexpedition. Das macht das Buch noch zusätzlich spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach immer weiter in die Geschichte, die Geheimnisse und die Rivalität bzw Spannung hineingezogen wurde. Auch der Schreibstil war gut und hat das Lesen einfach gemacht.



Fazit:

Einmal eine vollkommene anderen Herangehensweise an Dark Academia, die ich sehr mochte.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Toller Dark Academia Pageturner

Nightshade
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Inhalt:

An der Sorrowsong University studieren eigentlich nur die Reichen und Mächtigen. Doch Ophelia hat ein Stipendium bekommen und kann nun ebenfalls an dieser Uni studieren. Das möchte sie aber nicht ...

Inhalt:

An der Sorrowsong University studieren eigentlich nur die Reichen und Mächtigen. Doch Ophelia hat ein Stipendium bekommen und kann nun ebenfalls an dieser Uni studieren. Das möchte sie aber nicht nur, um doch noch einen Uni-Abschluss zu bekommen, sondern auch, um die Familie des Mörders ihrer Eltern zu zerstören...



Meinung:

Dieses Buch war für mich ein Pageturner. So etwas hatte ich schon lange nicht mehr, dass mich ein Buch so begeistert hat. Ich war von der ersten Seite voll dabei und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Es war düster, es war spannend, es war emotional. Ein richtig tolles Dark Academia Buch mit einer faszinierenden, düsteren Atmosphäre. Am Anfang hatte ich sogar kurz Harry Potter Vibes, aber das fand sehr schnell ein Ende durch die eigene Geschichte der Universität.

Die Kapitel werden entweder von Ophelia oder Alex, dem anderen Hauptprotagonisten erzählt. So können wir beide sehr gut kennenlernen und ihre Handlungen und Gedankengänge besser verstehen. Ich mochte die Dynamik und die sehr schlagfertige Kommunikation der beiden ganz besonders. Auch die Nebencharaktere waren interessant und vielseitig.

Durch die tolle Beschreibungen konnte ich mir das Universitätsgelände mit den verschiedenen Häusern, in denen die Studierenden wohnen, sehr gut vorstellen. Es war überhaupt so, dass ich vor meinen Augen fast einen Film ablaufen sah, wenn ich so vertieft in der Geschichte war.

Das Buch endet (natürlich) mit einem Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, Ende September den zweiten Teil in der Hand zu halten.



Fazit:

Dark Academia Setting mit toller düsterer Atmosphäre, ein Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Verspricht viel zu viel

How to Talk to Yourself
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Inhalt:

In diesem Buch geht es darum, wie man zu sich selbst wieder freundlicher sein kann. Oft überwiegt in unserem Denken die negative Stimme, der/die innere Kritiker/in, die uns Beleidigungen an den ...

Inhalt:

In diesem Buch geht es darum, wie man zu sich selbst wieder freundlicher sein kann. Oft überwiegt in unserem Denken die negative Stimme, der/die innere Kritiker/in, die uns Beleidigungen an den Kopf wirft und unsere Selbstzweifel bestärkt.
Hier sollen wir lernen, freundlich zu uns zu sein. Mit uns selbst so zu reden, wie mit einer/m Freund/in.
Ro erzählt dabei sehr viel von ihrem eigenen Leben und wie sie ihre innere Stimme "umgelernt" hat.

Meinung:

Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt. Zuerst geht es darum, die negativen Selbstgespräche zu beobachten und überhaupt erstmal zu bemerken. Im zweiten Teil sollen wir lernen, wie wir diese negative Stimme in eine positive umwandeln können. Dann geht es darum, uns selbst zu verzeihen und am Ende nochmal darum, freundlich zu uns selbst zu sein - im Rahmen uns etwas Gutes zu tun und der Gesundheit.

An und für sich hört sich das richtig toll an. Deshalb habe ich mir das Buch auch ausgesucht und gelesen. Immerhin habe ich mir vorgenommen, 2026 zumindest ein paar Ratgeber bzw Sachbücher zu lesen.

Leider kann das Buch seine Versprechen nicht wahr machen. Ich finde es immer toll, wenn Autoren in Ratgebern ihre eigene Lebensgeschichte einfließen lassen, um Beispiele zu nennen. Hier nahm das etwas überhand. Vor lauter eigener Lebensgeschichte findet man die Ratschläge kaum.

Ab und zu gibt es eine umrandete Box, in der eine kurze Übung beschrieben wird. Ansonsten besteht das Buch aus mehr oder weniger durchgehendem Fließtext. Daraus eventuelle Ratschläge zu filtern, ist sehr schwierig. Was richtig traurig ist, denn die Inhaltsangabe und die einzelnen Kapitelüberschriften versprechen sehr viel - aber eben zu viel.

Aber zumindest kann man aus dem Buch mitnehmen, dass es auch anderen Menschen psychisch nicht gut geht und sie jeden Tag darum kämpfen, wieder auf die Beine zu kommen oder auch einfach nur zu Überleben. - Und - wie man am besten aus den Überschriften herausliest - freundlicher zu sich selbst zu sein.

Fazit:

Verspricht viel zu viel und kann diese Versprechen leider nicht einhalten.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Schönes Spin-Off

Dunbridge Academy - Wherever
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Inhalt:

Auf der Dunbridge Academy ist Scarlett nur wichtig Regeln zu befolgen und die Beste in allen Fächern zu sein. Schließlich hängt ihr Stipendium davon ab. Das wäre gar nicht so schwer, wenn da nicht ...

Inhalt:

Auf der Dunbridge Academy ist Scarlett nur wichtig Regeln zu befolgen und die Beste in allen Fächern zu sein. Schließlich hängt ihr Stipendium davon ab. Das wäre gar nicht so schwer, wenn da nicht George wäre. Er macht ihr den Bestenplatz bei den Tests und Noten streitig und außerdem nervt er sie unheimlich mit seinen ständigen Lateienzitaten. Doch durch ihre Wortgefechte und bei nächtlichen Begegnungen, lernt Scarlett George besser kennen und sie wird neugierig. Während sie sich immer öfter treffen, lernt Scarlett ihn besser kennen und bemerkt, dass ihn etwas beschäftigt, dass er etwas verbirgt ...



Meinung:

Die Dunbridge ist für mich inzwischen ein Wohlfühlort geworden, und nachdem ich den ersten Band der Reihe geliebt habe, wollte ich natürlich auch das erste Spin-Off lesen.

Der Einstieg in Wherever fällt relativ ruhig und langsam aus. Wir lernen Scarlett sehr gut kennen – ihre strikte Regelbefolgung, ihren inneren Druck, immer die Beste zu sein, und wie sehr sie sich davon leiten lässt. Ihr "Gegenspieler" ist George, der ihr ständig über den Weg läuft, ihr den ersten Platz streitig macht und sie jedesmal mit Lateinzitaten nervt. Genau diese innere Welt von Scarlett ist interessant, doch für meinen Geschmack passiert zu Beginn zu wenig.

Ab dem mittleren Teil nimmt die Geschichte jedoch spürbar Fahrt auf. Sobald die Handlung in Gang kommt, steigt die Spannung kontinuierlich und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wie immer mochte ich den Schreibstil sehr – er ist klar, angenehm zu lesen und transportiert die Stimmung gut.

Für Leserinnen und Leser im Teenager-Alter oder für junge Erwachsene, für die diese Reihe primär geschrieben ist, funktioniert diese Entwicklung aber sicher sehr gut. Gerade die Art, wie sich Gefühle und Beziehungen behutsam aufbauen, zeigt, dass man nicht immer sofort „voll reinfallen“ muss, um eine packende Geschichte zu erzählen – und das ist meiner Meinung nach eine Stärke des Buches.



Fazit:
Ein angenehmer Schreibstil, ein sympathischer Hauptcharakter und eine Geschichte, die spätestens zur Mitte hin fesselt. Wer sich auf den etwas gemächlicheren Start einlässt, bekommt eine schöne, emotionale Spin-Off-Geschichte aus der Welt der Dunbridge Academy.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Halbvampirin und Prinzen, schöne Mischung

Magic Drowned in Blood
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Inhalt:

Lark Sinclair ist eine Halbvampirin und geht deshalb auf das Nightcastle College. Sie ist anders als die Vampire, die dieses College besuchen und wird ausgegrenzt. Als der Wettbewerb startet, ...

Inhalt:

Lark Sinclair ist eine Halbvampirin und geht deshalb auf das Nightcastle College. Sie ist anders als die Vampire, die dieses College besuchen und wird ausgegrenzt. Als der Wettbewerb startet, wer die nächsten zwei Schattengeliebten der beiden Prinzen Loras und Tarabas werden, hält sie davon gar nichts. Doch irgendwie wird trotzdem ihr Name gezogen und sie muss sich teils tödlichen Prüfungen stellen. Und dann sind da noch Gefühle und verbotene Versuchungen ...

Meinung:

Eins vorweg: Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mochte Lark wirklich gern und habe sie sehr gern begleitet. Und die ganz kurz gehaltenen Kapitel der Prinzen boten eine nette Abwechslung.

Leider konnte ich manchmal die Handlungsweisen der Hauptprotagonistin nicht ganz verstehen. Ganz klar, dass sie so manchen Versuchungen nachgibt oder auch nicht, denn ein gewisser Spice ist in dieser Geschichte sicher nicht schlecht. Aber trotzdem kann ich da nur so manches nachempfinden und finde andere Szenen wenn nicht unbedingt erzwungen, so doch nicht notwendig. Vielleicht bin ich aber auch aus diesen Geschichten "herausgewachsen"? Auch wenn ich wahnsinnig gern Dark Academia lese.

Dark Academia bekommt man hier auf jeden Fall geboten. Es ist ein düsteres College und auch zumindest einer der Prinzen ist auch sehr düster. Dazu kommen noch diverse Geheimnisse und Intrigen, die die Geschichte richtig spannend machen. Auch vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen.

Fazit:

Ich freue mich auf die Fortsetzung am 1. Juni, denn die Geschichte um Lark und die Prinzen ist noch lange nicht vorbei.

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