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Veröffentlicht am 04.02.2021

Interessante Liebesgeschichte, kreativ und anders

Never Never
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Inhalt:

Charlie und Silas wachen eines Tages auf und erinnern sich an nichts. Sie wissen nicht, wer sie sind und warum sie ihr Gedächtnis verloren haben. Nach und nach finden sie heraus, dass sie ein ...

Inhalt:

Charlie und Silas wachen eines Tages auf und erinnern sich an nichts. Sie wissen nicht, wer sie sind und warum sie ihr Gedächtnis verloren haben. Nach und nach finden sie heraus, dass sie ein Paar sind. Doch ihre Eltern sind in eine Fehde verwickelt und haben sie und ihre Liebe auseinandergetrieben. Aber was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun?
Und dann passiert es wieder ... genau 48 Stunden erwacht Silas ohne Erinnerung an das, was vorher war ... und ohne Charlie, denn diese ist wie vom Erdboden verschwunden.



Meinung:

Vielleicht sollte ich zuerst sagen, dass dies kein typisches Colleen Hoover Buch ist. Die Story ist etwas anders. Ich habe diese Geschichte gerne gelesen, sie war kreativ und auch spannend, aber es hat trotzdem das gewissen Etwas gefehlt, das ich normalerweise immer in den Büchern der Autorin finde. Es hat mich einfach emotional nicht so mitgenommen wie andere Bücher.

Die Story ist kreativ und einmal was anderes. Interessante Art, eine Liebesgeschichte aufzubauen. Wir begleiten Charlie und Silas, die beide ihr Gedächtnis verloren haben und nach und nach herausfinden, wer sie eigentlich sind, dass sie sich lieben und ein Paar sind usw. Durch diesen Gedächtnisverlust sind wir ihnen mehr oder weniger gleichgestellt und ergründen mit ihnen abwechselnd, was hier eigentlich los ist. Genau das hat mir auch so gut gefallen.

Eigentlich kann ich nichts Negatives sagen. Mir hat das Buch gut gefallen, nur eben das gewisse Etwas war nicht da. Daher kann ich nur 4 Sterne vergeben.



Fazit:

Interessant aufgebaute Liebesgeschichte, kreativ und anders.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Sie war eine Stimme

Das Buch Ana
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Inhalt:

Hier wird die fiktive Geschichte von Ana erzählt, der Frau Jesu. Die Erzählung steigt im Jahr 16 n. Chr. ein im von Rom besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie ...

Inhalt:

Hier wird die fiktive Geschichte von Ana erzählt, der Frau Jesu. Die Erzählung steigt im Jahr 16 n. Chr. ein im von Rom besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Sie ist für ein Mädchen ungewöhnlich neugierig und rebellisch. Ihrem Vater liegt sie so lange in den Ohren bis er ihr einen Hauslehrer erlaubt. Ana lernt schreiben und lesen und schreibt nach und nach heimlich die Geschichte der vergessenen Frauen der Bibel auf: Eva, Sarah, Rachel, Rebecca und Ruth.
Als Ana 14 ist, soll sie an einen alten Witwer verkauft werden. Diesen lernt sie am Markt kennen und ist entsetzt. Ein junger Mann mit dunklen Locken und sanften Augen erkennt ihre Verzweiflung und hilft ihr. Diese Begegnung soll alles verändern.

Meinung:

Ein wunderbares Buch, auch wenn ich etwas andere Vorstellungen davon hatte. Ich hatte erwartet, dass wir hier erstens Ana an der Seite von Jesus begleiten und zusätzlich auch die aufgeschriebenen Geschichten der vergessenen Frauen lesen können. Dem ist nicht so und trotzdem hat mich das Buch begeistert.

Wir begleiten Ana auf ihrem Weg zum Erwachsen werden. Dies geht über viele Seiten bevor auch erst die erste Begegnung mit Jesus stattfindet. Ana ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin und wir tauchen richtig tief in ihr Leben und ihre Gedanken ein. Auch ihre Eltern lernen wir durch ihre Augen gut kennen und noch mehr ihre Tante, die sie lange Zeit ihres Lebens begleiten sollte. Man bekommt dadurch einen sehr guten Einblick in das Leben eines jungen Mädchen der damaligen Zeit.

Als Ana Jesus heiratet und zu ihm nach Nazareth zieht, lernen wir auch das Leben dort kennen, das einen großen Unterschied zu ihrem bisherigen macht. Hier muss Ana selbst anfassen, selbst arbeiten und hat kaum bis gar keine Zeit zum Schreiben, wozu ihr hier auch die Mittel fehlen. Sehr interessant fand ich die Schilderung des gemeinsamen Lebens mit Jesus, dessen sanfter Charakter und seine Zweifel, was Gott eigentlich mit ihm vor hat.

Was ich sehr schade fand, war, dass Ana ihn nicht viel begleiten konnte und wir daher bei vielen Stationen seines Lebens nicht dabei sein konnten. Das hat mich leider etwas enttäuscht. Aber es heißt ja auch "Das Buch Ana" und genau das bekommt man auch. Es ist die Lebensgeschichte von Ana, der fiktiven Ehefrau von Jesus, die eine Stimme war.

Fazit:

Ein tolles Buch über das Leben von Ana. Wenn man nicht mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen ist, dann ist es bestimmt ein Lesehighlight!

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Sei kreativ

Kreativität
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Inhalt und Meinung:

Melanie Raabe, die sonst eigentlich als Thriller-Autorin bekannt ist, schreibt hier einen Ratgeber zum Thema Kreativität, welcher ihr auch gut gelungen ist. Ich mochte ihren Schreibstil ...

Inhalt und Meinung:

Melanie Raabe, die sonst eigentlich als Thriller-Autorin bekannt ist, schreibt hier einen Ratgeber zum Thema Kreativität, welcher ihr auch gut gelungen ist. Ich mochte ihren Schreibstil und ihre Erzählweise sehr gern. Sie gibt hier Tipps und Tricks, wie man seine eigene Kreativität entdecken bzw verstärken kann und erzählt gleichzeitig von ihren Erfahrungen. Deshalb lässt sich das Buch sehr gut lesen und ist auch unterhaltsam.

Es geht in dem Buch nicht nur um Kreativität in der Kunst, sondern auch um Kreativität im Alltag. Das Buch ist auch für Menschen gedacht, die glauben, total unkreativ zu sein. Denn das stimmt nicht, jeder Mensch kann kreativ sein.

Kreativität kann uns glücklicher und stärker machen, sie ist gut für die Seele und gut für das Selbstbewusstsein.

Die Autorin schreibt, dass ihre Tipps für jede Art von Kreativität gelten. Doch es entstand bei mir schnell der Eindruck, dass sie doch hauptsächlich über das kreative Schreiben spricht. Was ja auch verständlich ist, da sie in diesem Bereich ihre Erfahrungen einbringen kann.

Das Buch kann trotzdem für jeden inspirierend sein, ein paar Tipps und Tricks kann man sich auf jeden Fall herausziehen, egal welche Form von Kreativität man ausübt oder ob man die eigene Kreativität gerade erst entdeckt.

Fazit:

Ein gut geschriebener und toll zu lesender Ratgeber für jeden Kreativen bzw jeden, der es noch werden möchte. Hauptsächlich aber für kreative Schreibende zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.01.2021

Eine faszinierende magische Welt

Elloani
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Inhalt:

Königin Kaila möchte für eine Nacht sich unerkannt unter das Volk mischen. Die alljährliche Maskennacht ermöglicht ihr diesen Wunsch. Sie trifft auf Airy, der sie von Anfang an anspricht und sie ...

Inhalt:

Königin Kaila möchte für eine Nacht sich unerkannt unter das Volk mischen. Die alljährliche Maskennacht ermöglicht ihr diesen Wunsch. Sie trifft auf Airy, der sie von Anfang an anspricht und sie verbringt eine Nacht mit ihm. Am Morgen trennen sie sich, ohne zu wissen, wer der andere ist. Doch schon bald sollen sie sich wiedersehen. Allerdings auf gegnerischen Seiten eines Krieges, in dem Airy und sein gesamtes Volk unterworfen wird. Schafft Airy es, der Königin sein wunderschönes Land näherzubringen? Oder ist ihre Liebe von Anfang an dem Untergang geweiht?

Meinung:

Die Welt, in der diese Geschichte spielt, ist absolut traumhaft - wunderschön, magisch und fantastisch. Inspiriert von Island hat die Autorin hier eine Welt geschaffen, in die man gerne eintauchen würde, die man gern selbst mit eigenen Augen sehen würde. Allein die Beschreibungen der Landschaft macht Lust auf mehr.

Die Charaktere sind gut beschrieben. Im Laufe der Geschichte entwickeln sie sich weiter und ich habe sie sehr gern dabei begleitet. Wie in jedem Buch der Autorin sind die Protagonisten nicht in Schwarz oder Weiß einzuteilen, auch passen sie nicht in unser gängiges Frau-Mann-Bild. Gerade das macht die Bücher von Anke Becker so besonders - sie sind einfach anders. Man merkt auch, dass jeder Charakter eine eigene Hintergrundstory hat, wobei natürlich das Hauptaugenmerk auf die zwei Hauptprotagonisten gelegt wird.

Auch das Magiesystem ist mir in dieser Art noch nie untergekommen. Es ist sehr durchdacht und auch sehr interessant. Genauso wie die verschiedensten magischen Völker, die diese einzigartige Welt bevölkern und lebendig machen.

Die Autorin sorgt mit ihren fantasievollen und abwechslungsreichen Ideen immer wieder für Wendungen, die man nicht vorhersehen könnte. Es kam immer wieder vor, dass ich dachte, endlich den Durchblick zu haben und schwups, schon wieder war alles anders als gedacht! Einfach toll!

Da dieses Buch der erste Teil einer Dilogie war, werden wohl auch im zweiten Band noch so manche Überraschungen auf uns zukommen. Ich freu mich drauf!

Fazit:

Das nächste spannende, faszinierende Buch von Anke Becker. Eine fantastische magische Welt, ein Kampf auf Leben und Tod und eine Liebe, die nicht sein darf. Wieder eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Eine tolle Reihe

All Saints High - Der Verlorene
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Inhalt:

Lenora und Vaughn kennen sich schon von früher. Durch ihre frühere Begegnung ist der Hass gewachsen und Vaughn macht Lenora das Leben an der All Saints High zur Hölle. Und dann schnappt er ihr ...

Inhalt:

Lenora und Vaughn kennen sich schon von früher. Durch ihre frühere Begegnung ist der Hass gewachsen und Vaughn macht Lenora das Leben an der All Saints High zur Hölle. Und dann schnappt er ihr auch noch das begehrte Praktikum an der Kunst-Akademie ihres Vaters weg und sie soll seine Assistentin werden! Lenora findet sich damit ab, beschließt aber, sich bei dieser Gelegenheit an Vaughn zu rächen.

Aber je besser sie das Künstler-Genie kennenlernt, desto mehr kann sie hinter seine grausame Fassade schauen, hinter der sich viel mehr verbirgt. Und bald kann sie das Prickeln nicht mehr ignorieren, das sie schon immer in Vaughns Nähe gespürt hat.

Meinung:

Auch der dritte Teil der All Saints Reihe hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin hat hier wieder ein interessantes, spannendes und emotionales Buch geschrieben, das einen so schnell nicht loslässt.

Die Hauptprotagonisten sind sehr interessante Persönlichkeiten, beide haben ihr Päckchen zu tragen und versuchen damit klarzukommen. Beide entwickeln sich wahnsinnig weiter und es ist richtig schön, sie dabei zu beobachten. - Beobachten ... ja, die Autorin schreibt so, dass vor meinen inneren Augen ein Film abläuft beim Lesen.

Ich mochte die Dialoge zwischen Lenora und Vaughn. Die beiden schenken sich nichts. Manchmal war das Aufeinandertreffen der beiden sogar richtig lustig.

Die Geschichte wird abwechselnd hauptsächlich von Lenora und Vaughn in der Ich-Perspektive erzählt. Das mag ich bei solchen Romanen sehr gern, denn da kann man so richtig in die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen und versteht sie auch besser.

Natürlich werden trotzdem die Geheimnisse nicht gleich aufgedeckt. Man weiß, da steckt mehr dahinter, aber was wirklich geschehen ist, erfährt man erst relativ spät. Das hält den Spannungsbogen und die Leser bei der Stange.

Ab und zu zog sich die Geschichte etwas, aber trotzdem fand ich das Buch toll.

Fazit:

Trotz ein paar Längen wieder ein super Buch in der All Saints High Reihe!

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