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Veröffentlicht am 06.02.2023

Eine wahre Bereicherung!

Deliciously Ella – How To Go Plant-Based
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Bei "How To Go Plant-Based" handelt es sich um das neueste Kochbuch von Ella Mills (Woodward), und diesmal geht es um die Frage, wie es gelingt, die ganze Familie pflanzenbasiert zu ernähren.

Eigentlich ...

Bei "How To Go Plant-Based" handelt es sich um das neueste Kochbuch von Ella Mills (Woodward), und diesmal geht es um die Frage, wie es gelingt, die ganze Familie pflanzenbasiert zu ernähren.

Eigentlich ist das Ganze nicht nur ein Kochbuch, sondern schon ein richtiger Guide, denn verantwortlich dafür sind ist nicht nur Ella Mills selbst, sondern auch ein Expertenteam, zu dem u.a. Ärztinnen, Psychologen und Ernährungsberaterinnen gehören.

Diesen Grundlagen sind über 60 Seiten gewidmet, und hier erfährt man sehr viel über Ella und ihre Geschichte, über pflanzenbasierte Ernährung, man findet Antworten auf Fragen, die sich wohl jeder schon einmal gestellt hat, etwa bzgl. Nahrungsergänzungsmitteln, Eiweißquellen und Fleischersatzprodukten. Auch Ellas Experten kommen ausführlich zu Wort, und der Leser bekommt einen Leitfaden für den richtigen Aufbau der pflanzenbasierten Ernährung, der sicherstellt, dass der Körper alle benötigten Nährstoffe in ausreichendem Maße bekommt. Auch Themen wie Schlaf und Bewegung kommen nicht zu kurz; schließlich wird auch der pflanzenbasierten Ernährung speziell von Kindern genügend Raum gegeben.

Es folgt der Rezeptteil, der untergliedert ist in die Kategorien leichtes Frühstück, fix gemixt, aus einem Topf, aus dem Ofen, schnelles Abendessen, Lieblingsgerichte sowie etwas Süßes. Insgesamt beinhaltet das Buch 100 Rezepte.

Alle Rezepte sind sehr übersichtlich und sehr gut verständlich, einfach in der Zubereitung und absolut gelingsicher. Und alle schmecken wirklich großartig! Schnell findet man neue Lieblingsrezepte, die man immer wieder zubereiten möchte und auch zubereitet.

Das Buch ist extrem hochwertig aufgemacht, enthält zu jedem einzelnen Rezept wunderschöne, ganzseitige Fotos. Schon das erste Stöbern war eine Freude, und ebenso gerne arbeite ich mit diesem Buch in der Küche. Es ist jedes Mal aufs Neue schön, dieses Buch aufzuschlagen.

Ich hätte mir lediglich noch Kalorienangaben zu jedem Gericht gewünscht, zudem vielleicht noch mehr Frühstücksrezepte, gerne auch noch mehr süße Rezepte.

Ansonsten lässt "How To Go Plant-Based" aber wirklich keine Wünsche offen - grundsätzlich sind für jeden Geschmack genügend Rezepte vorhanden, und dieses Buch ist perfekt geeignet sowohl für Einsteiger als auch für Menschen, die sich schon so pflanzenbasiert und gesund ernähren und "nur" auf der Suche nach tollen neuen Rezepten sind. Sowohl vom theoretischen Teil als auch von den Rezepten können wirklich alle profitieren. Insbesondere ist es auch für Familien geeignet, weil Ella, was etwa die Nährstoffversorgung von Kindern angeht, viel Erfahrung hat, und es tatsächlich ein Kochbuch ist, dessen Rezepte auch Kindern garantiert schmecken werden, sodass die ganze Familie Ellas Gerichte lieben wird. Glücklicherweise kommt dieses Buch auch komplett ohne Fleischersatzprodukte aus, die ja letztlich auch nur hochverarbeitete Lebensmittel sind, an denen man sich zudem früher oder später auch sattgegessen hat und die man dann irgendwann nicht mehr sehen kann ... auch in dieser Hinsicht wird man mit Ellas neuestem Werk absolut glücklich werden und nichts vermissen!

"How To Go Plant-Based" ist eine wahre Bereicherung für uns und aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Ich nutze es mehrmals pro Woche, da es voller neuer Lieblingsrezepte ist. Wir sind absolut glücklich mit diesem Buch und freuen uns schon jetzt auf Ellas nächstes Kochbuch!

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Eine ebenso faszinierende wie geheimnisvolle und gefährliche Kulisse ...

Der Riss
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Die Vulkanologin Antonia Rauwolf soll auf einer Forschungsstation in der Antarktis herausfinden, ob die einundneunzig Vulkane, die dort kürzlich entdeckt wurden, aktiv sind oder es in absehbarer Zeit werden ...

Die Vulkanologin Antonia Rauwolf soll auf einer Forschungsstation in der Antarktis herausfinden, ob die einundneunzig Vulkane, die dort kürzlich entdeckt wurden, aktiv sind oder es in absehbarer Zeit werden könnten - was verheerende Folgen für die gesamte Welt hätte.

Doch Antonia hat noch ein weiteres, ganz anderes Motiv für diese Reise: sie will herausfinden, ob ihr Bruder Emilio noch lebt bzw. sein Schicksal klären, denn Emilio verschwand vier Wochen zuvor im Eis, als er mit Malatesta, dem Geologen, der das Vulkanfeld eigentlich untersuchen sollte, unterwegs war.

Schnell findet Antonia heraus, weshalb Malatesta eigentlich vor Ort war - und gerät dadurch ebenso wie vier Wochen zuvor Emilio in Lebensgefahr - ebenso wie andere Wissenschaftler der Station, die ahnen bzw. tatsächlich herausfinden, was da wirklich vor sich geht ...

Doch die Sache betrifft keineswegs nur die Wissenschaftler vor Ort, sondern die ganze Welt, da die Eisplatten in Bewegung geraten sind ...

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Lange habe ich nach einem Wissenschaftsthriller gesucht, der mich ebenso sehr begeistern kann wie Frank Schätzings "Der Schwarm". "Der Riss" weckte in mir die Hoffnung, diese Erwartungen erfüllen zu können - und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht!

Zu Beginn empfand ich den Stil des Autors noch als etwas anstrengend zu lesen, doch dies änderte sich im weiteren Verlauf.

Das Setting ist absolut fesselnd und beeindruckend, und die atemberaubende Atmosphäre der Antarktis nimmt den Leser sehr schnell gefangen.

"Der Riss" ist von Anfang an so fesselnd und spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann und will. Das Tempo ist von Anfang bis Ende hoch, die Handlung reich an Action. Gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Gerade dort war es mir persönlich zu viel Action und auch scharf an der Grenze zu SciFi und Phantastik. Das konnte mich nicht begeistern, zumal es auch im Widerspruch zum Rest, eben einem Wissenschaftsthriller, steht.

Auch die (allerdings keineswegs im Vordergrund stehende) Liebesgeschichte und das damit verbundene Ende hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht.

Ansonsten gefiel mir der Aufbau aber gut. Lange bleibt etwa unklar, wer mit Malatesta unter einer Decke steckt - aber wie Malatesta räumt auch diese Person jeden, der auch nur zu ahnen beginnt, was wirklich vor sich geht, sofort skrupellos aus dem Weg. Insgesamt wird das Potenzial eines Thrillers voll und ganz ausgeschöpft.

Es gibt an diesem Werk wenig auszusetzen. Zwar ist "Der Schwarm" nach wie vor mein Favorit - aber "Der Riss" ist absolut lesenswert! Das gilt auch für das Nachwort des Autors, das auch sehr nachdenklich stimmt - denn vieles von dem, was man während der Lektüre für Fiktion hält, stellt sich als real heraus! So existiert dieses Feld mit einundneunzig teils riesigen Vulkanen unter einem Eispanzer tatsächlich; die Westantarktis hat die höchste Vulkandichte der Welt! Wenn die Vulkane aktiv wären und es zu Ausbrüchen käme, würde das die gesamte Welt betreffen, denn das Schelfeis würde schmelzen, der Meeresspiegel extrem ansteigen, Vulkanasche in die Atmosphäre gelangen, das Ökosystem würde sich gravierend verändern ...

Fazit: Ein hervorragender Thriller für alle, die sich für Wissenschaft und die Antarktis interessieren - und ein Werk, das garantiert noch lange nachklingen wird!



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Veröffentlicht am 19.01.2023

Eine tolle Reihe!

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Band 2 der Gut Erlensee-Reihe: Diesmal steht die junge Cäcilia im Mittelpunkt. Im Jahre 1922 ist sie endlich Lehrerin. Doch ihr Traumberuf bringt auch Schattenseiten mit sich, denn obwohl der Lehrerinnenzölibat ...

Band 2 der Gut Erlensee-Reihe: Diesmal steht die junge Cäcilia im Mittelpunkt. Im Jahre 1922 ist sie endlich Lehrerin. Doch ihr Traumberuf bringt auch Schattenseiten mit sich, denn obwohl der Lehrerinnenzölibat bereits im Jahre 1919 durch die Weimarer Reichsverfassung abgeschafft wurde, soll dieser wieder eingeführt werden, und schon in der Zwischenzeit sollen im Falle steigender Arbeitslosenzahlen nur noch Männer beschäftigt werden.
Cäcilia ist dies zunächst egal, denn Ehe und Kinder gehören ohnehin nicht zu ihren Lebensplänen.
Doch dann begegnet sie auf dem Gut ihrer Familie dem Physiker Jakob Kaltenbrunner, der eine Villa im Dorf bezogen und sein Pferd auf Gut Erlensee eingestellt hat. Die beiden verlieben sich ineinander, doch es ist eine Liebe, die unmöglich zu sein scheint, wenn Cäcilias Studium nicht umsonst gewesen sein soll ...
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Die Lektüre dieses zweiten Gut Erlensee-Bandes fühlte sich an wie ein Nachhausekommen.
Der Stil der Autorin ist gewohnt gut, überaus atmosphärisch und bildhaft, und lässt sich stets herrlich angenehm und flüssig lesen.
Cäcilia hat man im ersten Band bereits kennengelernt, und so hat man schon eine Verbindung zu ihr aufgebaut und kann gleich mit ihr mitfühlen und -fiebern.
Überhaupt sind Juliana Weinbergs Figuren wie bereits im ersten Band überaus gut gezeichnet und gelungen; keine bleibt oberflächlich, blass oder distanziert! Und die meisten von ihnen schließt der Leser (erneut) schnell sehr ins Herz.
Schön ist auch, dass die Hauptfiguren des Auftaktbandes keineswegs verschwinden, sondern noch durchgehend präsent sind. Hoffentlich wird das auch im dritten und leider schon letzten Band so sein!
Es ist eine schöne Mischung aus historischem Roman, Familiensaga und Liebesgeschichte, die dem Leser wundervolle Lesestunden schenkt. Ich habe diesen Band wie bereits den ersten Band innerhalb weniger Stunden regelrecht verschlungen! Er ist wie sein Vorgänger so toll geschrieben, so spannend, auch dramatisch, und wunderschön, dass man ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen kann und will.
Es gibt durchaus unerwartete, brisante Entwicklungen in der Familie, sodass nicht nur die Figur der Cäcilia selbst viel Potenzial bietet.
Lediglich die Sache mit dem Lehrerinnenzölibat und der Weimarer Reichsverfassung kam mir persönlich etwas zu kurz; hierzu hätte ich gerne etwas mehr gelesen, über historische Hintergründe und Entwicklungen erfahren.
Insgesamt aber eine tolle Fortsetzung, die mit einem Cliffhanger endet und den Leser den im Juli 2023 erscheinenden dritten Band dadurch mit noch mehr Spannung und Vorfreude erwarten lässt!

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Veröffentlicht am 19.01.2023

Solider Thriller

The Dark
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Das Privatleben der Notärztin Kate North verläuft alles andere als glücklich, sie braucht dringend Abstand und einen Tapetenwechsel. Da kommt das Angebot, für eine Weile auf einer UN-Forschungsstation ...

Das Privatleben der Notärztin Kate North verläuft alles andere als glücklich, sie braucht dringend Abstand und einen Tapetenwechsel. Da kommt das Angebot, für eine Weile auf einer UN-Forschungsstation in der Antarktis zu leben, gerade recht. Kate soll die Nachfolgerin des Arztes Jean-Luc sein, dessen Tod angeblich ein trauriger und dramatischer Unglücksfall im Eis war. Doch schon bald zweifelt Kate an dieser Theorie und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Und je mehr Kate forscht und fragt, desto größer wird die Gefahr - nicht nur für sie selbst, sondern für die gesamte Station ...
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Ein Locked-Room-Thriller, der vom Inhalt und auch schon vom Cover her perfekt in die kalte und dunkle Jahreszeit passt; daher wollte ich ihn unbedingt lesen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich stets angenehm und flüssig lesen.
Die Figuren könnten teilweise noch besser ausgearbeitet sein, bleiben manchmal zu blass, oberflächlich und distanziert.
Ich hätte mir auch noch mehr Atmosphäre gewünscht.
Die ersten 200 Seiten wiesen zwar keine extremen Längen auf, doch ich persönlich empfand sie als recht langweilig; dieser Thriller kam eher langsam in Gang. Doch ab Seite 200, spätestens ab Seite 250, als alle, die den Umständen von Jean-Lucs Tod auf die Spur kommen wollen, in große Gefahr geraten, wurde es dann richtig und zunehmend spannend und gefährlich, sodass dieser Thriller dann auch endlich seine Sogwirkung entfalten konnte.
Auch die Auflösung war durchaus überraschend, da ich den tatsächlichen Täter gar nicht so sehr im Verdacht hatte.
Fazit: Nicht der beste, aber doch ein solider Thriller, den man durchaus lesen kann, gerade in der dunklen Jahreszeit.

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Veröffentlicht am 13.01.2023

Mehr cosy als crime ...

Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
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Penelope St. James verschlägt es von London nach Shaftesbury, wo sie eine Partnervermittlungsagentur gründen soll. Schwierigkeiten machen nicht nur das fehlende Internet und der kaum vorhandene Handy-Empfang, ...

Penelope St. James verschlägt es von London nach Shaftesbury, wo sie eine Partnervermittlungsagentur gründen soll. Schwierigkeiten machen nicht nur das fehlende Internet und der kaum vorhandene Handy-Empfang, sondern auch die schrulligen Dorfbewohner und die Tiere, von denen sie plötzlich umgeben ist, die sie aber überhaupt nicht mag. Nicht nur, dass im Bett des Cottages, das sie gemietet hat, eine Frau gestorben ist, was die Vermieter ihr jedoch verschwiegen haben - es gibt auch eine weitere Tote und eine Verletzte. Penelope glaubt nicht daran, dass es sich um Unfälle handelte ...

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Erwartet habe ich einen typischen cosy crime. Bekommen habe ich eindeutig mehr cosy als crime ...

Cover und Klappentext sind unterm Strich etwas irreführend - den Mordclub suchte ich vergeblich, Penelope sieht keineswegs mit an, wie diese Frau überfahren wird, sondern findet sie lediglich, sie ermittelt nicht wirklich, erst recht nicht gemeinsam mit Sam, das Geheimnis ist auch wahrlich nicht wirklich düster, wie der Klappentext meint ...

Die Geschichte lebt v.a. vom flüssigen Schreibstil der Autorin, der sich angenehm lesen lässt, von liebenswerten Figuren, der Atmosphäre, sowie von ihrem Humor. Im Mittelpunkt stehen eindeutig Penelope und Sam und ihre Gefühle füreinander sowie die Dorfbewohner und das Zusammenleben. Alltägliche Dinge. Crime gibt es nur am Rande; im Grunde genommen nur auf den letzten 40-50 Seiten. Erst und nur dort erfährt man den Zusammenhang zwischen beiden Toten und der Verletzten und die Person des Täters. Hier und da wird es zwar auch zuvor kurz etwas spannend - aber das war es dann auch schon wieder. Die Person des Täters mir auch zu voraussehbar. Wirkliche Ermittlungsarbeit, Verdächtige, Motive, Spannung, Miträtseln ... das sucht man hier vergeblich.

Zwei Dinge sind mir besonders aufgefallen: eine Figur spielt die Hauptrolle in einer Serie und ist "der Arzt, dem die Frauen vertrauen". -Das erinnerte mich, zumal es sich um eine deutsche Autorin hinter diesem Pseudonym handelt, seeeehr an "Dr. Stefan Frank - der Arzt, dem die Frauen vertrauen", eine Serie, die im deutschen Fernsehen vor knapp 30 Jahren erstmals ausgestrahlt wurde.

Und: Penelope St. James weist extrem viele und extrem starke Parallelen zu Agatha Raisin auf ... unterm Strich hatte ich oft das Gefühl, einen Agatha-Raisin-Band zu lesen. Einer der ganz wenigen Unterschiede ist etwa der, dass Agatha Katzen hat, Haustiere in Penelopes Fall jedenfalls bisher unvorstellbar wären, weil sie diese wirklich so gar nicht mag. Mir fehlten neue, eigene Ideen der Autorin.

Weil Figuren, Atmosphäre und Humor ganz nett waren und mir die Agatha Raisin-Reihe mittlerweile nicht mehr ganz so gut gefällt, werde ich wohl den zweiten Shaftesbury-Band im Frühsommer lesen. Ich bin gespannt, denn es ist ja noch Luft nach oben vorhanden. Es bleibt abzuwarten, wie die Reihe sich entwickeln wird.

Fazit: Wer leichte Unterhaltung, eine zarte Liebesgeschichte, liebenswerte Figuren, englisches Dorfleben, Atmosphäre und Humor mag, damit leben kann, dass das cosy-Element das crime-Element deutlich überwiegt und nicht mit falschen bzw. zu hohen Erwartungen an die Lektüre geht, der wird dieses Buch sicher mögen.

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