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Veröffentlicht am 30.11.2025

Wie immer genial!

Tod zur Teestunde
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Der dritte Fall für Lektorin Susan Ryeland: Nach Alan Conways Tod soll der junge Autor Eliot Grace die Atticus Pünd-Reihe übernehmen bzw. abschließen.
Im Mittelpunkt von Atticus Pünds letztem Fall steht ...

Der dritte Fall für Lektorin Susan Ryeland: Nach Alan Conways Tod soll der junge Autor Eliot Grace die Atticus Pünd-Reihe übernehmen bzw. abschließen.
Im Mittelpunkt von Atticus Pünds letztem Fall steht die steinreiche Lady Chalfont, die auf ihrem Anwesen zur Teestunde von einem Familienmitglied vergiftet wurde.
Susan erkennt schnell Parallelen zwischen dem Krimi und der Realität: Bei Eliot Grace handelt es sich um den Enkel der berühmten Kinderbuchautorin Miriam Grace, die knapp zwei Jahrzehnte zuvor ermordet, wohl vergiftet, wurde.
Bald wird Susan auch klar, dass Eliot Grace in diesem Krimi über seine Familiengeschichte, den Tod seiner Großmutter schreibt - und darin auch enthüllen will, wer der Täter ist. Dies kündigt er sogar an. Wenig später ist er tot - und Susan die Hauptverdächtige. Susan ahnt, dass es sich beim Mörder Miriam und Eliot Graces um die selbe Person handeln muss - und weiß, dass sie den Fall selbst lösen muss, wenn sie nicht im Gefängnis landen will. Dabei gerät sie selbst natürlich in größte Gefahr ...
******
Anthony Horowitz ist einer dieser Autoren, bei denen man blind zugreifen kann - in diesem Fall, wenn man klassische britische Krimis liebt. Wer Doyle und Christie liebt, der wird auch Horowitz lieben!
Ich habe jeden Krimi aus der Feder von Anthony Horowitz gelesen und wurde noch nie enttäuscht. Jeder einzelne von ihnen ist absolut brillant und ein absolutes Highlight - so auch "Tod zur Teestunde".
Horowitz schreibt gewohnt gut, schon wegen seines hervorragenden Schreibstiles, der ein wahrer Genuss ist, lohnt sich die Lektüre.
Seine Krimis sind herrlich britisch, atmosphärisch, extrem spannend, genial konstruiert, die Auflösung ist ebenso verblüffend wie zufriedenstellend - so auch hier.
Einen besonderen Reiz hat natürlich der Krimi im Krimi, sodass man gleich zwei Kriminalfälle hat.
Auch die Figuren sind wie immer absolut gelungen.
Horowitz ist erneut ein Werk gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Erneut der beste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe.
Wer klassische britische, wirklich gute, extrem fesselnde und spannende, hervorragend geschriebene Krimis mit absolut überzeugenden Figuren mag und sucht, der kommt an Horowitz nicht vorbei. Ich kenne keinen Autor und kein Werk, der bzw. das Horowitz und seine Krimis übertreffen könnte.
Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Durchwachsen

The Blackgate Invitation
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Die Schwestern Ruby und Wren werden von einer älteren Dame angesprochen - sie bietet ihnen viel Geld dafür, dass sie sich während eines Dinners auf Hegemony Manor als ihre Enkelinnen auszugeben. Die Schwestern ...

Die Schwestern Ruby und Wren werden von einer älteren Dame angesprochen - sie bietet ihnen viel Geld dafür, dass sie sich während eines Dinners auf Hegemony Manor als ihre Enkelinnen auszugeben. Die Schwestern brauchen das Geld und denken, dass die paar Stunden schnell überstanden sind; also sagen sie zu.
Doch der Abend im Herrenhaus entwickelt sich ganz anders als gedacht und wird schnell zu einem Alptraum - es wird gemordet, es gibt Tote, und wenn sie überleben wollen, dann müssen sie innerhalb von drei Tagen verschiedene Rätsel lösen. Und: sie befinden sich inmitten einer Hexenfamilie ...
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"The Blackgate Invitation" klang so gut, dass sogar ich, die ich in Sachen Fantasy eher schwierig bin und das Genre nur selten lese und nur selten begeistert bin, das Buch unbedingt lesen wollte. Es konnte nach dem Klappentext und der Leseprobe doch nur gut werden ... oder?
Der Leser sieht sich schnell mit einer Vielzahl an Figuren konfrontiert. Eine Übersicht zu Beginn wäre sehr hilfreich gewesen, denn ohne diese war es gerade am Anfang einfach nur verwirrend.
Der Schreibstil hat mir einerseits sehr gut gefallen, andererseits empfand ich ihn aber leider auch als anstrengend zu lesen. Ich musste öfter Sätze erneut lesen. Das nervte mich irgendwann. Auch hätte die Übersetzung stellenweise echt besser sein können.
Klares Highlight sind die Kulisse, die düstere und unheilvolle Atmosphäre und die Figuren.
Der Rest konnte mich leider nicht ganz überzeugen. So gab es in "The Blackgate Invitation" für meinen Geschmack immer wieder Längen. Manche Stellen waren mir zu brutal. Die Geschichte zwischen Ruby und Auden konnte mich einfach nicht überzeugen und packen, ebenso wenig das Ende. Es ist einfach nicht glaubwürdig.
Die Idee ist toll, aber die Umsetzung überzeugt leider nicht ganz.
Eingefleischte Fantasy-Fans dürften "The Blackgate Invitation" trotzdem toll finden. Für mich war es leider nur ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss. Immerhin wurde die Geschichte durch Kulisse und Atmosphäre etwas gerettet.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 28.10.2025

Eine Schatztruhe an tollen Rezepten und ein Muss für alle, die endlich einfach und gelingsicher mit Sauerteig backen wollen

Einfach backen mit Sauerteig
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"Einfach backen mit Sauerteig" ist bereits das achte Backbuch von Christina Bauer (wenn man Kochen mit Christina nicht mitzählt) - und das erste reine Sauerteig-Backbuch.

Wir backen bereits seit vielen ...

"Einfach backen mit Sauerteig" ist bereits das achte Backbuch von Christina Bauer (wenn man Kochen mit Christina nicht mitzählt) - und das erste reine Sauerteig-Backbuch.

Wir backen bereits seit vielen Jahren alles selbst, haben und lieben alle Bücher von Christina, benutzen sie immer noch fast täglich - natürlich mussten wir da auch ihr neuestes Backbuch haben. Umso mehr, als wir Backwaren mit Sauerteig lieben, dieser bisher aber immer mein Endgegner war ... irgendwas ging immer schief; ich kam nie so weit, dass der Sauerteig einsatzbereit war und blieb und ich damit Brot backen konnte. Da ich weiß, wie einfach, gut und gelingsicher Christinas Rezepte sind, habe ich also große Hoffnungen in ihr neuestes Buch gesetzt.

Und tatsächlich klappt es nun endlich mit dem Sauerteig! Es waren ein paar Versuche notwendig, da es nun mal ein Naturprodukt ist und es immer passieren kann, dass etwas nicht ganz klappt, man etwas verändern oder auch mal von vorn beginnen muss. Doch Dranbleiben lohnt sich definitiv!
Schon das Cover ist wunderschön und lässt sofort erkennen, dass es sich um ein Christina-Backbuch handelt.

Das Buch ist, wie von allen ihren Büchern und diesem Verlag nicht anders gewohnt, sehr hochwertig aufgemacht, mit zahlreichen ganzseiten Fotos der Backwaren. Schon das reine Durchblättern, aber natürlich auch die Arbeit mit dem Buch sind dadurch eine wahre Freude.

Das Backbuch umfasst knapp 200 Seiten und enthält Rezepte verschiedenster Art: allerlei Brote und Weckerl, Bagels, Stangen, süße Backwaren mit Sauerteig, etwa Zimtknoten, Brioche, Schokobrötchen ... , pikante Backwaren (Fladenbrote, Tomaten-Parmesan-Baguette, Focaccia, Pizza, Pizzawaffeln, Pizzaknoten, Zwiebelweckerl, Käsestangerl ... ) sowie Reste-Verwertungs-Rezepte (etwa Grissini, Pancakes, Brownie-Cookies, Bananenbrot, Brownies ... ).

Doch zu Beginn gibt es eine Einführung, in der Christina alles Nötige und Wissenswerte zum Sauerteig erklärt, natürlich auch eine genaue Anleitung gibt, wie man ihn herstellt, wie man ihn später füttert usw. Man erfährt auch, woran man erkennt, dass der Sauerteig nicht (mehr) gut ist. In diesem Fall muss man natürlich von vorn beginnen. Aber oft kann man ihn noch retten, indem man ihn bspw. wärmer stellt; denn oft bildet er bspw. keine Bläschen, weil ihm zu kalt ist.

Wie gewohnt gibt es auch wieder viele Tips und Tricks von Christina. Die sind wie immer toll, bspw. der Tip, ein Gummiband um das Glas zu tun, um stets genau sehen zu können, ob bzw. wie sehr Sauerteig gewachsen ist.

Richtig toll und hilfreich sind auch die FAQ´s und weiteren Tips zum Sauerteig. So kann man den Sauerteig oft noch retten, weiß immer, woran es lag, kann es beim nächsten Mal besser machen. Diese Tips haben mir gerade am Anfang oft und sehr geholfen. Dranbleiben lohnt sich wirklich, denn am Ende wird man mit seinem eigenen Sauerteig und wundervollen Backwaren belohnt. Christinas Anleitungen und Tips sind wirklich viel, viel besser und umfangreicher die in anderen Backbüchern. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass es wirklich machbar ist und funktioniert. Und vor allem: es ist gelingsicher! Das ist mir gerade bei Sauerteig sehr wichtig. Andere Backbücher enthalten zwar auch tolle Rezepte, aber sie sind so kompliziert, dass sie kaum machbar erscheinen, sich kaum in den Alltag integrieren lassen usw. Das ist bei Christina zum Glück ganz anders!

Auch Anleitungen zum Kneten, Dehnen, Falten und Formen sowie zum Backvorgang fehlen nicht. Ein weiterer Vorteil zu vielen anderen Sauerteigbackbüchern, die ich kenne: es gibt hier verschiedene Zeittabellen/Modelle. So ist man ganz flexibel und kann die Rezepte seinem Alltag anpassen und entscheiden, ob man etwa morgens oder abends frisches Brot haben will.

Zusätzlich kann man noch QR-Codes scannen und bekommt dann noch mehr Tips und Anleitungen!

Die Rezepte selbst sind sehr einfach und übersichtlich und wirklich gelingsicher. Sie sind in Vorteig und Teig unterteilt, es gibt Uhrzeiten, zu denen jeweils die einzelnen Schritte zu erledigen sind. Unmöglich, dass man hier Zutaten übersieht und vergisst, sich in Arbeitsschritten verrennt oÄ. Christinas Rezepte sind stets absolut einfach und übersichtlich gehalten, gut verständlich, gelingsicher. Und deshalb aus meiner Sicht sogar für Anfänger geeignet. Und auch Leute wie ich, die schon jahrelang selbst backen, können hier noch viel lernen (denn bisher war der Sauerteig wie gesagt immer der Endgegner ... ) und finden viele richtig tolle neue Rezepte und Abwechslung. Auch das schätze ich so an Christinas Büchern: oft ist es so, dass einen nur vereinzelt Rezepte ansprechen in Koch-/Backbüchern. Bei Christina sprechen mich aber jedes Mal nahezu alle Rezepte an! Die Bücher lohnen sich wirklich, weil man ihre Bücher und Rezepte auch wirklich rege nutzt. Ihre Bücher sind eine wahre Schatztruhe an tollen Rezepten. Es sind wirklich für jeden Geschmack mehr als genug Rezepte dabei.

Hilfestellung gibt es wirklich viel; so gibt es etwa auch zum Baguette, zu den Sesamringen. zu den Bagels, zu den Zimtknoten, zum Zopf, zu den Pizzastangerl ... Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Fazit: Wer ein tolles Backbuch mit vielen tollen Rezepten sucht, das er auch wirklich dauerhaft nutzt und schätzt, der kommt an Christinas Büchern nicht vorbei. Und wer endlich mal selbst mit Sauerteig backen will bzw. wer schon viele erfolglose Versuche mit anderen Backbüchern, Anleitungen und Rezepten hinter sich hat, der kommt an "Einfach backen mit Sauerteig" nicht vorbei. Das Buch hält, was es verspricht - Schritt für Schritt erklärt, einfach und gelingsicher. Backen mit Sauerteig funktioniert endlich und ist so einfach dank Christina! Ein weiteres sehr hochwertiges, wunderschön bebildertes Backbuch von ihr mit zahlreichen Rezepten für jeden Geschmack. Für uns ein weiteres Christina-Buch, das nun in unserer Küche ist, geliebt und fast täglich genutzt wird! "Einfach backen mit Sauerteig" ist absolut empfehlenswert. Für mich das beste Sauerteig-Backbuch, das ich bisher hatte und das es auf dem Markt gibt!



Veröffentlicht am 28.10.2025

Ein solides saisonales Kochbuch

Was kocht Hanna
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Ich kannte Hanna Reder noch nicht; umso gespannter war ich auf ihr erstes Kochbuch. Es geht um saisonales Kochen. Es finden sich unter den etwa 80 Rezepten zwar auch ein paar Rezepte mit Fisch und Fleisch, ...

Ich kannte Hanna Reder noch nicht; umso gespannter war ich auf ihr erstes Kochbuch. Es geht um saisonales Kochen. Es finden sich unter den etwa 80 Rezepten zwar auch ein paar Rezepte mit Fisch und Fleisch, aber Gemüse spielt klar die Hauptrolle. Als Vegetarierin, die immer gerne neue Rezepte entdeckt, waren die Erwartungen an dieses Buch hoch.

Es gibt wie üblich ein Vorwort, Hanna erläutert ihre Kochphilosophie ... dann folgen die Rezepte.

Man findet ein paar Rezepte für Pickles, Chutneys und dergleichen, Granola, Sirup, süße Saucen, auch süße Rezepte (etwa Rhabarber-Erdbeer-Crumble, Waldmeister-Panna-Cotta, no-bake-cheesecake mit Holunderbeerensaft, Schokomousse mit Macadamianüssen, italienischer Apfelkuchen, Windbeutel, Pekannuss-Karamell-Kuchen, Nougatmousse) ... den Schwerpunkt bilden natürlich die saisonalen Rezepte, die von Frühling bis Winter geordnet sind.

Im Frühling gibt es etwa Rezepte mit Spargel, Bärlauch, Rhabarber, Waldmeister, im Sommer mit Zucchini, Tomaten, Mais, im Herbst mit Pilzen, Kürbis, im Winter mit Grünkohl, Schwarzkohl, Rotkohl, Möhren, Rosenkohl ...

Das Buch ist sehr hochwertig aufgemacht, voller wunderschöner Fotos, was die Arbeit mit dem Buch zu einer wahren Freude macht.

Hanna Reder sieht ihre Rezepte nicht als starre Anleitungen, die streng befolgt werden müssen, sondern als Einladung zum Experimentieren. Genau das haben wir getan. Uns sprachen natürlich nicht alle Rezepte an, viele auch nur teilweise. Der Vorteil an Hannas Rezepten ist der, dass sie mitunter aus mehreren Komponenten/Teilen bestehen, die zusammengesetzt werden. So kann man sich den Teil rauspicken, der dem persönlichen Geschmack entspricht, wenn nicht das ganze Rezept dem persönlichen Geschmack entspricht und/oder wenn gerade nicht alle Zutaten Saison haben und verfügbar sind. So gibt es bspw. gerade keinen Rhabarber für das Porridge mit Rhabarber. -Wir haben einfach erst mal nur das Porridge getestet. Auch ist im Rezept eine Anleitung für Hafercrunch enthalten. Der passt etwa sehr gut in einen Naturjoghurt. Auch den haben wir also schon getestet; das komplette Rezept folgt dann, sobald es wieder Rhabarber gibt. Das Frühlingscurry trifft auch nicht ganz unseren Geschmack - enthält aber auch ein Rezept für Naan, das wir sofort getestet haben, als wir ein indisches Curry gekocht haben. Die Blätterteigschnecken füllt Hanna mit Pilzen - wir werden sie mit Maronen füllen, da wir diese lieben.

Doch nicht alle Rezepte konnten überzeugen. Von dem Naan waren wir bspw. enttäuscht - das machen wir schon lange und oft, und da gibt es in anderen Kochbüchern wirklich deutlich bessere Rezepte.

Die Zutaten und Anleitungen bei den Rezepten sind allesamt sehr übersichtlich und klar verständlich, so einfach und strukturiert wie möglich gehalten. Auch hierdurch macht die Arbeit mit diesem Buch Freude. Nährwertangaben pro Portion fehlen leider, das wäre ideal gewesen.

Mir gefällt es, dass Hanna Reder Gemüsesorten verwendet, die wir immer im Garten anbauen, diese aber nicht auf langweilige Art und Weise verwendet, sondern ganz neu zubereitet, sodass sich ganz neue Geschmackserlebnisse bieten. So werden die Radieschen bspw. gebacken. Auch werden Semmelknödel mal mit Haselnüssen verfeinert. Aber natürlich sind nicht alle Rezepte neu und eine Entdeckung - sowas wie Nudeln mit Kürbissauce und Räuchertofu, um ein Beispiel zu nennen, hat man eben gefühlt schon 1000x gesehen. -Allerdings ist es dennoch ein leckeres Herbstgericht und einer unserer Favoriten im Buch.

Weniger gut gefällt mir, dass für die Waldmeister-Panna-Cotta Gelatine verwendet und auch keine Alternative für Vegetarier aufgezeigt wird. Das wäre wünschenswert gewesen. Das gilt auch für den no-bake-cheesecake mit Holunderbeerensaft. Und: Nachdem sonst bei keinem Rezept mit Sahne und Co gegeizt wurde (ganz im Gegenteil ... ), ist mir auch nicht ganz klar, weshalb ausgerechnet die Schokomousse plötzlich vegan sein muss und mit Seidentofu zubereitet wird. -Hier werden wir das Rezept aber ebenso wie das für die Panna-Cotta einfach als Anregung verstehen und die mousse nach einem anderen Rezept zubereiten.

Abschließend lässt sich sagen, dass in diesem Kochbuch jeder Rezepte nach seinem Geschmack finden wird. Es ist offen gestanden nicht das beste saisonale Kochbuch, das ich bisher kennengelernt habe; ich liebe Gemüsekochbücher und habe schon viele. Was kocht Hanna ist kein absoluter Favorit und wird das vermutlich auch nicht werden. Dennoch finde ich das Buch nicht schlecht und werde es sicher auch immer wieder mal benutzen. Sirups und Saucen, Porridge mit Rhabarber, Waldmeister-Panna-Cotta, Tomatengalette, Blätterteigschnecken mit Maronen, Schokomousse, Apfelkuchen, Nougatmousse ... werden wir sicher ab und an wieder zubereiten.

Ich würde es denen empfehlen, die ein saisonales Kochbuch suchen, mehr Gemüse essen wollen oder sich schon vegetarisch ernähren, die bekannte Gemüsesorten mal auf andere Art und Weise zubereiten wollen und neue Geschmackserlebnisse haben wollen. Viele Rezepte sind auch für Menschen geeignet, die erst mit dem Kochen beginnen, sodass es auch ein gutes Kochbuch für den Einstieg ist.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

DAS Lesehighlight 2025!

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Cassandra Morgans Mutter verschwand vor sieben Jahren. Sie musste damals nach Faerie reisen, um etwas zu erledigen - doch sie kehrte niemals zurück. Cassandra ließ sie in einem Internat zurück. Als Cassandras ...

Cassandra Morgans Mutter verschwand vor sieben Jahren. Sie musste damals nach Faerie reisen, um etwas zu erledigen - doch sie kehrte niemals zurück. Cassandra ließ sie in einem Internat zurück. Als Cassandras Mutter nach sieben Jahren offiziell für tot erklärt wird und das Internat kein Geld mehr bekommt, muss sie es verlassen.
Sie wohnt fortan bei ihrer Tante in Hartwood Hall. Und dieser Umzug verändert erneut alles für Cassandra: sie erfährt, dass die Morgans ein altehrwürdiges Hexengeschlecht sind; dass ihre Tante eine sogenannte Haghexe ist - die mächtigste Hexe Englands, die das Dorf und ganz England vor dem Hag und dem, was dahinter liegt, beschützt. Der Hag ist der älteste und größte Wald in ganz England. Der Hag bildet auch die Grenze zwischen England und Faerie. Wenn man ihn durchquert, gelangt man nach Faerie. Doch das Böse kommt aus Faerie, und so muss man sich vom Hag fernhalten, denn kaum jemand kommt wieder heraus, wenn er den Hag erst betreten hat ...
So ist die wichtigste Regel, an die Cassandra sich zu halten hat, die, dass sie den Hag niemals alleine betreten darf.
Cassandra weiß nicht, was mit ihrer Mutter geschah, aber sie spürt, dass sie noch lebt; dass sie sich in Faerie befindet, und dass sie durch den Hag und nach Faerie muss, um ihre Mutter zu finden.
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Schon das wunderschöne Cover hat dazu geführt, dass wir uns in dieses Buch verliebt haben. Der Klappentext klang so gut, dass wir es unbedingt lesen wollten - und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!
Der Inhalt ist genauso wunderschön wie das Cover.
Die Kinder, die das Buch vor mir gelesen haben, waren absolut begeistert - und auch ich als Erwachsene habe diesen ersten Band geliebt und beschlossen, dass ich die komplette Reihe lesen möchte.
Es ist natürlich perfekt für die Zielgruppe, zum Vorlesen oder Selberlesen; aber auch Erwachsene haben definitiv ihre Freude daran. Die Länge der Kapitel ist für Kinder ideal, um bspw. abends vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen.
Jede einzelne Seite ist schön und liebevoll illustriert.
McKennas Stil ist wundervoll, lässt sich sehr gut lesen, ist so bildhaft und extrem atmosphärisch!
Cassandra ist eine Protagonistin, die die Zielgruppe lieben wird. Überhaupt sind alle Figuren so gelungen! Viele davon, etwa die Haushälterin oder Kater Montague, schließt man sofort ins Herz.
Dieses Mädchen, diese Hexenfamilie, Hartwood Hall, der Hag ... ziehen einen sofort in ihren Bann.
Es ist eine Geschichte, so magisch, schön und spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man diese Welt nicht mehr verlassen möchte und auch unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Das Buch passt perfekt in den Herbst bzw. jetzt in die Zeit um Halloween, doch bekommen die Kinder dabei nie Angst, da alles absolut alters- und zielgruppengerecht ist. Ich würde es sogar als regelrechte Wohlfühlgeschichte (für jedes Alter) bezeichnen.
Es gibt so viele wundervolle Schauplätze, und McKenna besticht durch ihre Kreativität und Ideen und Schöpfungen, die man so noch nicht gelesen hat.
Hier und da fühlten wir uns ganz leicht an Harry Potter erinnert, durch die Hexen, die Zauberhüte, die Prüfungen, Cassandras Tante, das Fliegen auf dem Besen usw. -aber das im positiven Sinne! Cassandra Morgan ist nie auch nur ansatzweise ein Abklatsch, da die Autorin wie gesagt so viele eigene, ganz neue und wundervolle Ideen und Wesen hat und einführt.
Das Ende ist offener als von uns erwartet bzw. die Geschichte ist am Ende dieses Auftaktbandes noch nicht so weit fortgeschritten wie erwartet - Cassandras Mutter wurde noch nicht gefunden, ja, Cassandra hat sich für unseren Geschmack noch nicht mal so richtig auf die Reise und die Suche nach ihr gemacht (erst mal muss sie ja Dinge lernen und eine richtige Hexe werden, denn nur mit dem notwendigen Wissen und den notwendigen Fähigkeiten kann sie sich durch den Hag und nach Faerie wagen ...). Stört uns diesmal aber überhaupt nicht, da dieser erste Band so toll und die ganze Vorgeschichte notwendig war, der zweite Band zudem schon im März 2026 erscheint und die Reihe auf fünf Bände angelegt ist, die im englischen Original schon weitestgehend erschienen sind.
Wir sind absolut begeistert - das war für uns DAS Lesehighlight in diesem Jahr und wird kaum noch zu übertreffen sein.
Das ist ziemlich sicher eine Reihe, die man unbedingt im Regal stehen haben möchte und immer wieder lesen möchte und wird. Wir sind sehr froh, dass wir sie entdeckt haben.
Unbedingte Leseempfehlung für alle, die England, Hexen, Magie lieben, Harry Potter mögen, eine herrlich atmosphärische, bezaubernde und altersgerechte Geschichte suchen und einfach ein paar richtig tolle Lesestunden haben wollen.
Die Zielgruppe wird dieses Buch und diese Reihe sowieso lieben - aber auch Erwachsene werden Cassandra Morgan lieben.
Unbedingt lesen!

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