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Veröffentlicht am 01.09.2023

Wahre Verbrechen - ein schockierende "Reise" quer durch Europa!

True Crime Best of 2
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"True Crime Best of 2 - Wahre Verbrechen - Echte Kriminalfälle" von Adrian Langenscheid ist eine Zusammenstellung von aufsehenerregenden, grauenhaften, wahren Verbrechen, die sich in ganz Europa zugetragen ...

"True Crime Best of 2 - Wahre Verbrechen - Echte Kriminalfälle" von Adrian Langenscheid ist eine Zusammenstellung von aufsehenerregenden, grauenhaften, wahren Verbrechen, die sich in ganz Europa zugetragen haben.

Bei den hier vorgestellten 10 Fällen fehlten mir mal wieder die Worte - hier tun sich die tiefsten, dunkelsten menschlichen Abgründe auf und wiederholt musste ich mich fragen, was für kranke und gestörte Seelen zu solchen Taten fähig sind...!

Adrian Langenscheid bereitet die Fakten und Tatsachen derart auf, dass sie Leser- bzw. Hörerschaft vortrefflich unterhalten, schockieren und sie sprachlos, wütend oder einfach mitfühlend und nachdenklich zurücklassen. Alles ist gründlich recherchiert und detailliert aufgearbeitet.

Besonders nahe gegangen ist mir hier der Fall Fritzl aus Österreich, wo ein Familienvater die eigene Tochter über viele Jahre in den Keller sperrt, wiederholt mißbraucht und mehrere Kinder mit ihr zeugt - und seine Ehefrau will nichts davon mitbekommen haben...! Abartig und grauenvoll!

Die Sprecherin des Hörbuchs hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, sie liest ausdrucksstark und dennoch nicht reißerisch, sondern eher neutral, so dass man als Hörer die Tatsachen selbst nachvollziehen und beurteilen sowie seinen Emeotionen freien Lauf lassen kann.

Eine gelungene Kompilation spannender Verbrechen quer durch Europa - Gänsehaut garantiert!

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Veröffentlicht am 28.08.2023

Ein Roman wie ein Gemälde - bunt, vielschichtig, faszinierend!

Die Erfindung des Lächelns
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"Die Erfindung des Lächelns" von Tom Hillenbrand ist als gebundene Ausgabe bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in Paris um 1911 spielt und 512 Seiten Lesestoff ...

"Die Erfindung des Lächelns" von Tom Hillenbrand ist als gebundene Ausgabe bei Kiepenheuer & Witsch erschienen. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in Paris um 1911 spielt und 512 Seiten Lesestoff bietet.
Dieser Roman ist definitiv ganz anders als alles, was ich bisher von Tom Hillenbrand kannte und auch anders, als ich es erwartet hatte.
Man muss sich auf dieses faszinierende, bunte, vielfältige und auch wuselige und teilweise überladene Epos einlassen, dann taucht man ungehindert ein in die vor Energie knisternde Atmosphäre des Paris um 1911 und findet sich wieder zwischen bekannten Größen wie Pablo Picasso, Marc Chagall oder Isadora Duncan und vielen anderen Menschen jener schillernden Zeit in einer vor Leben, Neuerungen und Kriegsvorboten überschäumenden Metropole.
Der Autor hat wirklich eine volle, mit allen Sinnen wahrnehmbare authentische Atmosphäre geschaffen, die zwar nicht unbedingt den positivsten Eindruck von Paris vermittelt, aber dennoch fesselt und beeindruckt.
Vordergründig ist der weltbekannte Diebstahl der Mona Lisa aus dem Louvre Dreh- und Mittelpunkt der Story, jedoch sind die Ermittlungen tatsächlich eher unspektakulär und ein wenig nebensächlich (wenn auch ausführlich, so dass diese den Lesefluss bisweilen etwas in die Länge zogen) - tatsächlich ist dieser historische Roman eher ein großzügiges, sinnlich angelegtes Gemälde über das pulsierende Paris gegen Ende der Belle Epoque.
Mir hat "Die Erfindung des Lächelns" sehr gut gefallen und konnte mich bestens unterhalten!

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Veröffentlicht am 24.08.2023

Unterhaltsamer Roman, von dem ich mir mehr erhofft hatte!

Das Glück der Geschichtensammlerin
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"Das Glück der Geschichtensammlerin" von Sally Page ist als Taschenbuch mit 416 Seiten bei dtv erschienen.

Cover, Klappentext und Leseprobe hatten es mir direkt angetan und ich war sehr neugierig darauf, ...

"Das Glück der Geschichtensammlerin" von Sally Page ist als Taschenbuch mit 416 Seiten bei dtv erschienen.

Cover, Klappentext und Leseprobe hatten es mir direkt angetan und ich war sehr neugierig darauf, die Geschichten der Menschen, für die Janice putzt, kennenzulernen - und letztlich auch Janice´ eigene Geschichte.

Sally Page schreibt ausgesprochen bildhaft und angenehm, der Roman liest sich flüssig und unterhaltsam. Leider werden die einzelnen Geschichten irgendwie zusammenhanglos erzählt, einzig bei Janice laufen sie zusammen. Im Laufe des Geschehens erfährt die Leserschaft dann doch auch die Lebensgeschichte der Protagonistin, allerdings war diese in meinen Augen nicht unbedingt realistisch.

Die Charaktere sind lebendig und facettenreich, so daß ich an sich gern in ihre Erzählungen eingetaucht bin.

Insgesamt konnte mich das Ganze allerdings leider nicht komplett fesseln, es plätscherte so dahin und die Tiefe der Erzählung, die durchaus vorhanden ist, wenn man das Gesamtpaket als authentisch akzeptiert, konnte mein Inneres nicht ereichen.

Mein Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch, ich hatte mir etwas Anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 18.08.2023

Von Menschen, Moral und dem Leben...konnte mich leider nicht begeistern.

Das Café ohne Namen
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"Das Café ohne Namen" von Robert Seethaler ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 18 Minuten beiHörbuch Hamburg erschienen und wird gesprochen von Matthias Brandt.

Wien, 1966: ...

"Das Café ohne Namen" von Robert Seethaler ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 18 Minuten beiHörbuch Hamburg erschienen und wird gesprochen von Matthias Brandt.

Wien, 1966: Robert übernimmt eines Tages eine leer stehendeGastwirtschaft in Wien und eröffnet dort sein eigenes kleines Café . Sein Leben beginnt sich zu füllen, reicher zu werden - an Erfahrungen, Erlebnissen und Emotionen. Eine Kesselexplosion nimmt ihm 3 Finger und schädigt sein Gehör, aber er kann weitermachen.

Der Schreibstil des Autors ist auf den ersten Blick unaufgeregt, eingängig und leicht, darunter ernst und philosophisch und mit Tiefgang. Die entstehende Atmosphäre ist oft bedrückend, aber auch schön. Glück und Unglück, Freude und Leid liegen hier stets dicht beieinander.

Das Café gibt Robert Simon , Mila und vielen der Gäste Halt wird zu einer Art Lebensmittelpunkt . Die Fäden vieler ganz unterschiedlicher Leben kreuzen sich hier. Freundschaften, Liebe, Schicksale, Glück. Aber auch Probleme, Einsamkeit, Anonymität, Trauer.
Menschen kommen und gehen, einige kommen immer wieder.
Es ist ein schöner Ort, aber irgendwie auch ziemlich traurig, wenn das alles ist, was man hat…!

Der Sprecher Matthias Brandt hat mir sehr gut gefallen. Angenehme Stimme, eingängige Intonation.

Das Hörbuch ließ sich zwar zügig und flüssig hören, dennoch konnte es mich nicht ganz erreichen und ich fragte mich stellenweise. warum mich die Leben und Werdegänge einiger Charaktere (beispielsweise die Drogen- und Medikamentensüchtige Jasha, mit der Simon zeitweilig ein Verhältnis hat oder der Besitzer des Hauses, in dem das Cafe sich befindet!) interessieren sollten, da sie mein Inneres überhaupt nicht berühren konnten…

DasCaféohneNamen

NetGalleyDE!

dankeNetGalleyDE!

1966 #Wien

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Veröffentlicht am 17.08.2023

Einfühlsam, beklemmend und packend - ein toller Jugendroman über das Anderssein in der NS-Zeit!

Bis die Sterne zittern
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Es handelt sich hierbei um einen historischen Jugendroman, der einfühlsam und spannend davon erzählt, wie es sich anfühlt, anders sein zu wollen.Nicht auf der Welle des Mainstream zu schwimmen, wie es ...

Es handelt sich hierbei um einen historischen Jugendroman, der einfühlsam und spannend davon erzählt, wie es sich anfühlt, anders sein zu wollen.Nicht auf der Welle des Mainstream zu schwimmen, wie es mittlerweile wohl heißt, sondern seine eigene Meinung vertreten und frei zu bleiben.
Dabei verwebt der Autor historische Fakten und Fiktion so geschickt zu einem überzeugenden Ganzen, dass die entstehende Atmosphäre ungemein authentisch und bedrückend ist und die Leserschaft automatisch ganz tief in die NS-Vergangenheit mitnimmt.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, geht gut von der Hand und ist dennoch ausgesprochen ernsthaft und geht unter die Haut.

1936, Leipzig-Connewitz. Der 16jährige Harro Jäger wird in eine üble Schlägerei mit Jungen aus der Hitlerjugend verwickelt. Unerwartet bekommt er Beistand von Heinrich, einem Nachbarjungen. Bald darauf befindet er sich inmitten einer Clique Gleigesinnter, andersdenkender Jugendlicher, die nicht unreflektiert mit der Zeit gehen wollen, sondern ihre unangepasste Meinung verteten - angefangen mit ihrem Erscheinungsbild, das sich deutlich von den Uniformen der NS-Zeit abhebt.
Ganz groß geschrieben werden Freundschaft, Zusammenhalt, Solidarität sowie das Eintreten für die Freiheit und gegen Drangsalierung und Unterdrückung.

Die Geschichte entwickelt sich in eine brisante Richtung, und der Autor hält einige (nicht nur angenehme) Überraschungen bereit.
Wirklich ein packendes Buch, das sich äußerst realistisch mit den Problemen von Jugendlichen befasst, die damals ebenso aktuell wie heute waren - Freundschaft, Unsicherheiten, Probleme mit Eltern und Schule, Musik, die erste Liebe, politisch opportunistische Unternehmungen - und dabei immer die (mehr oder weniger unterschwellige) Angst, von den Nazis erwischt zu werden...

Die Charaktere, die Herwig erschaffen hat, finde ich ausgesprochen gelungen. Liebevoll, detailliert, ähnlich denkend und doch sehr unterschiedlich sind die Hungen und Mädchen, die sich am Connewitzer Kino zusammenfinden. Neben Harro ist mir Heinrich mit am sympathischsten, er ist bodenständig und ein echter Freund. Und auch Käthe ist mir beim lesen ans Herz gewachsen.

Inspiriert wurde Johannes Herwig, der selbst in Leipzig-Connewitz aufwuchs, zu "Bis die Sterne zittern" durch die seinerzeit tatsächlich existierenden "Leipziger Meuten". Man merkt genau, dass er viel Herzblut in seinen Roman gesteckt sowie umfassende und gründliche Recherchearbeit geleistet hat!

Ein Roman, der bedrückt, zum Nachdenken anregt, mich ständig mitfiebern ließ und ebenso historisch wie auch brandaktuell ist.
Für Erwachsene ebenso empfehlenswert ist wie für Jugendliche ab 14 Jahren.

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