vergänglich wie eine Welle im Sand
Wie eine Welle im SandDas Cover lässt einen ruhigen und leichten (Urlaubs-)Roman erwarten. Nach der Lektüre finde ich es jedoch nicht zum Inhalt passend.
Zwar reist Pauline nach Mallorca, das in Ansätzen anschaulich schön beschrieben ...
Das Cover lässt einen ruhigen und leichten (Urlaubs-)Roman erwarten. Nach der Lektüre finde ich es jedoch nicht zum Inhalt passend.
Zwar reist Pauline nach Mallorca, das in Ansätzen anschaulich schön beschrieben wird, doch suhlt sie sich dort mehr in ihrem Leid, was für trübe Stimmung sorgt.
Ihre Freundin versucht, ihr mit Selbsthilfetipps zum Weg zu sich und ihrem Glück zu helfen. Für mich ist sie dadurch einfach nur nervig, denn das Buch kommt mit seinen Yoga- und Spiritualitätsausführungen fast schon wie ein Ratgeber à la "Guide to Happiness" daher.
So kommt es, das Pauline sich vornimmt, eine Andere zu sein, erst recht gegenüber ihrer Zufallsbekanntschaft Leander. Weil sie aber keine Emotionen zulässt, das auch so nüchtern geschildert ist, finde ich weder Zugang zu ihr noch zu ihm. Denn auch er ist ein unsympathischer Charakter, verhält sich unerwachsen und sieht in Pauline nur ein Mittel zum Zweck. Von Charisma keine Spur.
Das Buch zieht sich, es kommt keine Spannung auf. Dabei sind die Hintergrundthemen durchaus ernst und könnten weitaus mehr hergeben. Der Schluss war dann einfach nur zu gewollt und unpassend zum Vorangegangenen.
Wenn ich das Buch abgebrochen hätte, hätte ich auch nichts verpasst, denn es ist vergänglich wie eine Welle im Sand.