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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2022

Unterhaltsamer Regency-Roman

Wie man sich einen Lord angelt
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Kitty Talbot, die für ihre Familie verantwortlich ist, braucht ein Vermögen, um ihre Schulden zu begleichen und ihre Schwestern zu versorgen. Aber dafür braucht sie einen Ehemann. Ihre einzige Möglichkeit ...

Kitty Talbot, die für ihre Familie verantwortlich ist, braucht ein Vermögen, um ihre Schulden zu begleichen und ihre Schwestern zu versorgen. Aber dafür braucht sie einen Ehemann. Ihre einzige Möglichkeit ist die Saison in London, wo sie auf die Familie De Lacey und Lord Radcliffe trifft.
Mir hat der Charakter der Hauptfigur gefallen. Sie ist keine Jungfrau in Nöten, sondern schmiedet selbst einen Plan zum Überleben und gibt auch dann nicht auf, als die Dinge nicht so laufen wie erwartet. Bei all ihrem Tun ist Kitty schon manchmal sehr manipulativ und kümmerte sich nicht um die Gefühle anderer. James ist ein gleichwertiger Gegenpart, der mir in den vielen Geplänkel, die die beiden sich liefern, echt gut gefallen hat.
Alles in allem ist "Wie man sich einen Lord angelt" ein unterhaltsamer Regency-Roman mit einer sehr lebendigen weiblichen Hauptfigur und einer locker leichten Handlung - insgesamt empfehlens- und lesenswert. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Modern und unterhaltsam

Falling in love was not the plan
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Eliza kandidiert für den Posten des Chefredakteurs der Zeitung, an der sie seit Beginn der Schulzeit mitarbeitet. Sie ist eine Amerikanerin chinesischer Abstammung, die sich nicht ganz an die altmodische ...

Eliza kandidiert für den Posten des Chefredakteurs der Zeitung, an der sie seit Beginn der Schulzeit mitarbeitet. Sie ist eine Amerikanerin chinesischer Abstammung, die sich nicht ganz an die altmodische chinesische Erziehung ihrer Mutter anpassen kann, ihre eigene Meinung hat, diese aber nicht immer äußern kann, und vor allem sehr prinzipientreu ist. Alles gerät aus den Fugen, als sie ihre Traumstelle an Len verliert, der nach einer Verletzung seinen Sport nicht mehr ausüben kann...
Damit wieder Ruhe nach der Wahl einkehrt, müssen sich beide zusammenraufen und wie die Autorin dies erzählt, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es sehr genossen zu lesen, wie sie sich kennengelernt und alles Negative nach und nach aus dem Weg geräumt haben, so dass sie trotz ihrer unterschiedliche Perspektiven beim Schreiben für die Zeitung einen sehr guten Einfluss aufeinander hatten. Das Buch spricht Themen wie Feminismus, Sexismus und die traditionelle chinesische Erziehung an. Aber auch zu den Vorurteilen gegen Sportler, viel Muskeln wenig Hirn, wird hier Stellung bezogen.
Fazit: Mir hat diese moderne, unterhaltsame Geschichte sehr gut gefallen. Die Handlung ist tiefgründig und die Charaktere haben Substanz und überzeugen. Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen und vergebe hier gern volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.07.2022

Bizarre, außergewöhnliche Geschichte

Der Mann, der vom Himmel fiel
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Dies ist die Geschichte von Thomas Jerome Newton, einem Außerirdischen, der zur Erde reist, um seine sterbende Rasse zu retten. Es handelt sich um einen untypischen Science-Fiction-Roman, denn für die ...

Dies ist die Geschichte von Thomas Jerome Newton, einem Außerirdischen, der zur Erde reist, um seine sterbende Rasse zu retten. Es handelt sich um einen untypischen Science-Fiction-Roman, denn für die Handlung selbst hätte es keinen Unterschied gemacht, ob Newton vom Mond oder aus dem tiefen Kentucky kommt. Newtons Geschichte ist die eines entfremdeten Wesens, das von seinem Elfenbeinturm herunterkommt und erkennt, wie die Welt wirklich ist und wie ihre Bewohner sind. Newton lernt viel von uns, Gutes und Schlechtes, aber am Ende ist es unsere Unwissenheit, die das meiste Gewicht hat und uns zu diesem vorhersehbaren Ergebnis führt. Tevis macht nicht wirklich einen Science-Fiction-Roman, er benutzt einfach ein Mittel, um eine Geschichte attraktiver zu machen, die letztlich von uns handelt, von unseren Besessenheiten und dem, was uns am Leben hält. Es ist eine bizarre, außergewöhnliche Geschichte, aber ich würde sie nicht jedem empfehlen, da man als Science-Fiction-Fan vielleicht doch ein wenig enttäuscht sein könnte.

Veröffentlicht am 06.07.2022

Guter Serienstart

Hamish Macbeth fischt im Trüben
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In seinem ersten Fall muss Hamish McBeth den Mord an Lady Jane aufklären. Das Problem ist nur, dass die Tote gar nicht Lady Jane war, sondern eine Klatschkolumnistin, die mehr Feinde als Freunde hatte. ...

In seinem ersten Fall muss Hamish McBeth den Mord an Lady Jane aufklären. Das Problem ist nur, dass die Tote gar nicht Lady Jane war, sondern eine Klatschkolumnistin, die mehr Feinde als Freunde hatte. Es kommt also eine Menge Arbeit auf Hamish zu...

Lochdubh, ein verschlafenes Dörfchen in den Highlands bildet die Kulisse für diese neue Reihe um Hamish McBeth, den Police Constabler mit dem feuerroten Haar und dem Hang zu Gemütlichkeit und Müßiggang. Aber Hamish' Ehrgeiz ist stets sofort geweckt, wenn es zu polizeilichen Aktionen kommen muss. So ermittelt er mit viel Raffinesse und Köpfchen und kommt auch hier alsbald dem Täter auf die Spur.

Die humorvolle Erzählweise, die Atmosphäre und die vielen schrulligen Figuren geben dem Buch seine ganz spezielle Note. Mich hat das Buch gut unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 06.07.2022

Die tote Gärtnerin

Agatha Raisin und die tote Gärtnerin
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Allen Freunden des britischen Humors und CosyCrime-Geschichten, kann ich diese Reihe ans Herz legen.

Agatha Raisin, die sich nach ihrer stressigen Berufskarriere als PR-Beraterin in London, in ein idyllisches ...

Allen Freunden des britischen Humors und CosyCrime-Geschichten, kann ich diese Reihe ans Herz legen.

Agatha Raisin, die sich nach ihrer stressigen Berufskarriere als PR-Beraterin in London, in ein idyllisches Dörfchen in den Cotswolds zurückgezogen hat, hat ein Talent immer wieder in heikle Situationen zu stolpern, und das ist in dieser neuen Folge eine tote Gärtnerin.

Wie Agatha gemeinsam mit ihren Freunden auch diesen Fall an sich reißt und welche Ermittlungen sie gemeinsam anstellen, kann man nun miterleben.

Viele schrullige Figuren, ein typisch verschlafenes Dorf und eine quirlige Hauptfigur geben dem Buch seine ganz spezielle Note. Es ist keine bluttriefende Angelegenheit die es gilt aufzuklären, aber die leichte Erzählweise bietet unterhaltsame Hörzeit.