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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

Gemütlich und unterhaltsam

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Bei diesem Buch sollte man sich vor Augen halten, dass dies kein gängiger Krimi, sondern ein Krimi aus der Kategorie CosyCrime ist. Behält man das im Hinterkopf, hat man hier einen kurzweiligen, locker-leichten ...




Bei diesem Buch sollte man sich vor Augen halten, dass dies kein gängiger Krimi, sondern ein Krimi aus der Kategorie CosyCrime ist. Behält man das im Hinterkopf, hat man hier einen kurzweiligen, locker-leichten (Kriminal-)Roman, bei dem Gemütlichkeit und Unterhaltung vorrangig sind.

Im Mittelpunkt stehen Mimi, die scharfsinnige Großmutter, und Addie, ihre computerbesessene Enkelin. Ihr Verhältnis miteinander ist herzerfrischend. Es hat so was von Old-School vs. modern Technology und wird durch lebendige Dialoge mit trockenen Humor noch unterstrichen. Und wie es sich für einen CosyCrime gehört liegt auch hier das Hauptaugenmerk nicht auf dem Mord selbst, sondern auf der leichten und unspektakulären Ermittlung und Aufklärung. Die Vielzahl der Nebencharakter und damit potentiellen Tatverdächtigen, fand ich gut charakterisiert und gaben der Handlung immer wieder neue Wendungen.

Alles in allem ist dieser zum Mitraten geeignete Locked-Room-CosyCrime ein unterhaltsamer Zeitvertreib, den ich hiermit gern weiterempfehle.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Solide YA-Fantasy

Nightblood Prince
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Nach Beenden des Buches bin ich zwiegespalten. Einerseits las sich der Klappentext sehr vielversprechend – exotischer Handlungsschauplatz, Love Triangel – eigentlich doch eine interessante Ausgangssituation. ...




Nach Beenden des Buches bin ich zwiegespalten. Einerseits las sich der Klappentext sehr vielversprechend – exotischer Handlungsschauplatz, Love Triangel – eigentlich doch eine interessante Ausgangssituation. Doch leider konnte mich das Buch nicht vollumfänglich abholen. Beginn und Ende waren aus meiner Sicht die besten Abschnitte, sie waren spannend und aussagekräftig. Der Mittelteil dagegen hat sich für meinen Geschmack zu sehr gezogen. Ja, das ist alles subjektiv, andere Leser empfinden das eventuell anders, deshalb empfehle ich an dieser Stelle, verschafft euch einen eigenen Leseeindruck. Auch die Charaktere bleiben eher blass, genau wie die viel beworbene Love Triangel, dem gegenüber stehen dann glücklicherweise überraschende Wendungen, die dafür gesorgt haben, dass ich doch weitergelesen habe.

Kurzum: Die Grundidee von „Nightblood Prince“ ist durchaus nicht schlecht, nur die Umsetzung hat noch Luft nach oben. Alles in allem ist es eine YA-Fantasy mit noch unausgereiften Figuren, aber einer ausbaufähigen Geschichte. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.


Veröffentlicht am 29.10.2025

YA-Fantasy – kurzweilig und unterhaltsam

Heir of Storms
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„Heir of Storms“ ist der erste Band der Storm-Weaver-Trilogie. Die Hauptfigur Blaze ist eine sympathische und liebenswerte Heldin. Die Handlung ist klassisch, das Liebesdreieck durchaus vorhersehbar, ...




„Heir of Storms“ ist der erste Band der Storm-Weaver-Trilogie. Die Hauptfigur Blaze ist eine sympathische und liebenswerte Heldin. Die Handlung ist klassisch, das Liebesdreieck durchaus vorhersehbar, und doch ist die Welt die hier beschrieben ist mit ihrer Magie der Elemente, dem Turnier zwischen den Erben jedes Elements um den Thron und den Schilderungen am Kaiserhof ein schöner Rahmen für eine unterhaltsame Lektüre.

Der bildhafte und mitreißende Schreib- und Erzählstil, die anderen Protagonisten, die für ihren jeweiligen Part überzeugend charakterisiert sind und nicht zu vergessen die Emotionen, all das sind Pluspunkte und machen diesen ersten Teil zu einem kurzweiligen Lesespaß.

Fazit: Ja, die Geschichte ist nicht wirklich neu. Doch für die angedachte Lesegruppe, ab 14 Jahren, ist es eine durchaus fesselnde Geschichte, die alles mitbringt um gut zu unterhalten und den Folgeband am liebsten schon jetzt lesen zu wollen.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Beklemmender, düsterer Roman

Unsere letzten wilden Tage
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Ich war sofort beeindruckt von der flüssigen Schreibweise und der Detailtreue der Autorin. Je tiefer ich in die Geschichte und den wortwörtlichen Kleinstadtsumpf mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre, ...




Ich war sofort beeindruckt von der flüssigen Schreibweise und der Detailtreue der Autorin. Je tiefer ich in die Geschichte und den wortwörtlichen Kleinstadtsumpf mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre, dem Netz lokaler Abhängigkeiten und Geheimnissen eingetaucht bin, desto mehr fesselte sie mich.

Nach Jahren kehrt Loyal in die Stadt zurück, nicht frei von Gewissensbissen und quälenden Erinnerungen und mit dem Wunsch der Versöhnung mit der einst besten Freundin. Doch bevor es dazu kommen kann, wird diese tot aufgefunden und als Selbstmord zu den Akten genommen. Doch dass kann Loyal so nicht akzeptieren und beginnt nachzufragen. Allmählich offenbaren sich Geheimnisse, Schicksale und Tragödien, die besser verborgen geblieben wären.

Die mitreißende Story um die aufreibenden Ermittlungen einer starken Frau gipfeln in einem überraschenden Ende, welches überzeugend zu dieser düsteren, beklemmenden Geschichte passt.

Fazit: Ein mitreißender Roman in dem man die Hitze und Moskitos der Sümpfe Louisianas beim Lesen zu spüren glaubt und bei dem man bei jedem Schritt der Hauptfigur mitfiebert – Empfehlenswert.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Märchenhaft

Das Dreizehnte Kind
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Dies ist keine grundlegend neue Geschichte. Die Autorin interpretiert hier das Märchen „Gevatter Tod“ von den Gebrüder Grimm auf moderne, fantasievolle Weise neu. Es gibt einige Parallelen, aber auch ...




Dies ist keine grundlegend neue Geschichte. Die Autorin interpretiert hier das Märchen „Gevatter Tod“ von den Gebrüder Grimm auf moderne, fantasievolle Weise neu. Es gibt einige Parallelen, aber auch entscheidende Unterschiede zu entdecken. So ist „Das dreizehnte Kind“ in einer phantastischen Götter-Welt angesiedelt und es gibt eine weibliche Hauptfigur. Aber auch in dieser Geschichte ist Gevatter Tod bzw. der Gott des Todes die Figur, die dem Hauptcharakter, also Hazel, ihre Bestimmung und Handlungsweise vorgibt. Und wie im Grimm'schen Märchen stellt sich letztlich auch hier die Frage: Kann man den Tod überlisten? Ob und wenn ja wie die Autorin hierfür eine Antwort gefunden hat, dass solltet ihr schon selbst lesen.

Die Geschichte hat zwar leider ein paar Längen, lässt sich jedoch leicht und flüssig lesen. Mit ihrer fesselnden Erzählweise erweckt die Autorin vielfältige Charaktere zum Leben und lässt sie in einer bildhaft beschriebenen Fantasywelt agieren. Im Verlauf der Geschichte hatte ich dann auch bald das altbekannte Märchen vergessen und war vollends in diese Handlung eingetaucht.

Alles in allem ist es ein märchenhaftes Buch mit einer starken Heldin, das ich hiermit gern weiterempfehle.