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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2025

Zu wenig Mafia – zu viel Spice

Ruthless Creatures
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Im Mittelpunkt steht hier Natalie, die das mysteriöse Verschwinden ihres Verlobten vor 5 Jahren immer noch nicht verarbeitet hat und es ihr somit bisher unmöglich war neue Wege zu gehen. Doch als Kage, ...




Im Mittelpunkt steht hier Natalie, die das mysteriöse Verschwinden ihres Verlobten vor 5 Jahren immer noch nicht verarbeitet hat und es ihr somit bisher unmöglich war neue Wege zu gehen. Doch als Kage, ein gefährlich gutaussehender Fremder, im Nachbarhaus einzieht, ändert das alles und Natalie findet sich plötzlich in Kreisen wieder, die so gar nichts mit ihrem bisherigen Leben gemein haben.

Das Buch ist eine unterhaltsame Mafia-Romanze, deren Handlungsschwerpunkt allerdings in der intensiven und sehr leidenschaftlichen Affäre zwischen Natalie und Kage liegt. Die Sexszenen sind zwar spicy, waren mir aber in Beziehung zur restlichen Handlung zu viel. Man sollte sich vorab im Klaren sein, dass die Autorin nicht mit pikanten, expliziten Sex- und Gewaltszenen und unflätiger Sprache geizt und die Mafia-Handlung somit eher in den Hintergrund gerät. Mein persönlicher Lichtblick war hier Sloane, die beste Freundin von Natalie. Sie hat eine liebenswert freche Art ihre Meinung kund zu tun, was mir immer wieder das Weiterlesen erleichterte, denn wirklich Tiefgang hat die Geschichte leider nicht.

Fazit: „Ruthless Creatures“ ist very spicy, wodurch allerdings die eigentliche Mafia-Geschichte schon fast zur Nebenhandlung wird. Mir war das letzten Endes zu wenig und deshalb vergebe ich aufgerundete 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 11.04.2025

Fesselnder, kurzweiliger Roman

Haus Waldesruh
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Der Klappentext bezeichnet diesen Roman als ein Kammerspiel und das trifft es wirklich sehr gut. Die Handlung spielt in einem abgelegenen Jagdhaus, dem Haus Waldesruh, in dem sich die einstigen Klassenkameraden ...




Der Klappentext bezeichnet diesen Roman als ein Kammerspiel und das trifft es wirklich sehr gut. Die Handlung spielt in einem abgelegenen Jagdhaus, dem Haus Waldesruh, in dem sich die einstigen Klassenkameraden Marco, Anna, Lea und Ferdinand nach 15 Jahren wieder zusammenfinden. Nur einer fehlt in dieser Runde – Max, der sich vor so vielen Jahren das Leben nahm. Nach anfänglicher Wiedersehensfreude kippt Stunde um Stunde die Stimmung immer mehr und man ahnt als Leser ziemlich früh, dass hier noch sehr viel im Argen liegt, was einer Aufarbeitung harrt.

Mit „Haus Waldesruh“ hat David Krems einen Roman geschrieben, der eine durchweg fesselnde und spannungsgeladene Handlung hat. Die bedrückende Atmosphäre im und um das Haus wird mit jeder Seite spürbarer. Die unterschiedlichen, gut gezeichneten Charaktere wirken authentisch, so dass durch sie die Handlung überzeugend getragen wird. Der Schreib- und Erzählstil ist eingängig und mitreißend, so dass man das mit ca. 230 Seiten umfassende Buch durchaus in einem Rutsch lesen kann.

Fazit: Ein kurzweiliger Roman, der zwar stellenweise vorhersehbar ist, aber dank des Settings, der Beschreibungen der intensiven, wechselhaften Stimmungen und der realistisch gezeichneten Charaktere zu fesseln vermag.


Veröffentlicht am 11.04.2025

Die Zeit läuft...

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm
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In ihrem neuen Abenteuer müssen die Zeit-Agenten, eine internationale Gruppe von acht Kindern, die gegen den Zeitdieb Mora antreten, den Bau des Eiffelturmes 1889 absichern. Gar nicht so einfach, hat ...




In ihrem neuen Abenteuer müssen die Zeit-Agenten, eine internationale Gruppe von acht Kindern, die gegen den Zeitdieb Mora antreten, den Bau des Eiffelturmes 1889 absichern. Gar nicht so einfach, hat doch Mora die Pläne zum Bau des Turms dem Architekten Gustav Eiffel gestohlen, so dass die Fertigstellung des Bauwerkes plötzlich in Frage gestellt ist. Den Zeit-Agenten bleibt nicht viel Raum für lange Diskussionen, sie müssen umgehend handeln.

Ob und wenn ja wie Hannah und Alex es schaffen Mora auszutricksen und alles wieder in die richtige Zeit zu bringen, das müsst ihr unbedingt Lesen, zumal man auch noch so viel Wissenswertes über die Geschichte und berühmte Personen jener lang zurückliegenden Zeit erfahren kann.

Die Geschichte ist spannend und der Schreibstil ist für die Zielgruppe leicht verständlich und gut zu lesen. Das Buch ist auch schön bebildert, was das Gelesene noch zusätzlich unterstreicht. Man muss die beiden vorangegangenen Geschichten nicht kennen um dieser hier folgen zu können – dies hier ist ein eigenständiges und in sich abgeschlossenes neues Abenteuer. Also meine Empfehlung bekommt das Buch und gute 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.04.2025

Überzeugender Serienstart

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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„Spellcraft. Die Magie der silbernen Flamme“ ist eine Fantasy-Geschichte, die voller Magie, Spannung und Abenteuer steckt. Als Leser begleitet man Lucy, die sich plötzlich in einem Abenteuer wiederfindet, ...




„Spellcraft. Die Magie der silbernen Flamme“ ist eine Fantasy-Geschichte, die voller Magie, Spannung und Abenteuer steckt. Als Leser begleitet man Lucy, die sich plötzlich in einem Abenteuer wiederfindet, als ihre Großmutter entführt wird. Denn sie will Oma Serena zurück haben und begibt sich mit ihrem Freund auf eine aufregende Reise. Dabei betreten sie eine Welt voller Magie und Rätsel, die ihnen so einiges abverlangen wird.

R. L. Ferguson erzählt hier eine Geschichte, die die Zielgruppe, Kinder ab 10 Jahren, aus dem bekannten London in ein phantastisches London voller Magie und Abenteuer versetzt. Die Handlung mit seinen raffinierten Wendungen, zahlreichen Herausforderungen und den vielfältigen Zaubern und Rätseln sind dabei so spannend beschrieben, dass es einem schon schwer fiel das Buch aus der Hand legen zu müssen. Der Schreibstil ist kindgerecht und somit leicht zu lesen und zu verstehen und auch die einzelnen Figuren sind vielfältig charakterisiert - wagemutig und tatkräftig.

Wie sich die Geschichte um die entführte Oma Serena entwickelt und welche waghalsigen Abenteuer Lucy und ihre Freunde dabei bestehen müssen, müsst ihr unbedingt lesen. Wir haben es in Familie gelesen und uns hat sie allen gefallen.


Veröffentlicht am 11.04.2025

Friesentrip...

FriesenTrip
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..ist nun bereits der zehnte Einsatz von Oma Pusch und deren Freundin Rita.

Ganz im Stil eines CosyCrime schaut man den beiden bei ihren amateurhaften Untersuchungen über die Schulter und hat dank ...




..ist nun bereits der zehnte Einsatz von Oma Pusch und deren Freundin Rita.

Ganz im Stil eines CosyCrime schaut man den beiden bei ihren amateurhaften Untersuchungen über die Schulter und hat dank des locker-leichten Schreib- und Erzählstils viel Spaß beim Lesen.

Wie Oma Pusch und Rita zu ihren Erkenntnissen kommen und wie sie Stein für Stein das Puzzle zusammensetzen bietet wieder wunderbare und entspannende Lesestunden. Humorvoll und mit viel Liebe zu Land und Leuten erzählt die Autorin auch hier wieder einen CosyCrime, bei dem auch selbst zum Ermittler werden kann.

Allen Fans maritimen CosyCrimes kann ich diesen neuesten Serienband empfehlen.