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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2017

humorvoll, kurzweilig und überspitzt

Man lernt nie aus, Frau Freitag!
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Frau Freitag hat beschlossen, dass sie den Führerschein machen möchte, obwohl sie von ihrem Umfeld vermittelt bekommt, sie sei schon relativ alt dafür. Als Lehrerin ist sie ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Frau Freitag hat beschlossen, dass sie den Führerschein machen möchte, obwohl sie von ihrem Umfeld vermittelt bekommt, sie sei schon relativ alt dafür. Als Lehrerin ist sie gewohnt, dass sie den Ton angibt und bestimmt, wo es langgeht, doch das sieht ihr Fahrlehrer anders.

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe auch schon andere Bücher von Frau Freitag gelesen und finde ihre Erlebnisse in der Fahrschule, diesmal auf der Seite als Schülerin, nicht wie gewohnt als Lehrerin, sehr lustig und aus dem Leben gegriffen. Über manche Sichtweisen musste ich schmunzeln, manchmal sogar herzhaft lachen. Ich glaube, es ist egal, welches Projekt Frau Freitag in Angriff nimmt, bei ihr kommt es immer wieder zu komischen Situationen. Ein paar Situationen waren für mich persönlich schon zu überspitzt dargestellt, sodass sie konstruiert wirkten, dafür gibt es von mir einen Punkt abgezogen, ansonsten hat mich Frau Freitag wieder gut unterhalten.

Titel und Cover:
Der Titel und das Cover passen beide für das humorvolle Buch, sodass man in seinen Erwartungen nicht enttäuscht wird.

Mein Fazit:
Ein kurzweiliges, humorvolles, nicht allzu anspruchsvolles Buch für Zwischendurch mit gewohnt lässigen Sprüchen und Ansichten von Frau Freitag.

Veröffentlicht am 15.05.2017

zu einfach und ungesund

Björn Freitag – Smart Cooking
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Björn Freitag ist Sternenkoch und wirbt mit Gerichten, die aus einfachen Zutaten raffiniert und ideenreich zubereitet werden. Mit Smart Cooking verspricht er außerdem „Kochen ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Björn Freitag ist Sternenkoch und wirbt mit Gerichten, die aus einfachen Zutaten raffiniert und ideenreich zubereitet werden. Mit Smart Cooking verspricht er außerdem „Kochen ohne Einkaufsstress und ohne Küchenchaos“.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch klingt vielversprechend, denn wer hat schon nach einem anstrengenden Arbeitstag Lust darauf, ewig zu kochen und danach noch jede Menge Geschirr abzuwaschen und aufzuräumen. Die Einteilung in Einfaches mit Fleisch/ Gemüse/ Geflügel/ Fisch und Meeresfrüchte/ Suppen und Salate sowie in Grundrezepte finde ich ausreichend gegliedert. Interessant fand ich, dass auch jeweils nur ein Topf oder ansonsten relativ wenig Geschirr benötigt wird. Was mir an den Rezepten allerdings nicht gefällt ist, dass fast bei jedem Gericht Fertiggerichte, wie Tiefkühlnudeln, Dosenbohnen, Bratenfonds aus dem Glas, Schupfnudeln aus dem Kühlregal usw. verwendet werden. Gerade die Verwendung der Fertigprodukte, die ich für eine gesunde Ernährung vermeiden möchte, machen die Zeitersparnis bei den Gerichten aus. Zudem entsprechen die Gerichte nicht den Ernährungsrichtlinien für eine gesunde Ernährung. Sehr häufig werden Würstchen, Speck, usw. als Geschmackszutaten hinzugefügt und als Beilagen dominieren Kartoffeln, Nudeln, Baguette und Brot. Dies finde ich etwas zu einfach und einfältig. Außerdem waren mir viele Gerichte zu einfach, z.B. Benötige ich kein Rezept für Avocado-Thunfisch Toast oder Toast mit Ananas Schinken und Gouda (Hawai-Toast) oder Bratwurst mit Karotten und Kartoffeln. Es waren leider kaum Gerichte dabei, die mich begeistern konnten.

Titel/Cover/grafische Gestaltung:
Der Titel und das Cover haben mich sehr angesprochen, leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, obwohl das Versprechen „Einfacher geht’s nicht“ eingehalten wurde. Die grafische Gestaltung und Gliederung finde ich übersichtlich, auch ohne großem Schnick-Schnack, aber die Gerichte sind gut abgebildet.

Mein Fazit:
Smart Cooking empfehle ich für KochanfängerInnen, da hauptsächlich sehr einfache Gerichte ohne Raffinesse, teilweise ergänzt durch Fertigprodukte enthalten sind, für die KöchInnen mit ein wenig Übung bestimmt kein Kochbuch benötigen werden.

Veröffentlicht am 15.05.2017

emotionales Familiendrama

Wünsche, die uns tragen
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Jake, der kleine Sohn von Beth und Michael ist schwer krank und benötigt dringend eine Spenderniere aus dem familiären Umfeld. Die Mutter von Beth ist vor kurzem verstorben ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Jake, der kleine Sohn von Beth und Michael ist schwer krank und benötigt dringend eine Spenderniere aus dem familiären Umfeld. Die Mutter von Beth ist vor kurzem verstorben und hat auch viele weitere Geheimnisse mit ins Grab genommen, sodass Beth nicht weiß, ob sie noch Verwandte hat. Nach und nach deckt sie die Vergangenheit auf und wird am Ende sehr überrascht.

Meine Meinung zum Buch:
Der Roman geht direkt ins Herz. Die Autorin schreibt sehr emotional und schafft es sowohl die aktuelle Familiengeschichte rund um den kleinen, kranken Jake als auch die tragischen Ereignisse aus der Vergangenheit gleich bedeutsam darzustellen. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Autorin keine Wertung vornimmt und auch keine Vorurteile gegenüber bestimmten Personengruppen spürbar sind. Mich haben alle Charaktere angesprochen, auch jene, die nicht immer richtig und überlegt gehandelt haben. Man glaubt ihnen, dass es in ihrer Situation keinen Ausweg für sie gab oder dass sie einfach nicht anders konnten. Als Charakter hat mir Beth am Besten gefallen. Ich konnte ihre Ängste und Befürchtungen um ihren kranken Sohn sehr gut nachvollziehen, auch wenn es für Außenstehende vielleicht wie übertriebene Fürsorge wirkt. Das Ende ist ebenfalls gut gelungen, es ist eine schöne Abrundung und Ausklang der Familiengeschichte, ohne dass es künstlich herbeigeführt oder kitschig wirkt.

Titel und Cover:
Der Titel wirkt poetisch und passt perfekt für den Roman. Auch das Cover, das unaufdringlich und dezent gestaltet ist.

Mein Fazit:
Ich kann den Roman „Wünsche, die uns tragen“ uneingeschränkt weiterempfehlen! Kathryn Hughes schreibt sehr einfühlsam und emotional, sodass die Geschichte auch noch Tage nach dem Beenden des Buches nachwirkt.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Nahezu perfekter Thriller

The Couple Next Door
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Anne und Marco sind zu einer Dinnerparty für Erwachsene bei ihren Nachbarn eingeladen und müssen auf Wunsch der Nachbarin ihr Baby Cora alleine zuhause lassen. Jede halbe ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Anne und Marco sind zu einer Dinnerparty für Erwachsene bei ihren Nachbarn eingeladen und müssen auf Wunsch der Nachbarin ihr Baby Cora alleine zuhause lassen. Jede halbe Stunde sehen sie nach dem Baby, doch plötzlich ist dieses spurlos verschwunden. Wurde das Baby entführt? Bald schon stehen Marco und Anne selbst im Verdacht an der Entführung und Lösegeldforderung beteiligt zu sein. Nach missglückten Versuchen, Cora wieder zu bekommen, sind sich die Ermittler nicht mehr sicher, ob Cora überhaupt noch am Leben ist.

Meine Meinung zum Buch:
Die Autorin hat einen nahezu perfekten Thriller geschaffen, bei dem die Spannung während des gesamten Buches spürbar ist. Sehr gelungen finde ich auch die vielen Wendungen und Verdachtsmomente, sodass man sich zwischenzeitlich überhaupt nicht sicher sein kann, wer als Verdächtiger in Frage kommt und wer unschuldig ist. Dazu tragen auch die Ermittler bei, die Anne aufgrund ihrer psychischen Erkrankung und Marco aufgrund seiner Schulden nicht von ihrer Liste streichen. Die beiden Charaktere Anne und Marco finde ich sehr gut beschrieben, vor allem auch, da sie beide Schwächen und Probleme haben. Auch Annes Eltern wurden als Charaktere recht gut beschrieben. Dies hätte ich mir für das Nachbarehepaar auch gewünscht. Die beiden Nachbarn kommen für mich recht einseitig und oberflächlich vor, was nicht dazu passt, dass Anne und ihre Nachbarin, zumindest vor der Geburt von Cora – zusammengearbeitet und sehr gut befreundet waren und auch jetzt noch Tür an Tür in einem Reihenhaus wohnen.

Mein Fazit:
„The Couple Next Door“ ist für mich ein nahezu perfekter Thriller, bei dem die Spannung konstant aufrecht bleibt und bei dem ich wirklich nur ein paar kleine Feinheiten bemängeln kann.

Veröffentlicht am 14.04.2017

kurzweilig und frech

Drachenalarm auf meinem Teller (Drachenalarm 1)
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Eric bekommt durch Zufall einen eigenen Mini-Drachen namens Ping, den er in den Sojasprossen vom chinesischen Lieferservice findet. Gemeinsam mit Ping erlebt Eric viele lustige ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Eric bekommt durch Zufall einen eigenen Mini-Drachen namens Ping, den er in den Sojasprossen vom chinesischen Lieferservice findet. Gemeinsam mit Ping erlebt Eric viele lustige Abenteuer, aber er muss auch sehr aufpassen, da er den Mini-Drachen vor seiner Familie und seinen Freunden versteckt hält. Außerdem bekommt er durch Ping jede Menge Ärger, da dieser seine Schmutzwäsche auffrisst, Unterlagen seines Vaters unabsichtlich verbrennt, usw.

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner siebenjährigen Tochter gelesen. Es eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum selber lesen. Motivierend sind die vielen Zeichnungen sowie die kurzen Kapitel. Das Buch hat uns beiden ziemlich gut gefallen, da es recht actionreich ist und Ping als Mini-Drache in der Welt der Menschen ziemlich viel Unsinn anstellt. Erleichtert waren wir mit Eric, als er endlich seinen Freunden von seinem Geheimnis erzählt hat und sie von nun an gemeinsam für den Mini-Drachen sorgen konnten. Was ich nicht witzig gefunden habe, war die Aktion, in der Ping den Roller so umgebaut hat, dass der unbeliebte Nachbarsjunge damit in einen Baum gerast ist und sich verletzt hat. Ansonsten haben wir auch über Pings Scherze lachen können.

Titel und Cover:
Der Titel kling bereits witzig und vielversprechend und auch das frech-fröhliche Cover passt perfekt zur Geschichte.

Mein Fazit:
„Drachenalarm auf meinem Teller“ ist ein kurzweiliges und freches Buch, das für Mädchen und Buben im Grundschulalter sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum selber lesen passt.