journalistischer Krimi
Schweigende FreundeDer Thriller beginnt spannend mit einem Todesfall und die Ermittlungen ergeben sehr schnell, dass dieser mit einem weitern Todes- und einem Vermisstenfall nach einer Grillparty vor elf Jahren zusammenhängt. ...
Der Thriller beginnt spannend mit einem Todesfall und die Ermittlungen ergeben sehr schnell, dass dieser mit einem weitern Todes- und einem Vermisstenfall nach einer Grillparty vor elf Jahren zusammenhängt. Spannend finde ich die Befragung der damaligen Freunde, wer sich noch an was erinnern kann und wer wen belastet. Die Freundschaft des Journalisten Steffen mit dem Ermittler hat den Vorteil, dass sie sich gut ergänzen und austauschen können, aber auch den Nachteil, dass meiner Meinung nach, Insiderwissen weitergegeben wird. Hier wird es von beiden Seiten nicht ausgeschlachtet oder missbräuchlich verwendet, aber grundsätzlich ist es so nicht in Ordnung. Die Ermittlungen lenken von einem möglichen Verdächtigen zum nächsten, wobei kein schlüssiges Motiv erkennbar ist. Am Ende wird alles aufgeklärt, aber fast schon durch Zufall. Für mich ist es eher ein journalistischer Krimi als ein Thriller. Es wird mehrmals auf den ersten Teil verwiesen, aber es stellt kein Problem dar, wenn man diesen nicht kennt, der Fall in sich ist abgeschlossen.