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Veröffentlicht am 06.04.2025

Gibt es eine zweite Chance für die Liebe?

Die Tage nach dem Pflaumenregen
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Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht und ich wurde mit einem wunderschönen, poetischen und emotionalen Roman belohnt. Suchi und Haiwen wachsen als Nachbarskinder ...

Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht und ich wurde mit einem wunderschönen, poetischen und emotionalen Roman belohnt. Suchi und Haiwen wachsen als Nachbarskinder auf und verlieben sich ineinander. Das Schicksal meint es aber nicht gut mit ihnen und sie verlieren sich durch gewisse Umstände aus den Augen, für sehr lange Zeit. Jeder lebt ein eigenes Leben, man entwickelt sich weiter, hat neue Interessen und Gewohnheiten. Sechzig Jahre später treffen sie sich zufällig wieder. Kann man sich nach so langer Zeit dann überhaupt noch kennen und lieben? Ist es möglich, an den Tagen aus der Jugendzeit anzuknüpfen oder macht es Sinn komplett neu zu beginnen? Gibt es eine zweite Chance für die Liebe? Mir gefällt es, dass diese Fragen auch Platz haben und nicht klischeehaft, sofort die alte Liebe wieder voll entfacht wird und alles ist gut. Es soll auch aufgezeigt werden, wie sich Menschen verändern und welche Eigenschaften bestehen bleiben. Der Roman ist sehr schön geschrieben, feinfühlig, emotional und mit historischem Background.

Veröffentlicht am 06.04.2025

späte Rache

Die Schanze
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Der Thriller fällt durch ein optisch sehr ansprechendes Cover auf, das allerdings für den Inhalt zu farbenfroh und positiv wirkt. Inhaltlich ist er spannend aufgebaut, man erfährt zuerst von der aktuellen ...

Der Thriller fällt durch ein optisch sehr ansprechendes Cover auf, das allerdings für den Inhalt zu farbenfroh und positiv wirkt. Inhaltlich ist er spannend aufgebaut, man erfährt zuerst von der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation von Ellen, die wieder in das Dorf, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat, zurückkehrt. Mit der Zeit bekommt man aber auch immer mehr Eindrücke, vom tragischen Vorfall aus Ellens Jugendzeit, über den beharrlich geschwiegen wird, aber anscheinend wissen die Leute im Dorf doch mehr darüber, als vermutet. Durch Ellens Rückkehr werden die Erinnerungen wieder aufgefrischt und Rache wird ausgeübt. Doch wer steckt dahinter? Lange Zeit ist es sogar Ellen nicht klar. Die Charaktere wirken allesamt ein wenig seltsam und verbergen etwas, sodass fast jede und jeder verdächtig wirkt. Die Dorfgemeinschaft, auch die Gebäude, sogar die Arztpraxis wirken sehr altbacken, unverändert seit damals, aber haben sich die Menschen verändert? Der Thriller selbst ist weniger überraschend für mich, auch die Aufklärung des Falles war zum Teil vorhersehbar. Was mir aber gut gefallen hat, waren die Charaktere und die Rückblenden, dies hat die gesamte Geschichte nahbarer und lebhafter gemacht.

Veröffentlicht am 06.04.2025

actionreich, wenn auch nicht immer ganz realistisch

Am Ende des Lichts
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Im aktuellen Thriller der Serie mit Jan-Tommen geht es gleich zu Beginn um einen mysteriösen Mord vor laufender Kamera. Es geht sofort grausam und spannend los und der Spannungsbogen wird weiterhin aufrecht ...

Im aktuellen Thriller der Serie mit Jan-Tommen geht es gleich zu Beginn um einen mysteriösen Mord vor laufender Kamera. Es geht sofort grausam und spannend los und der Spannungsbogen wird weiterhin aufrecht gehalten. Der Schreibstil ist einfach gehalten, aber mitreißend und durch die actionreichen Szenen passiert laufend etwas, sodass es nie langweilig oder wiederholend wird. Trotzdem ist es nicht einfach, das Mordmotiv herauszufinden, auch wenn unter Hochdruck und mit allen Mitteln gearbeitet wird. Es gibt so gut wie keine Anhaltspunkte, der Täter liefert nur die Informationen, die er preisgeben möchte. Die Auflösung war für mich teilweise überraschend, aber gewisse Vermutungen hatte ich schon, auch wenn es nicht komplett realistisch war.

Veröffentlicht am 06.04.2025

Potenzial wäre vorhanden

Totenmoor - Ich sehe dich
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Erzählungen über das Moor finde ich persönlich immer sehr aufregend und mysteriös, da das Moor so unberechenbar und gefährlich erscheint. Der Thriller startet für mich spannend, flacht dann aber mit der ...

Erzählungen über das Moor finde ich persönlich immer sehr aufregend und mysteriös, da das Moor so unberechenbar und gefährlich erscheint. Der Thriller startet für mich spannend, flacht dann aber mit der Zeit ab und die Nachforschungen ziehen sich dahin, kommen nicht so richtig in Schwung und auch die Ergebnisse lassen lange auf sich warten. Gewisse Situationen werden mehrmals durchgegangen und wiederholt und die Charaktere wirken für mich noch nicht so richtig authentisch und greifbar, eher noch oberflächlich und blass. Ich hoffe, dass sich dies im nächsten Teil verbessert. Die Hintergrundgeschichte ist nicht unspannend und hätte das Potenzial für mehr gehabt.

Veröffentlicht am 06.04.2025

unheilvolle und naive Momente

Cry Island – Im Schatten verborgen. Wartet auf dich. Das Grauen.
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Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend, es passt auch perfekt zur düsteren Grundstimmung des Thrillers. Ich kann Ruths Entscheidung, nach der Scheidung von ihrem Ehemann, auf der einsamen Insel zu ...

Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend, es passt auch perfekt zur düsteren Grundstimmung des Thrillers. Ich kann Ruths Entscheidung, nach der Scheidung von ihrem Ehemann, auf der einsamen Insel zu arbeiten, persönlich nicht nachvollziehen. Die Insel verbirgt ihre Geheimnisse, es gibt Gerüchte und somit liegt schon eine gewisse Grundspannung in der Luft. Auch als Leser*in kann man dies sehr gut spüren, man hat ständig das Gefühl, dass bald etwas passieren wird. Ruth ist manchmal sehr ängstlich und gehemmt, dann aber wieder mutig und neugierig und möchte unbedingt herausfinden, was los ist. Ihre Gedanken werden sehr ausführlich und nachvollziehbar beschrieben, sodass sie greifbar wirken. Trotzdem gab es für mich einige Momente, die nicht realistisch und nachvollziehbar geschildert wurden. Am Ende kommt es zum großen Showdown, der für mich etwas dezenter hätte ausfallen können.