Profilbild von coffee2go

coffee2go

Lesejury Star
offline

coffee2go ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit coffee2go über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2020

Lebensgeschichten aus dem realen Leben

Wenn du mich heute wieder fragen würdest
0

Meine Meinung zum Buch:
Die einzige große Liebe fürs Leben, die alles überstehen kann, findet man bekanntlich nur ein Mal im Leben. Der Beginn der Geschichte ist die klassische amerikanische Love Story, ...

Meine Meinung zum Buch:
Die einzige große Liebe fürs Leben, die alles überstehen kann, findet man bekanntlich nur ein Mal im Leben. Der Beginn der Geschichte ist die klassische amerikanische Love Story, zwei benachbarte Familien, die Väter befreundet und die Kinder verlieben sich ineinander. Doch alles, was danach geschieht, ist schon sehr kontrastreich, ständiges auf und ab, viele dramatische Situationen und traurige Ereignisse, lange Zeiten der Ungewissheit und des Nichtsehens und dann trifft man doch wieder aufeinander. Kate und Peter müssen in ihre Liebe viel investieren und harte Zeiten durchmachen, zudem haben sie auch von der Familie kaum Verständnis für ihre Situation. Es ist und bleibt ein harter Kampf, der sich am Ende hoffentlich lohnt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur aus einer Sichtweise berichtet, sondern, dass man gewisse Situationen von unterschiedlichen Personen auf mehrere Weisen erzählt bekommt. Außerdem werden auch unangenehme Dinge angesprochen und sehr viele Fehler gemacht, die kaum bzw. nicht mehr veränderbar sind. Lebensgeschichten, direkt aus dem realen Leben gegriffen.

Veröffentlicht am 22.09.2020

emotional und tragisch

Verschollen in Palma
0

Meine Meinung zum Buch:
Tim und seine (Ex-)Frau erleiden die Hölle auf Erden: Ihre Tochter Emme ist während einer Partyreise in Palma verschwunden. Während Emmes Mutter sich in Arbeit stürzt, kann Emmes ...

Meine Meinung zum Buch:
Tim und seine (Ex-)Frau erleiden die Hölle auf Erden: Ihre Tochter Emme ist während einer Partyreise in Palma verschwunden. Während Emmes Mutter sich in Arbeit stürzt, kann Emmes Vater Tim nicht abschließen, auch wenn die Polizei den Fall schon als ungelöster Fall abgeschrieben hat. Jahrelang sucht und recherchiert Tim auf eigener Faust vor Ort und geht jeder noch so kleinen Spur nach. Man fühlt als LeserIn wirklich mit ihm, seine Verzweiflung und sein Wut sind deutlich spürbar. Außerdem lernt man eine andere, unschöne Seite von Mallorca kennen, nicht nur die Ferien- und Partyinsel.
Der Beginn des Buches hat sich etwas in die Länge gezogen und konnte mich nicht gleich fesseln, aber zum Glück hat sich dies bald geändert. Durch die emotionale Schreibweise und die Tragik des Falles, konnte mich der Krimi doch noch überzeugen. Vor allem der Schluss hat es in sich! Leider kann und möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten.

Veröffentlicht am 21.09.2020

unterschiedliche Meinungen

Ein ganz alter Trick
0

Unsere Meinung zum Buch:
Pascal hat in der Schule schon einige Sachen angestellt, die seinem Direktor gar nicht gefallen haben. Leider wurde er auch jedes Mal dabei erwischt und deshalb muss er jetzt in ...

Unsere Meinung zum Buch:
Pascal hat in der Schule schon einige Sachen angestellt, die seinem Direktor gar nicht gefallen haben. Leider wurde er auch jedes Mal dabei erwischt und deshalb muss er jetzt in den Ferien im nahegelegenen Altenheim Sozialstunden leisten.
Meine 10jährige Tochter und ich haben beide das Buch gelesen und unterschiedliche Wahrnehmungen und Meinungen dazu. Ich finde die Auswahl des Themas, dass Jugendliche und SeniorInnen aufeinandertreffen als sehr schönen Ansatz des Miteinanders, vor allem, da Ingelotte auch keine „typische Pensionistenoma“ ist, sondern flott und witzig, gleichzeitig bezeichnet sie ihre Altersgenossen in der Seniorenresidenz als „Faltenhunde“ und sieht sich ihnen überlegen. Meiner Tochter war die Schatzsuche nicht spannend genug, sie fand einzelne Aussagen lustig, aber die Handlung an sich hätte noch mehr Action und Spannung vertragen können. Außerdem ist sie sehr tierlieb und daher hat es sie gestört, dass Ingelotte dem Hund Schlaftabletten geben wollte, da hätte auch einiges schief laufen können. Als Elternteil muss ich anmerken, dass Pascal mit seinen Streichen immer durchkommt, seine „Strafarbeiten“ delegiert und im Endeffekt hat er selbst daraus keinen Lerneffekt um es beim nächsten Mal besser oder anders zu machen. Schön finde ich, dass Pascal am Ende einen Freund gefunden hat und nicht mehr so alleine in der Schule ist.

Mein Fazit:
10jährige und Erwachsene haben offensichtlich einen völlig unterschiedlichen Zugang zur Thematik und zur gesamten Geschichte, dadurch fällt unsere Bewertung etwas durchwachsen aus. Für einen Fortsetzungsband würden wir uns eine spannende Aktion von Pascal und Ingelotte wünschen, mit einer positiven Message.

Veröffentlicht am 11.09.2020

Verdächtige aus dem engen Kreis

Der Tote auf Amrum
0

Lena Lorenzen, Hauptkommissarin, reist für ihren neuen Ermittlungsfall zurück zu ihren Wurzeln und in ihre ursprüngliche Heimat. Ein reicher Immobilienmakler wird tot aufgefunden und es kursieren die wildesten ...

Lena Lorenzen, Hauptkommissarin, reist für ihren neuen Ermittlungsfall zurück zu ihren Wurzeln und in ihre ursprüngliche Heimat. Ein reicher Immobilienmakler wird tot aufgefunden und es kursieren die wildesten Gerüchte, zudem dieser auch zahlreiche Frauengeschichten am Laufen hatte.
Somit ist sie damit konfrontiert, die nützlichen Tratschgeschichten aus einer Menge an Gerüchten und unnützlichen Details herauszufiltern. Zudem ist sie bald auch selbst involviert, nachdem sie ein Foto ihrer Mutter beim Verstorbenen findet. Natürlich lässt es Lena keine Ruhe, woher der Verstorbene und ihre Mutter sich kannten. Um den Fall nicht abgeben zu müssen, behält sie dieses Detail mal vorerst für sich, doch es belastet sie mehr, als sie anfänglich vermutet hat. Mit der Zeit verhärtet sich ihr Verdacht und am Ende führen alle losen Fäden zu einem runden Ende.

Veröffentlicht am 07.09.2020

harte Zeiten für Minka

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
0

Meine Meinung zum Buch:
Der erste Fall von Minke als Ermittlerin hat es gleich in sich. Dafür begibt sie sich auf die idyllische, kleine Insel Nepken, wo auch ihr Lebensgefährte wohnt und eigentlich jede/r ...

Meine Meinung zum Buch:
Der erste Fall von Minke als Ermittlerin hat es gleich in sich. Dafür begibt sie sich auf die idyllische, kleine Insel Nepken, wo auch ihr Lebensgefährte wohnt und eigentlich jede/r jede/n kennt. Somit ist sie damit konfrontiert, die nützlichen Tratschgeschichten aus einer Menge an Gerüchten und unnützlichen Details herauszufiltern. Zudem ist sie bald auch selbst involviert, nachdem sie ein Foto ihrer Mutter beim Verstorbenen findet. Natürlich lässt es Minke keine Ruhe, woher der Verstorbene und ihre Mutter sich kannten. Um den Fall nicht abgeben zu müssen, behält sie dieses Detail mal vorerst für sich, doch es belastet sie mehr, als sie anfänglich vermutet hat. Mit der Zeit verhärtet sich ihr Verdacht und am Ende führen alle losen Fäden zu einem runden Ende. Die scheinbare Idylle des Insellebens gefällt mir als Leserin, aber ich habe eine zu romantische Vorstellung davon. In der Realität herrschen dort bestimmt harte Zeiten und ich möchte nicht an die Gezeiten oder den Wasserpegel gebunden sein, der bestimmt, wann man aufs Festland kommt oder auch nur Einkaufen gehen kann.