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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2020

farbenfrohes, positives Mädels-Buch

Mias Pferdewelt - Glaub an deinen Traum
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Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist schon aufgrund der Aufmachung ein typisches Mädchen-Buch, obwohl ich erwähnen muss, dass für die meisten Mädels in diesem Alter pink gar nicht mehr soo cool ist, im ...

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist schon aufgrund der Aufmachung ein typisches Mädchen-Buch, obwohl ich erwähnen muss, dass für die meisten Mädels in diesem Alter pink gar nicht mehr soo cool ist, im Gegenteil, es wirkt fast schon zu kindlich für die Zielgruppe. Mia beschreibt ihre Kindheit, ihr Leben und Aufwachsen mit Pferden und wie sie zum Reitsport und zu ihrem Youtube-Channel gekommen ist, sehr autobiografisch und ausführlich. Außerdem gibt es zahlreiche Fotos und Farbbilder, das gesamte Buch ist gut durchstrukturiert und auch optisch sehr schön aufbereitet. Teilweise geht Mia auch darauf ein, dass man seine Träume unbedingt erfüllen soll, aber das wie wird irgendwie weggelassen. Gerade das hätte meine Mädels besonders interessiert, wie man sich ein eigenes Pferd finanzieren kann, wenn es nicht von den Eltern gesponsert wird 😉
Gut gefallen hat mir auch, dass nicht nur die positiven Dinge betont werden, sondern auch unschöne Seiten, dass Pferde krank werden können oder sogar sterben. Trotz all dem überwiegen natürlich die schönen Momente und so sollte es auch sein.

Veröffentlicht am 11.05.2020

gelungener Mix aus Abenteuer und Freundschaft

Pferdeflüsterer-Academy, Band 6 - Calypsos Fohlen
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Meine Meinung zum Buch:
Auch der 6. Band der Pferdeflüsterer-Academy Reihe ist, wie schon die Vorgänger-Bücher auch, ein spannender Mix aus Pferdegeschichten, Intrigen und die Bedeutung von Freundschaft. ...

Meine Meinung zum Buch:
Auch der 6. Band der Pferdeflüsterer-Academy Reihe ist, wie schon die Vorgänger-Bücher auch, ein spannender Mix aus Pferdegeschichten, Intrigen und die Bedeutung von Freundschaft. Gerade Cyprian und Zoe haben im vorigen Band eine innige freundschaftliche Beziehung entwickelt und nun hat Cyprian kaum Zeit für sie. Auf der einen Seite versteht Zoe ja, dass er sich nun um sein geliebtes Pferd kümmern muss, dass er endlich zurück bekommen hat, aber auf der anderen Seite ist sie auch ein wenig traurig, dass er mit ihr nicht mehr so viel Zeit für sie hat. Der Wert von Freundschaft und dass man auch einmal Abstriche machen muss oder gewisse Probleme ansprechen soll, hat uns sehr gut gefallen. Dieser Band ist außerdem besonders süß, da Calypso ihr Fohlen bekommt und natürlich gibt es wieder Bösewichte und Neider, die hier mitmischen wollen. Aber zum Glück kommen Zoe und Cyprian ihnen auf die Schliche.

Mein Fazit:
Die Vorschau auf den 7. Band am Ende des Buches ist richtig gemein, denn leider müssen wir uns noch bis September gedulden und die Vorfreude ist schon sehr groß.

Veröffentlicht am 11.05.2020

eher Fantasy als Thriller

Das Dorf der toten Seelen
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Meine Meinung zum Buch:
Die Grundidee des Buches, ein Filmprojekt über eine verlassene Geisterstadt, in der vor Jahren ein schreckliches Unglück passiert sein muss, finde ich sehr gruselig und überaus ...

Meine Meinung zum Buch:
Die Grundidee des Buches, ein Filmprojekt über eine verlassene Geisterstadt, in der vor Jahren ein schreckliches Unglück passiert sein muss, finde ich sehr gruselig und überaus spannend. Auch die Zusammenstellung der Crew fällt etwas unglücklich aus, also kann es nur noch schlimmer werden und das befürchtete Chaos nimmt seinen Lauf. Die Situationen, in denen sich Alice und ihr Team in die alten, verlassenen Häuser begeben oder die Schule und die Kirche finde ich sehr gelungen beschrieben. Da hat man das Gefühl, wirklich mit ihnen vor Ort zu sein und auch die Stimmung ist so angespannt, dass man fast den Atem anhält. Dass in den Speisekammern noch brauchbare Lebensmittel zu finden sind oder dass die Bettwäsche noch in Ordnung ist, ist allerdings weniger glaubwürdig. Dass Alice die Geschehnisse, die über 60 Jahre zurückliegen, endlich aufklären will, finde ich spannend und es wäre auch filmreif gewesen. Einzig der Schluss war mir zu Fantasy-lastig und hat mir nicht so gefallen.

Mein Fazit:
Die Kategorie Thriller finde ich nicht ganz passend, ich hätte als Genre eher Fantasy oder eine Kombination aus Horror und Fantasy gewählt.

Veröffentlicht am 10.05.2020

gemeinsam zum Ziel

Die Magier von Paris
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Die beiden Magierfamilien Belleson und Delune sind schon seit Generationen Konkurrenten und kämpfen um den Ruf ihrer Familien, denn jeder möchte „Der beste Magier von Paris“ sein. Von den Rivalitäten sind ...

Die beiden Magierfamilien Belleson und Delune sind schon seit Generationen Konkurrenten und kämpfen um den Ruf ihrer Familien, denn jeder möchte „Der beste Magier von Paris“ sein. Von den Rivalitäten sind Claire und Rafael nur mäßig betroffen, sie haben ein schlimmeres Unglück zu verhindern und dafür brauchen sie einander und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten in der Zauberei.
Uns hat das Buch auch vom ersten Anblick an verzaubert, vor allem das Cover ist ein echter Hingucker. Paris zeigt sich auch von seiner schönsten und köstlichsten Seite. Claire und Rafael schlemmen sich durch Schokolade, Croissants und Kakao, sodass uns beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammengelaufen ist. Schön fanden wir auch, dass jeder Magier eine eigene Zauberkunst beherrscht, die ihn auszeichnet und dass es manchmal wichtig ist, zusammenzuhalten und gemeinsam an einem großen Projekt zu arbeiten um Erfolg zu haben. Die alten Familienstreitereien konnten Claire und Rafael zum Glück beenden und am Ende ist eine wunderbare Freundschaft entstanden.

Veröffentlicht am 02.05.2020

umfangreiche Analyse von Problemsituationen

Wir holen alles nach
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Meine Meinung zum Buch:
Kann man wirklich alles nachholen, was man einmal versäumt hat? Das Buch ist sehr vielschichtig und greift viele aktuelle Themen an, sodass man es mehrmals lesen muss, um alle tiefen ...

Meine Meinung zum Buch:
Kann man wirklich alles nachholen, was man einmal versäumt hat? Das Buch ist sehr vielschichtig und greift viele aktuelle Themen an, sodass man es mehrmals lesen muss, um alle tiefen Bedeutungen zu erfassen. Es geht um eine Mutter, die sich zwischen ihrem Beruf, der Kindererziehung und ihrem neuen Lebensgefährten zerteilen könnte, es geht um Tierliebe, um Einsamkeit im Alter, um Altersarmut, um Kinder, die viel alleine gelassen werden und Defizite aufweisen, um Mobbing, Liebe und Freundschaft, und vieles mehr. Ich finde das Buch sehr gelungen, manche Probleme werden offen angesprochen und kommen auf den Tisch, danach wird versucht eine Lösung zu finden, manchmal gelingt dies besser und dann wiederum nicht. Es wird nichts beschönigt oder verschleiert, Probleme und Gerüchte sind unangenehm und lästig, aber es ist notwendig darüber zu reden und eine Lösung zu finden. Manchmal weiß man allerdings nicht, wie man ein unangenehmes Thema ansprechen soll, ob direkt oder über Umwege oder gar nicht? Häufig macht man Fehler oder ist erst im Nachhinein schlauer, aber dann ist der Fehler auch schon begangen und nur schwer wieder zu bereinigen. Doch genau diese Herangehensweise der Autorin zeigt, wie vielfältig die Herangehensweisen an Problemsituationen sind und dass es nicht die eine perfekte Lösung gibt. Menschen machen Fehler und manche kann man verzeihen, aber manchmal gelingt es nicht mehr. Vorurteile und Beschuldigungen sind schnell ausgesprochen, können aber nicht mehr zurückgenommen werden.


Mein Fazit:
Was mir am besten gefallen hat ist, dass das Buch verschiedene problematische Situationen aufgreift, aber immer wieder versucht wird eine Lösung zu finden. Alle Menschen machen Fehler, niemand ist perfekt, aber man muss auch wieder weiterleben und nach vorne blicken.