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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2020

Eifersucht

Sieben Lügen
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Meine Meinung zum Buch:
Jane und Marnie sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit beste Freundinnen, später wohnen sie zusammen und teilen alle ihre Geheimnisse, Wünsche, Sorgen miteinander – bis ihre Ehemänner ...

Meine Meinung zum Buch:
Jane und Marnie sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit beste Freundinnen, später wohnen sie zusammen und teilen alle ihre Geheimnisse, Wünsche, Sorgen miteinander – bis ihre Ehemänner ins Leben treten und dann auch noch ein Baby. Von da an beginnen die Notlügen, Geheimnisse und Eifersucht, man kann sich nicht mehr so richtig für den anderen freuen. Die Grundidee des Thrillers finde ich sehr spannend und auch der Aufbau anhand von sieben Lügen ist kreativ, das Buch lässt sich sehr zügig lesen. Für einen Thriller hätte ich mir allerdings noch mehr spannende, atemberaubende Momente gewünscht und das letzte Drittel des Buches war leider schon vorhersehbar.

Veröffentlicht am 26.03.2020

ein Albtraum wiederholt sich

Wie viele willst du töten
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Meine Meinung zum Buch:
Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen, aufgrund der Farbgestaltung und auch, weil es mit dem Inhalt stimmig ist. Der eingefärbte Buchschnitt ist optisch ein echtes Highlight, ...

Meine Meinung zum Buch:
Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen, aufgrund der Farbgestaltung und auch, weil es mit dem Inhalt stimmig ist. Der eingefärbte Buchschnitt ist optisch ein echtes Highlight, allerdings ist es beim Lesen störend, da die Seiten aneinander kleben und so das Blättern erschwert wird. Den Titel finde ich auch nicht ganz zutreffend.
Ellery Hathaway hatte bis jetzt wahrlich keinen Grund, sich auf ihren Geburtstag zu freuen, da dieser immer mit negativen Situationen behaftet war. Als Charakter hat sie mir am Besten gefallen, sie wirkt authentisch, mit Fehlern und Schwächen und meistert ihr Leben nach ihrem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit relativ gut. In Bezug auf Freundschaften ist sie eher introvertiert und wenn sie sich Freunde sucht, hat sie nicht unbedingt die beste Intuition.
Der Thriller liest sich von Beginn an spannend, die Ereignisse aus der Vergangenheit werden häppchenweise serviert und aufgerollt, sodass sie eine Verbindung zu den aktuellen Vermisstenfällen herstellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und mit unbekanntem Täter ist natürlich immer eine große Herausforderung. Auch wenn ich am Ende schon geahnt habe, wer als Täter/in in Frage kommt, so hat mich der Thriller dennoch bis zum Schluss gut unterhalten.

Veröffentlicht am 25.03.2020

surreal und zäh

Unter der Erde
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Meine Meinung zum Buch:
Unter der Erde ist für mich kein typischer Thriller, wie ich ihn mir von Stephan Ludwig erwartet hätte. Das Buch hat sehr viele unrealistische Elemente, die Spannung ist nicht gegeben ...

Meine Meinung zum Buch:
Unter der Erde ist für mich kein typischer Thriller, wie ich ihn mir von Stephan Ludwig erwartet hätte. Das Buch hat sehr viele unrealistische Elemente, die Spannung ist nicht gegeben oder künstlich hergestellt. Die Dorfgemeinschaft und deren Zusammenhalt wirkt wie aus einem schlechten Film entsprungen, die Menschen sind gefühlskalte Roboter. Den Beginn und das Ende finde ich spannend, denn hier stehen nicht, wie sonst die Ermittler im Vordergrund, sondern die Geschichte wird von einem Autor geschildert, der auf der Suche nach einem spannenden Thema für sein neues Buch ist. Im Endeffekt hätte hier ein Fantasy-Roman fast besser gepasst, mit den Thriller-Elementen ist es leider ins unwirkliche abgedriftet und konnte meine anfängliche Lesefreude nicht weiterhin zufriedenstellen. Zudem zieht sich die Handlung in der Mitte des Buches unnötig in die Länge.

Mein Fazit:
Ich habe die Zorn-Thriller-Serie des Autors auch gelesen und muss sagen, dass mir diese um Welten besser gefallen haben, sie sind realistischer aufgebaut und viel spannender.

Veröffentlicht am 24.03.2020

unterschiedliche Perspektiven - über eine Person

Die Geheimnisse meiner Mutter
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Meine Meinung zum Buch:
Jeder Mensch hat Geheimnisse, die einen mehr, die anderen weniger. Rose kämpft mit den Geheimnissen ihrer ihr unbekannten Mutter und ist auf der Suche nach ihren Wurzeln, auf der ...

Meine Meinung zum Buch:
Jeder Mensch hat Geheimnisse, die einen mehr, die anderen weniger. Rose kämpft mit den Geheimnissen ihrer ihr unbekannten Mutter und ist auf der Suche nach ihren Wurzeln, auf der anderen Seite baut auch sie sich ein geheimnisvolles „Doppelleben“ auf. Die Geschichte ist sehr emotional und persönlich geschrieben, man kann die Situationen spüren, man fiebert mit den Personen mit, vor allem mit Rose und hofft auf eine restlose Aufklärung am Ende des Buches, die es allerdings nicht so einfach auf dem Silbertablett serviert geben wird. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere und es ist unheimlich schwierig, das Buch aus den Händen zu legen. Zeitweise fühlt man sich mit Rose verbunden und ist ganz auf ihrer Seite, dann wiederum kann man ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen und sucht Erklärungen in ihrer Kindheit und in ihrem Umfeld, aber immerzu ist man gefesselt von der Geschichte, die sich langsam entwickelt. Spannend finde ich auch, dass nicht nur Rose ihre Sichtweise erzählt, sondern auch ihr Vater einen Teil dazu beiträgt und vor allem die Schriftstellerin Constance, die vor allem über die Vergangenheit von Roses Mutter einiges zu erzählen hat. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven und Beziehungen zueinander machen das Buch spannend. Wie die Geschichten übereinstimmen ist dem Leser überlassen – eine endgültige Wahrheit gibt es, wie so oft im Leben, eben nicht.


Mein Fazit:
Auch wenn am Ende nicht alle Fragen restlos geklärt wurden, so hat mich das Buch dennoch gefesselt und ich habe die Geschichte hautnah miterlebt und mitgefiebert. Ich würde mich über weitere Romane der Autorin in dieser Qualität freuen!

Veröffentlicht am 24.03.2020

Ehekrise - mit Witz und Ironie

Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst
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Meine Meinung zum Buch:
Tom und Louise haben eine Ehekrise und machen gerade eine Paartherapie. Noch spannender als die Therapiesitzungen und die darin besprochenen Themen, sind allerdings die wöchentlichen ...

Meine Meinung zum Buch:
Tom und Louise haben eine Ehekrise und machen gerade eine Paartherapie. Noch spannender als die Therapiesitzungen und die darin besprochenen Themen, sind allerdings die wöchentlichen Vorgespräche im Pub gegenüber. Als Leser bekommt man von Woche zu Woche oder von Sitzung zu Sitzung einen kleinen Einblick in das Eheleben, die Streitpunkte, was aktuell gerade am Wichtigsten erscheint und sogar die Absprachen untereinander, was sagen wir der Therapeutin heute und was halten wir vor ihr geheim. Auch die anderen Paare im Pub werden genau unter die Lupe genommen und analysiert. Nick Hornby schreibt mit Witz und Ironie über ein an sich ernstes Thema, das jede/r, der in einer Beziehung lebt oder gelebt hat auf die eine oder andere Weise kennt. Gerade deshalb habe ich mich köstlich amüsiert und kann das Buch nur weiterempfehlen.