Cover-Bild Sieben Lügen
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783785726693
Elizabeth Kay

Sieben Lügen

Psychothriller
Rainer Schumacher (Übersetzer)

Mit einer kleinen Notlüge fängt alles an. »Natürlich passt ihr gut zusammen, du und Charles«, versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie, auch wenn sie deren Verlobtem gegenüber insgeheim größtes Misstrauen hegt. Doch eine Lüge zieht bekanntlich weitere nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Stück für Stück gerät die Situation außer Kontrolle. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit - und aus Freundschaft eine tödliche Falle ...

Das atemberaubende Thriller-Debüt einer faszinierenden neuen Erzählstimme aus England

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2020

Von Freundschfat, Lügen und Wahnsinn

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Jane und Marnie sind beste Freundinnen seit Schultagen, zwei Frauen, die einander kennen wie Schwestern, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen, Schicksalsschlägen wie den Tod von Janes Ehemann gemeinsam ...

Jane und Marnie sind beste Freundinnen seit Schultagen, zwei Frauen, die einander kennen wie Schwestern, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen, Schicksalsschlägen wie den Tod von Janes Ehemann gemeinsam durchstehen – eine Freundschaft, die nichts zerstören kann. Doch dann tritt Charles in Maries Leben und alles ändert sich. Jane spielt nur noch die zweite Geige und mit einer kleinen Notlüge „Natürlich passen Du und Charles gut zusammen“ beginnt eine tödliche Spirale aus Liebe, Misstrauen, Lügen und Besessenheit, die an Wahnsinn grenzt.

Janes Innenleben, ihre Verzweiflung, diese wichtigste Person in ihrem Leben – Marnie – zu verlieren, ist sehr gut erzählt und stellen weise sogar nachvollziehbar. Unaufhaltsam gerät Jane tiefer in den Strudel, den ihre Lügen verursacht haben, und die Spannung steigt. Aber die anderen Personen des Romans, allen voran Marnie, sind für meinen Geschmack etwas zu flach geblieben.

Auch das Ende des Romans hätte ich mir etwas packender gewünscht.

Sieben Lügen ist auf jeden Fall spannender, gut zu lesender Thriller, genau richtig während dieser „WirbleibenZuhause“-Tage.

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Wahnsinns Thriller

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Ist es wert, eine Freundschaft aufs Spiel zu setzen? Wieviel Lügen verträgt eine Freundschaft?

Die Freundschaft zwischen Jane und Marnie verträgt diese Lügen nicht. Denn was mit einer Notlüge anfing, ...

Ist es wert, eine Freundschaft aufs Spiel zu setzen? Wieviel Lügen verträgt eine Freundschaft?

Die Freundschaft zwischen Jane und Marnie verträgt diese Lügen nicht. Denn was mit einer Notlüge anfing, endet in einer Katastrophe. Jane und Marnie sind seit Schulzeiten eng befreundet, und kennen sich bis ins letzte Detail. Sie teilten die erste Liebe, die erste gemeinsame Wohnung, und alle ihre Geheimnisse. Bis Jane die erste Notlüge ausspricht: sie spricht sich für Charles aus, der mit Marnie zusammen ist. Dabei kann Jane Charles absolut nicht ausstehen. Das Verhältnis des Dreiergespanns wird immer schlechter, bis Marnie sogar Jane aus der Wohnung wirft. Jane fühlt sich zurück gesetzt, und mag nicht akzeptieren, dass sie in dieser Freundschaft das fünfte Rad am Wagen ist. Dieses Gefühl kennt sie bereits aus ihrer Familie, wo die Mutter sich immer um die jüngere Schwester gekümmert hat, und der Vater die Familie im Stich lies. Jane klammert sich an Marnie, denn für sie ist ihre beste Freundin alles, was sie noch hat. Marnie kann diese Gefühle aber nicht erwidern, und versucht ihre beste Freundin auf Abstand zu halten, damit sie ihr eigenes Leben leben kann. Mit tragischen Konsequenzen, die beinahe ein zweites Menschenleben fordert.

Das Thriller-Debüt von Elizabeth Kay hat mich bis zum Schluss begeistert. Aus der Perspektive von Jane erzählt, wird der Leser durch die sieben Lügen geführt, die die Freundschaft zwischen Jane und Marnie belasten. Jane versucht zu erklären, wie eine Lüge auf der anderen aufbaut, und sie sich gezwungen gefühlt hat, Marnie mit ihren Notlügen zu steuern, um sie als beste Freundin zu behalten. Selbst als die Freundschaft zerbrochen ist, glaubt sie noch an eine Rückkehr Marnies, die aber schockiert von ihrer Freundin abgerückt ist.

Die Autorin Elizabeth Kay erschafft mit Jane eine sehr tragische Figur, die ihren Vater an eine andere Frau verloren hat. Die Mutter versinkt in ihrer Demenz, die Schwester kämpft mit schwerwiegenden Essstörungen. Ihr eigener Mann kommt bei einem tragischen Unfall ums Leben, dessen Tod sie nie richtig verwunden hat. Für Jane ist Marnie der letzte Bezugspunkt, den sie noch hat, und teilt entsprechend ungern. Als sich die Chance bietet, räumt sie Charles ein für alle mal aus dem Weg. Jeder Störfaktor, sei es die Journalistin Valerie, die Jane auf die Schliche kommt, oder Familienmitglieder, müssen aus dem Weg geschafft werden. Als Marnie die wahre Persönlichkeit Janes entdeckt, ist sie entsetzt, und gleichermaßen machtlos.

Kay hat hier eine Welt erschaffen, die gruseliger nicht sein könnte. Es ist ein Ausflug in eine psychologische Störung, die seines gleichen sucht. Und doch habe ich mit Jane mitgefühlt, habe sie verstanden, auch wenn ich ihre Taten nicht für gut heiße. Jane und ihre Schwester haben nie die Dämonen der zerbrochenen Familie verwinden können, und gehen ihren – wenn auch grausamen – Weg. Die Erzählperspektive, die Janes Sichtweise der Geschichte erzählt, ist für mich persönlich sehr gut gewählt.

Es ist eine Geschichte über die Tragik von psychologischen Krankheiten, deren Brisanz im Alltag immer wieder gefunden werden können, deren Notlügen nie zielführend sind.

Für mich eines meiner Jahreshighlights!

Übrigens: Bastei Lübbe hat auch beim Cover nicht gekleckert: In grün-silber-blau-Tönen gehalten, die wie Glitzerlack schimmern, ist das Buch ein absoluter Hingucker.

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Lügen haben kurze Beine

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Ein neuer Mann im Leben der besten Freundin und eine Lüge der besten Freundin, können fatal enden.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und ich bin froh, dass ich bereits verheiratet bin.
Die Nacht ...

Ein neuer Mann im Leben der besten Freundin und eine Lüge der besten Freundin, können fatal enden.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und ich bin froh, dass ich bereits verheiratet bin.
Die Nacht habe ich gestern durchgelesen, da ich die Seiten nicht aus der Hand legen konnte.
Spannend und wirklich authentisch!

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Wer einmal lügt, der tötet auch!

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Freundschaft – eine wunderschöne Verbindung! Jeder hat schon Freundschaften geknüpft oder genießt die Freundschaft zu ganz besonderen Menschen. So auch Marnie und Jane. Sie kennen sich seit der Schulzeit ...

Freundschaft – eine wunderschöne Verbindung! Jeder hat schon Freundschaften geknüpft oder genießt die Freundschaft zu ganz besonderen Menschen. So auch Marnie und Jane. Sie kennen sich seit der Schulzeit und sind seither unzertrennlich. In jeder Lebensphase waren sie seither füreinander da und sind sich nicht von der Seite gewichen. Auch als Janes Mann Jonathan durch einen Unfall stirbt, ist Marnie an ihrer Seite.

Doch dann tritt Charles in Marnies Leben und verändert alles. Die beiden heiraten und sind glücklich, was Jane irgendwie Unbehagen bereitet. Eigentlich sollte sie sich für Marnie freuen. Immerhin hat sie ihr Glück gefunden, das Jane so am Herzen liegt. Aber in Jane schlummert Eifersucht und sie fühlt sich zurückgesetzt. Marnie soll wieder ganz allein ihr gehören und Charles muss für immer verschwinden…

Marnie war mir gleich sympathisch. Sie liebt Jane über alles und würde auch alles für sie tun. Selbst als sie mitbekommt, dass Jane ihrem Mann Charles nicht sonderlich gut leiden kann, wendet sie sich nicht von ihr ab, sondern sucht nach einer Lösung. Was für ein fataler Fehler!

Jane kommt am Anfang des Buches als herzensgute Person rüber. Die Geschichte um den Unfalltod ihres Mannes erweckt sofort Mitleid beim Leser und man schließt sie einfach ganz schnell ins Herz. Doch im Laufe des Plots ändert sich ihr Gesicht und ich war erstaunt, dass Jane bereit war über Leichen zu gehen, nur um ihre Freundin Marnie für sich zu haben.

Der Plot war einfach mega! Spannung pur von Seite 1 bis Ende. Mit ganz vielen unerwarteten Ereignissen und Geständnissen - die man von der anfangs braven Jane nicht erwartet hätte - lässt einen die Autorin durch ihren herrlich leichten Schreibstil geradezu durch die Seiten fliegen.

Der Schluss hat mir gut gefallen, endete mir allerdings etwas zu abrupt und leider nicht so, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Es blieben einige Fragen offen und das ließ mich ein wenig enttäuscht zurück.


Persönliches Fazit:
Schon lange habe ich nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen, das mich von Seite 1 bis zum Ende hin fesseln konnte. Die Story wurde klasse umgesetzt und hat mich richtig gut unterhalten. Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Verirrte Seele

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„Sieben Lügen“, der Titel des Psychothrillers von Elisabeth Kay, hat mich ebenso angesprochen, wie das düstere Cover, das die zu erwartende Abgründigkeit durch die, Gehirnwindungen gleichende Zeichnung, ...


„Sieben Lügen“, der Titel des Psychothrillers von Elisabeth Kay, hat mich ebenso angesprochen, wie das düstere Cover, das die zu erwartende Abgründigkeit durch die, Gehirnwindungen gleichende Zeichnung, schon andeutet.

„Natürlich passen Charles und du gut zusammen“, versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Aus dieser Notlüge entwickelt sich ein Netz weiterer Lügen und aus der Kinderfreundschaft eine Obsession, eine krankhafte Liebe, die Jane immer mehr in Berührung mit der dunklen Seite ihres Wesens bringt.
Jane erzählt einer imaginären Person, deren Identität erst am Ende des Buches aufgelöst wird, die Geschichte ihrer Kindheit und ihrer Freundschaft zu Marnie, für die sie bereit ist, alles zu tun, aber auch wirklich alles. Die einstmals berührende Kinderfreundschaft entwickelt sich von Lüge zu Lüge zu einer tödlichen Falle.

Es ist ein cleverer Schachzug von Elisabeth Kay, die Geschichte aus der Perspektive ihrer Hauptfigur erzählen zu lassen. So fühle ich mich als Leserin persönlich angesprochen, bin immer an Janes Seite und bei allen ihren Handlungen und Gedanken hautnah dabei. Dadurch bringt sie mir als Leserin aber auch die Protagonistin näher, als ich es eigentlich zulassen möchte.

Die Autorin versteht es meines Erachtens nach meisterhaft Spannung aufzubauen. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Ihre unaufgeregte Sprache kommt mit vielen schönen Bildern daher. Details aus dem Alltag machen die Geschichte lebendig und nachvollziehbar.

Im Laufe der Geschichte, die sich von einer Lüge zur nächsten hangelt, entblättert sich Jane als Person immer mehr. Sie lässt mich an ihren Gedanken, Gefühlen teilhaben, gewährt tiefe Einblicke in ihre verirrte Seele und das Leiden des ehemals einsamen, ungeliebten Kind. Die krankhaft symbiotische, ja mütterliche Beziehung zu Marnie, an der Jane festhält, die ihr Lebensinhalt ist, wird durch die Schilderung ihrer eigenen Kindheit und das gegenwärtliche Verhältnis zur dementen Mutter und magersüchtigen Schwester, begreiflich. Ihre Handlungen erscheinen als unausweichlich. Diese Nähe zu Jane, bringt mich als Leserin immer wieder in einen Zwiespalt meiner eigenen Gefühle und treibt gleichzeitig die Geschichte voran.

Ein Psychothriller vom Feinsten. Spannung von der ersten Seite bis zum überraschende Ende
Großartig und sehr gerne gelesen.

Elizabeth Kay ist eine britische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie begann ihre erfolgreiche Karriere als Buchillustratorin und veröffentlichte eigene Romane und Kinderbücher. Als Autorin wurde sie für ihre herausragende Arbeit mit verschiedenen Preisen gewürdigt. Außerdem ist sie selber als Jurymitglied für literarische Wettbewerbe tätig.




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