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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2019

Spannend bis zum Schluss

Tote Asche
3

Zugegeben, ich kenne Patricia Walter schon von ihrem Buch „Dunkle Vergangenheit“. Bereits damals gefiel mir der Schreibstil sehr gut, denn dieser ist flüßig und durchweg spannend.

Kira Roth hat es nicht ...

Zugegeben, ich kenne Patricia Walter schon von ihrem Buch „Dunkle Vergangenheit“. Bereits damals gefiel mir der Schreibstil sehr gut, denn dieser ist flüßig und durchweg spannend.

Kira Roth hat es nicht immer einfach in ihrem Leben. Beim Schlittschuh laufen als Kind stürzt sie ins Wasser, und als ihr Vater sie retten will, verunglückt dieser tödlich und Kira überlebt. Ihre Mutter pflegt sie bis zum letzten Tag, und für jede Minute, die sie zu spät kommt, tyrannisiert sie ihr Boss bis ins letzte, bis dieser sie auch noch aus der Firma herauswirft. Als dieser ermordet aufgefunden wird, steht Kira unter Hauptverdacht. Dann findet sie die Urne ihrer Mutter auf dem Küchentisch mit der Nachricht, dass diese nicht ihre leibliche Mutter gewesen sei. Kira fängt an, an sich zu zweifeln. Hat sie die Psychose aus ihrer Jugend wieder eingeholt? Oder will ihr wirklich jemand ans Leder? Selbst ihr Bruder spricht sie schon auf ihr seltsames Verhalten an. Doch dieser birgt selber ein Geheimnis. Leidet Kira wirklich wieder unter so starken psychischen Problemen, dass sie sich die Einbrüche in ihre Wohnung nur vorstellt, oder verfolgt sie wirklich jemand?

Dieses Buch strotz vor Spannung. Die Hauptprotagonistin Kira ist zwar aufgrund des Unfalls und des Verlusts ihrer Mutter psychisch vorbelastet, so maßen die Urne in der Küche, die roten Luftballons, oder die Verfolgung eines Unbekannten doch fast schon als Einbildung an. Selbst ich habe mir am Anfang noch gedacht, ob dies eine falsche Fährte ist. Und doch war ich auch auf Kiras Umfeld etwas wütend. Da Kira schonmal ärztliche Hilfe benötigt hatte, schiebt Kiras Bruder Ben schnell alles auf ihre Krankheit. Und so hat Kira selber einen schweren Stand.

Während des Buches habe ich mich oft gefragt, wie ich handeln würde, wenn mir solche unheimlichen Dinge wie Kira wiederfahren würden. Zum einen zweifelt man an sich selber, ob man sich alles einbildet, aber man wird auch sehr wütend auf sein Umfeld. Manche Dinge lassen sich beweisen, manche nicht, und wie erklärt man Dinge, die man selber nur mitbekommt.

Patricia Walter ist eine der Autorinnen, die sehr spannend schreiben können. Man fühlt mit der Hauptprotagonistin förmlich mit, und ich habe mich gerne von der Autorin gekonnt auf die falsche Fährte schicken lassen. Auch wenn ich zwei Verdächtige im Visier hatte, wäre ich auf dieses Ende nicht gekommen. Die Auflösung des Falls fand ich klasse.

Ein Buch, was ich sehr gerne gelesen habe, und zugegebenermaßen war das Buch an zwei Abenden weggeatmet. Das Buch mag nichts für „schwache Nerven“ sein, denn hier wird schon sehr stark am Verfolgungswahn gearbeitet. ?

Veröffentlicht am 11.05.2019

Ein Liebhaberstück für alle Tierfreunde

Phoebe
1

Manchmal stolpern Menschen und Tiere in das Leben, bei denen man sich fragt, warum diese nicht schon viel früher da waren. So wird es wohl auch Uwe Krauser gegangen sein, als er sich mit seinem Mann Oliver ...

Manchmal stolpern Menschen und Tiere in das Leben, bei denen man sich fragt, warum diese nicht schon viel früher da waren. So wird es wohl auch Uwe Krauser gegangen sein, als er sich mit seinem Mann Oliver die kleine Phoebe ins Haus geholt hat. Und so erzählt Phoebe aus ihrer Sicht, wie ihr Leben mit Uwe und Oliver so verläuft. Da wird kaum was ausgelassen: Herumstreunern mit den Hundekumpels im Wald, rumchillen im Körbchen, Action in der Hundeschule, Hühner ärgern im Hundeurlaub, Leckerlies klauen von den Hotelgästen, Herzen erobern der vermeintlich bösen Schwiegermama, doch auch Abschied nehmen von den treuen Freunden. Man liebt, lacht, vergießt die ein oder andre Träne, und man klappt das Buch erst dann zu, wenn man es zu Ende hat. Gefühlt möchte man dieses Buch sofort erneut lesen. Da der Schreibstil so flüßig und leicht ist, macht es der Autor – oh entschuldigung – der Hund sehr einfach, bei den Abenteuern dabei zu bleiben. Ich hoffe, Phoebe erzählt uns in einem zweiten Band, welche Abenteuer sie mit Layla und Angelo erlebt. Und Hector darf natürlich auch nicht fehlen.

Ein Liebhaberstück für alle Tierfreunde: denn ich denke, jeder Tierbesitzer kann von seinem Tierchen auch viele Abenteuer erzählen.

Veröffentlicht am 05.03.2019

Sollte in keiner Sherlock Holmes Sammlung fehlen

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
1

Harolds größter Traum geht in Erfüllung: er wird offiziell zum Mitglied der Baker Street Irregulars aufgenommen. Doch dieser Abend birgt auch eine gewisse Tragik mit sich, denn Alex Cale wird tot auf seinem ...

Harolds größter Traum geht in Erfüllung: er wird offiziell zum Mitglied der Baker Street Irregulars aufgenommen. Doch dieser Abend birgt auch eine gewisse Tragik mit sich, denn Alex Cale wird tot auf seinem Hotelzimmer aufgefunden. Zuvor hatte Cale noch angekündigt, dass er das für immer verschollene Tagebuch des Arthur Conan Doyles gefunden hatte. Doch der Tod von Alex Cale gibt Rätsel auf, zudem das Tagebuch auch nicht auffindbar ist. Und so macht sich Harold mit der Journalistin Sarah auf die Suche nach dem mysteriösen Tagebuch, denn beide vermuten, dass dies der Schlüssel zum Mörder ist, der Cale umgebracht haben soll. Doch wurde Alex Cale wirklich umgebracht? Gleichzeitig birgt das Tagebuch auch eine Reise in die Vergangenheit: Wie kam es zu diesem geheimnisumwobenen Tagebuch, und was hatte Arthur Conan Doyle Brisantes zu berichten, dass soviel um dieses Tagebuch spekuliert wurde? Denn zu der Zeit, als Doyle das Tagebuch verfasst hat, hasst ihn die ganze Welt. Schließlich hat Doyle seinen Charakter Sherlock Holmes getötet, was ihm seine treue Leserschaft mehr als nur verübelt. Mit seinem treuen Freund Bram Stoker begibt sich Doyle in seiner Sherlock Holmes freien Zeit nun selbst auf eine ermittlerische Reise. Es geht ein Mörder um, der junge Bräute ins Jenseits befördert und Doyle fühlt sich berufen, diesen Fall aufzuklären. Können die Ermittlerteams Sarah/Harold und Doyle/Stoker Sherlock Holmes und Dr. Watson alle Ehre machen und ihre Fälle lösen? Und kann ihnen das ominöse Tagebuch helfen?

Graham Moore hat hier eine Hommage an Arthur Conan Doyles wichtigste Figur geschrieben. Sherlock Holmes kennt fast jeder und Moore hat seine Protagonisten in einen Mordfall verwickelt, dessen verzwickte Geschichte sie ganz im Stile Holmes lösen müssen. Für diesen Mordfall stehen den beiden keine modernen Hilfsmittel zur Verfügung, und so müssen sie mit reiner Logik den Fall versuchen zu lösen. Gleichzeitig führen sie Cales Erbe weiter, das ominöse Tagebuch zu finden. Doch Harold muss immer wieder Hindernisse überwinden, denn Sarah scheint nicht immer vertrauenswürdig zu sein. Auch legt ihm Sebastian Doyle – ein Erbe Arthur Conan Doyles – Steine in den Weg und trachtet Harold nach dem Leben.

Moore erzählt in einem zweiten Erzählstrang, wie es Arthur Conan Doyle ergeht, als dieser neue Wege einschlagen möchte und sich von seinem Protagonisten Holmes trennt. Dieser hat ihm zwar bisher ein gutes Leben finanziert, doch Doyle hat die Schnauze gestrichen voll von Holmes. So reagiert Doyles Umfeld mit Hass und Trauer, doch Doyle fühlt sich als das unschuldige Opfer und ist wütend: Wie kann es angehen, dass Holmes mehr Ruhm einheimst als er als Schaffer des Protagonisten? Selbst seine Mutter wünscht sich, dass Doyle nicht mit seinem Namen die Bücher unterschreibt, sondern als Holmes.

„Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ ist eine Hommage an Arthur Conan Doyle, der einen der berühmtesten Detektive erschaffen hat. Im Stile Doyles hat Graham Moore seine Ermittler ohne viel TamTam die Fälle lösen lassen. Moore verpackt die Geschichte und den Mythos, der bis heute wirklich nicht ungebrochen ist, in eine moderne Geschichte. Eine gewisse Spannung wird durch das Buch hinweg aufgebaut, ohne reißerisch zu sein. Beide Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus Doyles Büchern und wird grafisch liebevoll mit einer kleinen Grafik aufgewertet. Was mir auch sehr gut gefällt, dass Graham Moore seine Hausaufgaben gemacht hat, denn das Buch basiert auf sehr vielen Fakten, denn die Baker Street Irregulars gibt es wirklich. Auch wenn mir insgesamt das Buch recht gut gefallen hat, hatte ich Schwierigkeiten , mich mit den Charakteren anzufreunden. Als Dracula-Fan freue ich mich natürlich über den Auftritt Bram Stokers im Buch, dennoch blieben die meisten Charaktere wie Harold oder Sarah sehr oberflächlich. Ein paar Ecken und Kanten mehr hätte ich sehr passend gefunden.

Dennoch gerade wegen der Aufmachung und der Geschichte um Sherlock Holmes ein sehr lesenwertes Buch.

Veröffentlicht am 10.06.2019

eine Geschichte über Akzeptanz, Freundschaft und Überwindung von Grenzen

US - Wie Worte so laut
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Us – Wie Worte so laut war ein Buch, von dem ich am Anfang nicht so recht wusste, was mich erwarten wird. Ich war jedoch aufgrund des Klappentextes und des Covers recht neugierig.
Reyes lebt in Kettle ...

Us – Wie Worte so laut war ein Buch, von dem ich am Anfang nicht so recht wusste, was mich erwarten wird. Ich war jedoch aufgrund des Klappentextes und des Covers recht neugierig.
Reyes lebt in Kettle Bay, einem Dorf, in dem jeder jeden kennt. Dort ist sie als verschrobenes Mädchen bekannt, das nur mit ihren engsten Vertrauten redet. Gegenüber Fremden ist sie abweisend und verschlossen. Ihre einzigen Vertrauten neben ihren Eltern sind ihre beste Freundin Nasrin und ihr Freund Don. Als Reyes mit Nasrin auf Bummeltour ist, steckt ihr ein Straßenmusiker seine Handynummer zu. Nach anfänglichem Zögern meldet sich Reyes bei dem Straßenmusiker, der sich Fynn nennt. beide verabreden sich zum ersten Date, was Reyes Leben schon völlig aus dem Konzept bringt. Denn sich mit fremden Menschen treffen fällt ihr sehr schwer. Und Fynn selber verwirrt Reyes noch mehr. Er nimmt sie so wie sie ist, drängt sie nicht darauf, ihre Geschichte zu erzählen, und zwingt sie zu nichts. Auch wenn Nasrin ihr ein schlechtes Gewissen macht, in dem sie fragt, wo fremd gehen anfängt, trifft sich Reyes immer wieder mit Fynn. Denn Don redet eh nur noch über seine Geschäfte, und langweilt Reyes damit. Als sich bei Reyes und Fynn die ersten Schmetterlinge einstellen, müssen beide sich überlegen, wie es weiter geht. Denn Reyes ist schließlich noch mit Don zusammen. Doch diese Entscheidung wird den beiden von unerwarteter Seite abgenommen. Und Reyes fällt in das sichere Netz der Freundschaft, die Fynns Clique ihr bietet.

Ich hatte am Anfang etwas Startschwierigkeiten mit diesem Buch, weil mir zeitweise nicht ganz klar war, ob Reyes nun wirklich taubstumm ist oder nicht. Doch das klärte sich recht schnell, und so fand ich mich in einer Geschichte wieder, in der es nicht nur um bedingungslose Freundschaft geht, sondern auch um Akzeptanz und Vertrauen. Wie geht man mit Menschen um, die bereits in Kindertagen von einem Ereignis so geprägt werden, dass es sie nicht mehr loslässt? Ab wann ist das Vertrauen so zerstört, dass man eine langjährige Freundschaft beendet?

Mich hat diese Geschichte fasziniert. Reyes kämpft mit ihren inneren Dämonen, und sieht keine Lösung, um die eigenen Mauern zu durchbrechen. Erst als sie auf Fynn und seinen Freundeskreis trifft, erlebt sie, dass eigene Schwächen einen nicht für immer blockieren müssen.Auch in Fynns Freundeskreis hat jeder seine eigenen Macken, die akzeptiert werden, und durch die Stärken jeder seine Rolle einnehmen kann. Dass Fynn taub ist, stört keinen, und die engsten Freunde haben extra die Zeichensprache für ihn erlernt. Fynn selber sucht sich seinen Weg, wie er anderen mit seinen Erfahrungen helfen kann, und davon profitiert auch Reyes. Reyes selber merkt, dass sie die Hilfe ihrer neugewonnenen Freunde bitter nötig hat, und folgt Fynns Rat, sich auch von extern Hilfe zu holen. Sie lernt, dass es nichts schlimmes ist, von extern Hilfe anzunehmen, und merkt, dass über den eigenen Schatten springen zwar viel Kraft kostet, es sich aber durchaus lohnt.

Sprachlich hat mich Ronja Delahaye voll überzeugt. Seite für Seite habe ich das Buch verschlungen, und Reyes und Fynns Geschichte hat mich bildlich in den Bann gezogen. Das Cover passt perfekt zu dieser Geschichte. Dieser Mix aus Wasser und Wolken verspricht eine Stille und Tiefe, die zum Nachdenken und Träumen einlädt. Nachdenken darüber, was Freundschaft bedeutet, aber auch vom Träumen, wie es im zweiten Band weitergeht.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Cooles Gamer-Buch

Let´s play love: Deckx
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Als ich auf der Buchmesse in Frankfurt war, fiel mir bereits dort das Buch „Let’s Play Love : DECKX“ von Hanna Nolden aufgrund des bunten Covers auf. Als ich nun das Buch vom Amrun Verlag als Rezi-Exemplar ...

Als ich auf der Buchmesse in Frankfurt war, fiel mir bereits dort das Buch „Let’s Play Love : DECKX“ von Hanna Nolden aufgrund des bunten Covers auf. Als ich nun das Buch vom Amrun Verlag als Rezi-Exemplar bekommen habe, hätte man mich nicht glücklicher machen können. Denn ich mag Hannas Schreibstil sehr, und war somit sehr gespannt auf ihre neue Geschichte.

Vany ist eingefleischter Fußball-Fan, und spielt ziemlich gut Fußball, bis sie aufgrund eines Kreuzbandrisses wohl ihre Fußballerinnenkarriere an den Nagel hängen muss. Während ihre Familie, Freunde und Schulkameraden dem täglichen Trott nachgehen, überlegt sich Vany, wie sie die Zeit totschlägt. Als sie im Internet auf den Let’s-Player Deckx stößt, ist es um sie geschehen, und sie ist bis über beide Ohren verliebt. Doch wer ist dieser Deckx eigentlich? Und wie kommt Vany an ihn ran, um ihn davon zu überzeugen, dass das was aus ihnen werden könnte? Vany verkriecht sich aus Frust in eine Welt, was nicht nur ihrer Familie auffällt. Ihre beste Freundin wendet sich ab, und ihr neuer Kumpel Leon verhält sich auch so komisch ihr gegenüber. Doch Vany will nur eins: Deckx, und das um jeden Preis. Dabei blendet sie durch die rosarote Brille alles das aus, was eigentlich ihr gut tut, und nicht schadet. Bekommt sie noch die Kurve?

Tja, eigentlich wollte ich putzen. So gesehen hab ich meinen Bücherstapel geputzt und ihn um ein Buch erleichtert. Denn ich habe Hannas Buch mal kurz inhaliert. Das eBook ist leer. Weggeatmet. Hanna schreibt sehr flüssig, man fühlt mit Vany mit. Schließlich muss sie ja alleine zuhause sitzen, und schließlich ist ihre Fußballerkarriere dahin aufgrund der Verletzung. Was bleibt ihr da noch? So schafft sie sich ein Bild von Deckx, das vermutlich nicht ganz der Realität entspricht. Und dann zockt oder surft man stundenlang im Internet, „trifft“ Menschen, die man lieb gewinnt, und im schlimmsten Fall sind die gar nicht so wie gedacht. Oder empfinden nicht das gleiche wie man selber. Und die Realität direkt um einen herum: Standby. Der Spielsucht Einhalt zu bieten, ist nicht einfach, manchmal benötigt es schlimmere Ereignisse von aussen oder ganz viele tolle Freunde und Familie, die einem beistehen.

So ist hier eine Geschichte entstanden, die viel Gefühl ohne Kitsch, pubertierende Jugendliche ohne zuviele hormonelle Zickerei und eine reale Zockerwelt zusammen gebracht. Schulfreunde, die sich mal mehr, mal weniger verstehen; der Schulschwarm und die erste Liebe, Schmetterlinge im Bauch, die großen Träume: Das könnt ihr in Hannas Buch finden. Eine tolle Geschichte, die ohne Kitsch und unnötigen Schnörkel auskommt, und doch einen fesselt. Eine Geschichte, auf dessen zweiten Teil ich mich sehr freue!!