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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Spannender Plot mit Urlaubsfeeling

Das Robinson-Projekt
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Mit „Das Robinson-Projekt“ habe ich einen spannenden Thriller von Alexandra Maibach gelesen, der mich bestens unterhalten hat.

Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht, auch wenn ich anfangs ein wenig ...

Mit „Das Robinson-Projekt“ habe ich einen spannenden Thriller von Alexandra Maibach gelesen, der mich bestens unterhalten hat.

Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht, auch wenn ich anfangs ein wenig Probleme hatte, die vielen Charaktere auseinander zu halten. Aber je mehr ich im Plot vorankam, umso verständlicher wurde es.

Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen, da spannungsmäßig ordentlich was los war. Zwischendurch hatte ich kaum Luft zum Atmen, so sehr war ich gefesselt und neugierig, wie es weitergeht. Die kurzen Kapitel machten es mir leicht und der flüssige und lebhafte Schreibstil leitete mich prima durch den Plot.

Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, aber alle auf ihre Art interessant und präzise ausgearbeitet. Hauptsächlich erzählt Mia die Geschehnisse auf der Insel, wobei es immer wieder Rückblicke gibt, die den Plot aufgelockert und meine Neugier geweckt haben.

Mit dem Ende hätte ich so gar nicht gerechnet und habe das Buch somit zufrieden beendet. Es hat mich gefreut, mit dem Robinson-Projekt keinen typischen Escape-Room Thriller zu lesen, was zuerst meine Vermutung war. Ich wurde hier tatsächlich positiv überrascht und äußerst gut unterhalten.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der mir Urlaubsfeeling und spannende Lesestunden beschert hat. Eine wirklich interessante Handlung, die mit überraschenden Wendungen daherkommt und für beste Unterhaltung sorgt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Definitiv kein Thriller!

Geiger
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Mit „Geiger“ habe ich mein erstes Buch von Gustav Skördeman gelesen. Leider habe ich es nicht geschafft, mit der Story warm zu werden, weshalb mich das Buch leider nicht überzeugen konnte.
Schon der Einstieg ...

Mit „Geiger“ habe ich mein erstes Buch von Gustav Skördeman gelesen. Leider habe ich es nicht geschafft, mit der Story warm zu werden, weshalb mich das Buch leider nicht überzeugen konnte.
Schon der Einstieg fiel mir sehr schwer. Bis es zur ersten spannenden Handlung kommt vergehen leider sehr viele Seiten… Es werden gleich zu Beginn etliche Charaktere vorgestellt, so dass ich schnell den Überblick verlor. Auch während des Lesens musste ich immer wieder überlegen, wer wer war und tat mich absolut schwer auch nur einen Bezug zu den einzelnen Protagonisten herzustellen.
Einzig der Charakter der Sara war für mich greifbar und authentisch. Von ihr erfährt der Leser am meisten, was zwar in Ordnung war, aber ich hätte mir diese Greifbarkeit auch von einigen anderen Protagnisten gewünscht.
Spannungsmäßig sah es für mich auch eher mau aus. Einzelne Passagen heizten ein bisschen die Atmosphäre an und machten neugierig, aber die Neugier ebbte sehr schnell wieder ab. Die Handlung zog sich in die Länge und ich als Leser empfand die Handlungsstränge als verwirrend. Es kommen sehr viele geschichtliche Aspekte ans Tageslicht, die mir nicht unbedingt zugesagt haben. Aufgrund des Klappentextes habe ich hier eine spannende Story erwartet. Diese hatte mit dem Klappentext letztendlich gar nicht mehr viel zu tun und driftete in Politik und Geschichte ab, was mir leider gar nicht gefallen hat.
Der Schreibstil hat mir auch überhaupt nicht zugesagt. Dabei kann ich gar nicht genau sagen, an was es lag. Ich persönlich fand, dass der Autor mehr Zeit investiert hat, um die Umgebung zu beschreiben, als spezifisch auf die Handlung einzugehen. Das fand ich sehr schade, denn die Story hatte durchaus Potenzial.

Fazit:
Ein langweiliger Plot, der definitiv kein Thriller für mich war. Total abweichend vom Klappentext mit viel zu vielen Charakteren, die für Verwirrung sorgten. Schade!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2021

Emotional von Anfang bis Ende

Darling Rose Gold
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Mit ihrem Debüt „Darling Rose Gold“ hat Stephanie Wrobel einen unglaublich spannenden Thriller geschaffen, der mich nicht nur bestens unterhalten sondern auch wahrhaft schockiert hat.

Rose hat es nicht ...

Mit ihrem Debüt „Darling Rose Gold“ hat Stephanie Wrobel einen unglaublich spannenden Thriller geschaffen, der mich nicht nur bestens unterhalten sondern auch wahrhaft schockiert hat.

Rose hat es nicht leicht. Ihre Kindheit wird von ihrer kontrollsüchtigen Mutter geprägt, die Rose von einem Arzt zum anderen schleppt und ihre Tochter ein Martyrium durchleben lässt. Als Rose alt genug ist kommt ans Licht, dass Patty ihre Tochter vergiftet haben soll. Patty wird dafür verurteilt und kommt ins Gefängnis. Nach fünf Jahren wird sie entlassen. Doch wird ihr Leben wieder wie früher sein? Hat ihre Tochter ihr verziehen? Alles scheint perfekt, bis Patty plötzlich merkt, dass nichts ist wie es scheint.

Von Anfang bis Ende war ich gefesselt an diesen herzzerreißenden Plot. Die Handlung war teilweise so schockierend, dass ich allerlei Emotionen durchlebt habe. Ich war hin und hergerissen zwischen Wut, Traurigkeit, Freude, Mitleid und bitterem Hass. Selten hat ein Buch solche Gefühle in mir freigesetzt wie hier.

Der Plot lebt durch die abwechselnden Monologe von Mutter und Tochter. Während wir Mutter Patty in der Gegenwart begleiten, erzählt uns Rose Gold ihre Erlebnisse während der Gefängniszeit von Patty. Ich habe beide Sichten mit Neugier verfolgt und konnte kaum fassen, was ich da las. In dieser Handlung ist wirklich nichts wie es scheint und der Leser sollte sich auf keinen Fall zu vorschnell ein Urteil bilden.

Die Spannung war für mich durchgehend gegeben und hat mich dadurch an den Plot fesseln können. Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen, da er flüssig und bildhaft war. Ich hatte das Gefühl im Mittelpunkt der Handlung zu stehen.

Das Ende hat mich absolut verblüfft zurückgelassen. Es war genau der richtige Abschluss, den ich mir für diesen spannenden und impulsiven Plot gewünscht hatte.

Fazit:
Ein genialer Thriller, der spannungsgeladen daherkommt und mich absolut gepackt hat. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2021

Leider enttäuschend

Escape Zone
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Mit „Escape Zone“ habe ich mein erstes Buch von Ulf Torreck gelesen, was mich leider nicht überzeugen konnte.

Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht und ich verfolgte mit Neugier die Planung des Game-Events. ...

Mit „Escape Zone“ habe ich mein erstes Buch von Ulf Torreck gelesen, was mich leider nicht überzeugen konnte.

Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht und ich verfolgte mit Neugier die Planung des Game-Events. Die geeigneten Kandidaten wurden ausgesucht und miteinander bekannt gemacht, was mich sehr gut unterhalten hat. Auch die Ankunft der Kandidaten am Spielort und der Beginn des Spiels waren noch interessant, aber was dann kam, hat mich einfach nur noch enttäuscht…

Der Klappentext verspricht dem Leser Action, Spannung und Nervenkitzel. Dieser blieb bei mir leider aus. Die Story plätscherte vor sich hin und kam mir so unwirklich vor, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Die Charaktere waren einfach zu viele und ich hatte Mühe sie auseinander zu halten. Auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen des Spiels wurden dem Leser nicht richtig nahe gebracht und machten einfach nur einen schlechten Job. Mir als Leser hat der Bezug zu den Protagonisten völlig gefehlt und ich hatte eine komplett andere Erwartung an die Handlung.

Zum Glück gab es da Martha, die Hauptprotagonistin, die mich zum Weiterlesen animierte. Martha ist eine toughe und mutige Frau, die schon einiges erlebt hat. Daher war ich es ihr schuldig, sie bis zum Schluss durch den Plot zu begleiten.

Doch auch das Ende war eine große Enttäuschung und für mich einfach nur utopisch und weit hergeholt.

Fazit:
Ein Plot, der durchaus Potenzial gehabt hätte, aber aufgrund unscheinbarer Charaktere und langweiliger Handlung leider nicht bei mir punkten konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Emotional und spannungsgeladen

All die dunklen Lügen
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Nach „Wie viele willst du töten“ habe ich mit „Mit „All die dunklen Lügen“ die Reihe von Joanna Schaffhausen fortgesetzt. Wer Band 1 nicht gelesen hat, muss sich aber keine Sorgen machen. Die Handlungen ...

Nach „Wie viele willst du töten“ habe ich mit „Mit „All die dunklen Lügen“ die Reihe von Joanna Schaffhausen fortgesetzt. Wer Band 1 nicht gelesen hat, muss sich aber keine Sorgen machen. Die Handlungen sind jeweils abgeschlossen. Das Wiedersehen mit den Ermittlern Ellery und Reed hat mich sehr gefreut, da die beiden ein gut funktionierendes Team sind und sehr präzise Arbeit leisten. Mit den beiden ist der Autorin ein ganz besonderes Ermittlerduo gelungen, das nicht nur beruflich sondern auch privat eine enge Bindung zueinander hat.

Ihr aktueller Fall liegt mehr als zwanzig Jahre zurück. Keine andere als Reeds leibliche Mutter wurde brutal mit einem Messer getötet. Bis heute ist der Täter auf freiem Fuß und für Reed ist klar, dass er den Fall lösen muss. So reisen er und Ellery nach Las Vegas und rekonstruieren den Tatort. Dabei stoßen sie auf eine ganz große Geschichte.

Der Einstieg in den Plot fiel mir leicht und schon nach kurzer Zeit war ich absolut drin in der Handlung. Der Mord an Reeds Mutter ist von Spannung durchzogen und es gibt Einblicke in Reeds Vergangenheit. Reed wird hier sehr emotional, geht es schließlich auch um den Mord an seiner Mutter.

Der Schreibstil, mit dem Schaffhausen mich in Band 1 schon in ihren Bann zog, hat mich auch hier wieder flüssig durch den Plot geleitet. Handlungsort ist diesmal das Spielparadies Las Vegas. Die mystische Atmosphäre war für mich deutlich spürbar und hat mich neben der Ermittlung auf eine abwechslungsreiche Reise in die Welt der Casinos entführt.

Der Schlussteil hat meine Erwartungen definitiv erfüllt und war für mich ein passender Abschluss dieses herzergreifenden und spannungsgeladenen Plots!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere