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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2020

Wer einmal lügt, der tötet auch!

Sieben Lügen
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Freundschaft – eine wunderschöne Verbindung! Jeder hat schon Freundschaften geknüpft oder genießt die Freundschaft zu ganz besonderen Menschen. So auch Marnie und Jane. Sie kennen sich seit der Schulzeit ...

Freundschaft – eine wunderschöne Verbindung! Jeder hat schon Freundschaften geknüpft oder genießt die Freundschaft zu ganz besonderen Menschen. So auch Marnie und Jane. Sie kennen sich seit der Schulzeit und sind seither unzertrennlich. In jeder Lebensphase waren sie seither füreinander da und sind sich nicht von der Seite gewichen. Auch als Janes Mann Jonathan durch einen Unfall stirbt, ist Marnie an ihrer Seite.

Doch dann tritt Charles in Marnies Leben und verändert alles. Die beiden heiraten und sind glücklich, was Jane irgendwie Unbehagen bereitet. Eigentlich sollte sie sich für Marnie freuen. Immerhin hat sie ihr Glück gefunden, das Jane so am Herzen liegt. Aber in Jane schlummert Eifersucht und sie fühlt sich zurückgesetzt. Marnie soll wieder ganz allein ihr gehören und Charles muss für immer verschwinden…

Marnie war mir gleich sympathisch. Sie liebt Jane über alles und würde auch alles für sie tun. Selbst als sie mitbekommt, dass Jane ihrem Mann Charles nicht sonderlich gut leiden kann, wendet sie sich nicht von ihr ab, sondern sucht nach einer Lösung. Was für ein fataler Fehler!

Jane kommt am Anfang des Buches als herzensgute Person rüber. Die Geschichte um den Unfalltod ihres Mannes erweckt sofort Mitleid beim Leser und man schließt sie einfach ganz schnell ins Herz. Doch im Laufe des Plots ändert sich ihr Gesicht und ich war erstaunt, dass Jane bereit war über Leichen zu gehen, nur um ihre Freundin Marnie für sich zu haben.

Der Plot war einfach mega! Spannung pur von Seite 1 bis Ende. Mit ganz vielen unerwarteten Ereignissen und Geständnissen - die man von der anfangs braven Jane nicht erwartet hätte - lässt einen die Autorin durch ihren herrlich leichten Schreibstil geradezu durch die Seiten fliegen.

Der Schluss hat mir gut gefallen, endete mir allerdings etwas zu abrupt und leider nicht so, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Es blieben einige Fragen offen und das ließ mich ein wenig enttäuscht zurück.


Persönliches Fazit:
Schon lange habe ich nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen, das mich von Seite 1 bis zum Ende hin fesseln konnte. Die Story wurde klasse umgesetzt und hat mich richtig gut unterhalten. Unbedingt lesen!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 15.01.2020

Spannend von Anfang bis Ende

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Danke einer Leserunde durfte ich dieses super spannende Buch lesen und möchte es gerne weiterempfehlen!

Ally hat einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch das war nicht ihr schlimmster Alptraum, denn auf ihrem ...

Danke einer Leserunde durfte ich dieses super spannende Buch lesen und möchte es gerne weiterempfehlen!

Ally hat einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch das war nicht ihr schlimmster Alptraum, denn auf ihrem Weg in die Freiheit wird sie gejagt. Es beginnt ein Kampf ums Überleben und wir dürfen eine ganz starke Frau begleiten, die eine schlimme Zeit hinter sich hat.

Dann gibt es noch Maggy, Allys Mutter, die nach der Nachricht des Absturzes am Boden zerstört ist. Sie weiß nicht, dass Ally überlebt hat und hatte auch über Jahre keinen Kontakt mehr zu ihr. Sie stellt Nachforschungen an und ist die mutigste Mama, die ich je erlebt habe.

Der Plot ist immerzu spannend, sodass man geradezu durch die Seiten fliegt und es kaum erwarten kann weiterzulesen.

Das Ende ist eine wahre Überraschung und wurde hervorragend umgesetzt.

Fazit:
Ein echter Pageturner, der eine spannende Story verbirgt. Unbedingt lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Die Vergangenheit wird dich immer einholen

Das Licht am Ende
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Dank einer Leserunde durfte ich dieses tolle Buch lesen, das mich schon durch den Klappentext unglaublich neugierig gemacht hat.

Zu Helena möchte ich gar nicht soviel sagen, denn was diese Person erlebt ...

Dank einer Leserunde durfte ich dieses tolle Buch lesen, das mich schon durch den Klappentext unglaublich neugierig gemacht hat.

Zu Helena möchte ich gar nicht soviel sagen, denn was diese Person erlebt hat, will man sich gar nicht vorstellen. Sie ist geprägt von ihrer Vergangenheit und es fällt ihr schwer zu vertrauen.

Anuk habe ich gleich ins Herz geschlossen. So eine liebe, offene Person. Auch ich wäre gerne mit ihr befreundet gewesen.

Salim war mir zunächst etwas suspekt und ich habe immer nach dem großen Geheimnis bei ihm gesucht. Zum Ende hin wurde er mir immer sympathischer.

Der Plot selbst hat mich emotional total abgeholt. Allein die Erlebnisse von Helena zu lesen, hat mir teilweise schier den Atem geraubt und ich hätte sie manchesmal gerne in den Arm genommen.

Umso überraschter war ich dann vom Ende des Buches und habe teilweise mit offenem Mund die letzten Seiten verschlungen. Damit hätte ich nicht gerechnet, fand den Schluss aber mega umgesetzt!

Fazit:
Ein spannender Pageturner, der auch emotional viel zu bieten hat. Unbedingt lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2019

Faszinierend und erschaudernd zugleich!

Das verlassene Haus
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Nach „Das begrabene Buch“ war ich bereits großer Fan der Autorin und musste dieses Buch hier unbedingt lesen. Und wieder einmal hat es D. M. Pulley geschafft, mich absolut zu überzeugen.

Der Einstieg ...

Nach „Das begrabene Buch“ war ich bereits großer Fan der Autorin und musste dieses Buch hier unbedingt lesen. Und wieder einmal hat es D. M. Pulley geschafft, mich absolut zu überzeugen.

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und schon nach kurzer Zeit war ich dem Zauber des Rawlingwood Anwesens verfallen. Die Geschichte um das Haus hat mich unglaublich fasziniert und ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich einfach mehr über das „Mordhaus“ erfahren wollte.

Der Leser erfährt durch die Schicksale von fünf Familien, was es mit dem Haus auf sich hat. Die erste Familie lebte dort im Jahr 1930 und mit dieser startet auch die Geschichte. In den weiteren Kapiteln lernt man weitere Vorbesitzer kennen, um letztendlich die Geschichte aus Sicht der Familie Spielmann zu erfahren.

Familie Spielmann ist aus Chicago hergezogen, um das Anwesen zu erwerben. Die Maklerin berichtet von mysteriösen Vorgeschichten, aber das soll die Familie nicht abhalten. Doch schon nach kurzer Zeit geschehen seltsame Dinge und Hunter, der Sohn von Familie Spielmann macht erste gruselige Entdeckungen. Daraufhin stellt er Nachforschungen über das Haus an und stößt schon bald auf ein schreckliches Geheimnis.

Mir haben die Perspektivenwechsel sehr gut gefallen, auch wenn ich hin und wieder etwas gebraucht habe, bis ich dem Plot folgen konnte, weil die Familien unterschiedlicher nicht sein könnten. Ganz langsam setzt sich das Puzzle dann zusammen und die Geschichte des Hauses ergibt zum Ende hin Sinn und lässt einen faszinierten Leser zurück.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen und ich bin geradezu durch die Zeilen geflogen. Je weiter ich vorankam, umso neugieriger wurde ich. D.M. Pulley hat die Spannungshöhepunkte für mich absolut perfekt gesetzt und auch im Schlussteil ihr Können bewiesen.


Persönliches Fazit:
Ein echter Pageturner, der mich fasziniert hat und gleichzeitig erschaudern lies. Hervorragender Thriller für einen gemütlichen Kaminabend zu dieser düsteren Jahreszeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2019

Gefühlschaos vorprogrammiert

Poppy
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Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Allein die Tatsache, dass es sich bei den Erlebnissen von Poppy um eine wahre Geschichte handelt, raubte mir den Atem und ließ ...

Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Allein die Tatsache, dass es sich bei den Erlebnissen von Poppy um eine wahre Geschichte handelt, raubte mir den Atem und ließ mein Mutterherz in tausend Teile zerspringen…

Die kleine Poppy, eine liebevolles, gut erzogenes und anständiges sechsjähriges Mädchen, wächst bei ihrer Mama auf. Dann ziehen sie plötzlich zu „Onkelmann“, der viel Geld hat und in einem großen Haus wohnt. Er kann Poppy und ihrer Mama jeden Wunsch erfüllen und heiratet schon bald Poppys Mama. Doch Gefühle hat Onkelmann - den Poppy ab sofort Papa nennen soll - nur für seine Poppy. Deshalb will er sie auch ganz oft baden und nackt mit ihr auf dem Sofa liegen.

Das Buch hat mir stellenweise den Atem geraubt und ich musste so viele Pausen beim Lesen einlegen wie noch nie. Zu sehr hat mich die Geschichte um Poppy mitgenommen und mich meine Wut gegen Onkelmann im Griff gehabt.

Als man dann endlich denkt „jetzt wird alles gut“, gibt es die nächste Enttäuschung, die einen wieder nur fassungslos zurücklässt. Wie gerne wäre ich ins Buch gehüpft, hätte Poppy an der Hand genommen und sie in eine heile Welt geführt. Denn genau das hat doch jedes Kind verdient! Aber bestimmt nicht so eine Mutter, die sich einen Teufel schert, wie es ihrer Tochter geht – vom Rest der Familie mal ganz abgesehen.

Das Buch hat jede Menge Emotionen in mir hervorgerufen – ein wahres Gefühlschaos! Es ist ein heikles Thema, das Astrid Korten mal wieder brillant verpackt hat. Mit dem Charakter Poppy hat sie es auch manches Mal geschafft, mir ein Lächeln in mein Gesicht zu zaubern, weil sie so einzigartig ist und trotz der schlimmen Erlebnisse ihren Humor und ihr Selbstbewusstsein nie verloren hat.

Ein großes Lob und Dankeschön an die echte „Poppy“, die ihren ganzen Mut zusammengenommen hat, um ihre traurige Geschichte zu erzählen. Sie hat mich wahrhaftig berührt und ich war am Ende des Buches unglaublich stolz auf die heutige, erwachsene Poppy.

Fazit:
Ein Buch, das man lesen sollte, auch wenn es einem viel abverlangt. Gerade als Mutter wird einem diese Geschichte unglaublich nahegehen, aber Astrid Korten hat Fingerspitzengefühl bewiesen und dieses sensible Thema hervorragend umgesetzt. Chapeau Frau Autorin und alles Gute liebe Poppy!