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Veröffentlicht am 14.05.2026

Guter Kriminalroman der sich von Mainstream abgrenzt

Bredouille
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Klappentext:
An einem malerischen Aussichtspunkt über dem Vézère-Tal findet Bruno die Leiche von Monique, einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Auf dem Beifahrersitz drei Abschiedsbriefe, der Fall scheint ...

Klappentext:
An einem malerischen Aussichtspunkt über dem Vézère-Tal findet Bruno die Leiche von Monique, einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Auf dem Beifahrersitz drei Abschiedsbriefe, der Fall scheint klar. Doch Bruno wird ein ungutes Gefühl nicht los. Gleichzeitig verbreiten sich in Saint-Denis heimtückische Gerüchte, und schon bald steht sein Posten auf dem Spiel. Trotz allem bleibt Bruno Bruno. Er lässt sich ein köstliches Essen in prickelnder weiblicher Gesellschaft nicht entgehen und macht sich daran herauszufinden, was wirklich mit Monique passiert ist.

„Bredouille“ ist der 18. Band der Reihe Bruno Chef De Police von Martin Walker.

Die erfolgreiche Geschäftsfrau Monique hat offensichtlich Selbstmord begangen. Sie wird in ihrem Auto gefunden, ein Abschiedsbrief auf dem Beifahrersitz. Für Bruno sieht das alles nicht so offensichtlich aus. Für ihn ergeben sich einige Fragen, warum hat Monique sich in ihrem Auto umgebracht? Warum auf einem Parkplatz? Dafür spricht, dass Monique erst kürzlich eine Fehlgeburt hatte und wahrscheinlich ihren Kinderwunsch begraben muss. Aber hat sie sich deshalb das Leben genommen?
Bruno hat Zweifel und muss dem nachgehen.

Dazu kommt noch, dass der Neffe eines Generals, ein junger Rekrut der Polizeiakademie, ins schlechte Licht gerückt ist. Das gilt es mit Vorsicht und Diplomatie zu untersuchen.

Bruno ist Chef De Police und ein interessanter Charakter. Ich habe ihn im Laufe der Reihe zu schätzen gelernt. Er hat eine schnelle Auffassungsgabe und löst seine Fälle immer mit Engagement und Intelligenz. Nebenbei ist er ein begnadeter Koch und es gibt in den Geschichten immer reichlich zu essen.
Um besser Nachdenken zu können, macht er gerne lange Spaziergänge, neben ihm sein Basset. Oder auch mal zwei Bassets und Laura, das Frauchen des anderen Hundes.
Da ist aber immer noch Florence, die fast Ehefrau von Bruno.

Bruno sitzt bei seinen Ermittlungen und auch privat zwischen zwei Stühlen, eine echte Bredouille.

Martin Walker hat hier wieder eine interessante und spannende Geschichte verfasst.
Die Leser*innen können sich auf Spannung, viel Lokalkolorit und gutes Essen freuen.

Martin Walker hat einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.
Seine Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Die Handlungsorte werden anschaulich beschrieben.

„Bredouille“ ist wieder ein spannender und authentischer Kriminalroman von Martin Walker.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Roadtrip durch die Provence

Madame le Commissaire und die tödliche Rallye
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Klappentext.
Madame le Commissaire Isabelle Bonnet hat eine heimliche Leidenschaft: Sie begeistert sich für Motoren. Das weiß auch ihr Chef und macht sie kurzerhand zur Personenschützerin für die Frau ...

Klappentext.
Madame le Commissaire Isabelle Bonnet hat eine heimliche Leidenschaft: Sie begeistert sich für Motoren. Das weiß auch ihr Chef und macht sie kurzerhand zur Personenschützerin für die Frau eines Ministers. Denn die will an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen, obwohl sie eine Morddrohung erhalten hat. Der Mut der Frau gefällt Isabelle. Dass sie selbst auf dem Beifahrersitz Platz nehmen soll, findet sie dagegen weniger erfreulich, auch wenn es durch die schönsten Orte der Provence gehen wird.
Am mythischen Mont Ventoux wird es zum ersten Mal gefährlich: Die steile Straße eignet sich perfekt für einen Anschlag. Zwar kann Isabelle ihrer Schutzbefohlenen das Leben retten, doch ein anderer Fahrer hat nicht so viel Glück. Eine Verwechslung? Oder hat es mehr als ein Täter auf die Rallye-Teilnehmer abgesehen?

„Madame le Commissaire und die tödliche Rallye“ ist bereits der 13. Band der Reihe „Ein Fall für Isabelle Bonnet“ von Pierre Martin.

Isabelle Bonnet war ehemals Leiterin einer geheimen Antiterroreinheit. Nach einigen dramatischen Ereignissen leitet sie heute ein kleines Kommissariat im beschaulichen Fragolin.
Unterstellt ist sie allerdings nur dem Polizeichef und der beauftragt sie gerne mit komplizierten Specialfällen.
Isabelle Bonnet ist eigentlich eine nette Frau, aber sie kann auch knallhart sein.

Der Mitarbeiter von Isabelle ist Apollinaire. Er schätzt Isabelle sehr.
Er trägt gerne Uniform und ist mit Blaulicht unterwegs. Kennt viele Zitate aus Büchern, die er gerne heranzieht.
Manchmal hat man allerdings den Eindruck, er steht etwas auf dem Schlauch, aber letztlich zieht er meist die richtigen Schlüsse.

In diesem Band soll Isabelle als verdeckte Personenschützerin an einer Oldtimer-Rallye durch die Provence teilnehmen.
Isabelle liebt Oldtimer und schnelle Autos, leider muss sie bei der Rallye auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.
Die zu schützende Person ist die Frau des Kulturministers. Auf sie wurde bei ihrer morgendlichen Joggingrunde geschossen.

Pierre Martin setzt wie gewohnt seine Charaktere gekonnt ein. Mir sind Isabelle Bonnet und Appolinaire ja schon lange bekannt und beide sind sehr sympathisch. Appolinaire bringt mich mit seinen Ideen immer wieder zum Staunen und zum Schmunzeln. Die beiden arbeiten aber sehr gut zusammen. Isabelle weiß, sie kann sich immer auf Appolinaire verlassen.
Während der Rallye muss Apolinaire im Kommissariat bleiben. Dort wird er mit Recherchearbeiten beauftragt.

Die Rallye geht durch die Provence, mit Stopps in kleinen Orten und an Sehenswürdigkeiten.
Somit beginnt die Geschichte ruhig und beschaulich. Erst nach der Hälfte der Rallye kommt eine Teilnehmerin ums Leben. Vergiftet! Für Isabelle stellt sich die Frage, sollte der Giftanschlag ihrer Klientin gegolten haben und es war eine Verwechslung.
Ab diesem Punkt setzt die Spannung ein. Das Böse kann überall lauern. Zu dem Personenschutz kommt noch eine Mordermittlung dazu, die Isabelle nicht ruhen lässt.

Auch in Isabelles Privatleben tut sich wieder etwas. Ihr gegenwärtiger Freund, der Schauspieler Morgan Dumas erholt sich gerade von einer Herzoperation. Ihr Freund Rouven hat sich auf seine Yacht zurückgezogen und betrauert den Tod seiner Verlobten. Bei einem Bombenanschlag auf seinen Privatjet sind sie und die Besatzung ums Leben gekommen.

Wie gewohnt setzt der Autor seinen Humor intelligent ein. Man muss schon manchmal richtig Schmunzeln.
Der Schreibstil von Pierre Martin ist flüssig und leicht verständlich. Die französischen Worte oder Sätze machen die Geschichte authentisch.
Mit entsprechender Beschreibung der Handlungsorte und der Kulinarik verdeutlicht der Autor das französische Lebensgefühl.

Auch der 13. Band der Madame le Commissaire Reihe war wieder ein großes Lesevergnügen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.



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Veröffentlicht am 12.05.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Tödliche Nachlese
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Klappentext:
An einem kalten und nassen Novembermorgen liegt vor der Pfarrkirche des beschaulichen Weinortes Malsch eine mit Nadeln durchsiebte Puppe. Ist der schaurige Fund ein Überbleibsel der feuchtfröhlichen ...

Klappentext:
An einem kalten und nassen Novembermorgen liegt vor der Pfarrkirche des beschaulichen Weinortes Malsch eine mit Nadeln durchsiebte Puppe. Ist der schaurige Fund ein Überbleibsel der feuchtfröhlichen Karnevalseröffnung, die am Abend zuvor im Pfarrheim stattfand, oder steckt mehr dahinter? Gibt es in Malsch vielleicht Anhänger eines dunklen Voodoo-Kults, die nachts schwarze Messen rund um die Pfarrkirche zelebrieren? Oder hat die Puppe mit einer Mordserie zu tun, die die friedliche Wallfahrtsgemeinde im Kraichgau vor Jahren bis ins Mark erschütterte? Tobias Stetten ist sich anfangs sicher, dass dem grausigen Fund keine tiefere Bedeutung zukommt. Doch als ein Freund bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kommt und Tobias urplötzlich den heißen Atem eines rätselhaften Verfolgers im Nacken spürt, der den Familienvater sogar beim Golfen bedroht, wird Tobias klar, dass sein Leben an einem seidenen Faden hängt.

„Tödliche Nachlese“ ist ein Kriminalroman von Matthias Melich.

Vor der Kirche, in dem kleinen Weinort Malsch wird eine Puppe gefunden in der Nadeln steckten, wie bei einer Voodoo-Puppe.
Die Messnerin Frau Seefeld war völlig außer sich, sie hat die Puppe genau an der Stelle gefunden, an der sie vor vier Jahren die Leiche einer Frau gefunden hatte. Dieser Fall hat damals die Gemeinde erschüttert. Tobias Stetten der damals als Hobbyermittler mit in den Fall involviert war lässt die Puppe nicht los. Als dann auch noch ein Freund bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist er sich sicher, der Täter von damals, der bei der Fahndung ums Leben kam soll gerächt werden.
Sein Freund Domonik, der bei der Polizei arbeitet glaubt am Anfang nicht, dass die Puoppe etwas mit dem alten Fall zu tun hat.

Die Geschichte wird aus Sicht von Tobias und aus Sicht von Dominik erzählt.
Tobias denkt viel über die Geschehnisse nach, dabei drehen sich seine Gedanken im Kreis. Nachts träumt er oft über das zuvor nachgedachte. Tobias spricht dann auch über seine Gedanken mit seinem Freund Dominik und auch der denkt über das Gesprochenen nach. So reitet man lange auf der Stelle. Man steckt in immer wiederkehrende Wiederholungen. Das hat meinen Lesefluss sehr beeinträchtigt.
Auch die Spannung kam nicht richtig auf.

Ich bin den Charakteren nicht nähergekommen, konnte mich nicht in sie hineindenken.

Matthias Melich hat bestimmt viel Herzblut in seine Geschichte gesteckt. Leider konnte er mich damit nicht erreichen. Ich bin mir aber sicher, dass es Leser*innen gibt denen die Geschichte gut gefällt.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Spannung pur

Komm spielen
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Klappentext:
Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek, wo die beiden ...


Klappentext:
Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek, wo die beiden langsam wieder Frieden finden. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen mit diesem idyllischen Ort. Ein merkwürdiger Unfall reiht sich an den nächsten. Zuerst glaubt Annie noch an Zufälle. Doch bevor sie sich einen Reim darauf machen kann, gerät Charlie in Gefahr. Annie muss handeln, und zwar schnell

„Komm spielen“ ist ein spannender Thriller von Linwood Barclay.

Annie hat schlimme Jahre hinter sich. Jetzt sucht sie Ruhe in dem kleinen Ort Castle Creek. Doch die Ruhe hält nur kurz an. Im Ort passieren merkwürdige Unfälle. Auch fängt Annie wieder an schlecht zu träumen und ihr wird klar, hier stimmt etwas nicht.

Man wird direkt zu Beginn in die Geschichte reingezogen. Es liegt aber alles im Verborgenen und man ahnt nicht, was hier alles passiert.
Man lernt die Protagonisten kennen, so wie auch den Ort Castle Creek. Hier scheint alles recht beschaulich bis auf einmal seltsame Dinge geschehen. Von hier an wird das Buch zum Pageturner. Die Spannung steigert sich immer mehr und als Leserin will man wissen was da vor sich geht.

Linwood Barclay versteht es Spannung aufzubauen und sie im Laufe der Geschichte langsam zu steigern. Dabei hält sie die Leser
innen aber immer noch lange Zeit im Unklaren.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich konnte das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ist Realität und was spielt sich nur im Kopf von Annie ab.

„Komm spielen“ ist ein spannender Thriller, der im Lauf der Geschichte zum Pageturner wird.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Mut zum Neuanfang

Zeit für meine Träume
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Klappentext:
Wie geht es weiter, wenn plötzlich alle Lebensträume wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen? Das fragt sich die frisch getrennte 38-Jährige, als sie zufällig der älteren Lotte und deren ...

Klappentext:
Wie geht es weiter, wenn plötzlich alle Lebensträume wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen? Das fragt sich die frisch getrennte 38-Jährige, als sie zufällig der älteren Lotte und deren Freunden Anita und Johann begegnet. Zwischen ihr und dem ungewöhnlichen Senioren-Trio entwickelt sich eine intensive Freundschaft. In Gesprächen voller Wärme, Humor und Tiefgang offenbaren die drei ihre größten Lebenslektionen, bewegende Geschichten über verpasste Chancen, echte Freundschaft und den Mut, dem Herzen zu folgen. Langsam versteht die junge Frau, welche Türen sie öffnen muss, um das Glück wieder in ihr Leben zu lassen.

Mit „Zeit für meine Träume“ hat Tessa Randau ein Buch veröffentlicht, das den Leser dazu veranlasst, über das Leben nachzudenken.
Eigentlich ist dieses Buch ein Lebensratgeber, der so geschickt verpackt ist, dass sich die Geschichte wie ein Roman liest.

Eine junge Frau, deren Name die Leser*innen nicht erfahren, hängt in einer Pechsträhne fest. Vom Mann verlassen schlägt sie sich allein durch das Leben. Im Ort ist eine schlechte Busverbindung, sie muss für viel Geld mit dem Taxi ins Büro fahren. Lauter kleine Dinge, die sich anhäufen.
Durch Zufall lernt sie das Seniorentrio Lotte, Anita und Johann kennen. Aus der Begegnung wird so etwas wie Freundschaft. Bei ihren Unterhaltungen erzählen die drei der jungen Frau von ihrem Leben. Auch die älteren Menschen hatten nicht nur gute Zeiten. Die drei teilen ihre Lebenserfahrung mit der jungen Frau. Es sind berührende Geschichten und die junge Frau zieht daraus Lebensmut und die Kraft für einen Neuanfang.

Tessa Randau erzählt die Geschichte sehr anschaulich. Ich habe die Gespräche der Charaktere gerne verfolgt. Die drei haben viel erlebt und haben dementsprechend Lebensweisheiten an die junge Frau weiterzugeben.
Die Geschichten, die die älteren Menschen erzählen, sind zum Teil lustig und zum Teil haben sie mich nachdenklich gemacht. Es ist schön zu verfolgen, wie eine Veränderung in der jungen Frau vor sich geht.

Tessa Randau hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und immer haben sie mir etwas mit auf den Weg gegeben. So ist auch „Zeit für meine Träume“ ein Buch, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen wird.

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