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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2019

Der 10.Fall

Guglhupfgeschwader
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Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das ...

Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das Schlimmste gefasst.
Aber zum Glück war es nicht so. Es war ein typischer Eberhofer/ Niederkaltenkirchener Fall. Man muß die Reihe mögen und am besten der Reihe nach gelesen haben. Dann versteht man die Protagonisten und ihre Handlungen besser. Sie entwickeln sich ja weiter. Der Franz weiß langsam, was er an der Susi hat und ermittelt nun schon 10 Jahre in Niederkaltenkirchen. Dafür soll er geehrt werden. Der Kreisverkehr wurde schon nach ihm benannt, sehr zum Missfallen des Bürgermeisters und 'dem Papa'. Aber er hat doch keine Zeit - er muß ermitteln. Und der Rudi? Begehrt auf!! Auch der Flötzinger möchte seine Mary und die Kinder nicht um jeden Preis zurück. Und da gibt es noch 'Supermutti' in der Kita und die rassistischen Väter auf dem Fußballplatz, um die sich der Franz kümmern muß.
Mir hat der 10. Fall wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle und Rezepte von der Oma.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Ein befriedigender Abschluss

Geblendet
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Jenny Aaron ist vor fünf Jahren in den Kopf geschossen worden und ist dabei erblindet. Sie hat ihre anderen Sinne dermaßen geschärft, sodass sie fast ohne fremde Hilfe durchs Leben kommt. Eine unerwartete ...

Jenny Aaron ist vor fünf Jahren in den Kopf geschossen worden und ist dabei erblindet. Sie hat ihre anderen Sinne dermaßen geschärft, sodass sie fast ohne fremde Hilfe durchs Leben kommt. Eine unerwartete 'Erbschaft' von 2 Milliarden Euro könnte ihr das Leben versüßen. Nun hat sie von einer Methode gehört, die ihr eventuell das Augenlicht zurückgibt und sie beginnt mit der Behandlung; stellt bald aber fest, dass ihre geschärften anderen Sinne wohl wieder auf das alte Niveau zurücksinken. Was ist, wenn sie weiter macht? Kann sie dann eventuell doch nicht richtig sehen? Als ein neuer Fall ihre Hilfe verlangt, muss sie sich entscheiden, das Risiko der Augen OP oder ihren Kollegen und Freunden zu helfen. Sie entscheidet sich für den Fall und trifft auf Malin eine ebenbürtige Gegnerin.
Dies ist der dritte und Abschlussband der Trilogie um Jenny Aaron. Ich habe die drei Bände der Reihe nach gelesen und kann das nur weiterempfehlen, da einem sonst einiges an Vorwissen fehlt. Mir persönlich hat der dritte Band am besten gefallen. Herr Pflüger hat sich sehr viel Mühe mit seinen Recherchen gegeben, denn die Begebenheiten fühlen sich alle real an, sodass das Lesen Freude gemacht hat. Die Gestaltung des Buches ist Geschmackssache. Der gelbe Einwand, der in verschwommenen Buchstaben und zusätzlich in Braille Schrift abgebildet ist, passt gut zu der Reihe. Der schwarze Buchschnitt hat mich zwischendurch etwas irritiert, denn manche Seiten sahen mit dem schwarzen Rand aus wie Traueranzeigen. Von anderen Büchern weiß ich, dass die Buchschnitte nach mehrmaligen Lesen unschön aussehen. Weniger ist manchmal mehr.
Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Suhrkamp Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
4,5* und Lesempfehlung für die Trilogie

Veröffentlicht am 10.09.2019

Etwas enttäuscht

Am Tatort bleibt man ungern liegen
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Dies war der 12.Fall für Kommissar Jennerwein und sein größtenteils lediertes Team. Da ich die ganze Reihe bisher gelesen habe, war ich dann doch enttäuscht von der Handlung. Kommissar Jennerwein kommt ...

Dies war der 12.Fall für Kommissar Jennerwein und sein größtenteils lediertes Team. Da ich die ganze Reihe bisher gelesen habe, war ich dann doch enttäuscht von der Handlung. Kommissar Jennerwein kommt viel zu kurz, die Grundhandlung finde ich gelungen, aber der Klamauk, hauptsächlich in den Beerdigungsszenen, fand ich übertrieben und sehr unrealistisch. Nächtliche Beobachtungen auf dem Friedhof aus der Sicht eines Toten? Und was sollten die Szenen mit Don Quijote und Sancho Pancho die wie Jona im Wal enden?
Ich hätte mir die Rückkehr der Graseggers in ihren Beruf in einer schöneren Geschichte vorstellen können. Vielleicht sollte die Reihe langsam ein Ende finden.
Der humorige Schreibstil verführte dazu, dass ich das Buch weitergelesen habe. Aber die Geschichte war sehr enttäuschend.

Veröffentlicht am 10.09.2019

Harrys schwerster Fall

Messer (Ein Harry-Hole-Krimi 12)
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Harry ist von Rakel aus der gemeinschaftlichen Wohnung geschmissen worden und verfällt, wie so oft, dem Alkohol. Auch seine Dozentenstelle hat er deshalb verloren,  darf aber bei der seiner alten Dienststelle ...

Harry ist von Rakel aus der gemeinschaftlichen Wohnung geschmissen worden und verfällt, wie so oft, dem Alkohol. Auch seine Dozentenstelle hat er deshalb verloren,  darf aber bei der seiner alten Dienststelle wieder als Ermittler beginnen. Allerdings auf der niedrigsten Stufe. Glücklich geht anders! Nach einem Gelage findet er sich morgens mit blutverschmierter Kleidung vor. Was war geschehen? Er besitzt keinerlei Erinnerung! Kurz darauf erfährt er, daß Rakel brutalst ermordet wurde. Da Svein Finne gerade aus der Haft entlassen wurde, einer der Serientäter die Harry im Laufe seiner vielen Ermittlerjahre ins Gefängnis gebracht hat, steht dieser ganz oben auf Harrys verdächtigen Liste. Er selbst aber gerät immer weiter selbst ins Rampenlicht der Ermittler.
'Messer' ist der 12. Fall für Harry Hole und ist als gebundene Ausgabe im Ullstein Verlag erschienen. Der Schreibstil und die Übersetzung sind spannend und flüssig, allerdings weist die Handlung zwischenzeitlich ein paar Längen auf. Die letzten 150 Seiten haben aber wieder rasant an Fahrt aufgenommen und die Lösung der Fälle, bei dessen Endergebnis Harry seine Finger im Spiel hatte, hat mich dann mit dem Buch versöhnt. Ich freue mich auf weitere Fälle und bedanke mich bei Vorablesen und dem Ullstein Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
4-5 *

Veröffentlicht am 05.09.2019

Nichts für Zartbesaitete

Das Labyrinth des Fauns
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Ich hatte mir das Hörbuch gekauft, kam aber irgendwie nicht in die Geschichte rein. Als ich das Buch geliehen bekomme habe, habe ich es 'mitgelesen', während Tom Vogt und Cornelia Funke es mir vorgelesen ...

Ich hatte mir das Hörbuch gekauft, kam aber irgendwie nicht in die Geschichte rein. Als ich das Buch geliehen bekomme habe, habe ich es 'mitgelesen', während Tom Vogt und Cornelia Funke es mir vorgelesen haben. Dadurch hatte ich ein ganz besonderes Lese-und Hörvergnügen, da bei dem Hörbuch noch Hintergrundgeräusche eingeblendet wurden und die beiden Sprecher, die Geschichte wunderbar vorgetragen haben. Allerdings ist das Hörbuch nicht so schön aufgemacht und gestaltet, wie das gebundene Buch. Meine Meinung zum Buch:
https://www.lesejury.de/cornelia-funke/buecher/das-labyrinth-des-fauns/9783737356664